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Thema: Der Niedergang von Deutschland: Warum nur ein Ernährer nicht mehr reicht

  1. #751
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Der Niedergang von Deutschland: Warum nur ein Ernährer nicht mehr reicht

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Die Steuererhoehungen der letzten 40 Jahre wirken eben. Da hat sich der Staatsapparat weit mehr als verdoppelt. Er verbraucht jetzt als Eigenbedarf etwa 20% des BIPs oder etwa 40% saemtlicher Einnahmen, was man als "Staatsquote" bezeichnet. Dadurch haben eben viele Firmen ihre Produktion ins billigere Ausland verlagern muessen - oder gingen bankrott. Weil unter weltweiter Konkurrenz das allermeiste im Hochsteuerland nicht konkurrenzfaehig ist. Deine Zeitmaschine funktionierte, wenn wir die paradiesischen Zustaende unter Ludwig Erhard haetten - jetzt haben wir Hartz IV und Konsorten, damals ein Wirtschaftswunder.
    Wenn du GELESEN haettest, dass zwei Kinder monatlich etwa 1.100 € kosten, wuerdest du anders schreiben.
    Die Kinder sollen ja eben nicht ein Leben in Verschwendung und Misswirtschaft leben, sondern so, wie in den 50er Jahren. Und das ist sehr wohl mit viel weniger Geld möglich. Man sah ja an den Beispielen der Sendung "Leben wie vor 100 Jahren", dass Menschen mit der heutigen Verblödung und Unfähigkeit vor 100 Jahren erbärmlich verreckt wären, weil sie sich auf einem Bauernhof gar nicht genug Lebensmittel hätten erarbeiten können. Heranwachsende Jugendliche kamen ja schon nicht mehr aus Heulkrämpfen raus, weil es keine Handys gab, und waren zur Mitarbeit auf dem Bauernhof nicht mehr zu gebrauchen. Da fängt's doch schon an. Es geht hier nicht um teure Kinder, sondern um Eltern, die nicht mehr wirtschaften können. Und da hat der Staat ziemlich wenig mit zu tun. Nahrungsmittel sind ja im Vergleich zu den 50er Jahren viel billiger geworden.

  2. #752
    Mitglied Benutzerbild von schlaufix
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    Standard AW: Der Niedergang von Deutschland: Warum nur ein Ernährer nicht mehr reicht

    Zitat Zitat von Buchenholz Beitrag anzeigen
    Reichtum beruht auf echten Werten.

    Wie lange musste ein Alleinverdiener mit MEDIAN(!)einkommen in den 60igern sparen, um sich ein eigenes Häuschen zu bauen und wie lange muss ein Alleinverdiener mit Medianeinkommen bei gleichem Lebenswandel heute dafür sparen... Der Median des Nettoeinkommens lag 2013 bei 1.345 Euro. Damit kann man keine 4-köpfige Familie ernähren und schon gar kein Eigenheim erwerben. Es reicht nur für unnützen Konsumschrott, der zur Verwahrlosung führt.

    Smartphones, Notebooks und Flatscreen-TV sind keine Güter, die den realen Lebensstandard erhöhen, sondern billiges Opium für das Volk. Auch billige Klamotten aus Asien erhöhen den Lebensstandard nicht, sondern sorgen nur dafür, daß unsere Kleiderschränke überquellen und die heimische nahezu restlos Textilindustrie zerstört wurde und wir die Kosten der daraus entstandenen Arbeitslosigkeit stemmen müssen. Die heutigen billigen Konsumdrogen haben eher einen negativen Einfluß auf den Lebensstandrad und die Befindlichkeit.

    Die wirklichen Werte, ein ordentlich bezahlter und langfristig abgesicherter Arbeitsplatz, an dem man nicht durch kontinuierliche Arbeitsverdichtung verheizt wird, ein bezahlbares Eigenheim und als wichtigster sozialer Wert eine ausgewogene Demographie zwischen den Geschlechtern im heiratsfähigen Alter, das sind echte, den Lebensstandard entscheidende Werte, die immer weniger Menschen im Leben erreichen können bzw. die in letzterem Fall gar nicht mehr existieren.
    Wer heutzutage noch Flatscreen-TV in irgendeinem zusammenhang mit Einkommen, Hartz-IV, Rente Lebensstandart.... anführt, dar läuft einfach der Musik hinterher.
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  3. #753
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    Standard AW: Der Niedergang von Deutschland: Warum nur ein Ernährer nicht mehr reicht

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Die Kinder sollen ja eben nicht ein Leben in Verschwendung und Misswirtschaft leben, sondern so, wie in den 50er Jahren. Und das ist sehr wohl mit viel weniger Geld möglich. Man sah ja an den Beispielen der Sendung "Leben wie vor 100 Jahren", dass Menschen mit der heutigen Verblödung und Unfähigkeit vor 100 Jahren erbärmlich verreckt wären, weil sie sich auf einem Bauernhof gar nicht genug Lebensmittel hätten erarbeiten können. Heranwachsende Jugendliche kamen ja schon nicht mehr aus Heulkrämpfen raus, weil es keine Handys gab, und waren zur Mitarbeit auf dem Bauernhof nicht mehr zu gebrauchen. Da fängt's doch schon an. Es geht hier nicht um teure Kinder, sondern um Eltern, die nicht mehr wirtschaften können. Und da hat der Staat ziemlich wenig mit zu tun. Nahrungsmittel sind ja im Vergleich zu den 50er Jahren viel billiger geworden.
    Das Leben ist wesentlich teurer geworden - weil man einen riesigen Staatstross aufgebaut hat, den es zu alimentieren gilt. Dazu muss das Volk jaehrlich 700 Mrd. aufbringen. Dazu kommt noch der nichtoeffentliche Haushalt, der ebenfalls vom Volk aufzubringen ist. Und um das Geld dem Volk abzunehmen kamen Substanzsteuern auf Eigentum (Erbschaftssteuern, Grundsteuern, Verkaufssteuern, ....) die das 1. bis 4. Dezil haben verarmen lassen. Bauern treten jetzt in Konkurrenz zu Billiglohnlaendern, da geht garnichts mehr wie frueher, zumal tausende EU - Gesetze wirksam geworden sind und Kleinbauern ins Aus geschickt haben. Die Regulierungsdichte ist tausendmal so gross wie vor 60 Jahren geworden. Erst, wenn 3/4 des riesigen Staatstrosses nicht mehr da sind, geht das wieder. Zuvor wird dier Strom verbeitragt, besteuert und nachbesteuert, bis er um ein Vielfaches teurer geworden ist. Dein Bauernhof heute machte man sofort zu, weil die zigtausend Gesetze nicht eingehalten werden koennen, die es heuer gibt.

  4. #754
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Der Niedergang von Deutschland: Warum nur ein Ernährer nicht mehr reicht

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Das Leben ist wesentlich teurer geworden - weil man einen riesigen Staatstross aufgebaut hat, den es zu alimentieren gilt. Dazu muss das Volk jaehrlich 700 Mrd. aufbringen. Dazu kommt noch der nichtoeffentliche Haushalt, der ebenfalls vom Volk aufzubringen ist. Und um das Geld dem Volk abzunehmen kamen Substanzsteuern auf Eigentum (Erbschaftssteuern, Grundsteuern, Verkaufssteuern, ....) die das 1. bis 4. Dezil haben verarmen lassen. Bauern treten jetzt in Konkurrenz zu Billiglohnlaendern, da geht garnichts mehr wie frueher, zumal tausende EU - Gesetze wirksam geworden sind und Kleinbauern ins Aus geschickt haben. Die Regulierungsdichte ist tausendmal so gross wie vor 60 Jahren geworden. Erst, wenn 3/4 des riesigen Staatstrosses nicht mehr da sind, geht das wieder. Zuvor wird dier Strom verbeitragt, besteuert und nachbesteuert, bis er um ein Vielfaches teurer geworden ist. Dein Bauernhof heute machte man sofort zu, weil die zigtausend Gesetze nicht eingehalten werden koennen, die es heuer gibt.
    Das Leben ist auch deswegen teurer geworden, weil die Menschen den Lifestyle angeblich mitmachen müssen, der heute herrscht. Aber wenn sie mit den bescheidenen Gütern der 50er Jahre leben würden, die es auch heute noch gibt, dann könnten sie ganz beschwerdefrei leben.

    Du argumentierst dann auf volkswirtschaftlicher Ebene, aber das tut hier nichts zur Sache, weil man sich da weitgehend ausklinken kann. Die Gesetze mit dem Bauernhof sind ein anderes Thema, denn unter normalen Umständen kann man sehr wohl noch mit einem Bauernhof als Vollerwerbslandwirt überleben. Ich habe einen davon in 1,5 km Luftlinie, wo ich die persönlichen Verhältnisse im groben kenne. Aber auch deren Kinder müssen den Konsumgruppenzwang mitmachen, was das Familieneinkommen schmälert. Würden sie leben wie in den 50er Jahren oder davor, hätten sie auch mehr Lebensqualität. Aber auch diese Familie hat ein neues Einfamilienhaus, also irgendwie scheint das auch mit wenig Grundbesitz in der Landwirtschaft möglich zu sein. Melkmaschinen gab es wohl in den 50er Jahren bei Kleinbetrieben noch nicht. Allerdings kann nicht jeder Milchbauer sein. Wir haben ja so schon einen Angebotsüberhang.

    Was den Unterschied zu heute ausmacht: In früheren Zeiten musste jeder Handgriff sitzen. Es gab strikte Tages-, Wochen und Jahresabläufe. Da gab es keine Probleme mit Hyperaktivität, ADHS und Depressionen. Der Patriarch musste herrschen wie ein Feldwebel über seine Truppe, um das Überleben seiner Familie zu sichern. Ich bin immer noch der Meinung, dass zu viele Freiheiten und Optionen, so wie zu viele angebliche Chancen im Leben die Leute irre machen. Im Prinzip sind wir die letzten 50 Jahre innerlich kein bisschen reicher geworden. Wir verschleudern nur zigmal mehr Ressourcen. U.a. damit den Weibern zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt. Ein Wahnsinn. Wo ist denn der Fortschritt, wenn Frauen arbeiten gehen müssen, und das als Vorwand nehmen, keine Kinder kriegen zu können? Das ist doch eine gewaltige kollektive Lebenslüge.

  5. #755
    Mitglied Benutzerbild von Schopenhauer
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    Standard AW: Der Niedergang von Deutschland: Warum nur ein Ernährer nicht mehr reicht

    Zitat Zitat von Buchenholz Beitrag anzeigen
    Reichtum beruht auf echten Werten.

    Wie lange musste ein Alleinverdiener mit MEDIAN(!)einkommen in den 60igern sparen, um sich ein eigenes Häuschen zu bauen und wie lange muss ein Alleinverdiener mit Medianeinkommen bei gleichem Lebenswandel heute dafür sparen... Der Median des Nettoeinkommens lag 2013 bei 1.345 Euro. Damit kann man keine 4-köpfige Familie ernähren und schon gar kein Eigenheim erwerben. Es reicht nur für unnützen Konsumschrott, der zur Verwahrlosung führt.

    Smartphones, Notebooks und Flatscreen-TV sind keine Güter, die den realen Lebensstandard erhöhen, sondern billiges Opium für das Volk. Auch billige Klamotten aus Asien erhöhen den Lebensstandard nicht, sondern sorgen nur dafür, daß unsere Kleiderschränke überquellen und die heimische nahezu restlos Textilindustrie zerstört wurde und wir die Kosten der daraus entstandenen Arbeitslosigkeit stemmen müssen. Die heutigen billigen Konsumdrogen haben eher einen negativen Einfluß auf den Lebensstandrad und die Befindlichkeit.

    Die wirklichen Werte, ein ordentlich bezahlter und langfristig abgesicherter Arbeitsplatz, an dem man nicht durch kontinuierliche Arbeitsverdichtung verheizt wird, ein bezahlbares Eigenheim und als wichtigster sozialer Wert eine ausgewogene Demographie zwischen den Geschlechtern im heiratsfähigen Alter, das sind echte, den Lebensstandard entscheidende Werte, die immer weniger Menschen im Leben erreichen können bzw. die in letzterem Fall gar nicht mehr existieren.
    Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.

    "Ich glaube, ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich Leute von Anfang an doof finden darf. Ich habe ja nicht ewig Zeit."

  6. #756
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    Standard AW: Der Niedergang von Deutschland: Warum nur ein Ernährer nicht mehr reicht

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Das Leben ist auch deswegen teurer geworden, weil die Menschen den Lifestyle angeblich mitmachen müssen, der heute herrscht. Aber wenn sie mit den bescheidenen Gütern der 50er Jahre leben würden, die es auch heute noch gibt, dann könnten sie ganz beschwerdefrei leben. ......

    Du argumentierst dann auf volkswirtschaftlicher Ebene, aber das tut hier nichts zur Sache, weil man sich da weitgehend ausklinken kann. Im Prinzip sind wir die letzten 50 Jahre innerlich kein bisschen reicher geworden. Wir verschleudern nur zigmal mehr Ressourcen. U.a. damit den Weibern zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt. Ein Wahnsinn. Wo ist denn der Fortschritt, wenn Frauen arbeiten gehen müssen, und das als Vorwand nehmen, keine Kinder kriegen zu können? Das ist doch eine gewaltige kollektive Lebenslüge.
    Du vergisst das Verarmungsgesetz, Hartz IV. Das 1. bis 3. Dezil ist davon oft betroffen. Da heisst es: Hose runter, und alles offenlegen, und alles verbrauchen, sodass man garnichts mehr hat. Und wer einmal Kunde dieser Firma geworden ist, bleibt eben Kunde. Und der Horror davor ist riesig, es sei denn, man ist bereits langjaehriger Kunde und richtet sich darauf ein. Schwangerschaft ist Hartz IV - gefaehrdet, es sei denn, der Partner verdient ab 5. Dezil aufwaerts, dann reichts gerade so. Und du vergisst, das Sparen falsch ist. Wer sich ein eigenes Haus zulegt, ist dumm, es sei denn, er hat ab 6. Dezil Einkommen und ist von Hartz IV befreit. Du vergisst, dass die Renten weitgehend zusammengestrichen wurden, und die Geldentwertung 10% in 3 Jahren betraegt. Und sich von alledem frei zu machen - kaufe mal einen Wohnwagen und versuche, irgendwo im Wald zu leben - ist nicht.

    Die Substanzsteuern haben vieles kaputtgemacht; der kleine Mann kann kein Eigentum in einen Trust oder so umwandeln, sodass der Staatsapparat keinen Zugriff darauf haette. Die Aldis koennen das. Und solange die Familie nicht wieder unter den besonderen Schutz des Staates gestellt wird, sondern der Genderismus im Vordergrund steht, laeuft ebenso nichts mehr in dieser Richtung. Schwangerschaft braucht Sicherheiten, und wenn eine Frau nach der Geburt alleine dasteht und drei Jahre lang kaum noch schlafen kann, und sich dann noch mit Aemtern auseinandersetzen soll - vergiss es.

    Der Traum, dass es die Kinder mal besser haben werden, als man selbst, ist ausgetraeumt.
    Achja, du musst auch sehen, dass die Grossfamilien oft auseinandergerissen wurden - der "Strukturwandel". Wo sind denn die Omis, die die Kinder betreuen konnten? Hunderte Kilometer weit weg, sehr oft.

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