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Thema: Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

  1. #1
    Mitglied
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    Standard Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

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    Art. 3 Abs. 3 GG sagt eindeutig:
    Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Selbst wenn man dem Kind unterstellt eine "politische Anschauung" zu haben (was ich doch sehr in Zweifel ziehe) ist dies ein klarer Verstoß gegen ein grundgesetzlich garantiertes Recht und damit outet sich zumindest diese Waldorfschule in Personen der Führung wie der Lehrkäfte als verfassungsfeindliche Organisation und klar verfassungsfeindliche Organisationen unterbindet man die Möglichkeit Einfluß auf Kinder zu nehmen.

    Warum gibt es diese Schule also noch?

  2. #2
    Yuck Fou! Benutzerbild von wtf
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    Standard AW: Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Warum gibt es diese Schule also noch?
    Damit Gestörte ihre Thorben und Femke in eine Schulsimulation stecken können.
    Je suis Prüffall.

  3. #3
    Schaf im Wolfspelz Benutzerbild von opppa
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    Standard AW: Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

    Zitat Zitat von wtf Beitrag anzeigen
    Damit Gestörte ihre Thorben und Femke in eine Schulsimulation stecken können.
    Irgendwie müssen solche Waldorf-Eltern und Waldorf-Schulen ja ihre Toleranz Andersdenkenden gegenüber zum Ausdruck bringen!



    Hoch lebe die Demokratur!

  4. #4
    Mitohneglied Benutzerbild von Deschawüh
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    Standard AW: Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

    Seit wann haben Waldorfschulen Probleme mit rechten Parteien? Oder ist ihnen die AfD einfach nur nicht rechts genug?


    Ausgerechnet dieser elitäre Verein, ich lach mich scheckig.
    Habe mich mal versehentlich bei den Anthroposophen, als ich noch in jüngeren Jahren in meinem Handwerk gearbeitet habe, beworben. Ich wurde erst mal auf meine Gesinnung überprüft und der Typ hat mir fast eine Stunde irgendwelchen anthroposophischen Shit in die Ohren gesabbelt. Irgendwann, im Laufe der Vernehmung wurde mir dann klar um was für einen Club es sich da überhaupt handelt, war der Stellenbeschreibung nicht zu entnehmen, habe mir dann einen Spaß daraus gemacht und ihn fast drei Stunden beschäftigt.

    Besonders interessant wurde es, als er zu meinen, bzw. seinen Gehaltsvorstellungen kam und wie ich mein zukünftiges Leben auf diese Sekte abstimmen könnte. Ich habe ihm dann mit sehr ernster Miene erklärt, dass ich mich mit dem anthroposophischen Prinzip schon immer stark identifiziert habe, mir völlig egal ist was ich verdiene, gerne auch nur gegen Unterkunft und Verpflegung, jederzeit einsatzbereit bin, ich meine Wohnung sofort kündigen werde, um mich ganz ihrer Sache und mit all meinen Sinnen in ihren Dienst zu stellen. Er war begeistert und hat mich erst dann nach meinen beruflichen Qualifikationen befragt, die ich bei ihnen aber alle vergessen könnte, weil es um viel Allumfassenderes gehe.


    Selbstverständlich kann ich auch ohne Maschinenpark, nur mit Säge und Stecheisen bewaffnet, Rundbogenfenster aus einem Baumstamm schnitzen, bestätigte ich ihm natürlich, als er mir voller Stolz die Bastelbude, also meinen zukünftigen Arbeitsplatz zeigte, meine zeittechnischen Bedenken mit einem anthroposophischen Wisch von der ungehobelten Tischplatte fegte. Das Ding war für ihn eingetütet.

    Er hat dann noch genau ein Mal angerufen, verwundert darüber das er nichts mehr von mir hört. Ich habe ihm erklärt das ich jetzt meine wahre Bestimmung gefunden habe, mich selbständig mache, basierend auf Nietzsches Freiheit der Methode nur noch Anthroposophen für mich arbeiten lasse, gegen Kost und Logie natürlich und ob er an einem Job interessiert ist.
    Niemand hat die Absicht, Deutschland umzuvolken
    (-_-)
    -< >-
    Ene, mene muh-raus bist du!





  5. #5
    Ex-Kirchenbankpolierer
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    Standard AW: Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

    Da wird also ein Kind in Sippenhaft genommen, weil die politische Orientierung der Eltern nicht der "Lehrererkollegium" oder dem Chef nicht genehm ist?!
    Beängstigend, welche Register inzwischen im Kampf gegen "Rechts" durch die - Im wahrsten Sinne gemeint - Linken gezogen werden!
    Die sollten mal Artikel 3, Absatz (3) des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland lesne.
    In der DDR wurden die Kinder missliebiger ; unbequemer und nicht systemkonform agierender Elternauch bei der Bildung benachteilgt.
    Man könnte meinen, hier fände gerade eine linksorientierte Aktion zur Abschaffung des freien Denkens und freier Meinungsäußerung statt.
    Und die Linksgrünen sind vielleicht deshalb immer so fröhlich, weil es in ihrer Richtung im Bildungswesen stramm bergauf und voran geht,
    nämlich , daß sie ihrem Ziel (- Nach meiner Meinung nach! -) Deutschland kulturell und wirtschaftlich durch soziale Gewalt umzuformen ......
    Ist oder war die Mutter von dem braunen Dreggsagg eigentlich auch dafür verantwortlich zu machen daß der kleine Adi so ein Riesenarsch wurde?
    Mit der Ausgrenzung von Kindern ; Schülern andersdenkender Eltern und Schulverbot haben schon die Nazis gearbeitet.
    Vielleicht das Beste für das Kind.
    Letztlich nenne ich das : Sippenhaft! Das hatten wir zweimal erlebt .....
    Glaube nichts; egal wo Du es gelesen hast oder wer es gesagt hat; nicht einmal wenn ich es gesagt habe; es sei denn, es entspricht deiner eigenen Überzeugung oder deinem eigenen Menschenverstand. Der Fuchs ist Schlau und stellt sich dumm; bei den Gläubigen ist es genau andersrum!

  6. #6
    Misanthrop Benutzerbild von Smoker
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    Standard AW: Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

    Zitat Zitat von opppa Beitrag anzeigen
    Irgendwie müssen solche Waldorf-Eltern und Waldorf-Schulen ja ihre Toleranz Andersdenkenden gegenüber zum Ausdruck bringen!

    Hihihihi zeigt ihnen ihre Doppelmoral auf wo immer ihr sie findet.
    Leben und sterben lassen...

  7. #7
    Mitglied Benutzerbild von Hank Rearden
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    Standard AW: Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

    Sind wir schon wieder soweit?
    An deutschen Schulen ist kein Platz für ...
    Kinder von AfD-Mitgliedern.
    Unfassbar: In Deutschland gibt es wieder Sippenhaft!
    “Es ist kein Verbrechen volkswirtschaftlich ungebildet zu sein, alles in allem ist es ein spezialisiertes Lehrfach und eines, welches die meisten Leute als »schwarze Wissenschaft« ansehen. Aber es ist ganz und gar unverantwortlich eine laute, lärmende Meinung zu ökonomischen Fragen zu haben, während man sich in diesem Zustand der Unwissenheit befindet.” Murray Rothbard: Egalitarianism as a revolt against nature

  8. #8
    Mitglied
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    Standard AW: Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

    Zitat Zitat von Hank Rearden Beitrag anzeigen
    Sind wir schon wieder soweit?
    An deutschen Schulen ist kein Platz für ...
    Kinder von AfD-Mitgliedern.
    Unfassbar: In Deutschland gibt es wieder Sippenhaft!
    Wieso ? Sippenhaft erscheint nur im Hirn derer, die Sippe so ansiedeln, dass die über alles als Grund schwebt.

    Wenn die Schulleitung nach den bekannten Regeln der Schule für die Aufnahme gehandelt hat, dann ist da nirgends Platz für son Schmarren, wie du schreibst.

    Wenn die Schulleitung fehlerhaft gehandelt hat, dann können die Eltern gegen diese Ablehnung zivilrechtlich vorgehen und sich bei der Schulbehörde beschweren, dort Beistand holen. Honi soit qui mal y pense darfst meinen, muss der Entscheider aushalten. Nur steht dieses Recht jedem zu , der eine Entscheidung zu treffen hat. Wenn die Entscheidung auf hieb- und stichfester Grundlage steht, ist alles ok.

    Ach ja, was wolltest du mit deinem Post eigentlich sagen ?

  9. #9
    Bundeskanzler Björn Höcke Benutzerbild von Leseratte
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    Standard AW: Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

    So neu ist das nicht.

    Waldorfschule Auch die Kinder des rechten Tarnkappen-Lehrers sollen gehen

    Andreas Molau arbeitete jahrelang an der Braunschweiger Waldorfschule und nun für die NPD in Sachsen. Die Schulleitung will seine beiden Kinder, 8 und 11 Jahre alt, vor die Tür setzen, weil der Schulfrieden gefährdet sei. Bei Lehrern, Eltern und Schülern ist der Beschluss umstritten, Molau spricht von "Sippenhaft".
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Hans Püschel:

    Wenn ich Nazi bin, nur weil ich mit Leib und Seele für Deutschland einstehe, dann bin ich stolz, ein Nazi zu sein!

    Leseratte gehört der Rechtsfraktion an.

  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von Hank Rearden
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    Standard AW: Kind von AfD-Politiker darf nicht auf Waldorfschule

    Zitat Zitat von beathooven Beitrag anzeigen
    Wieso ? Sippenhaft erscheint nur im Hirn derer, die Sippe so ansiedeln, dass die über alles als Grund schwebt.

    Wenn die Schulleitung nach den bekannten Regeln der Schule für die Aufnahme gehandelt hat, dann ist da nirgends Platz für son Schmarren, wie du schreibst.

    Wenn die Schulleitung fehlerhaft gehandelt hat, dann können die Eltern gegen diese Ablehnung zivilrechtlich vorgehen und sich bei der Schulbehörde beschweren, dort Beistand holen. Honi soit qui mal y pense darfst meinen, muss der Entscheider aushalten. Nur steht dieses Recht jedem zu , der eine Entscheidung zu treffen hat. Wenn die Entscheidung auf hieb- und stichfester Grundlage steht, ist alles ok.

    Ach ja, was wolltest du mit deinem Post eigentlich sagen ?
    Hab schon verstanden: Für Dich wäre es okay, wenn eine Schule Kinder von Moslems, Juden oder Schwarzen ablehnen würden.
    “Es ist kein Verbrechen volkswirtschaftlich ungebildet zu sein, alles in allem ist es ein spezialisiertes Lehrfach und eines, welches die meisten Leute als »schwarze Wissenschaft« ansehen. Aber es ist ganz und gar unverantwortlich eine laute, lärmende Meinung zu ökonomischen Fragen zu haben, während man sich in diesem Zustand der Unwissenheit befindet.” Murray Rothbard: Egalitarianism as a revolt against nature

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