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Thema: Alt, arm, absurd - Künstler am Existenzminimum

  1. #21
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    Standard AW: Alt, arm, absurd - Künstler am Existenzminimum

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Der Pegida-Galgen ohne Namensnennung wäre so ein Kunstobjekt.
    Ja, wäre es. Es stellt sich nur die Frage nach der Gestaltungshöhe, die den Gedanken dahinter/ dazu aufnimmt.

  2. #22
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    Standard AW: Alt, arm, absurd - Künstler am Existenzminimum

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Wenn Beuys' gammelnde Fettflecke ein Indikator für die kulturelle und freiheitliche Reife unserer Gesellschaft sind, erscheint Westerwelles "spätrömische Dekadenz" in einem ganz neuen Licht.
    Aber ganz toll ist die Beuys' sche Fettecke ein sehr intelligenter Inikator unserer freiheitlichen Sicht auf die Welt. Die tragendste Begründung dafür ist diejenige, dass Typen wie du dich darüber aufregen. Je mehr, desto höher ist der bereits erreichte Grad der Reife in der Gesellschaft abgebildet. Solche Typen bekommen halt ihr Fett weg.

  3. #23
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Alt, arm, absurd - Künstler am Existenzminimum

    Zitat Zitat von beathooven Beitrag anzeigen
    Aber ganz toll ist die Beuys' sche Fettecke ein sehr intelligenter Inikator unserer freiheitlichen Sicht auf die Welt. Die tragendste Begründung dafür ist diejenige, dass Typen wie du dich darüber aufregen. Je mehr, desto höher ist der bereits erreichte Grad der Reife in der Gesellschaft abgebildet. Solche Typen bekommen halt ihr Fett weg.
    Hmm. Nun rege ich mich aber gar nicht darüber auf. Ich stelle lediglich fest, das diese Gesellschaft gemäß Deinen Ausführungen und dem, was sie für Kunst hält, überreif geworden ist. So überreif wie Casu Marzu.
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

  4. #24
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    Standard AW: Alt, arm, absurd - Künstler am Existenzminimum

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Hmm. Nun rege ich mich aber gar nicht darüber auf. Ich stelle lediglich fest, das diese Gesellschaft gemäß Deinen Ausführungen und dem, was sie für Kunst hält, überreif geworden ist. So überreif wie Casu Marzu.

    Hmmm. Nun ist Dekadenz kein Zeichen von Reife und überreife Käse auch nicht. Nur die Fähigkeit diesen Käse sagt etwas über die Reife Molkereilrodukte herzustellen.

    Ist wie bei Beuys. Die Fähigkeit Gedanken auszudrücken ist Gradmesser von Reife. Über die Fähigkeit zutreffend zu diskutieren und diese zu kritisieren sagt auch etwas über Reife aus.

  5. #25
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    Standard AW: Alt, arm, absurd - Künstler am Existenzminimum

    Zitat Zitat von Ansuz Beitrag anzeigen
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    Es ist natürlich ein linksversiffter Bericht vom WDR. Wer als Künstler zu blöd ist, Geld zu verdienen, muss sich halt mit den gesetzlichen Soziallleistungen zufrieden geben. Dabei haben die Künstler noch einen großen Vorteil, [Links nur für registrierte Nutzer]

    Künstlersozialkasse für Freelancer, Freiberufler, Künstler: Antrag, Voraussetzung, Vorteile, Beiträge und Sonderfall als Angestellter

    Die Künstlersozialkasse ist einmalig in Europa und ermöglicht derzeit etwa 180.000 freien Künstler und Publizisten günstige Sozialversicherungsbeiträge, ohne die sich viele Freischaffende Krankenkasse, Rentenversicherung und Pflegeversicherung wohl gar nicht leisten könnten. Hier sind die wichtigsten Fakten 2018 über die Künstlersozialkasse, von Antrag & Voraussetzungen bis hin zur Kündigung, inkl. hilfreiche Tipps für Freiberufler.
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    D.h. Künstler werden schon kräftig subventioniert bzgl. Rente, Krankenversicherung etc. Wer es dann noch nicht schafft, sollte sich einen anderen Beruf suchen.
    Linksfaschistische Seiten wie AFDWATCH, INDYMEDIA, Zentrum für politische Schönheit etc. immer nur per VPN oder zumindest TOR anklicken!

    Der E-Golf schafft 2018 das, was der VW-Käfer schon 1960 konnte: Mit 100 km/h über die Autobahn zuckeln! Leider ohne Heizung wg. Reichweite.

  6. #26
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    Standard AW: Alt, arm, absurd - Künstler am Existenzminimum

    Zitat Zitat von beathooven Beitrag anzeigen
    Hmmm. Nun ist Dekadenz kein Zeichen von Reife und überreife Käse auch nicht. Nur die Fähigkeit diesen Käse sagt etwas über die Reife Molkereilrodukte herzustellen.

    Ist wie bei Beuys. Die Fähigkeit Gedanken auszudrücken ist Gradmesser von Reife. Über die Fähigkeit zutreffend zu diskutieren und diese zu kritisieren sagt auch etwas über Reife aus.
    Demnach fehlt Dir noch eine ganze Menge bis zur Reife. Bisher bringst Du kaum einen verständlichen Satz zu Forum.
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

  7. #27
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    Standard AW: Alt, arm, absurd - Künstler am Existenzminimum

    Zitat Zitat von beathooven Beitrag anzeigen
    ... unserer freiheitlichen Sicht auf die Welt...
    Das ist einer der hohlsten Sprüche unserer lieben dekadenten überreifen Gesellschaft. Das hat keinen Inhalt, jeder Dummbatz muss sich den Inhalt dieses Spruchs selber produzieren. Das ist wie mit "Hello Kitty".

    Welche Emotion hat das Kätzchen? Keine, denk sie dir selber.

    hier ist nix

  8. #28
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    Standard AW: Alt, arm, absurd - Künstler am Existenzminimum

    Zitat Zitat von Ansuz Beitrag anzeigen
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    Der Kunst"markt" hierzulande ist ja ein Abbild dieses Staates. Es gibt die "hohe" akademische Kunst von den staatlichen Hochschulen, deren Pöstchen und Pfründe inzuchtartig vererbt werden. Jeder Dreck (im wahrsten Sinne des Wortes), wenn mit akademischen Weihen versehen, genießt höchste Wertschätzung (da staatlich qualifiziert und protegiert) und ist dementsprechend eine Gelddruckmaschine.

    Die "brotlosen" Künstler sind dann meist solche, welche in diesem staatlichen Kunstzirkus nicht Fuß fassen konnten und auch nicht in der Lage sind, für den "freien" Kunstmarkt so zu produzieren, daß sie davon einigermaßen gut leben können. Staatlich haben sie dann Vergünstigungen bei der Krankenkasse.
    Hier kommt dann auch noch dazu, daß die sog. "Kunst" dann gerne als gesellschaftliche Rechtfertigung für ein Leben genommen wird, um nicht der Berufsarbeit nachgehen zu müssen. Müssiggang usw. So dann auch die politische Weltsicht dieser Herrschaften.

    Für meinen Geschmack dann die wichtigste und ehrenhafteste Sparte, die aus dem soliden klassischen Handwerk kommt und gerne als "Volkskunst" und als "trivial" verhöhnt wird von privilegierter Seite, aber auch von den "Brotlosen". Ob Steinmetze, Ofenbauer, Schmiede, Schreiner, Maurer, Metallbauer usw., die ihr Handwerk solide beherrschen und ein Spezialwissen/-können haben, um neben reinen Zweckarbeiten eben auch ihr künstlerisches Können darüberhinaus zeigen können.


    Anders siehts dann in Ländern aus, die nicht diesen staatlich Kunstmarkt haben, wo sich die "Künstler" eben am Markt orientieren müssen. Sowas wie bspw. "Popart" (aus der Grafik kommend) wäre hierzulande so nicht möglich gewesen.

    ps: Weil dieser Beitrag vom Staatsfernsehen produziert wurde, dürfte klar sein, wo der Hase hinläuft: Mehr Umverteilung (also Steuern) wird damit implizit gefordert, weil die Künstler ja so arm sind ohne Rente (was wohl diejenigen dazu sagen die ihr Leben lang sozialversicherungspflichtig gebuckelt haben und auf Hartzniveau landen im Alter), meist ja auch irgendwas studiert habe usw. Diese staatlichen Forderungen unter solchen Deckmäntelchen sollen dann weiter die Macht des Staates erhöhen, um die Untertanen steuertechnisch weiter abzukassieren usw.
    Geändert von Heinrich_Kraemer (05.12.2018 um 11:20 Uhr) Grund: ps
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  9. #29
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    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Wenn Beuys' gammelnde Fettflecke ein Indikator für die kulturelle und freiheitliche Reife unserer Gesellschaft sind, erscheint Westerwelles "spätrömische Dekadenz" in einem ganz neuen Licht.
    Wäre der gute Mann nicht Prof. an einer staatlichen Uni gewesen, wäre er wohl in der Klappse gelandet. Staatliche "Kunst" in Absurdistan.
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  10. #30
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    Zitat Zitat von Heinrich_Kraemer Beitrag anzeigen
    Der Kunst"markt" hierzulande ist ja ein Abbild dieses Staates. Es gibt die "hohe" akademische Kunst von den staatlichen Hochschulen, deren Pöstchen und Pfründe inzuchtartig vererbt werden. Jeder Dreck (im wahrsten Sinne des Wortes), wenn mit akademischen Weihen versehen, genießt höchste Wertschätzung (da staatlich qualifiziert und protegiert) und ist dementsprechend eine Gelddruckmaschine.

    Die "brotlosen" Künstler sind dann meist solche, welche in diesem staatlichen Kunstzirkus nicht Fuß fassen konnten und auch nicht in der Lage sind, für den "freien" Kunstmarkt so zu produzieren, daß sie davon einigermaßen gut leben können. Staatlich haben sie dann Vergünstigungen bei der Krankenkasse.
    Hier kommt dann auch noch dazu, daß die sog. "Kunst" dann gerne als gesellschaftliche Rechtfertigung für ein Leben genommen wird, um nicht der Berufsarbeit nachgehen zu müssen. Müssiggang usw. So dann auch die politische Weltsicht dieser Herrschaften.

    Für meinen Geschmack dann die wichtigste und ehrenhafteste Sparte, die aus dem soliden klassischen Handwerk kommt und gerne als "Volkskunst" und als "trivial" verhöhnt wird von privilegierter Seite, aber auch von den "Brotlosen". Ob Steinmetze, Ofenbauer, Schmiede, Schreiner, Maurer, Metallbauer usw., die ihr Handwerk solide beherrschen und ein Spezialwissen/-können haben, um neben reinen Zweckarbeiten eben auch ihr künstlerisches Können darüberhinaus zeigen können.


    Anders siehts dann in Ländern aus, die nicht diesen staatlich Kunstmarkt haben, wo sich die "Künstler" eben am Markt orientieren müssen. Sowas wie bspw. "Popart" (aus der Grafik kommend) wäre hierzulande so nicht möglich gewesen.

    ps: Weil dieser Beitrag vom Staatsfernsehen produziert wurde, dürfte klar sein, wo der Hase hinläuft: Mehr Umverteilung (also Steuern) wird damit implizit gefordert, weil die Künstler ja so arm sind ohne Rente (was wohl diejenigen dazu sagen die ihr Leben lang sozialversicherungspflichtig gebuckelt haben und auf Hartzniveau landen im Alter), meist ja auch irgendwas studiert habe usw. Diese staatlichen Forderungen unter solchen Deckmäntelchen sollen dann weiter die Macht des Staates erhöhen, um die Untertanen steuertechnisch weiter abzukassieren usw.
    Perfekt. Vor allem der 2. Satz im 1. Absatz ist ein absoluter Volltreffer.
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

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