Jetzt gibt er Geld einer kriminellen Piraten Organisation , das die ihre 70 Jahre altes Schiff flott machen, was lt. EU Verordnung keinen Hafen anlaufen darf, wenn ein Schiff über 40 Jahre alt ist. Technische Zertifikate, oder eine Genehmigung für Passagier Beförderung haben die Krimienllen auch nicht, weiter mit der alten Kiste herum zufahren.

Kardinal Marx-Spende macht’s möglich: NGO-Schiff „Sea Eye“ nach 3 Wochen wieder im Einsatz
Epoch Times16. Februar 2019 Aktualisiert: 16. Februar 2019 15:20

Flüchtlinge und Migranten in Mittelmeer.Foto: ANGELOS TZORTZINIS/AFP/Getty Images

Um Migranten im Mittelmeer einzusammeln und nach Europa zu bringen, ist wieder ein deutsches NGO-Schiff im Einsatz.

Das Schiff „Alan Kurdi“ habe nach einer entsprechenden Erlaubnis der Behörden in der Nacht zum Samstag den Hafen von Palma de Mallorca verlassen, teilte die Organisation Sea-Eye mit. Es sei „das letzte verbliebene Schiff einer Hilfsorganisation, das nicht von Behörden blockiert oder von Staaten festgehalten“ werde.

Das Schiff steuerte demnach nach einer dreiwöchigen Pause und verschiedenen Wartungsarbeiten in Richtung Libyen, um in den internationalen Gewässern vor der Küste des nordafrikanischen Landes die Lage zu beobachten. An Bord waren auch drei Seeleute und eine Krankenschwester der spanischen Organisation Proem Aid.

Die neue Mission wurde laut der NGO erst durch eine Spende von Kardinal Marx ermöglicht. Die lange Blockade des Schiffes vor der Küste Maltas um den Jahreswechsel habe ein „finanzielles Loch in den Vereinshaushalt“ gerissen. Damals hatte die Organisation 17 Migranten an Bord, die erst nach zähen Verhandlungen über ihre Verteilung in der EU an Land gehen durften.

Das Schiff war bis vor Kurzem unter dem Namen „Professor Albrecht Penck“ unterwegs und wurde vor einer Woche auf „Alan Kurdi“ umgetauft. So hieß ein dreijähriger Junge, der im September 2015 auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Mittelmeer ertrunken war. (afp/so)

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