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Thema: CoCom: Embargo gegen die DDR

  1. #91
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    Standard AW: CoCom: Embargo gegen die DDR

    Zitat Zitat von Pelle Beitrag anzeigen
    DDR-Wirtschaft war nicht pleite, sie können ihre Bürger bis zum Mauerfall versorgen. Natürlich waren die Betriebe nicht konkurrenzfähig im westlichen Markt, dass mussten sie auch nicht, sie waren mit den Ostblockländer (RGW) verzahnt. Die einfachen Menschen, die auch durch die westlichen Medien und Agenten manipuliert und aufgeheizt wurden, wollten die DDR nicht mehr haben. Nach der Wiedervereinigung haben viele das, dann bereut.



    Im Ostblock gab es Kooperation. Ich meine die anderen Teile der Welt.

    1. Versorgen??

    Ja, die DDR hätte auch (für eine beschränkte kurze Zeit) ihre Zinsen
    für ihre Verbindlichkeiten im Westen weiter zahlen können,
    um den Preis einer Reduzierung des Lebensstandards.

    Nur seit dem Sommer 1989 war klar, das das Ende vor der Tür stand,
    denn es sind der DDR ja nicht die Rentner abhanden gekommen,
    sondern die, welche die DDR noch am laufen gehalten haben.
    Die veralteten Produktionsmethoden benötigten zunehmend mehr Personal,
    welches aber nicht mehr zur Verfügung stand.
    Geld für die Erneuerung stand aber auch nicht mehr zur Verfügung.
    Der "tödliche" Kreislauf hatte also schon begonnen!!!
    Der "Fehler" der BRD war nur derselbe den die EU bei Griechenland machte,
    man rettete die jeweiligen Länder direkt kurz vor der Pleite,
    anstatt sie erst Pleite gehen zu lassen und dann zu retten
    Die Folge,--------Einige Rückwärtsgewande wollen die "alte Realität" einfach nicht wahrhaben,
    im Bereich der Ex _DDR als auch in Griechenland!!!


    2) Wenn man alles an Rohstoffe selber hat,
    und zu den "Industrieländern" zählt,
    und über den RGW einen entsprechend grossen "eigenen Markt " besitzt
    wozu braucht man dann die anderen Teile der Welt???

  2. #92
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    Standard AW: CoCom: Embargo gegen die DDR

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    1. Versorgen??

    Ja, die DDR hätte auch (für eine beschränkte kurze Zeit) ihre Zinsen
    für ihre Verbindlichkeiten im Westen weiter zahlen können,
    um den Preis einer Reduzierung des Lebensstandards.

    Nur seit dem Sommer 1989 war klar, das das Ende vor der Tür stand,
    denn es sind der DDR ja nicht die Rentner abhanden gekommen,
    sondern die, welche die DDR noch am laufen gehalten haben.
    Die veralteten Produktionsmethoden benötigten zunehmend mehr Personal,
    welches aber nicht mehr zur Verfügung stand.
    Geld für die Erneuerung stand aber auch nicht mehr zur Verfügung.
    Der "tödliche" Kreislauf hatte also schon begonnen!!!
    Der "Fehler" der BRD war nur derselbe den die EU bei Griechenland machte,
    man rettete die jeweiligen Länder direkt kurz vor der Pleite,
    anstatt sie erst Pleite gehen zu lassen und dann zu retten
    Die Folge,--------Einige Rückwärtsgewande wollen die "alte Realität" einfach nicht wahrhaben,
    im Bereich der Ex _DDR als auch in Griechenland!!!

    Die DDR hat nur 60 Mrd. Schulden, soviel wie Berlin heute. Die DDR-Bürger wollten im Jahr 1990 die DDR nicht mehr und die Funktionäre in der zweiten Reihe der SED und der Stasi haben gepuscht, deshalb gibt es die DDR nicht mehr und nicht weil sie pleite war.

  3. #93
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    Standard AW: CoCom: Embargo gegen die DDR

    Zitat Zitat von Pelle Beitrag anzeigen
    Die DDR hat nur 60 Mrd. Schulden, soviel wie Berlin heute. Die DDR-Bürger wollten im Jahr 1990 die DDR nicht mehr und die Funktionäre in der zweiten Reihe der SED und der Stasi haben gepuscht, deshalb gibt es die DDR nicht mehr und nicht weil sie pleite war.

    Die Schuldenhöhe ist total uninteressant !!!!!!
    Schulden muss man sich leisten können,
    d.h. es ist immer die Frage zu beantworten, was kann man an Zinsen zahlen.
    Das gilt im Privaten und bei Staaten und Organisationen ebenso.

    Der Vergleich mit dem heutigen Berlin hinkt ganz gewaltig, denn
    die DDR erwirtschaftete keine Währung, in welcher sie sich im Ausland verschuldet hatte!!
    Berlin ist in der Währung verschuldet, welche die Stadt auch selber einnimmt.

    Zu den Zinsen kommt also noch das Währungsrisiko, d.h. der Wechselkurs,
    welcher zwar in den 80er Jahren stabil war, aber nach dem Sommer 1989 langsam einknickte.
    Dazu kam, das die DDR nichts zur "Verwertung" der Gläubiger hatte,
    im Gegensatz zum heutigen Berlin, das genügend "Eigentum" hat, was sie notfalls an Gläubiger abtreten kann.
    Sowas wäre bei der DDR aus ideologischen Gründen unmöglich gewesen.

    Und was heisst "geputscht"???
    Wusste nicht, das Ulbricht freiwillig abgetreten ist.
    Krenz hat nur das gemacht, was Honecker selber Jahre vorher für sich in Anspruch genommen hatte.
    Das wäre also kein Grund für den Zusammenbruch der EX-DDR gewesen.

  4. #94
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    Standard AW: CoCom: Embargo gegen die DDR

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Habe absichtlich mit der zeit ab Ende 1989 begonnen um einer Debatte über die EX-DDR vorher zu vermeiden,
    denn es gibt immer noch Einige die die damalige reale wirtschaftliche Lage aus ideologischer Sicht nicht sehen wollen.
    Schon, aber man darf die Ereignisse, das eigene Verschulden der „Ostzonen-Regierung“, Versäumnisse, offene oder verdeckte Fehler, dem sklavischen Festhalten an der Planwirtschaft, den kommunistischen Doktrin/Ideologien, verqueren Logik, Engstirnigkeit, Überwachung, Gängelung, Fehleinschätzungen die nahezu nicht vorhandene Produktivität, den eingerissenen Schlendrian im Arbeitsbereich, die Vollsorgungsmentalität diesich in den 40 Jahren des „Arbeiter- und Bauernstaates und des real existierenden Sozialismus“ aufgebaut hat nicht außer Acht lassen.

    Denn hierauf beruht im Wesentlichen das Scheitern dieses Kunstgebildes oder Experimentes. Das hatte ja auch gute Ansätze, die aber verkümmerten, sich negierten und ad absurdum geführt wurden. „Denn gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.“

    Denn ohne diese Vergangenheit wäre es sicherlich nicht zum Konkurs, Offenbarungseid, Insolvenz gekommen, Zusammenbruch und Übernahme gekommen. Oder nicht in diesem extremen Ausmaß.

    Also kann man die Zeit nicht auf 1989 und danach reduzieren, dass ist das Gleiche als wenn man Deutschland nur auf die Zeit von 1933 – 1945 isoliert betrachtet. Was leider viele aus nachvollziehbaren und selbstsüchtigen Gründen tun.
    Lieber Ungeimpft nicht mehr alles machen dürfen,
    als Geimpft nichts mehr machen können.

    Autor: unbekannt

  5. #95
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    Standard AW: CoCom: Embargo gegen die DDR

    Zitat Zitat von erselber Beitrag anzeigen
    Schon, aber man darf die Ereignisse, das eigene Verschulden der „Ostzonen-Regierung“, Versäumnisse, offene oder verdeckte Fehler, dem sklavischen Festhalten an der Planwirtschaft, den kommunistischen Doktrin/Ideologien, verqueren Logik, Engstirnigkeit, Überwachung, Gängelung, Fehleinschätzungen die nahezu nicht vorhandene Produktivität, den eingerissenen Schlendrian im Arbeitsbereich, die Vollsorgungsmentalität diesich in den 40 Jahren des „Arbeiter- und Bauernstaates und des real existierenden Sozialismus“ aufgebaut hat nicht außer Acht lassen.

    Denn hierauf beruht im Wesentlichen das Scheitern dieses Kunstgebildes oder Experimentes. Das hatte ja auch gute Ansätze, die aber verkümmerten, sich negierten und ad absurdum geführt wurden. „Denn gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.“

    Denn ohne diese Vergangenheit wäre es sicherlich nicht zum Konkurs, Offenbarungseid, Insolvenz gekommen, Zusammenbruch und Übernahme gekommen. Oder nicht in diesem extremen Ausmaß.

    Also kann man die Zeit nicht auf 1989 und danach reduzieren, dass ist das Gleiche als wenn man Deutschland nur auf die Zeit von 1933 – 1945 isoliert betrachtet. Was leider viele aus nachvollziehbaren und selbstsüchtigen Gründen tun.

    Du hast grundsätzlich Recht,
    nur ist es bei Diktaturen immer schwer Beweise zu finden.
    Es ist immer ein Unterschied zwischen Wissen und Beweisen.

    Auch die DDR hielt ihre Angaben unter Verschluss.
    Es gibt bei der DDR nur 2 oder 3 wirkliche Beweise
    (Stasi-Papier, Schürer-Bericht usw)
    welche aber immer angezweifelt werden.
    Also umgehe ich diesen Punkt und führe den Nachweis über Bereiche
    die man immer beweisen kann.

  6. #96
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    Standard AW: CoCom: Embargo gegen die DDR

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Die Schuldenhöhe ist total uninteressant !!!!!!
    Schulden muss man sich leisten können,
    d.h. es ist immer die Frage zu beantworten, was kann man an Zinsen zahlen.
    Das gilt im Privaten und bei Staaten und Organisationen ebenso.
    Die DDR könnte sich diese Schulden leisten.


  7. #97
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    Standard AW: CoCom: Embargo gegen die DDR

    Zitat Zitat von Pelle Beitrag anzeigen
    Die DDR könnte sich diese Schulden leisten.


    ??????????????????
    ??????????????????
    ??????????????????


    Man oh man,
    Dein Video setzt weit weit zu spät an.
    Und, es missachtet, dass wenn eine Schieflage bereits vorhanden ist ,
    NIEMAND bereit ist,
    ein noch größeres Risiko einzugehen.
    ERST müssen die Voraussetzungen geschaffen werden,
    das bei zukünftigen Handeln es nicht wieder zu einer Schieflage kommt.

    Und natürlich gibt es bei solchen Schieflagen gewaltige Profiteure,
    deswegen sollte man ja solche Schieflagen tunlichst vermeiden.

    Sich immer über Auswirkungen zu beschweren,
    d.h. das man in die Fänge von Spekulanten geraten ist, ist Schachsinn.
    Besser wäre es, sich mit den Ursachen zu beschäftigen,
    welche aber weit vorher liegen.

    Nur, Staaten wollen absichtlich das Risiko von Schieflagen eingehen,
    weil eine Vermeidung von Schieflagen eine "korrekte Politik" voraussetzt,
    welche aber die wenigsten Politiker machen wollen
    (Prinzip Hoffnung, "uns wird es schon nicht treffen")

    Und so hat es die DDR getroffen, ebenso wie Griechenland!

  8. #98
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    Standard AW: CoCom: Embargo gegen die DDR

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    ??????????????????
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    ??????????????????


    Man oh man,
    Dein Video setzt weit weit zu spät an.
    Und, es missachtet, dass wenn eine Schieflage bereits vorhanden ist ,
    NIEMAND bereit ist,
    ein noch größeres Risiko einzugehen.
    ERST müssen die Voraussetzungen geschaffen werden,
    das bei zukünftigen Handeln es nicht wieder zu einer Schieflage kommt.

    Und natürlich gibt es bei solchen Schieflagen gewaltige Profiteure,
    deswegen sollte man ja solche Schieflagen tunlichst vermeiden.

    Sich immer über Auswirkungen zu beschweren,
    d.h. das man in die Fänge von Spekulanten geraten ist, ist Schachsinn.
    Besser wäre es, sich mit den Ursachen zu beschäftigen,
    welche aber weit vorher liegen.

    Nur, Staaten wollen absichtlich das Risiko von Schieflagen eingehen,
    weil eine Vermeidung von Schieflagen eine "korrekte Politik" voraussetzt,
    welche aber die wenigsten Politiker machen wollen
    (Prinzip Hoffnung, "uns wird es schon nicht treffen")

    Und so hat es die DDR getroffen, ebenso wie Griechenland!
    Die DDR kann man nicht vergleichen mit Griechenland! Griechenland ist ein kapitalistisches Land, dass eher ein Agrarland ist und viele Jahre von korrupten Politiker regiert wurde, die das Geld verschleudert haben und in schwarzen Kassen versteckt haben. Griechenland hat 339,87 Mrd. € Schulden und die DDR hatte 60 Mrd. Schulden.

    BIP von Griechenland ist nur 200,7 Milliarden USD.




  9. #99
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    Standard AW: CoCom: Embargo gegen die DDR

    Zitat Zitat von Pelle Beitrag anzeigen
    Die DDR kann man nicht vergleichen mit Griechenland! Griechenland ist ein kapitalistisches Land, dass eher ein Agrarland ist und viele Jahre von korrupten Politiker regiert wurde, die das Geld verschleudert haben und in schwarzen Kassen versteckt haben. Griechenland hat 339,87 Mrd. € Schulden und die DDR hatte 60 Mrd. Schulden.

    BIP von Griechenland ist nur 200,7 Milliarden USD.





    Stimmt

    das kann man nicht so einfach vergleichen,
    denn
    Griechenland als kapitalistischer Staat
    hatte und hat "veräusserbaren Staatsbesitz" sodass Gläubiger auch daraus befriedigt werden konnten und können.
    Diese Möglichkeit hatte die DDR nicht.

    Auch hatte sich Griechenland in einer Währung verschuldet, welche das Land selber hatte,
    d.h. selber erwirtschaftete.
    Das galt für die DDR nicht,
    die musste alles erst mal in Ostmark erwirtschaften
    und dann
    über den Wechselkurs (damals Mitte der 80 Jahre 1 DM = 5 Ostmark)
    die Zinsen an die westlichen Banken/BRD zahlen.

    Also nimm bei einer Verschuldungsangabe bei der Ex-DDR in DM
    diesen Betrag mal 5
    oder
    bei einer Verschuldungsangabe in Euro
    diesen Betrag mal 10
    um die reale Verschuldungsgröße zu bekommen,
    d.h. bezogen auf den damaligen Staat und seiner eigenen Währung!!!

  10. #100
    GESPERRT
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    Standard AW: CoCom: Embargo gegen die DDR

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Stimmt

    das kann man nicht so einfach vergleichen,
    denn
    Griechenland als kapitalistischer Staat
    hatte und hat "veräusserbaren Staatsbesitz" sodass Gläubiger auch daraus befriedigt werden konnten und können.
    Diese Möglichkeit hatte die DDR nicht.
    Die DDR hat auch genügen Staatsbesitz, bloß die Treuhand hat es für einen Apfel und einem Ei an die Komplizen von Helmut verschleudert.


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