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Thema: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

  1. #31
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    Standard AW: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

    Zitat Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
    Die Kalmücken sind sogar einmal hin und zurück gewandert, also Mongolei - Wolga. Bin jetzt zu faul die Details herauszusuchen.

    Alles kommt darauf an, welche Lebensweise und Art von Wirtschaft betrieben wurde. Alsp bei Nomaden wie den Hunnen oder Mongolen war das sicher möglich. In Asien sind viele Völker auch nicht zielstrebig gewandert, sondern eher ausgewichen. Die Wu-Sun z.B. Muss man sich vielleicht so vorstellen wie die Trecks der Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten.
    Die in Frage kommenden Germanenstämme - Goten, Wandalen, Burgunder, Langobarden,, waren gewiss keine Nomaden, sondern eng verbunden mit der Region in der sie beheimatet waren. Keine Bevölkerung verlässt ihren Lebensraumohne zwingenden Grund. Die lebten auf ihrer Scholle und nährten sich redlich. Überfälle durch fremde Heerzüge kosteten Menschenleben aber nicht den Lebensraum. Also wurde erlitten und anschließend wieder aufgebaut und weitergelebt.. Ich behaupte mal wenn seinerzeit die Bewohne Schlesiens 'Wandalen' genannt wurden (Hasdinger, Lugier, Silingen,,)waren das nur die Bezeichnungen der jeweiligen Herrschaften. Die Bevölkerungen blieben, die Herrschaften wechselten und lieferten neue Benennungen wie Opolanen, Böhmen, Polen, Preussen,, (Putin-ängstlinge fürchten das später dort "der Russe" haust. , .) Die Einheimischen in Schlesien blieben aber im Wesentlichen vor Ort wohnen
    und pflanzten sich fort bis 1945 wie das in den allermeisten Regionen dieser Welt üblich ist bis zum heutigen Tage.

  2. #32
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    Standard AW: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

    Zitat Zitat von Buchenholz Beitrag anzeigen
    Es gibt doch gar kein "wir Deutschen" mehr. Nur noch millionenfache zusammenhangslose und identitätslose Trümmerreste eines einstigen Volkes. Entseelte Individualisten, Nihilisten, Hedonisten, die nicht mehr über den eigenen Tod hinaus denken.
    Wann waren die 'Deutschen' denn wirklich 'Deutsch' im Laufe der Geschichte?
    In Zeiten der Nationalgefühle, vielleicht von 1870 - 1945 . Das ist eine kurze Periode.
    Durchmischung und Fremdeinflüsse gabs schon immer und wird es immer mehr geben..
    Andern Völkern geht es genauso. Ist der Franzose noch richtig französisch, der Brite noch britisch,
    isst der Italiener noch Spaghetti..? Die Bräuche wandeln sich und das Selbstbild der Bevölkerungen.
    Die Auflösung alter Ordnungen, der Wandel der Lebensweisen beschleunigt sich
    mit der fortgesetzten Vernetzung und Modernisierung der Weltbevölkerung.

  3. #33
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    Standard AW: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    Ein neuer Versuch nachdem der Erste schief ging (wg Intellekt und Orthographie)..

    Wanderten seinerzeit wirklich ganze Völker über so große Entfernungen?
    Das Volk der Westgoten (Wisigoten) seit 370 aus der Ukraine über den Peloponnes
    bis zu den Alpen und nach Kalabrien und weiter nach Südfrankreich um dort
    für 70 Jahre bis nach Spanien hinein ein Reich zu gründen (418).
    Oder die Wandalen (Silingen) welche vom heutigen Schlesien aufbrachen
    und 40 Jahre später auf Karthago eine Herrschaft für 90 Jahre errichteten .
    Weitere Völker wie die Burgunder und die Sueben machten es gemächlicher.
    Haben damals wirklich ganze Völker ihre Heimat in Kürze verlassen um sich
    auf eine gefährliche Wanderung ins ferne Ungewisse zu begeben?
    Alt und Jung, Mann und Maus, Kind und Kegel nebst Hab und Gut?
    Und was haben sie doch für riesige Entfernungen bewältigt. .
    Die Goten ca 6000 km in 50 J, die Wandalen ca 4500 in 40 J (!) wonach
    sie dann endlich eine Heimat fanden (etwa wie seinerzeit das Volk Israel..)
    Marschleistungen von bis zu 300 km/J müssen da die Regel gewesen sein .
    So jedenfalls steht es in unseren Geschichtsbüchern und so habe ich es gelernt
    und staunend geglaubt für lange Zeit bis bei mir endlich der Groschen fiel..
    Diese gewaltigen Entfernungen in so kurzer Zeit auf gefährlichem Wege
    Sommer wie Winter in Haufen von vllt 50000 Leuten mit großem Tross..
    Für mich unvorstellbar wie sie dies geschafft haben sollen.

    Weiß es von Euch jemand?
    Diese Völker sind nicht ins Ungewisse gegangen, sondern schickten immer erst ihre Späher voraus, um auszuloten, ob man gefahrlos weitermarschieren konnte. Außerdem waren diese Gebiete in denen sie eindrangen ziemlich leer, sodass sie in der Regel nicht auf einen bewaffneten Widerstand stießen und wenn doch, dann wurde mit den Einheimischen „verhandelt“. Der Gewinne stand natürlich vorher fest. Es war der, der die meisten Truppen hatte.
    Wer sollte die Vandalen in Nordafrika etwas entgegensetzen, die Handvoll Bergaffen, auch Berber genannt? Die versteckten sich in ihre Höhlen und wartetet ab, bis die Eindringlinge weiterzogen, weil sie das Land leergefressen hatten.
    Wenn die Straße bequem ist, neigt man dazu den falschen Weg einzuschlagen.

  4. #34
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    Standard AW: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

    Zitat Zitat von Zirrus Beitrag anzeigen
    Diese Völker sind nicht ins Ungewisse gegangen, sondern schickten immer erst ihre Späher voraus, um auszuloten, ob man gefahrlos weitermarschieren konnte. Außerdem waren diese Gebiete in denen sie eindrangen ziemlich leer, sodass sie in der Regel nicht auf einen bewaffneten Widerstand stießen und wenn doch, dann wurde mit den Einheimischen „verhandelt“. Der Gewinne stand natürlich vorher fest. Es war der, der die meisten Truppen hatte.
    Wer sollte die Vandalen in Nordafrika etwas entgegensetzen, die Handvoll Bergaffen, auch Berber genannt? Die versteckten sich in ihre Höhlen und wartetet ab, bis die Eindringlinge weiterzogen, weil sie das Land leergefressen hatten.
    Du meinst sie 'wanderten' auf Sicht wie die Kanzlerin?
    Aber was nützen Späher wenn ein ganzes Volk am wandern ist,
    mit Kind + Kegel, Hab & Gut, Alt und Jung,,
    wovon leben die denn ?

  5. #35
    .. das Beste am Norden .. Benutzerbild von Politikqualle
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    Standard AW: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    .
    So jedenfalls steht es in unseren Geschichtsbüchern und so habe ich es gelernt und staunend geglaubt für lange Zeit bis bei mir endlich der Groschen fiel.. Diese gewaltigen Entfernungen in so kurzer Zeit auf gefährlichem Wege Sommer wie Winter in Haufen von vllt 50000 Leuten mit großem Tross.. Für mich unvorstellbar wie sie dies geschafft haben sollen.
    Weiß es von Euch jemand?
    .. verbrenn deine Geschichtsbücher die sind Mist und voller Lügen ... deine sogenannten Völkerwanderungen die du hier aufführst haben sich über Jahrhunderte hingezogen , "die Feuerzangenbowle" ansehen , außerdem waren diese Völkerwanderer nicht mit dem Islam verseucht ..
    .. das Beste am Norden .. sind die Quallen ..... >>>>>>>


  6. #36
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    Standard AW: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    .. verbrenn deine Geschichtsbücher die sind Mist und voller Lügen ... deine sogenannten Völkerwanderungen die du hier aufführst haben sich über Jahrhunderte hingezogen , "die Feuerzangenbowle" ansehen , außerdem waren diese Völkerwanderer nicht mit dem Islam verseucht ..
    das sind nicht 'meine' Geschichtsbücher sondern unser aller.
    soll ich die alle verbrennen? das ist ein logistisches Problem!
    Aber die Jahreszahlen stimmen: 6-7000 Km in 50 Jahren.

  7. #37
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    Standard AW: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    Aber die Jahreszahlen stimmen: 6-7000 Km in 50 Jahren.
    .. Fakten bitte ...
    .. das Beste am Norden .. sind die Quallen ..... >>>>>>>


  8. #38
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    Standard AW: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    .. Fakten bitte ...
    der Zug der Westgoten lässt sich in jedem Geschichtsatlas nachschauen.. mindestens 7000km.!

  9. #39
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    Standard AW: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    der Zug der Westgoten lässt sich in jedem Geschichtsatlas nachschauen.. mindestens 7000km.!
    .. Fakten und Beweise und kein dummes Palaver von dir ..
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  10. #40
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    Standard AW: Fragen zur Völkerwanderung im frühen Mittelalter . .

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    Du meinst sie 'wanderten' auf Sicht wie die Kanzlerin?
    Aber was nützen Späher wenn ein ganzes Volk am wandern ist,
    mit Kind + Kegel, Hab & Gut, Alt und Jung,,
    wovon leben die denn ?
    Die damaligen Völker wanderten nicht blindlings irgendwohin, sondern hatten schon feste Vorstellungen von ihrem Ziel. Trafen die Erwartungen von der neuen Heimat dann nicht so zu, wie man sich das erhoffte, dann zog man eben weiter und führte den Plan B aus.
    Von was leben Nomaden, wenn sie mit ihrer Herde übers Land ziehen? Wahrscheinlich von ihrem Vieh und dem was sie so vorfinden, sei es in der freien Natur oder durch gelegentliche Plünderungen, die die Speisekarte schon kräftig erweitern konnten. Auch das Silber, Eisen, Bronze etc., dass man bei den Einheimischen so „fand“, wenn man sie gründlich „durchsuchte“, war sehr hilfreich, um irgendwelche notwendigen Sachen einzutauschen, die man durch „Durchsuchungen“ bei den Geplünderten einfach nicht vorfand.


    Du solltest die Jahreszahlen wann die Völker gewandert sind und wann nicht, nicht als absolute Werte betrachten, sondern lediglich als Anhaltspunkte für diese Ereignisse. Denn Fakt ist, dass die heutigen Geschichtsschreiber nicht dabei waren, sondern ihr Wissen aus Spuren, Fragmente und vielen anderen Schnipseln ermitteln müssen.
    Wenn die Straße bequem ist, neigt man dazu den falschen Weg einzuschlagen.

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