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Thema: "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

  1. #1
    Mitglied Benutzerbild von Pelle
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    Standard "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

    "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen Dollar futsch"

    Jetzt haben viele Menschen unfreiwillig ihr Geld verzockt. Der Gründer Gerald Cotten von kanadische Kryptowährungsbörse ist unverhofft gestorben und nimmt die Passwörter mit ins Grab, dadurch soll 190 Millionen Dollar futsch sein.

    Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen Dollar futsch

    Von
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    Aktualisiert am 05. Februar 2019, 14:32 Uhr
    Er wollte das Krypto-Geld seiner 115.000 Kunden besonders sicher verwalten: Gerald Cotten, Gründer einer kanadischen Börse für Kryptowährungen, hat das Passwort zum Zugriff auf die Vermögen jedoch mit ins Grab genommen. Hunderte Millionen Dollar sind damit unauffindbar.
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Für QuadrigaCX ist es der Super-GAU: Die kanadische Kryptowährungsbörse hat keinen Zugriff mehr auf das Geld ihrer rund 115.000 Kunden. Etwa 190 Millionen kanadische Dollar (127 Millionen Euro) sind damit vermutlich verloren.
    Der Grund dafür klingt absurd: Gerald Cotten, Gründer von QuadrigaCX, war der Einzige, der das Passwort für die sogenannten "Cold Wallets" besaß, in denen das Geld seiner Kunden gespeichert ist. Und er nahm es mit ins Grab.

    Der 30-Jährige war Anfang Dezember 2018 an Komplikationen seiner Morbus-Crohn-Erkrankung verstorben. Seither versucht QuadrigaCX, auf das Vermögen seiner Kunden zuzugreifen - bisher ohne Erfolg, [Links nur für registrierte Nutzer]. Die Website "Coindesk" hatte [Links nur für registrierte Nutzer].
    Cotten kannte als Einziger das Passwort für den "Cold Storage"

    Ende Januar hatte Cottens Witwe Jennifer Robertson in [Links nur für registrierte Nutzer] betont, es sei das normale Vorgehen gewesen, den Großteil der Kryptowährung in einem "Cold Storage" zu lagern, um ihn vor Hackern oder anderen Formen des virtuellen Diebstahls zu schützen.
    Cotten habe die "alleinige Verantwortung dafür gehabt, mit den Vermögen und Münzen zu hantieren". Der Laptop, die E-Mails und das Messaging-System, das Cotten benutzt habe, seien allesamt verschlüsselt gewesen, erklärte Robertson. Sie habe versucht, Firmenunterlagen und das Passwort zu finden, sei aber gescheitert.

    Sicherheitsexperten hätten daraufhin versucht, Cottens Computer und Smartphone zu hacken, seien jedoch "nur bedingt erfolgreich" gewesen, sagte Robertson. Auch Versuche, einen verschlüsselten USB-Stick zu umgehen, seien ebenfalls ohne Ergebnis geblieben.
    [Links nur für registrierte Nutzer] bezeichnet im Zusammenhang mit Kryptowährungen einen Offline-Speicher, der verhindern soll, dass ein Angreifer den gesamten Bestand an Münzen abgreifen kann.
    Bitcoin bietet beispielsweise ein separates Abhebeverfahren an: Auf einem Server wird nur jener Bestand an Münzen bereitgestellt, der im Alltag gebraucht werden dürfte. Der Rest lagert offline an einem sicheren Ort.
    Es gibt Zweifel an Cottens Tod

    Am 31. Januar posteten die Geschäftsführer von QuadrigaCX eine Nachricht auf ihrer Website: Man habe vor dem Supreme Court von Nova Scotia Gläubigerschutz beantragt, während man versuche, "signifikante finanzielle Probleme" zu lösen. Für den 5. Februar ist eine gerichtliche Anhörung angesetzt.
    Obwohl Cottens Witwe ihrer eidesstattlichen Erklärung die Sterbeurkunde ihres Mannes beigefügt hatte, rief der kuriose Fall Verschwörungstheoretiker auf den Plan.
    Im Netz kursieren Theorien, Cotten sei gar nicht verstorben, sondern wolle sich mit den Millionen aus dem Staub machen. [Links nur für registrierte Nutzer] wird auch darüber spekuliert, ob das ganze Unternehmen ein Betrug sein könnte.
    QuadrigaCX war im Dezember 2013 an den Start gegangen. An der Börse wurden verschiedene Kryptowährungen gehandelt, darunter [Links nur für registrierte Nutzer], Bitcoin Cash SV, Litecoin und Ethereum.
    Verwendete Quellen:

    • Coindesk.com: QuadrigaCX Owes Customers $190 Million, Court Filing Shows
    • Jennifer Robertson Affidavit
    • QuadrigaCX.com: Message from QuadrigaCX Board of Directors
    • Ars Technica: Digital exchange loses $137 million as founder takes passwords to the grave
    • Bitcoin-Wiki: Cold Storage
    • Reddit.com: Gerry Cotten stole our money

  2. #2
    Mitglied Benutzerbild von Jim_Panse
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    Standard AW: "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

    Das Geld war sicher angelegt
    Die höchste Form menschlicher Intelligenz
    ist die Fähigkeit, zu beobachten, ohne zu bewerten.

  3. #3
    HPF Server - Administrator Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

    Mit einem Quantencomputer könnte man es vielleicht knacken.

    ---
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  4. #4
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    Standard AW: "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

    Jetzt nimmt er's doch mit ins Grab, das Geld.
    Die moderne Art der Völkervernichtung: Man hetze die Frauen gegen die eigenen Männer auf (Feminismus), gebe ihnen politische Macht und die Antibabypille. Dann installiere man Gedanken- und Sprachzensur, die Kritik an ganz bestimmten Minderheiten, Religionen, Ideologien etc. kriminalisiert (Politische Korrektheit + Schuldkult). Gleichzeitig überflute man das Volk mit der Unterschicht aus der 3. Welt (Multikulti), die sich im Gegensatz zur Urbevölkerung sehr rasch vermehrt.

  5. #5
    Mitglied Benutzerbild von Leibniz
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    Standard AW: "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Mit einem Quantencomputer könnte man es vielleicht knacken.

    ---
    Eine gewisse Ironie hat dieser Vorfall. Die Idee des Bitcoin war lt. Erfinder, ein dezentrales Zahlungsmittel, das nicht von der Solvenz von Banken abhängt. Wer dieses wie hier in die Obhut einer zentralen Verwahrstelle gibt, ist selbst schuld.
    Erinnert an die Käufer von Gold Zertifikaten, die nicht mehr als schuldrechtliche Forderungen gegen eine Bank sind.

    Aus unerfindlichen Gründen hatten (haben) Kryptowährungen die Neigung, Minderbemittelte anzuziehen.
    危機

  6. #6
    Mitglied Benutzerbild von Pelle
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    Standard AW: "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

    Zitat Zitat von Jim_Panse Beitrag anzeigen
    Das Geld war sicher angelegt
    Genau!

  7. #7
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
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    Standard AW: "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

    30 jähriger Betrüger, tot krank, da macht man sowas. Vielleicht hat er einen neuen Passe, und über die betrogenen Idioten sollte man nicht weinen

  8. #8
    O Tempora O Mores Benutzerbild von Cicero1
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    Standard AW: "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

    Zitat Zitat von Jim_Panse Beitrag anzeigen
    Das Geld war sicher angelegt
    So sicher wie die Blüm`schen Rentenversprechen.
    "Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert, die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll."
    Marcus Tullius Cicero, 55 v. Chr.

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Differentialgeometer
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    Standard AW: "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

    Zitat Zitat von Leibniz Beitrag anzeigen
    Eine gewisse Ironie hat dieser Vorfall. Die Idee des Bitcoin war lt. Erfinder, ein dezentrales Zahlungsmittel, das nicht von der Solvenz von Banken abhängt. Wer dieses wie hier in die Obhut einer zentralen Verwahrstelle gibt, ist selbst schuld.
    Erinnert an die Käufer von Gold Zertifikaten, die nicht mehr als schuldrechtliche Forderungen gegen eine Bank sind.

    Aus unerfindlichen Gründen hatten (haben) Kryptowährungen die Neigung, Minderbemittelte anzuziehen.
    Naja eigentlich war es eine Währung, die vor allem von den Zentralbanken unabhängig sein sollte sowie schlicht eine Reservewährung, wenn man halt im Darkweb mit Drogen/Waffen/Menschen handeln wollte.... Tatsächlich ist es so, dass in der Anfangszeit vor allem die Nerds mit kriminieller Energie darin tätig war. Als es plötzlich 'hip' war, hat man natürlich auch die ganzen Typen im Boot die nicht so schlau waren und auch nicht begriffen haben, dass die Miner der ersten Stunde, den Preis nach belieben manipulieren können.

    Ansonsten ist das natürlich die Zukunft des Geldes bzw. allgemeiner ist die Blockchain die Zukunft von allem.

  10. #10
    Yuck Fou! Benutzerbild von wtf
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    Standard AW: "Gründer von Kryptogeld-Börse nimmt Passwort mit ins Grab - 190 Millionen futsch"

    Ich würde mit 123456 und password anfangen.
    Je suis Prüffall.

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