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Thema: Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

  1. #1
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    Standard Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

    Ist ja imme rmehr in - anstatt ein Paßwort einzugeben setzt man heute auf Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder auf das Auge und spart sich die Paßworteingabe.

    Einfach, schnell und angeblich sicher, weil ja einzigartige biometrische Merkmale.

    Nur, was ist wenn sich ein kriminelles Element diese einzigartigen Daten beschafft?

    Wird ein passwortgeschütztes Konto / Zugang gehackt ändert man das Paßwort und wartet dann halt darauf, dass das Konto / Zugang wieder gehackt wird. Was aber, wenn das Konto ( Zugang mittels biometrischer Gesichtserkennung gesichert ist? Dies kann man ja nicht ändern - sprich, man kann das Konto / den Zugang nicht mehr nutzen. Was dann?

    Zurück zum ollen Paßwort?

  2. #2
    Mitglied Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Ist ja imme rmehr in - anstatt ein Paßwort einzugeben setzt man heute auf Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder auf das Auge und spart sich die Paßworteingabe.

    Einfach, schnell und angeblich sicher, weil ja einzigartige biometrische Merkmale.

    Nur, was ist wenn sich ein kriminelles Element diese einzigartigen Daten beschafft?

    Wird ein passwortgeschütztes Konto / Zugang gehackt ändert man das Paßwort und wartet dann halt darauf, dass das Konto / Zugang wieder gehackt wird. Was aber, wenn das Konto ( Zugang mittels biometrischer Gesichtserkennung gesichert ist? Dies kann man ja nicht ändern - sprich, man kann das Konto / den Zugang nicht mehr nutzen. Was dann?

    Zurück zum ollen Paßwort?
    Ja.

  3. #3
    Misanthrop Benutzerbild von Smoker
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    Standard AW: Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Ist ja imme rmehr in - anstatt ein Paßwort einzugeben setzt man heute auf Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder auf das Auge und spart sich die Paßworteingabe.

    Einfach, schnell und angeblich sicher, weil ja einzigartige biometrische Merkmale.

    Nur, was ist wenn sich ein kriminelles Element diese einzigartigen Daten beschafft?

    Wird ein passwortgeschütztes Konto / Zugang gehackt ändert man das Paßwort und wartet dann halt darauf, dass das Konto / Zugang wieder gehackt wird. Was aber, wenn das Konto ( Zugang mittels biometrischer Gesichtserkennung gesichert ist? Dies kann man ja nicht ändern - sprich, man kann das Konto / den Zugang nicht mehr nutzen. Was dann?

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    Bei Gesichtserkennung reichts schon wenn man kräftig eins auf die Nase bekommt. Und schon ist man ausgesperrt
    Leben und sterben lassen...

  4. #4
    Mitglied Benutzerbild von Don
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    Standard AW: Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Ist ja imme rmehr in - anstatt ein Paßwort einzugeben setzt man heute auf Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder auf das Auge und spart sich die Paßworteingabe.

    Einfach, schnell und angeblich sicher, weil ja einzigartige biometrische Merkmale.

    Nur, was ist wenn sich ein kriminelles Element diese einzigartigen Daten beschafft?
    Eines und wenn? Die kriminellen Elemente tun dies bereits und heißen z.B. Google und Apple.
    Jeder ist für das verantwortlich, was er tut.

  5. #5
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    Standard AW: Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Ja.
    ...wenn dies dann so einfach wäre

    Im Grunde ist es mir ziemlich egal, wenn Jemand diese Möglichkeiten nutzt - was aber, wenn der Staat diese Daten erzwingt und nicht garantieren will, dass mit diesern erzwungenen Daten kein Mißbrauch betrieben werden kann?

  6. #6
    Mitglied Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    ...wenn dies dann so einfach wäre

    Im Grunde ist es mir ziemlich egal, wenn Jemand diese Möglichkeiten nutzt - was aber, wenn der Staat diese Daten erzwingt und nicht garantieren will, dass mit diesern erzwungenen Daten kein Mißbrauch betrieben werden kann?
    Ich habe das von einer völlig anderen Seite betrachtet:
    Gesichts-/Iriserkennung ist viel zu unsicher. Zudem ich nicht erkannt werde, mein ähnlich aussehender Kollege aber schon. Nur Haare geschnitten, etwas dunkler (Sonne) und kleine Verletzungen im Gesicht.

    Fingerabdruck ist sehr sinnig im Winter mit Handschuh. Auch da reichen kleinere Verletzungen zur Nichterkennung.

    Stimme ist bei Erkältung nicht mehr zu gebrauchen.


    Ich kann mein Streicheltelefon über alle o.g. entsperren. Eingestellt ist aber Dauerentsperrung (Ort, Trageerkennung, verbundene Geräte)

  7. #7
    Mitglied Benutzerbild von Kaktus
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    Standard AW: Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Ich habe das von einer völlig anderen Seite betrachtet:

    ...Fingerabdruck ist sehr sinnig im Winter mit Handschuh. Auch da reichen kleinere Verletzungen zur Nichterkennung. ...
    Sind Fingerabdruck-Scanner doch nicht so sicher? Forscher haben einen Weg gefunden, mit dem sie ein bis zwei Drittel aller Scanner austricksen können. Die Schwachstelle liegt in der Bauweise der Sensoren.....
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    Deutschland ist nicht mehr mein Land - Merkel + den dt. Volksvertretern sei Dank!
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    https://www.youtube.com/watch?v=f5PMX_FzRzw

  8. #8
    Mitglied Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

    Zitat Zitat von Kaktus Beitrag anzeigen
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    Das auch. Funktioniert auch mit Gesichtserkennung und Irisscan.
    Alles unnötiger und teurer Blödsinn.

    Also entweder Paßwort oder Pin. Paßwort dann mit mindestens einem Großbuchstaben, einer Ziffer und einem Sonderzeichen, mindestens 12 Zeichen.

    Oder wie oben: gar nicht erst sperren

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Kaktus
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    Standard AW: Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Das auch. Funktioniert auch mit Gesichtserkennung und Irisscan.
    Alles unnötiger und teurer Blödsinn.

    Also entweder Paßwort oder Pin. Paßwort dann mit mindestens einem Großbuchstaben, einer Ziffer und einem Sonderzeichen, mindestens 12 Zeichen.

    Oder wie oben: gar nicht erst sperren
    Es geht doch nicht nur um Smartphones, sondern auch um Kassen, die mit Fingerprint funktionieren (sollen) u.v.m.:
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    ....Einen solchen Abdruck kann im Prinzip jeder erstellen. Ein Foto von der Vorderseite des Fingers reicht: mit einer Software wie VeriFinger oder Photoshop lässt es sich bearbeiten. Das Ergebnis kommt auf eine Folie, dazu genügt ein handelsüblicher Laserdrucker: Ein gutes Gerät druckt das Höhenrelief des Fingers mit. Der Druck wird dann mit Latexmilch oder Holzleim bestrichen. Ist alles getrocknet, lässt sich der falsche Finger benutzen. Auf seiner Webseite zeigt der CCC solche Methoden zum Fälschen. Das heißt aber nicht, dass jedes Facebook-Foto gefährlich ist. "Es kommt auf die Qualität des Fotos an", sagt Garbsch. Fotos von Handy-Kameras sind qualitativ meist schlecht. Da zählt die Entfernung zum Finger. Bei Kompaktkameras ist es leichter und mit Profi-Equipment gibt es überhaupt keine Schwierigkeiten.
    Per Fingerabdruck lässt sich bereits Geld überweisen

    Anders ist es bei der Iriserkennung. Die Auflösung ist bei diesen Verfahren aber so gering, das ein Porträtfoto zum Überlisten meistens reicht. Eine exotischere Methode der biometrischen Authentifizierung ist der Handvenen-Scan. Handvenen sind wie der Fingerabdruck bei allen Menschen unterschiedlich und einzigartig. Ein entsprechendes Gerät kann entweder die Venen der Finger, der Handinnenfläche oder des Handrückens ablesen. Dazu erstellt das System mit Infrarotstrahlung ein Bild des Venenmusters. Um die Handvenen zu fälschen, bräuchten Kriminelle also eine Infrarotkamera....
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    Wie können Fingerabdrücke nachgebildet werden?


    Um eine Attrappe eines Fingerabdrucks herzustellen braucht man zu erst einmal einen passenden Fingerabdruck. Abdrücke enstehen durch das Anhaften von Fett und Schweiß der Haut an den berührten Gegenständen (Bild 1).

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    Bild 1: Fettrückstände vom Fingerabdruck


    Besonders gut erhaltene Fingerbilder findet man an Gläsern, Türklinken und Hochglanzpapier. Um diese für die weitere Verarbeitung sichtbar zu machen bedient man sich der Verfahren aus der Kriminalistik. Farbiges Pulver wird mit einem weichen Pinsel vorsichtig über den Abdruck verteilt und bleibt am Fett haften (Bild 2).

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    Bild 2: Sichtbarmachen mit Graphitpulver


    Eine andere Möglichkeit bietet der Einsatz von Cyanoacrylat, einem Hauptbestandteil von Sekundenkleber. Von diesem bringt man eine kleine Menge in einen Flaschenverschluß und stülpt diesen über den Abdruck (Bild 3).

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    Bild 3: Sichtbarmachen mit Sekundenkleber


    Das ausgasende Cyanoacrylat reagiert mit den Fettrückständen des Fingerabdrucks zu einer festen weißen Substanz (Bild 4).

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    Bild 4: Cyanoacrylat im Einsatz


    Die so oder mittels aufgepinselter Pigmente sichtbar gemachten Abdrücke werden mit einer Kamera oder einem Scanner digitalisiert (Bild 5) und grafisch nachbearbeitet (Bild 6).

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    Bild 5: Digitalisierung des Abdrucks


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    Bild 6: Nachbearbeiten des Abdrucks


    Ziel ist ein genaueres Abbild des Fingerabdrucks zu erhalten, um ihn in einer Form über die Attrappenherstellung zu überführen. Die einfachste Variante ist, die Bilder mit einem Laserdrucker auf Folien zu drucken. Der Toner lagert sich dabei zu dreidimensionalen Strukturen ab, die als Abformgrundlage verwendet werden kann. Als Material für die Attrappe selber eignet sich Holzleim besonders (Bild 7).

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    Bild 7: Holzleim für die Attrappen


    Zur Erhöhung des Feuchtigkeitgehalts und zur besseren Verarbeitbarkeit kann man diesem eine kleine Menge Glycerin zusetzen. Gut durchmischt bringt man die Masse in einer dünnen Schicht auf die Form (Bild 8, Bild 9).

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    Bild 8: Aufbringen des Klebers


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    Bild 9: Kleberschicht auf Abdruck


    Nach dem Trocknen (Bild 10) zieht man sie von der Folie ab (Bild 11) und schneidet sie auf Fingergröße.

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    Bild 10: Ausgehärtete Kleberschicht


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    Bild 11: Fertige Attrappe


    Die Attrappe klebt man dann mit Maskenkleber auf den eigenen Finger (Bild 12).
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    Bild 12: Die neue Identität ist fertig


    Fertig ist die neue Identität!
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    GG 20,2 !!! - Immer dran denken:
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  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Fingerprint - Retina-Scan - biometische Gesichtserkennung - unterschätzte Gefahr

    Zitat Zitat von Don Beitrag anzeigen
    Eines und wenn? Die kriminellen Elemente tun dies bereits und heißen z.B. Google und Apple.
    Eben. Deswegen sind relevante Daten nur offline gespeichert. Bei mir jedenfalls. Den Rest kann Tante Google ruhig wissen (und verwirren)

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