User in diesem Thread gebannt : Daggu and Heisenberg


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Thema: Maria2.0

  1. #41
    Mitglied Benutzerbild von dr-esperanto
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    Standard AW: Maria2.0

    Johannes Paul II über die ordinatio sacerdotalis feminarum:
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    "In der Tat bekunden die Evangelien und die Apostelgeschichte, daß diese Berufung gemäß dem ewigen Plan Gottes erfolgte: Christus erwählte die, die er wollte (vgl. Mk 3,13-14; Joh 6,70), und er tat das zusammen mit dem Vater "durch den Heiligen Geist" (Apg 1,2), nachdem er die Nacht im Gebet verbracht hatte (vgl. Lk 6,12). Darum hat die Kirche bei der Zulassung zum Amtspriestertum[6] stets als feststehende Norm die Vorgehensweise ihres Herrn bei der Erwählung der zwölf Männer anerkannt, die er als Grundsteine seiner Kirche gelegt hatte (vgl. Offb 21,14). Sie übernahmen in der Tat nicht nur eine Funktion, die dann von jedem beliebigen Mitglied der Kirche hätte ausgeübt werden können, sondern sie wurden in besonderer Weise und zutiefst mit der Sendung des fleischgewordenen Wortes selbst verbunden (vgl. Mt 10,1.7-8; 28,16-20; Mk 3,13-15; 16,14-15). Die Apostel taten das gleiche, als sie Mitarbeiter wählten,[7] die ihnen in ihrem Amt nachfolgen sollten.[8] In diese Wahl waren auch jene eingeschlossen, die durch die Zeiten der Geschichte der Kirche hindurch die Sendung der Apostel fortführen sollten, Christus, den Herrn und Erlöser, zu vergegenwärtigen.[9] 3. Im übrigen zeigt die Tatsache, daß Maria, die Mutter Gottes und Mutter der Kirche, nicht den eigentlichen Sendungsauftrag der Apostel und auch nicht das Amtspriestertum erhalten hat, mit aller Klarheit, daß die Nichtzulassung der Frau zur Priesterweihe keine Minderung ihrer Würde und keine Diskriminierung ihr gegenüber bedeuten kann, sondern die treue Beachtung eines Ratschlusses, der der Weisheit des Herrn des Universums zuzuschreiben ist. Auch wenn die Gegenwart und die Rolle der Frau im Leben und in der Sendung der Kirche nicht an das Amtspriestertum gebunden ist, so bleiben sie doch absolut notwendig und unersetzbar. Wie von der Erklärung Inter Insigniores herausgestellt wurde, wünscht die Heilige Mutter Kirche, "daß die christlichen Frauen sich der Größe ihrer Sendung voll bewußt werden: ihre Aufgabe ist heutzutage von höchster Bedeutung sowohl für die Erneuerung und Vermenschlichung der Gesellschaft als auch dafür, daß die Gläubigen das wahre Antlitz der Kirche wieder neu entdecken".[10] Das Neue Testament und die ganze Kirchengeschichte erweisen umfassend die Präsenz von Frauen in der Kirche, als wahre Jüngerinnen und Zeugen Christi in der Familie und im bürgerlichen Beruf oder in der vollkommenen Weihe an den Dienst für Gott und das Evangelium. "In der Tat hat die Kirche, indem sie für die Würde der Frau und ihre Berufung eintrat, Verehrung und Dankbarkeit für jene zum Ausdruck gebracht, die - in Treue zum Evangelium - zu allen Zeiten an der apostolischen Sendung des ganzen Gottesvolkes teilgenommen haben. Es handelt sich um heilige Märtyrerinnen, Jungfrauen, Mütter, die mutig ihren Glauben bezeugt und dadurch, daß sie ihre Kinder im Geiste des Evangeliums erzogen, den Glauben und die Überlieferung der Kirche weitergegeben haben".[11] Auf der anderen Seite ist die hierarchische Struktur der Kirche vollkommen auf die Heiligkeit der Gläubigen ausgerichtet. Daher ruft die Erklärung Inter Insigniores in Erinnerung, "das einzige höhere Charisma, das sehnlichst erstrebt werden darf und soll, ist die Liebe (vgl. 1 Kor 12-13). Die Größten im Himmelreich sind nicht die Amtsträger, sondern die Heiligen".[12] 4. Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu. Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben."
    Gen 3,15 In-imicítias ponam inter te et mulíerem, et semen tuum et semen illíus: ipsa cónteret caput tuum, et tu insidiáberis calcáneo ejus.
    Stat crux, dum vólvitur orbis!
    Iudex ergo, cum sedebit, quidquid latet adparebit!
    Victrix causa deis placuit, sed victa Catoni.

  2. #42
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    Standard AW: Maria2.0

    Zitat Zitat von dr-esperanto Beitrag anzeigen
    Der Priester repräsentiert vor allem mal Christus im hl. Abendmahl. Denn nur ein vom Herrn selbst geweihter Apostel (bzw. dessen Nachfolger, der selber wieder vom Vorgänger die Weihe Christi erhalten hat) besitzt die Vollmacht, Brot und Wein in Leib und Blut des Herrn zu verwandeln! Dies bedeutet im Klartext, dass Kommunionen bei Frauenpriesterinnen keinerlei Gültigkeit besitzen und unwirksam sind!
    Das ist doch zusammengedichteter Quatsch. Nach dem Dogma der katholischen Kirche mag es vielleicht so sein. Aber es ist erwiesen, dass Priester mit den gleichen Fehlern behaftet sind, wie sonst jemand auch. Warum sollen sie moralisch höhergestellt sein ? Und die Verwandlung von Brot und Wein ernstzunehmen ist psyschologisch bedenklich.

    Der Grund weshalb Frauen in der katholischen Tradition nicht als Priester eingesetzt werden, liegt wohl darin begründet, da diese als niedrigere und weniger fromme Wesen gelten. Außerdem setzte Jesu selbst nur Männer für das Apostelamt und zum Heilen des Volks von Gebrechen ein. Wobei Jesu kein Frauenfeind war und diese als relativ gleichberechtigt ansah. Er drohte nur denjenigen höllisches Feuer an, welche eine Frau begierdevoll ansehen. Sonst galten Frauen meines Wissens als keine Gefahr.

  3. #43
    Mitglied Benutzerbild von Schopenhauer
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    Standard AW: Maria2.0

    Zitat Zitat von dr-esperanto Beitrag anzeigen
    Johannes Paul II über die ordinatio sacerdotalis feminarum:
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    "In der Tat bekunden die Evangelien und die Apostelgeschichte, daß diese Berufung gemäß dem ewigen Plan Gottes erfolgte: Christus erwählte die, die er wollte (vgl. Mk 3,13-14; Joh 6,70), und er tat das zusammen mit dem Vater "durch den Heiligen Geist" (Apg 1,2), nachdem er die Nacht im Gebet verbracht hatte (vgl. Lk 6,12). Darum hat die Kirche bei der Zulassung zum Amtspriestertum[6] stets als feststehende Norm die Vorgehensweise ihres Herrn bei der Erwählung der zwölf Männer anerkannt, die er als Grundsteine seiner Kirche gelegt hatte (vgl. Offb 21,14). Sie übernahmen in der Tat nicht nur eine Funktion, die dann von jedem beliebigen Mitglied der Kirche hätte ausgeübt werden können, sondern sie wurden in besonderer Weise und zutiefst mit der Sendung des fleischgewordenen Wortes selbst verbunden (vgl. Mt 10,1.7-8; 28,16-20; Mk 3,13-15; 16,14-15). Die Apostel taten das gleiche, als sie Mitarbeiter wählten,[7] die ihnen in ihrem Amt nachfolgen sollten.[8] In diese Wahl waren auch jene eingeschlossen, die durch die Zeiten der Geschichte der Kirche hindurch die Sendung der Apostel fortführen sollten, Christus, den Herrn und Erlöser, zu vergegenwärtigen.[9] 3. Im übrigen zeigt die Tatsache, daß Maria, die Mutter Gottes und Mutter der Kirche, nicht den eigentlichen Sendungsauftrag der Apostel und auch nicht das Amtspriestertum erhalten hat, mit aller Klarheit, daß die Nichtzulassung der Frau zur Priesterweihe keine Minderung ihrer Würde und keine Diskriminierung ihr gegenüber bedeuten kann, sondern die treue Beachtung eines Ratschlusses, der der Weisheit des Herrn des Universums zuzuschreiben ist. Auch wenn die Gegenwart und die Rolle der Frau im Leben und in der Sendung der Kirche nicht an das Amtspriestertum gebunden ist, so bleiben sie doch absolut notwendig und unersetzbar. Wie von der Erklärung Inter Insigniores herausgestellt wurde, wünscht die Heilige Mutter Kirche, "daß die christlichen Frauen sich der Größe ihrer Sendung voll bewußt werden: ihre Aufgabe ist heutzutage von höchster Bedeutung sowohl für die Erneuerung und Vermenschlichung der Gesellschaft als auch dafür, daß die Gläubigen das wahre Antlitz der Kirche wieder neu entdecken".[10] Das Neue Testament und die ganze Kirchengeschichte erweisen umfassend die Präsenz von Frauen in der Kirche, als wahre Jüngerinnen und Zeugen Christi in der Familie und im bürgerlichen Beruf oder in der vollkommenen Weihe an den Dienst für Gott und das Evangelium. "In der Tat hat die Kirche, indem sie für die Würde der Frau und ihre Berufung eintrat, Verehrung und Dankbarkeit für jene zum Ausdruck gebracht, die - in Treue zum Evangelium - zu allen Zeiten an der apostolischen Sendung des ganzen Gottesvolkes teilgenommen haben. Es handelt sich um heilige Märtyrerinnen, Jungfrauen, Mütter, die mutig ihren Glauben bezeugt und dadurch, daß sie ihre Kinder im Geiste des Evangeliums erzogen, den Glauben und die Überlieferung der Kirche weitergegeben haben".[11] Auf der anderen Seite ist die hierarchische Struktur der Kirche vollkommen auf die Heiligkeit der Gläubigen ausgerichtet. Daher ruft die Erklärung Inter Insigniores in Erinnerung, "das einzige höhere Charisma, das sehnlichst erstrebt werden darf und soll, ist die Liebe (vgl. 1 Kor 12-13). Die Größten im Himmelreich sind nicht die Amtsträger, sondern die Heiligen".[12] 4. Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu. Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben."
    Du hast was vergessen...
    Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.

    "Ich glaube, ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich Leute von Anfang an doof finden darf. Ich habe ja nicht ewig Zeit."

  4. #44
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    Standard AW: Maria2.0

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Die Katholische Kirche hat Schlagseite. Scharenweise laufen ihr die Mitglieder weg, angeblich wegen der Missbrauchsfälle und deren Behandlung durch die Kirchenoberen, des Zölibats wegen und weil Frauen auch an den vom Staat bezahlten katholischen Futtertrögen ein Plätzchen wollen, sich ungerecht und ausgegrenzt behandelt fühlen.
    Maria2.0 deshalb, weil katholische Männern nur die Heilige Jungfrau Maria in der Kirche dulden, so die Frauen.
    Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer sind schon mal dabei.

    Sollte diese Aktion Erfolg haben, was trennt denn die Katholiken dann noch von den Protestanten? Eine Fusion wäre überfälig und somit würden auch die Plätze an den Futtertrögen weniger, dass allein bereits für Widerstand gegen diese Aktion sorgen wird.

    Das Maria1.0 historisch nicht belegt ist, das Thema lasse ich mal weg.


    Als Atheist werde ich die "Evangelisierung" der Katholische Kirche mit einem breiten Grinsen verfolgen.




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    So unterbelichtet, wie du bei diesem Thema anscheindend bist, solltest du besser dazu schweigen.
    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zu Leben ist. (Dalai Lama)

  5. #45
    Mitglied Benutzerbild von nurmalso2.0
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    Standard AW: Maria2.0

    Zitat Zitat von Michael A Beitrag anzeigen
    Das ist doch zusammengedichteter Quatsch. Nach dem Dogma der katholischen Kirche mag es vielleicht so sein. Aber es ist erwiesen, dass Priester mit den gleichen Fehlern behaftet sind, wie sonst jemand auch. Warum sollen sie moralisch höhergestellt sein ? Und die Verwandlung von Brot und Wein ernstzunehmen ist psyschologisch bedenklich.

    Der Grund weshalb Frauen in der katholischen Tradition nicht als Priester eingesetzt werden, liegt wohl darin begründet, da diese als niedrigere und weniger fromme Wesen gelten. Außerdem setzte Jesu selbst nur Männer für das Apostelamt und zum Heilen des Volks von Gebrechen ein. Wobei Jesu kein Frauenfeind war und diese als relativ gleichberechtigt ansah. Er drohte nur denjenigen höllisches Feuer an, welche eine Frau begierdevoll ansehen. Sonst galten Frauen meines Wissens als keine Gefahr.
    Frauen sind die empfänglichsten Wesen für Aberglauben, deswegen auch die Jesuspest in Europa Fuß fassen konnte. Will man Schwachsinn unter das Volk bringen, dann fang bei den Frauen an. Das ist quasi ein Naturgesetz. Sieht man exemplarisch an der 68er-Seuche und dem ganzen Grünen-Dreck inklusive Gender-Schwachsinn.

  6. #46
    Mitglied Benutzerbild von nurmalso2.0
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    Standard AW: Maria2.0

    Zitat Zitat von Lilly Beitrag anzeigen
    So unterbelichtet, wie du bei diesem Thema anscheindend bist, solltest du besser dazu schweigen.
    Dann lass Licht herein.

  7. #47
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    Standard AW: Maria2.0

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Frauen sind die empfänglichsten Wesen für Aberglauben, deswegen auch die Jesuspest in Europa Fuß fassen konnte.
    Die Menschen ziehen allgemein Pest jeglicher Form an. Der schlechte Ruf des Christentums liegt vorallem in einer falscher Intepretation der Schriften. Die einfältigen Geschichten dienen bspw. dazu den Menschen aufzuzeigen, wie dumm sie vom Schöpfer gehalten werden und sind. Aber welcher Theologe hat das je kapiert ?

    Wobei Jesu viel weises und richtiges gesprochen hat. Jesu sagt in der Bergpredigt wir sollen unsere Feinde hassen, aber niemand wills hören . Da man sich selbst hassen bzw. im Sprachgebrauch der Evangelien verleugnen soll bedeutet der Satz " Liebe deinen Nächsten wie dich selbst " und " Du sollst deine Feinde lieben " nach der korrekten Auslegung, wir sollen unseren Nächsten hassen und insbesondere die Feinde.

    Liebe definiert folglich als Antithese im Kontext des Evangeliums hassen. Auch ist Jesu ein Vorbild im Richten. Beispielweise droht er denen mit höllischem Feuer, welche ein Weib begierdevoll ansehen.

  8. #48
    Mitglied Benutzerbild von nurmalso2.0
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    Standard AW: Maria2.0

    Zitat Zitat von Michael A Beitrag anzeigen
    Die Menschen ziehen allgemein Pest jeglicher Form an. Der schlechte Ruf des Christentums liegt vorallem in einer falscher Intepretation der Schriften. Die einfältigen Geschichten dienen bspw. dazu den Menschen aufzuzeigen, wie dumm sie vom Schöpfer gehalten werden und sind. Aber welcher Theologe hat das je kapiert ?

    Wobei Jesu viel weises und richtiges gesprochen hat. Jesu sagt in der Bergpredigt wir sollen unsere Feinde hassen, aber niemand wills hören . Da man sich selbst hassen bzw. im Sprachgebrauch der Evangelien verleugnen soll bedeutet der Satz " Liebe deinen Nächsten wie dich selbst " und " Du sollst deine Feinde lieben " nach der korrekten Auslegung, wir sollen unseren Nächsten hassen und insbesondere die Feinde.

    Liebe definiert folglich als Antithese im Kontext des Evangeliums hassen. Auch ist Jesu ein Vorbild im Richten. Beispielweise droht er denen mit höllischem Feuer, welche ein Weib begierdevoll ansehen.
    Du könntest genauso gut Rotkäppchen zitieren. Nichts hat der biblische Held gesprochen, da er nicht existierte, keine Zeitzeugen, niemand hat mitgeschrieben.
    So lang Christen biblische Märchenfiguren zitieren, müssen sie auch den Mohammeds Wahnvorstelungen ertragen. Ein Niveau!

  9. #49
    GESPERRT
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    Standard AW: Maria2.0

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Du könntest genauso gut Rotkäppchen zitieren. Nichts hat der biblische Held gesprochen, da er nicht existierte, keine Zeitzeugen, niemand hat mitgeschrieben.
    Was spricht dagegen Rotkäppchen zu zitieren und Nutzen aus der Geschichte zu ziehen ? Wenn es einen Allwissenden Gott gibt, haben auch Märchen ihren Nutzen und Zweck. Der Nikolaus und der heilige Osterhase erfüllen ihren Zweck, indem sie Kindern eine Erklärung dafür geben, weshalb sie an einem beliebigen Tag Geschenke bekommen. Es muss keinen objektiven Beweis für die Existenz einflussreicher Gestalten geben, sofern sie global betrachtet eine wichtige Rolle spielen. Folglich müssen sie auch richtig ausgelegt werden, um nicht Schaden anzurichten.

    Stell dir vor das Verhalten des Nikolauses würde als pädophiles Spannen intepretiert werden ? Die Leute sehen jedoch die Geschichte in dem Gesamtkontext. Da Nikolaus als ehrwürdiger Geschenkeverteiler gilt schließen die Leute hieraus er breche nicht in Kinderstuben ein um zu spannen.

    Jesu ist wiederum dafür bekannt den Menschen mit höllischem Feuer zu drohen, wenn sie Frevel begehen. Liebt er also die Feinde, wenn er den Gemeinden die seine Lehre verwerfen ein schlimmeres Ende androht als Sodom und Gomorra, den Pharisäern vorwirft die Sünde zu begehen die nicht zu vergeben sei und die Schriftgelehren als Narren beschimpft ?

    Der Sinn der Evangelien muss immer im Gesamtkontext betrachtet werden, um sich nicht anhand einzelner Textpassagen ein vorschnelles Urteil über den Aussagegehalt zu bilden.

  10. #50
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    Standard AW: Maria2.0

    Zitat Zitat von Mütterchen Beitrag anzeigen
    (Bild entfernt)

    Das Plakat ist tatsächlich zum Fremdschämen. Aber ich glaube, man kann die Initiative nicht einfach als albern abtun. Wenn ich so darüber nachdenke finde ich es beunruhigend, welche Umwälzungen gerade stattfinden. Politisch, gesellschaftlich, aber auch bei der Kirche. Die Katholische Kirche hätte/hatte ich noch am ehesten als Fels in der Brandung wahrgenommen. Aber inzwischen sehe ich das nicht mehr so. Ich fürchte, sie hat ihre Chance vertan, hier für die Menschen wirklich ein Leuchtfeuer zu sein. Vielleicht war das Selbstgefälligkeit, nach Hunderten und Tausend Jahren hält man sich vielleicht für unantastbar. So ist das aber nicht.
    Ich muss nur in einen Gottesdienst gehen - was ich, wenn ich ehrlich bin, eigentlich nur noch als Teil meines Jobs mache. Das Publikum dort hat eine einheitliche Haarfarbe, und die ist weiß. Da kommt nichts nach.
    Die nachfolgenden Generationen sind zum größten Teil verloren. Und da wird auch Maria 2.0 nichts ändern, das wird die Erosion höchstens vorantreiben. Aber ich glaube nicht, dass diese Strömung jetzt noch zu stoppen ist.
    Bei den evangelischen Freikirchen ist es immer voll.Das Publikum zwischen 20 und 70.Da liegt die Zukunft und nicht in der schwü(u)len katholischen Amtskirche.Alte, fette, warme Männer in lila, rosa Jäckchen und Mützchen und Spitzenhemdchen.Erbärmlich...
    Pommes frites-Belgisches Weltkulturerbe

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