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Thema: Wasserstoff-Brennstoffzellen

  1. #301
    Mitglied Benutzerbild von Olliver
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    Standard AW: Wasserstoff-Brennstoffzellen

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    ...
    Weil du die Einheiten nicht richtig einordnest kommt bei deinen Berechnungen nichts vernünftiges raus.

    .......



    Physik.
    <a href=https://pbs.twimg.com/profile_images...ably_small.jpg target=_blank>https://pbs.twimg.com/profile_images...ably_small.jpg</a>

  2. #302
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    Standard AW: Wasserstoff-Brennstoffzellen

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Es haben sehr viele zu hause einen Gasanschluss und draußen so nen Kasten. Und die Kästen werden umgebaut damit man von außen auch ziehen und tanken kann. So kann auch bei Überschuss in die Autos geladen werden, zu günstigeren Tarifen während es nicht ins Ausland muss.
    Zumindest in meiner dörflichen Region hat man es nicht so mit Gasanschlüssen...und ich denke jetzt nicht, dass diese Region eine Ausnahme von der Regel ist.

    Dies ist ja mit ein Thema bei der ganzen Klimadebatte - die Meinungsführer / Medien kommen alle aus urbanen Ballungsräumen und meinen, was dort zu günstigen Kosten darstellbar ist kann man so auf die Fläche transportieren.


    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Es gibt keine Solarmodule mit 1KW Leistung sondern mit 1kwp bei bestimmten Bedingungen.
    Auch ein Windrad bringt nur unter bestimmten Bedingungen die angegebene Leistung - da ist noch keiner auf die Idee gekommen ein "p" hinzuzufügen... selbiges gilt für Wasserkraft etc...bei PV hat man das "p" eingeführt und die schlechte Leistung einer PV-Anlage zu verschleiern und zu sagen - ja aber wir haben ja gar nicht soviel Leistung installiert.

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Du kannst auch dein Rinderschnitzel mit 1000l Wasser berechnen, aber isst du es oder nicht?
    ...jetzt nicht unbedingt ein Rinderschnitzel, aber ein gut abgehangenes Steak immer - und nein, ich mache mir da keine Gedanken und selbst wenn es 10 000 Liter Wasser wären.

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Deswegen ja Gas. Methan. Du kannst das aus dem Überschussstrom herstellen, aus den privaten Solaranlagen, aus Kohle. Wir können es importieren, wir können es speichern....
    Die Frage dabei ist - macht es umwelttechnisch Sinn.

    Ich weiß nun nicht wieviel Strom man braucht um einen Liter, ein Kilo, ein Kubik Methanol herzustellen - dies ist aber die Meßgröße.

    Es sei denn Du redest als Beispiel mit den Norwegern, dass diese ihre Wasserkraft exorbitant ausbauen...dann hättest Du einen ökologischen Vorteil.
    Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch

  3. #303
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    Standard AW: Wasserstoff-Brennstoffzellen

    Zitat Zitat von Olliver Beitrag anzeigen



    Physik.
    Dann kannst Du jetzt sicherlich erklären, warum bei einem Windrad die Leistung in KW und nicht in KWirgendwas angegeben wird - ein Windrad bringt auch nur unter bestimmten Bedingungen diese Leistung. Wirst Du - nein, wirst Du nicht - weil wer in Windrad hinstellt der lässt sich nicht mit einem "p" übers Ohr hauen.
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  4. #304
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    Standard AW: Wasserstoff-Brennstoffzellen

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Zumindest in meiner dörflichen Region hat man es nicht so mit Gasanschlüssen...und ich denke jetzt nicht, dass diese Region eine Ausnahme von der Regel ist.
    Dies ist ja mit ein Thema bei der ganzen Klimadebatte - die Meinungsführer / Medien kommen alle aus urbanen Ballungsräumen und meinen, was dort zu günstigen Kosten darstellbar ist kann man so auf die Fläche transportieren.
    Auch ein Windrad bringt nur unter bestimmten Bedingungen die angegebene Leistung - da ist noch keiner auf die Idee gekommen ein "p" hinzuzufügen... selbiges gilt für Wasserkraft etc...bei PV hat man das "p" eingeführt und die schlechte Leistung einer PV-Anlage zu verschleiern und zu sagen - ja aber wir haben ja gar nicht soviel Leistung installiert.
    ...jetzt nicht unbedingt ein Rinderschnitzel, aber ein gut abgehangenes Steak immer - und nein, ich mache mir da keine Gedanken und selbst wenn es 10 000 Liter Wasser wären.
    Die Frage dabei ist - macht es umwelttechnisch Sinn.Ich weiß nun nicht wieviel Strom man braucht um einen Liter, ein Kilo, ein Kubik Methanol herzustellen - dies ist aber die Meßgröße.
    Es sei denn Du redest als Beispiel mit den Norwegern, dass diese ihre Wasserkraft exorbitant ausbauen...dann hättest Du einen ökologischen Vorteil.
    Aber deine Region besitzt eine Unmenge an Starkstrom-Anschlüssen? Inkl. des Verlustes ist es also viel cleverer eine Strom-Infrastruktur in deinem kleinen Dörfchen zu installieren als einen Gas-Anschluss mit der man fast den gesamten Bedarf an Energie eines Städtchens decken kann? Inkl. dem Strom der mit diesem Gas wieder erzeugt werden kann?

    Irrelevant. Die Einheit heißt nun einmal kwp und nicht kw. Du kannst nicht einfach das p wegnehmen und behaupten die Anlagen produzieren weniger. Das ist ganz einfach absurd.

    Eben. Wenn der Umweltaspekt beim Verzehr von Fleisch doch wurst ist, wieso sollte ich mir persönlich Gedanken machen ob für die Solaranlage xy Ressourcen benutzt wurden oder Recyclen nicht (gewollt) durchgeführt wird? Wer hat nach den Energiesparlampen mit Quecksilber gekräht?

    Für dich mag das Sinn ergeben. Den Chinesen ist das Suppe und die produzieren mehr Dreck als alle Industrienationen zusammen. Wenn du wirklich umwelttechnisch denken würdest, dann lass uns zusammen einen Kohlekraftwerkfilter bauen und diesen den Chinesen SCHENKEN. Das würde mehr bringen als unsere ganzen Versuche...

  5. #305
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    Standard AW: Wasserstoff-Brennstoffzellen

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Aber deine Region besitzt eine Unmenge an Starkstrom-Anschlüssen? Inkl. des Verlustes ist es also viel cleverer eine Strom-Infrastruktur in deinem kleinen Dörfchen zu installieren als einen Gas-Anschluss mit der man fast den gesamten Bedarf an Energie eines Städtchens decken kann? Inkl. dem Strom der mit diesem Gas wieder erzeugt werden kann?
    Die Frage ist allerdings ob das Stromnetz dies mitmacht....zumindest im "Alt"dorf habe ich da so meine Bedenken. Da sind die meisten Häuser bestenfalls von 30 KW-Anschlüssen ausgerüstet und entsprechend dimensionoiert sind auch die Zuleitungen,,,ob da noch viel Luft ist?

    Bei uns ist gerade groß in der Diskussion in welchen Dimensionen man im Neubaugebiet die elektrischen Leitungen verlegt werden sollen. Wenn ich es richtig verstanden hbe soll Lt. DIN-Normen ein 40 KW-Anschluss für ein EFH vollkommen ausreichend sein - wenn sich aber Jeder dieser zukünftigen Bewohner ein e-Kfz sein eigenen nennt, welches man in der eigenen Garage laden können will. dann muss man die Anschlussleistung mindestens verdoppeln um für die nächsten paar Jahrzehnte Ruhe zu haben...dies bedeutet aber was? Genau - höhere Baukosten, damit höhere Anliegerleistungen und damit am Ende des Tages höhere Baupreise.


    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Irrelevant. Die Einheit heißt nun einmal kwp und nicht kw. Du kannst nicht einfach das p wegnehmen und behaupten die Anlagen produzieren weniger. Das ist ganz einfach absurd.
    Wie berechne ich die erzeugte Strommenge? Leistung (also KW) x Zeit (also h) = Ertrag (KWh). Nach Deiner Defintion gilt für PV-Module danm Leistung (also KWp) x Zeit (also h) = Ertrag (KWph)...nur ist KWhp eine im Universum nicht bekannt Ertragsgröße.

    Sorry - das "p" oder ds "peak" stegt einzig und alleine nach dem KW um PV-Module vergleichbar zu machen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Eben. Wenn der Umweltaspekt beim Verzehr von Fleisch doch wurst ist, wieso sollte ich mir persönlich Gedanken machen ob für die Solaranlage xy Ressourcen benutzt wurden oder Recyclen nicht (gewollt) durchgeführt wird? Wer hat nach den Energiesparlampen mit Quecksilber gekräht?
    Du gehst dabei von der Annahme aus, dass die Anzahl der Rinder OHNE den Menschen geringer wäre, was ich in Zweifel setze. Wahrscheinlich war die Anzahl der Rinder (und vergleichbaren Rassen) in der Vergangenheit sogar noch höher als heute (eine Behauptung, welche ich allerdings nicht beweisen - sondern nur ableiten kann.)

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Für dich mag das Sinn ergeben. Den Chinesen ist das Suppe und die produzieren mehr Dreck als alle Industrienationen zusammen. Wenn du wirklich umwelttechnisch denken würdest, dann lass uns zusammen einen Kohlekraftwerkfilter bauen und diesen den Chinesen SCHENKEN. Das würde mehr bringen als unsere ganzen Versuche...
    ...und was machst Du dann mit den vollgesetzten Filtern?

    WENN man von der Umwelt und dem Klima redet und WENN es einem Ernst mit Umwelt- und Klimaschutz damit ist dann ergeben sich im Strombereich folgende Prämissen
    Wasser (CO2-Bilanz unter 10 gr. / je KWh), Biomasse (CO2-Bilanz unter 20 gr. / KWh), Windkraft (unter 30 gr, / Kwh) und Kernkraft (unter 30 gr. / Kwh). Schon Photovoltaik mit einer CO2-Bilanz in einer Range (je nach Effekltivität und Alter der Anlage) von 80 - 160 gr. CO2 / KWh) ist klimapolitisch grenzwertig, von Gas (bis zu 450 gr.), Ölk (bis zu 600 gr.) und Kohle (bis zu 1,2 kg) brauchen wir erst gar nicht zu reden.

    Es rächt sich halt nur, dass man in diesem Lande völlig sinnfrei und hirnlos aus einer Technik ausgestiegen ist, welche - bei allen Risiken, welche diese Technik in sich birgt - eben im Bereich Umwelt- und Klimabelastung deutlich mit an der Spitze steht und es reicht ja auch ein Blick über den Rhein - die Franzosen haben eine CO2-Belastung von um die 70 gr. je produzierter KWh Strom - Deutschland mit, angeblich um die 50% regenerativer (und damit angeblich emissionsfreier) Stromgewinnungsanlagen über 400 gr. / Kwh.

    Du "rettest" das Klima nicht mit Windkraft- und schon gar nicht mit PV-Strom...so bitter es ist - nur mit massiven Investitionen in die Kernkraft.
    Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch

  6. #306
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    Standard AW: Wasserstoff-Brennstoffzellen

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    ...
    Richtig. Alles beim Bau wird teurer. Für den Bauherren, für den Mieter. Aber selbst das reicht nicht. Die Infrastruktur muss für die Leistungen auch Vor-Ort ausreichen. Also müssen neue Starkstromleitungen gelegt werden und wer bezahlt das wohl? Na der Steuerzahler! Selbst wer sich dann kein E-Auto kauft, wer kein EFH mit der Auflage des Zwangs zu einer E-Ladeeinrichtung eine solche dennoch bereitstellen muss, muss passiv über die Steuern diesen Wahn mitfinanzieren. Ich kann das gar nicht beziffern was das alles kosten soll. Das Gasnetz hingegen wäre schon großflächig vorhanden. Ja, nicht in jedem Dorf, aber in jedem Dorf ist auch nicht genügend el. Leistung vorhanden. Das vorhandene Stromnetz auszubauen kostet wohl effektiv mehr als das vorhandene Gasnetz auszubauen.

    Nicht nach meiner Definition. Um PV-Anlagen vergleichen zu können benötige ich eine Vergleichsgröße. Man hat sich auf kwp geeinigt ob mir das passt oder nicht ist schlicht und ergreifend egal. Wenn ich also weiss, dass eine 1kwp Anlage im Jahr im Durchschnitt 1000kwh erzeugt, davon ca. 750kwh im Sommer und 250kwh im Winter, dann muss ich damit rechnen und nicht mit anderen Einheiten. Auch wenn das dumm ist nicht. Wenn du also von einer 1kW PV-Anlage sprichst, dann sprichst du von Modulen die nicht existieren. Während es die mit 1kwp gibt.

    Ich gehe davon aus, dass die Anzahl der Rinder geringer wäre weil der Mensch dann mehr Ackerfläche benötigt und diese Ackerflächen vor Rindern schützen wird. Und wenn er dafür Wolf-Reservate errichtet weil er die Rinder nicht mehr frisst.

    Ich glaube du hast die Tragweite der Filter nicht gesehen. Nehm nur mal an die würden statt einer direkten Verbrennung Holzvergasung machen bzw. Kohlevergasung und das nutzen. Dann fällt nur ein Bruchteil der jetzigen Asche an. Dort hinten wird die Luft sauberer, global gesehen wird die Luft sauberer denn das pufft alles hoch. Außerdem ist die Verbrennung dann noch effizienter. Das was dann noch rauskommt kann in Filtern, lass es einmal Kohlenstoff-Nanoröhrchen sein, aufgefangen und dann in Chemieunternehmen nutzbar gemacht werden. Oder in eine Anlage die Algen züchtet aus den Ascheresten und die Algen werden für 3D-Drucker benötigt um petroleumgenerierte Kunststoffe zu ersetzen. Das Alles bringt viel mehr als wenn Deutschland seine Infrastruktur, seine Bürger gängelt.

    Du "rettest" das Klima nicht mit Windkraft- und schon gar nicht mit PV-Strom...so bitter es ist - nur mit massiven Investitionen in die Kernkraft.
    Ich will das ja gar nicht retten. Ich will MEINE Kosten senken. Das macht auch Olliver. Eine nüchterne Betrachtung, dass man mit solch einer Anlage GELD spart. ICH KANN das Klima nicht retten, dafür bin ich viel zu niedrig in der Kette drin. Die die es könnten machen es nicht, du siehst selber, dass das mit den jetzigen Systemen nicht geht.

    Das ist aber auch überhaupt nicht das Ziel. Weder Wasserstoff noch E-Autos, noch PV-Solaranlagen-Wärmepumpen-Gaskraftwerke. Das ist alles nur dazu da um in Deutschland eine vollumfängliche Infrastruktur aufzubauen. Und die die es bezahlen sind die arbeitende Bevölkerung, denen man noch nicht einmal das H4 gönnt wenn sie arbeitslos sind, oder sie enteignet wenn sie Geld gespart haben. Wobei sparen schon absurd ist wenn die Inflation es vernichtet. Deswegen soll sparen verhindert werden. Negativzinsen auf dem Sparbuch, dann wird das Bargeld abgeschafft sodass man es auf dem Konto lagern MUSS. Dann kommen windige Geschäfte. Aber besser windige Geschäfte als dass der Bürger sich etwas ansparen kann. Er investiert nicht? Dann holen wir aus dem Ausland mehr Menschen rein. Das sind reine Konsumenten. Die pampern wir mit dem Geld, welches wir wieder den deutschen Arbeitnehmern abziehen. Da wir mehr Leute reingeholt haben benötigen wir mehr Infrastruktur. Usw. usf.
    Ziel ist dann, dass PV,Solar,Gas,Wasserstoff als Pipelines überall zur Verfügung stehen, den Wert von Deutschland also erhöhen, und das mit dem Geld der Arbeiterschaft. Während sich diejenigen, die das aufbauen eine goldene Nase verdienen. Die Staatsschulden werden steigen, somit auch die steuerliche Belastung. Aber nur für diejenigen, die arbeiten. Der reiche Pinkel DARF nicht angetastet werden, denn er würde sparen indem er an Personal spart. (so die Argumentation) Das "bringt nicht".

    Nachdem dann die ganze Infrastruktur ans Laufen gebracht wurde, wenn es großflächig genug ist kommt der nächste Plan. Weil wir Unmengen importieren müssen, weil wie du schreibst Solar und Wind nicht ausreichen, beschließt die Regierung den Bau von Atomkraftwerken. Als Lösung eines Problems welches sie selbst erzeugt haben. Die Brennelemente muss dann auch der Bürger sein Leben lang bezahlen. Das herumkutschieren etc. Das soll er ja. Er soll sein erarbeitetes Geld verballern, vernichten. Konsumieren.

    Also stimmt das mit den PV-Anlagen weder mit Klima noch mit sonstwas. Das ist für Privatpersonen eine einfache Kosten-/Nutzenanalyse. Und 10 Jahre halte ich für realistischer (in meinem Fall, da ich das selbst aufs Dach prügeln würde) als ich mit einer sinnlosen Dach/Haus-Dämmung jemals erreichen könnte oder mit einer Heizungsanlage für 20 - 30000€ die, wenn sie innerhalb von 30 Jahren kaputtgeht sich NIE mehr amortisiert. Mein Arbeitskollege meinte immer, dass eine E-Heizung billiger wäre als alles andere. Geht ein Radiator kaputt kauft man einfach einen neuen für 50€. Geht was an der Heizungsanlage kaputt oder man benötigt Wartung/Service rechnet man sich zwar die günstigeren Heizkosten aus, die erreicht man aber niemals weil laufend Kosten dazukommen. Irgendwann dann muss man alles tauschen und dann sind wieder 20 000€ oder dergleichen weg. Ich tendiere mittlerweile dazu ihm zuzustimmen.

  7. #307
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  8. #308
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    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Richtig. Alles beim Bau wird teurer. Für den Bauherren, für den Mieter. Aber selbst das reicht nicht. Die Infrastruktur muss für die Leistungen auch Vor-Ort ausreichen. Also müssen neue Starkstromleitungen gelegt werden und wer bezahlt das wohl? Na der Steuerzahler! Selbst wer sich dann kein E-Auto kauft, wer kein EFH mit der Auflage des Zwangs zu einer E-Ladeeinrichtung eine solche dennoch bereitstellen muss, muss passiv über die Steuern diesen Wahn mitfinanzieren. Ich kann das gar nicht beziffern was das alles kosten soll. Das Gasnetz hingegen wäre schon großflächig vorhanden. Ja, nicht in jedem Dorf, aber in jedem Dorf ist auch nicht genügend el. Leistung vorhanden. Das vorhandene Stromnetz auszubauen kostet wohl effektiv mehr als das vorhandene Gasnetz auszubauen.
    Was die Frage aufwirft - würde die Dimension des vorhandenen Gasnetzes reichen oder müsste man dieses nicht auch entsprechend aufbohren. Was ich damit meine - sagen wir ein Haushalt braucht in der Spitze Summe 1 Einheit an Gas. Darauf ist das Gasnetz mit einer entspredhenden Reserve von - sagen wir 0,25 Einheiten ausgelegt.
    Jetzt eröffnest Du die Möglichkeit, dass jeder Zuhause in seiner Garage Gas zapfen kann - jetzt macht dies bei einem Garagenlader nix aus, bei zwei Garagenlader auch nicht, was aber wenn Du in einem Wohngebiet dann 50 und mehr Garagenlader hast? Dann hast Du nämlich genau die gleiche Thematik wie beim Strom - dann musst Du die Zuleitungen entsprechend aufbohren.

    Damit hast Du dann aber dann die gleiche Thematik wie bei der e-Mobilität...nämlich das Schmarotzerprinzip.

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Nicht nach meiner Definition. Um PV-Anlagen vergleichen zu können benötige ich eine Vergleichsgröße. Man hat sich auf kwp geeinigt ob mir das passt oder nicht ist schlicht und ergreifend egal. Wenn ich also weiss, dass eine 1kwp Anlage im Jahr im Durchschnitt 1000kwh erzeugt, davon ca. 750kwh im Sommer und 250kwh im Winter, dann muss ich damit rechnen und nicht mit anderen Einheiten. Auch wenn das dumm ist nicht. Wenn du also von einer 1kW PV-Anlage sprichst, dann sprichst du von Modulen die nicht existieren. Während es die mit 1kwp gibt.
    Wir haben zumindest auf einem Level kein Dissens ...man hat das "p" erfunden um verschiedene Solarmodultypen miteinander vergleichen zu können und nein, Deine Aussage bzgl. "ich weiß, dass eine 1KWp-Anlage um die 1 000 KWh Strom erzeugt ist nicht korrekt.
    Diese 1 KWp-Anlage wird am Polarkreis weniger Strom produzieren als in der Sahara - was u.a. daran liegt, dass am Polarkreis die Sonnenscheindauer wohl geringer sein dürfte verbunden mit einem schlechtreren Einfallswinkel. Was das "p" allerdings garantieren soll - egal welchen Solarmodultyp Du nun hinstellst - Du wirfst damit eine vergleichbare Strommenge erzeugen können.

    Pb man dafür allerdings ein "p" gebraucht hätte

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Ich glaube du hast die Tragweite der Filter nicht gesehen. Nehm nur mal an die würden statt einer direkten Verbrennung Holzvergasung machen bzw. Kohlevergasung und das nutzen. Dann fällt nur ein Bruchteil der jetzigen Asche an. Dort hinten wird die Luft sauberer, global gesehen wird die Luft sauberer denn das pufft alles hoch. Außerdem ist die Verbrennung dann noch effizienter. Das was dann noch rauskommt kann in Filtern, lass es einmal Kohlenstoff-Nanoröhrchen sein, aufgefangen und dann in Chemieunternehmen nutzbar gemacht werden. Oder in eine Anlage die Algen züchtet aus den Ascheresten und die Algen werden für 3D-Drucker benötigt um petroleumgenerierte Kunststoffe zu ersetzen. Das Alles bringt viel mehr als wenn Deutschland seine Infrastruktur, seine Bürger gängelt.
    Ich denke, wenn es denn so einfach wäre, wären die Chinesen schon längstens auf den Zug aufgesprungen...

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Ich will das ja gar nicht retten. Ich will MEINE Kosten senken. Das macht auch Olliver. Eine nüchterne Betrachtung, dass man mit solch einer Anlage GELD spart. ICH KANN das Klima nicht retten, dafür bin ich viel zu niedrig in der Kette drin. Die die es könnten machen es nicht, du siehst selber, dass das mit den jetzigen Systemen nicht geht.
    Siehst Du - diese Denkart "ich kann nicht" ist für mich die Grundlage des Übels.

    Wobei es Dir ja überlassen bleibt Deine Kosten "zu senken" - wenn Du der Meinung bist dies klappt durch eine PV-Anlage auf dem Dach. Tue es - aber doch Bitte nicht zu Lasten Dritter. Wenn Du der Meinung bist mittels einem e-Kfz. Auch das kannst Du tun - aber doch Bitte nicht zu Lasten Dritter. Wenn Du der Meinung bist nur günstige Sonderangebotsllebensmittel kaufen zu müssen - tue es, auch hier wieder, aber doch nicht zu Lasten Dritter und so weiter.

    Denn diese Denkart "zu Lasten eines Dritten" sich selber ein schönes Leben zu machen birgt nicht nur extremsten sozialen Sprengstoff in sich, sondern macht Dich am Ende des Tages ärmer, da die Kosten um die soziale Explosion zu verhindern ein vielfaches höher sind (warum wohl hat dieses Land mit Abstand die höchste Steuer- und Abgabenquote in der Welt).

    Das wäre aber eine ganz andere Diskussion.
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  9. #309
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    Standard AW: Wasserstoff-Brennstoffzellen

    In der Saharah kannst Du problemlos Ost-West bauen.

    Wegen der geringen Temperaturen
    lohnt auch Murmansk!
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  10. #310
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    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    ...
    Die Zuleitungen musst du eben nicht aufbohren. Wie lange benötigst du an der Tankstelle zum aufladen deines Autos? Wenn 50 in der Garage den Stutzen einschieben, muss dann jeder sofort wieder losfahren? Lass es 2 Minuten pro Auto sein, dann würde nur EIN ANSCHLUSS reichen um diese 50 Autos in 100 Minuten aufzutanken. Während du bei Elektro eine immense Strombelastung hättest die man nicht mal eben kompensieren kann. Nicht mit dem Netz.
    Zudem kann ich auch unterwegs fast überall in den 2 Minuten auftanken.

    ..man hat das "p" erfunden um verschiedene Solarmodultypen miteinander vergleichen zu können und nein, Deine Aussage bzgl. "ich weiß, dass eine 1KWp-Anlage um die 1 000 KWh Strom erzeugt ist nicht korrekt.
    Diese 1 KWp-Anlage wird am Polarkreis weniger Strom produzieren als in der Sahara - was u.a. daran liegt, dass am Polarkreis die Sonnenscheindauer wohl geringer sein dürfte verbunden mit einem schlechtreren Einfallswinkel. Was das "p" allerdings garantieren soll - egal welchen Solarmodultyp Du nun hinstellst - Du wirfst damit eine vergleichbare Strommenge erzeugen können.
    Du lebst aber nicht in der Sahara oder am Polarkreis. Dort sind die Werte für eine 1kwp Anlage genauso bekannt wie die in Deutschland. Wenn also in Deutschland der Schnitt bei 1000kwh liegt und in der Sahara bei 2000kwh dann stimmt 1kwp immer noch.... Aber deine Milchmädchenrechnung von 1kw immer noch nicht. Weil man sich eben auf diese "fiktive Einheit" geeinigt hat. Du kannst auch zu Volt was anderes sagen, dann versteht dich eben nur niemand weil jeder Volt benutzt...

    Wieso sollten das die Chinesen tun? Die scheißen da drauf. Während wir hier überlegen wie wir Standby-Geräte mit nem Stecker abschalten....

    ...Tue es - aber doch Bitte nicht zu Lasten Dritter...
    Das ist das, was ihr beim Olliver wiederum nicht kapieren könnt. Wenn der Olliver, oder ich oder die Oma Erna sich das Ding nicht aufs Dach setzen, dann wird das eine Wohnbaugesellschaft tun, dann wird das Ralf Schumacher tun, dann wird das Jens Spahn tun. Das Geld IST FAKTISCH WEG. Die Frage ist nur, wer es noch bekommt.

    Wenn du also mit mir als Einzelperson darüber maulst, ich würde etwas zu lasten Dritter tun, dann beschwer dich doch beim Staat und dessen Organe. Das wirst du nicht tun. Und warum? Weil DIE sind nicht greifbar. Der Olliver und ich oder die Oma Erna schon. Die werden als die Schmarotzer hingestellt. Oder die Flüchtlinge, die Asylanten, die Migranten die Sozialleistungen bekommen. Die sind nur die Nutznießer, aber die Initiatoren, wenn du denen die Zielgruppe wegnimmst, die ja auch nur als Argument dienen, dann verballern die dein Geld eben woanders. Erzähl mir mal wieso ich einen digitalen Stromzähler brauche, wieso ich aber seit Jahren fürs Ablesen bezahle UND SELBER ABLESE? Wieso zahle ich die Infrastruktur für E-Autos, wieso zahle ich die Förderung für E-Autos, für PV-Anlagen passiv über meine Steuern mit und DANN SOLL ICH DEINER MEINUNG NACH NICHTS ZURÜCKBEKOMMEN! Es ist genau andersrum.

    Wenn DU der Meinung bist, ICH sollte nicht zu Lasten Dritter eine Anschaffung tätigen, dann sorge DU erst einmal dafür, dass ICH die Nutznießer nicht bezahlen muss! DANN kannst du sagen: Keine Subventionen mehr zu Lasten der Allgemeinheit. So aber hackst du damit nur noch auf diejenigen rum, die Mathe können....

    Denn diese Denkart "zu Lasten eines Dritten" sich selber ein schönes Leben zu machen birgt nicht nur extremsten sozialen Sprengstoff in sich, sondern macht Dich am Ende des Tages ärmer, da die Kosten um die soziale Explosion zu verhindern ein vielfaches höher sind (warum wohl hat dieses Land mit Abstand die höchste Steuer- und Abgabenquote in der Welt).
    Weil "IHR" die Verwalter des Landes gewählt habt und dafür gesorgt habt, dass die sämtliche Steuern und Sozialabgaben veruntreuen, sich gegenseitig den Arsch pampern und der Arbeiter muss das bezahlen. Beschwer dich daher bei DENEN und bei dir selber weil du dagegen nichts getan hast, aber nicht bei jenen, die das als Normalsterbliche ohne Macht und Einfluss nutzen.

    Nein das ist GENAU die Diskussion. Denn so wird es dann mit Wasserstoff auch kommen. Die Allgemeinheit MUSS dann für ein Netz zahlen und für die Wartung, und Sicherheit und wenn du aber zu hause eine Anlage bauen WOLLTEST um autark zu leben, dann wird der Staat dafür sorgen, dass du das nicht kannst. Du SOLLST abhängig sein. Und dann kommst DU und sagst, wenn ich autark leben wollte und Wasserstoff würde gefördert (aber durch Steuern und Vorschriften wieder preislich nach oben getrieben) soll ich darauf verzichten - während VW, BMW, Mercedes, alle die die Autos herstellen an der von der Allgemeinheit getragenen kostenlosen Infrastruktur profitieren. Nur ICH (als Privatperson) soll das nicht, das ist Schmarotzertum.

    Denk mal drüber nach um welche Größenordnungen es geht bei den Privaten, bei Olliver und ggf. bei mir (wobei ich, da ich in Österreich lebe von DEINEM Geld sowieso nichts bekomme) und wieviel bei Unternehmen, Reichen, Politikern. Dann weisst du gegen wen du schimpfen darfst...

    Es sei denn: Dir gefällt die Verteilung von Arbeitsleistung von Unter- und Mittelschicht nach oben hin in die Pyramide.... Dann darfst du gerne über Menschen maulen, die sich noch sowas leisten können. Am besten dann enteignen...

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