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Thema: Gab es viele Satanisten in der NSDAP?

  1. #31
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    Standard AW: Gab es viele Satanisten in der NSDAP?

    Zitat Zitat von dscheipi Beitrag anzeigen
    weder aberglaube, noch ausgerottet.

    die vulgäre jahrmarktsebene freilich ist eine andere sache...
    Da hast Du Recht. Das Wort "ausgerottet" hört sich dann schon irgendwie hasserfüllt an. Was nicht in den Kram paßt, das muß weg - :-) - Astrologie erfordert eine hohe Kenntnis der Materie und gehört nicht in den Bereich "Aberglauben" hinein - das können nur Leute sagen, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Und anstatt da mal bßchen ins Wissen rein zu schauen, könnte ja zu Erkenntnisse führen, lehnen sie alles ab - :-) Ist schon lustig - und was diese ganzen Leute angeht, die glauben, Astrologie muß sich nur nach ihren Wünschen richten - Astrologie gehört zum ganzheitlichen Denken und bezieht auch ein, daß der Mensch ein Wesen mit Bewußtsein ist, daß sich ändern und verändern kann und nicht unbedingt im Leben stehen bleiben muß - Astrologie ist nichts Starres - das so zu bleiben hat, wie es von den Anfängen her war - sondern, es ist immer in Bewegung und 5000 Jahre Entwicklung der Astrologie - das heißt schon was - ist genauso alt wie die Swastika, die Hitler aus Unkenntnis, wer hat ihm das nur eingeredet - diese als Hakenkreuz umgenannt, was er auch noch verkehrt herum als Staatssymbol fest gezurrt hat. Buddhismus, China, Indien - alle kannten die Swastika und seine Bedeutung. Wer etwas mißbraucht, auf den fällt es letztlich zurück.

    Aber wie kann man das Menschen beibringen, die einfach nur gern in ihrer Entwicklung stehen bleiben wollen. :-)

  2. #32
    Mitglied Benutzerbild von dr-esperanto
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    Standard AW: Gab es viele Satanisten in der NSDAP?

    Die meisten Obernazis haben vor der Hinrichtung bereut und ihr Leben in Gottes Hände gelegt:
    "Der protestantische Pastor, Seelsorger einiger Angeklagter, berichtet:

    Tag und Nacht blieben wir nun bei denen, deren Seelen uns Gott anvertraut hatte.
    Bei einigen wiederholten wir unseren Besuch vier- oder fünfmal am Tag.
    Von Ribbentrop las während des grössten Teils des Tages in seiner Bibel.
    Keitel wurde am meisten von den Stellen bewegt, die von der erlösenden Kraft des Blutes Christi sprachen.
    Sauckel war sehr erschüttert, und manchmal meinte er, dass er noch vor der Vollstreckung des Urteils erliegen würde. Stets betete er in seiner Zelle laut sein Lieblingsgebet:"O Gott, sei mir Sünder gnädig."

    Diese drei feierten zum letztenmal in ihrer Zelle das Abendmahl. Gott hat ihre Herzen verändert, und jetzt, angesichts des Todes, beim Verlust aller materiellen Dinge und auch ihres unwürdigen Lebens, durften sie die Verheissungen Gottes für arme Sünder erfassen.

    Am Abend vor der Hinrichtung hatte ich eine lange Unterhaltung mit Göring. Ich wies ihn auf die Notwendigkeit hin, sich bereitzumachen, Gott zu begegnen. Im Laufe des Gespräches machte er verschiedene Bibelwahrheiten lächerlich und weigerte sich anzunehmen, dass Christus für Sünder starb. Es war eine bewusste Leugnung der Kraft des Blutes. "Tot ist tot", waren ungefähr seine letzten Worte. Als ich ihn zum Schluss auf sein kleines Mädchen hinwies, dass ihn im Himmel wiederzusehen hoffte, antwortete er:" Es glaubt auf seine Art, ich auf die meine." Eine Stunde später hörte ich viele aufgeregte Stimmen, und dann vernahm ich, dass Göring sich das Leben genommen hatte. Sein Herz schlug noch, als ich in seine Zelle kam, aber auf eine Frage, die ich an ihn richtete, erhielt ich keine Antwort mehr. Eine kleine leere Ampulle lag auf seiner Brust. So ging er hinüber in die Ewigkeit.

    Und dann brach die letzte Stunde für die 10 anderen an. Nun, da Göring nicht mehr war, musste von Ribbentrop als erster den Gang zum Galgen machen. Bevor er die Zelle verliess, äusserte er, dass er all sein Vertrauen auf das Blut des Lammes setze, das die Sünde der Welt wegnimmt, und bat Gott, seiner Seele gnädig zu sein. Dann kam der Befehl, in den Hinrichtungsraum zu gehen. Seine Hände waren gefesselt. Er stieg die 13 Stufen, die zum Platz der Hinrichtung führten, hinauf und musste dann seinen Namen angeben. Hierauf bekam ich Gelegenheit, ein letztes Gebet zu sprechen.

    Auch Keitel ging, auf Gottes vergebende Gnade vertrauend, hinüber in die Ewigkeit. Dann wurde Sauckel hereingeführt, der mit einem letzten Gebet sei sündiges Leben mit der Ewigkeit vertauschte.

    Frick versicherte mir kurz vor dem Tode, dass er auch an das reinigende Blut Jesu glaube und dass er während unserer einfachen Gottesdienste Jesus Christus persönlich begegnet sei.

    Der letzte unserer Gruppe war Rosenberg, der stets allen geistlichen Beistand abgewehrt hatte. Auf meine Bitte, für ihn beten zu dürfen, sagte er lächelnd: "Nein, danke." Er lebte ohne Retter und starb auch ohne Retter.

    Noch will ich Streichers Ende berichten. Zuerst weigerte er sich, seinen Namen zu nennen, und als der Augenblick seiner Hinrichtung da war, nannte er den Namen seiner Frau und ging darauf mit einem "Heil Hitler" in die Ewigkeit hinüber.

    Soweit der Bericht des Pastors, der offenbar mit den Talenten wucherte, die ihm der Herr gegeben hatte, wenn es auch nicht die Fülle der Talente war, die der katholischen Kirche geschenkt ist. -
    Selig, wer sich an dem Herrn nicht ärgert, der auch den Arbeitern der elften Stunde den verheissenen Lohn gibt (Mt 20,9-16)."

    Quelle: Zeitschrift "Der Fels", veröffentlich im Jahre1988.
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  3. #33
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    Standard AW: Gab es viele Satanisten in der NSDAP?

    "Der "Bericht" des protestantischen Pastors, der mit der Seelsorge für die angeklagten Kriegsverbrecher beauftragt wurde.

    Als ich den Naziführern in ihren Zellen vorgestellt wurde, fragte ich mich, wie ich diesen Menschen gegenübertreten müsse, die so unsagbar viel Leid über die Welt gebracht haben, die die Ursache dafür sind, dass Millionen ihr Leben verloren haben.
    Auch meine zwei Söhne gehörten zu den Opfern. Wie sollte ich die Saat des Wortes Gottes in ihre Herzen legen, ohne selber das Wachstum zu verhindern?

    Zuerst wurde ich in Görings Zelle gebracht. Der gefangene Reichsmarschall nahm Haltung an und bot mir die Hand. Dann machte ich allen anderen einen kurzen Besuch. Dies fand am 20. November 1945 statt, bevor die Verhöre begannen.
    Die Nacht habe ich im Gebet zugebracht und Gott gebeten, mir eine Botschaft für sie zu geben, und mir wurde klar, dass ich die Sünde wohl hassen müsse, aber den Sünder zu lieben habe. Diese Menschen sollten etwas hören vom Heiland, der auch für sie am Kreuze litt und starb.

    Es waren 21 Angeklagte. Sechs wählten die römisch-katholische Kirche als geistliche Stütze, fünfzehn zogen den Beistand protestantischer Seite vor.
    Streicher, Jodl, Hess und Rosenberg besuchten nie einen Gottesdienst, obgleich sie vorgaben, an einen Gott zu glauben.

    Eine Doppelzelle im zweiten Stock wurde zu einer Kapelle eingerichtet, wo die Gottesdienste gehalten werden konnten. Ein früherer Oberstleutnant der SS war unser Organist sowohl bei den katholischen als auch bei den protestantischen Zusammenkünften. Am Ende meines Aufenthalts fand er Christus und nahm am Abendmahl teil. Das einfache Evangelium vom Kreuz hatte sein Herz umgewandelt.

    Frank, Seiss-Inquart, Kaltenbrunner und von Papen besuchten die katholischen Versammlungen; Keitel, von Ribbentrop, Raeder, Dönitz, von Neurath, Speer, Schacht, Frick, Funk, Fritsche, von Schirach, Saukel und Göring waren unter meiner Zuhörerschaft.

    Wir sangen drei Lieder, dann folgte die Schriftlesung, darauf eine kurze Ansprache und zum Schluss das Gebet mit Segen. Nie kam es zu irgendwelcher Störung oder Unruhe.
    Keitel, von Ribbentrop, Sauckel, Raeder, Speer, Fritsche und von Schirach nahmen teil am Tisch des Herrn.

    3. Teil

    Sauckel war der erste, der sein Herz dem Evangelium öffnete. Er war Vater von 10 Kindern und hatte eine gläubige Frau. Nach einigen Besuchen knieten wir an seinem Bett und er betete das Gebet des Zöllners:"O Gott, sei mir Sünder gnädig." Ich weiss, dass er es so meinte.

    Dann baten Fritzsche, von Schirach und Speer um Zulassung zum Abendmahl.
    Rührung ergriff mich, als ich die drei Männer vor mir knien sah, um Brot und Wein zu empfangen. Gott hat durch sein Wort und seinen Geist mächtig an ihren Herzen gewirkt, und als reuige Sünder durften sie die Vergebung um Christi willen annehmen.

    Raeder war ein eifriger Bibelforscher, der stets mit für ihn unklaren Bibelstellen zu mir kam, und auch er nahm bald mit uns am Abendmahl teil.

    Keitel, der Chef des Wehrmachtsstabes, bat mich, seinen Dank denen zu überbringen, die daran gedacht hätten, ihnen als Missetätern geistliche Hilfe zukommen zu lassen.
    Unter Tränen sagte er :"Sie haben mir mehr geholfen als Sie vermuten können. Möge Christus mir beistehen!"

    Bei von Ribbentrop fand ich zuerst keinen Zugang; aber später fing auch er an, die Bibel zu lesen.

    Am 1. Oktober 1946 folgte die Verkündigung der Urteile: Göring, von Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Frank, Frick, Streicher, Sauckel, Jodl und Seyss-Inquart wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Hess, Funk und Raeder erhielten lebenslängliches Gefängnis, von Schirach 20 Jahre, von Neurath 15 und Dönitz 10 Jahre.
    Von Papen, Schacht und Fritzsche wurden frei gesprochen.

    In den Annalen des Gerichts steht dieser Tag verzeichnet als "das jüngste Gericht".

    Als eine Gunst der "grossen Vier" (die verbündeten Sieger) durften die Verurteilten noch einmal mit ihren Frauen sprechen.
    Es waren schwere Augenblicke für uns alle.

    Ich hörte, wie von Ribbentrop seine Frau versprechen liess, die Kinder in der Furcht des Herrn zu erziehen. Sauckels Gattin musste ebenfalls das Gelübde ablegen, ihre Kinder nahe beim Kreuz gross werden zu lassen.
    Göring fragte, was sein Töchterchen Edda über Vaters Verurteilung gesagt habe, und musste hören, dass das Kind hoffe, seinen Papa im Himmel wiederzusehen. Er selber war in diesem Augenblick gerührt, und zum ersten Mal sah ich bei ihm Tränen. Er erzählte mir später, dass er schon gestorben sei, als die Tür seiner Zelle sich hinter seiner Frau geschlossen habe."
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