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Thema: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

  1. #21
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

    Zitat Zitat von Frontferkel Beitrag anzeigen
    Denke doch nur mal an den Radikalenerlass in den 70/80er Jahren.
    In der DDR konnte das noch schlimmer ausfallen. Aber Berufsverbote gab es da zu Hauf.
    Selbst da musste man sich recht weit aus dem Fenster lehnen. Mein Vater ear damals Lehrer und hart links, jedoch weit von einem Berufsverbot entfernt.
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

  2. #22
    Mitglied Benutzerbild von Schopenhauer
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    Standard AW: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

    Zitat Zitat von Narrenschiffer Beitrag anzeigen
    Ich denke eher, dass, frei nach den Rolling Stones, "the sleeping german town no place for a street-fighting woman" ist
    Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.

    "Ich glaube, ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich Leute von Anfang an doof finden darf. Ich habe ja nicht ewig Zeit."

  3. #23
    Verschwörungsopfer Benutzerbild von Narrenschiffer
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    Standard AW: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

    Zitat Zitat von BrüggeGent Beitrag anzeigen
    "See(frau)mann, Deine Heimat ist das Meer."(Freddy Quinn).Freddy Quinn...?ja; lebt der noch?...Der lebt noch...wie das Meer...!
    Der ist wie der alte Holzmichl, unkaputtbar!

  4. #24
    Edelfeder
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    Standard AW: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

    Stimmt. Habe ich schon oft miterlebt.
    DDR 2.0 eben. Faschistoide, linke Meinungsdiktatur.

    Laute, linke Krakeeler im Unternehmen.
    Und Kollegen, die betreten zu Boden schauen, weil sie ganz anderer Meinung sind.
    Das aber nicht sagen dürfen.

  5. #25
    1813 Benutzerbild von Ansuz
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    Standard AW: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

    Zitat Zitat von Frontferkel Beitrag anzeigen
    Da ist etwas dran. Es betrifft aber eher die vor 197o geborenen Leute.
    Die Jungschen damals waren oft genauso verstrahl , wie es die Jungen heute auch sind. Sie kannten ja nichts anderes mehr , aber es betraf natürlich nicht alle.
    Viele Väter/Mütter haben da schon richtig aufgepasst und ihre Kinder geimpft, was man im öffentlichen Raum sagt und was besser nicht.
    Uns wurde eingetrichtert, die BRD sei der beste, freieste Staat, den es je auf deutschem Boden gegeben hätte. Die DDR wurde als das genaue Gegenteil beschrieben, sozusagen als das schlechtere, unfreiere "Deutschland".
    Der Geschichtsunterricht war auffallend fokussiert auf die 12 Jahre mit einseitigem Schwerpunkt auf all das, was den gleichzeitig eingetrichterten Schuldkult untermauerte.
    Die Zeit von 1945 bis 1949 war ein weißer Fleck.

    Davon abgesehen, gab es m.E. außer schlechten Noten, wenn man mal kritische Gedanken äußerte, keine Repressionen zu befürchten. Das ist heute ja anscheinend anders, wenn hier Leute schon Angst um ihre bürgerliche Existenz haben müssen, sollten sie es wagen, eine abweichende Meinung zu äußern.

    Manche sagen, die DDR hätte die BRD übernommen, was in der Bezeichnung DDR 2.0 zum Ausdruck kommt. Kann ich nicht beurteilen, doch daß bürgerliche Freiheitsrechte immer stärker beschnitten werden, ist nicht zu übersehen.
    Deutsche mit Vertriebenenhintergrund

  6. #26
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

    Zitat Zitat von Ansuz Beitrag anzeigen
    Fettung von mir.
    Genau das befürchte ich auch.
    Was wäre denn staatlicherseits de facto zu befürchten? Wobei man dem BRDling durchaus vorauseilenden Gehorsam unterstellen könnte. Dies kombiniert mit der kollektiven Selbstkontrolle ist doch der Traum jedes Despoten....
    Ich sehe das eher im persönlichen Umfeld und dem Job, gerade beim Job. Es liegt zumindest in den USA daran, dass sich die US Firmen keine Schwäche geben wollen, d.h. alles was irgendwie als Konfrontation gewertet werden kann, wird systematisch unterdrückt.
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

  7. #27
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    Standard AW: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

    Zitat Zitat von Schlummifix Beitrag anzeigen
    Stimmt. Habe ich schon oft miterlebt.
    DDR 2.0 eben. Faschistoide, linke Meinungsdiktatur.

    Laute, linke Krakeeler im Unternehmen.
    Und Kollegen, die betreten zu Boden schauen, weil sie ganz anderer Meinung sind.
    Das aber nicht sagen dürfen.
    In einer linken Meinungsdiktatur dürfte es keine FDP, CSU oder AfD mehr geben.Und die BILD-Zeitung auch nicht.Gibt es aber alles...und wächst und gedeiht.
    Pommes frites-Belgisches Weltkulturerbe

  8. #28
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    Standard AW: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

    Zitat Zitat von Ansuz Beitrag anzeigen
    "Endlich" gibt es auch eine "Studie", die die Beobachtungen vieler Leute einschließlich meiner Wenigkeit belegt.

    Wie war das noch mal von wegen Meinungsfreiheit, mündiger Bürger und so weiter?

    Selbstzensur und Gedankenpolizei sind nunmehr nicht mehr allein der Einbildung zuzuschreiben.

    Daß die Springerpresse das bringt, finde ich auch auffällig.

    Vielleicht nur ein verzweifelter Versuch, die Illusion eines Hauchs von Seriosität aufrechtzuerhalten?

    Oder gar der Vorbote eines Kurswechsels?


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    "Freie Meinungsäußerung" kann inzw. u.U. den Arbeitsplatz kosten.
    DEM DEUTSCHEN VOLKE
    Deshalb AfD, die einzige Alternative für Deutschland.

  9. #29
    Mitglied Benutzerbild von Leibniz
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    Standard AW: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Ich sehe das eher im persönlichen Umfeld und dem Job, gerade beim Job. Es liegt zumindest in den USA daran, dass sich die US Firmen keine Schwäche geben wollen, d.h. alles was irgendwie als Konfrontation gewertet werden kann, wird systematisch unterdrückt.
    Das ist meines Erachtens auch die richtige Strategie für Unternehmen, die Gewinne generieren sollen. Es ist nicht ihre Aufgabe, politischen Klassenkampf zu betreiben.
    Wenn hingegen Personen wie Achleitner im Aufsichtsrat seit Jahren zusehen, wie eine große Bank heruntergewirtschaftet wird. Und er auf einmal politische Agitation betreibt, statt seinen Saustall in Ordnung zu bringen, wäre meine Inklination (schon lange), diese Personen außerordentlich herauszuschmeißen.
    危機

  10. #30
    1813 Benutzerbild von Ansuz
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    Standard AW: Weniger als ein Drittel der Deutschen äußern sich frei im öffentlichen Raum

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Ich sehe das eher im persönlichen Umfeld und dem Job, gerade beim Job. Es liegt zumindest in den USA daran, dass sich die US Firmen keine Schwäche geben wollen, d.h. alles was irgendwie als Konfrontation gewertet werden kann, wird systematisch unterdrückt.
    Ich befürchte, hierzulande geht es weniger um den Hauch einer möglichen Konfrontation, sondern um ein strukturelles Problem. Wundere mich ohnehin, wie es z.B. bei Mercedes gelingt, den Betriebsfrieden aufrecht zu erhalten, wenn es 4 bis 5 Klassen von Mitarbeitern gibt, die alle die selbe Arbeit verrichten, allerdings höchst unterschiedlich bezahlt und arbeitsrechtlich behandelt werden. Ganz oben in der Hierarchie der Stammmitarbeiter, dazwischen in mehreren Abstufungen befristet Beschäftigte und Leiharbeiter div. Grade, ganz unten die über abenteuerliche Werksverträge Beschäftigten. Entsprechendes Lohngefälle samt (nicht vorhandener) sozialer Absicherung inklusive.
    Die stehen alle zufrieden und glücklich am selben Band. In der BRD. Anderenlandes kann ich mir sowas beim besten Willen nicht vorstellen.
    Deutsche mit Vertriebenenhintergrund

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