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Thema: Hamburg will „Containern“ erlauben

  1. #21
    Die Würze Benutzerbild von tabasco
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    Standard AW: Hamburg will „Containern“ erlauben

    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Ich sehe hier eher das Problem, daß einige Leute auf die Idee kommen werden bestimmte Artikel gar nicht mehr zu kaufen. Man wartet dann lieber bis es abends im Müllcontainer landet.(...)


    Das Problem sehe ich nicht
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  2. #22
    HPF Moderator Benutzerbild von Deutschmann
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    Standard AW: Hamburg will „Containern“ erlauben

    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Ich sehe hier eher das Problem, daß einige Leute auf die Idee kommen werden bestimmte Artikel gar nicht mehr zu kaufen.
    Man wartet dann lieber bis es abends im Müllcontainer landet.
    Richtiger wäre es das Angebot einzuschränken.
    Andererseits möchte ich auch möglichst wenig verzichten. Wenn ich nach der Arbeit in den Supermarkt gehe möchte ich da nicht nur die Reste oder Konserven zusammensammeln.
    Ich möchte das mit nach Hause nehmen was ich möchte oder brauche.
    Glaube ich jetzt nicht dass sich am Kaufverhalten was ändert. Aber bedauerlich ist ja, dass man gesetzlich regeln muss dass sich arme Leute am Abfall bedienen dürfen. Und noch bedauerlicher ist es, dass es überhaupt sowas gibt! Und das im "reichen" Deutschland.

  3. #23
    Feierkind Benutzerbild von Veltins007
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    Standard AW: Hamburg will „Containern“ erlauben

    Ich kann kaum nachvollziehen, warum es bisher überhaupt unter Strafe steht. Ja, die rechtliche Definition ist mir bekannt, aber mir fehlt die sinnige Nachvollziehbarkeit. Ich präferiere das französische Modell

  4. #24
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Hamburg will „Containern“ erlauben

    Zitat Zitat von Pelle Beitrag anzeigen
    Da hast Du schon recht! Aber wer, das immer ständig macht, fliegt irgendwann raus, denn die Supermärkte und die Billigdiscounter wollen nicht ständig ihre Ware abschreiben.
    Das furchtbarste, was ich jemals beobachtet habe, war folgendes in einem Hornbach-Baumarkt: Mir fiel auf, dass gerade bei Batterien immer alles voll hängt. Da weiß man nie, was mit denen passiert, die schon länger hängen. Ich habe mir das dann genauer angesehen. Das "Ablaufdatum" war bei allen Packungen 10 Jahre in der Zukunft. Die waren alle aus einer Charge, hunderte Packungen an der Wand. Das kann aber eigentlich nicht sein, denn das würde für einen schnellen Warenumlauf sprechen. Ich habe dann mal in die Abfallbox für Altbatterien gesehen, die man normalerweise nicht öffnen kann, aber der Deckel stand offen: Da lagen so ca. 50 ungeöffnete Packungen aller Art drin. Mignon, Mirco-, Baby- und Monozellen, alle von Varta. Ich war kurz davor, zuzugreifen und die mit nach Hause zu nehmen. Der Bereich war hinter der Kasse, es hätte niemand gemerkt. Aber ich habe es nicht getan. Und ich bin mir sicher, dass das kein Einzelfall ist.

    Ein anderer krasser Mißstand ist auch kein Einzelfall: Meine Schwägerin arbeitet in einem Rewe-Getränkemarkt. Dort muss ja auch immer alles voll bis bis zur Regalkante stehen. Auch Produkte, die wegen ihrer Vielfalt kaum getrunken werden, weil sich keiner dafür entscheiden kann, wegen no-name und ständig wechselnden Mischungen. Es geht speziell um Energiedrinks. Auch die haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum, auch wenn das Blödsinn ist, weil die so schnell nicht verderben. Und was tut der Getränkemarkt: Um das Pfand nicht zu verlieren, reißen sie die Büchsen auf, schütten sie ins Klo und werfen die Dosen in den Pfandautomaten. Kein Witz. Selber mit nach Hause nehmen ist natürlich streng verboten. Eigentlich hätte sie mir das gar nicht sagen dürfen.

  5. #25
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    Standard AW: Hamburg will „Containern“ erlauben

    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Ich sehe hier eher das Problem, daß einige Leute auf die Idee kommen werden bestimmte Artikel gar nicht mehr zu kaufen.
    Man wartet dann lieber bis es abends im Müllcontainer landet.
    Richtiger wäre es das Angebot einzuschränken.
    Andererseits möchte ich auch möglichst wenig verzichten. Wenn ich nach der Arbeit in den Supermarkt gehe möchte ich da nicht nur die Reste oder Konserven zusammensammeln.
    Ich möchte das mit nach Hause nehmen was ich möchte oder brauche.
    Richtig wehre die Abgelaufenen Sachen einer Sozialen Einrichtung zu überlassen ,die es weiter an Bedürftige leitet .Gruß....
    Geduld ist die Kunst,nur langsam wütend
    zu werden .Gruß Bestmann

  6. #26
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Hamburg will „Containern“ erlauben

    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Richtiger wäre es das Angebot einzuschränken.
    Andererseits möchte ich auch möglichst wenig verzichten. Wenn ich nach der Arbeit in den Supermarkt gehe möchte ich da nicht nur die Reste oder Konserven zusammensammeln.
    Ich möchte das mit nach Hause nehmen was ich möchte oder brauche.
    Du widersprichst dir hier in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen. Wenn man das Angebot einschränkt, kann es natürlich passieren, dass man zu spät kommt, und nichts mehr da ist. Das ist ja der Sinn der Sache. Wenn man darunter leidet, hat man ein Problem, das heißt Verlustangst.

    Manchmal will ich auch um 18 Uhr noch ein Brot kaufen, und die Bäckerei macht um 18:30 zu. Die fangen aber eine halbe Stunde vorher schon an, die Brote aus den Regalen zu nehmen. Vor einigen Jahren noch hatten sich die Verkäuferinnen strikt geweigert, Brote noch zu verkaufen, die nicht mehr im Regal, sondern in derselben Kiste liegen, in der sie angeliefert wurden, nur sind die dann vermutlich schon abgeschrieben, und dank der deutschen Gründlichkeit kann dieser Vorgang trotz noch geöffnetem Laden nicht mehr rückgängig gemacht werden. Heute trauen die sich das allerdings nicht mehr. Es könnte ja einen shitstorm geben.

    Vor Jahren hatte ich mal einen Ausverkauf eines Juweliers und Uhrmachers wegen Aufgabe einer Niederlassung verfolgt. Der Ausverkauf sollte drei Tage dauern. Ich konnte erst am dritten Tag hin und eine spezielles Modell kaufen. Aber der Eigentümer meinte wohl, das lohnt sich nicht mehr, und machte nach dem zweiten Tag zu. Ich fuhr in die Hauptniederlassung der Stadt und wollte wissen, wo die Uhren aus dem Laden zwei km weiter jetzt sind. Sie sagten mir, die wären noch im Laden. "Ja, ich möchte eine Uhr kaufen, die im Schaufenster lag, ich will Sie aber nicht zum Umsatz zwingen". Da gab es ratlose Gesichter, und sie wussten nicht, ob sie mir die Uhr wirklich verkaufen durften. Es gibt kein Rabattgesetz mehr, gegen das man verstoßen könnte. Die Verkäuferin war noch stundenlang im geschlossenen Geschäft, aber sie durfte nichts mehr hergeben. Irgendwann gaben sie nach, und ich durfte noch mal hinfahren. Ich war dann wohl der letzte, der dort was gekauft hat. Ich vermute mal, dass bei so einem Geschäftsgebaren die Hauptniederlassung auch bereits Geschichte ist. Ach ja: Nicht verkaufte Uhren eines Jahrgangs gehen ja ohnehin generell zum Hersteller zurück, und werden vermutlich verschrottet, weil die auch nicht im Internet mehr auftauchen sollen. Ist ja nichts ungewöhnliches in dieser perversen Konsumwelt.

  7. #27
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    Standard AW: Hamburg will „Containern“ erlauben

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Du widersprichst dir hier in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen. Wenn man das Angebot einschränkt, kann es natürlich passieren, dass man zu spät kommt, und nichts mehr da ist. Das ist ja der Sinn der Sache. Wenn man darunter leidet, hat man ein Problem, das heißt Verlustangst.
    Einschränkung wäre richtig, möchte ich aber nicht. Wo ist da der Widerspruch?

    Manchmal will ich auch um 18 Uhr noch ein Brot kaufen, und die Bäckerei macht um 18:30 zu. Die fangen aber eine halbe Stunde vorher schon an, die Brote aus den Regalen zu nehmen. Vor einigen Jahren noch hatten sich die Verkäuferinnen strikt geweigert, Brote noch zu verkaufen, die nicht mehr im Regal, sondern in derselben Kiste liegen, in der sie angeliefert wurden, nur sind die dann vermutlich schon abgeschrieben, und dank der deutschen Gründlichkeit kann dieser Vorgang trotz noch geöffnetem Laden nicht mehr rückgängig gemacht werden. Heute trauen die sich das allerdings nicht mehr. Es könnte ja einen shitstorm geben.
    Das ist genau was ich meine. Die Leute kommen dann vermehrt um 18:30 und greifen die Brote kostenlos ab wenn es nicht entsorgt werden soll oder darf.
    Warum um 18 Uhr einen Euro hinlegen, wenn es das in einer halben Stunde kostenlos gibt?

    Vor Jahren hatte ich mal einen Ausverkauf eines Juweliers und Uhrmachers wegen Aufgabe einer Niederlassung verfolgt. Der Ausverkauf sollte drei Tage dauern. Ich konnte erst am dritten Tag hin und eine spezielles Modell kaufen. Aber der Eigentümer meinte wohl, das lohnt sich nicht mehr, und machte nach dem zweiten Tag zu. Ich fuhr in die Hauptniederlassung der Stadt und wollte wissen, wo die Uhren aus dem Laden zwei km weiter jetzt sind. Sie sagten mir, die wären noch im Laden. "Ja, ich möchte eine Uhr kaufen, die im Schaufenster lag, ich will Sie aber nicht zum Umsatz zwingen". Da gab es ratlose Gesichter, und sie wussten nicht, ob sie mir die Uhr wirklich verkaufen durften. Es gibt kein Rabattgesetz mehr, gegen das man verstoßen könnte. Die Verkäuferin war noch stundenlang im geschlossenen Geschäft, aber sie durfte nichts mehr hergeben. Irgendwann gaben sie nach, und ich durfte noch mal hinfahren. Ich war dann wohl der letzte, der dort was gekauft hat. Ich vermute mal, dass bei so einem Geschäftsgebaren die Hauptniederlassung auch bereits Geschichte ist. Ach ja: Nicht verkaufte Uhren eines Jahrgangs gehen ja ohnehin generell zum Hersteller zurück, und werden vermutlich verschrottet, weil die auch nicht im Internet mehr auftauchen sollen. Ist ja nichts ungewöhnliches in dieser perversen Konsumwelt.
    Absolut widerliches Geschäftsgebaren. Kann ich aber dennoch nachvollziehen.
    Namhafte Hersteller möchten ihre teuren Produkte halt nicht auf dem Grabbeltisch verramschen. Dann wird es lieber vernichtet.
    ---
    Gruß aus dem Norden.

  8. #28
    Mitglied Benutzerbild von Kaktus
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    Standard AW: Hamburg will „Containern“ erlauben

    Zitat Zitat von Suppenkasper Beitrag anzeigen
    Korrekt. Den ganzen wohlstandverwöhnten Bunzeldeppen wäre eine echte Hungersnot dringendst zu wünschen. Das Gehirn funktioniert nachweislich auch besser, wenn es leicht ausgehungert ist.
    Keine Angst, die kommt, und es wird auch gar nicht mehr so lange dauern.
    Deutschland ist nicht mehr mein Land - Merkel + den dt. Volksvertretern sei Dank!
    GG 20,2 !!! - Immer dran denken:
    https://www.youtube.com/watch?v=f5PMX_FzRzw

  9. #29
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    Standard AW: Hamburg will „Containern“ erlauben

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Vollkommen richtig so.
    Aber auch ein Armutszeugnis. Das System gibt damit zu, daß es für die eigenen Leute nicht ausreichend sorgen kann und sie sich deshalb aus dem Müll ernähren müssen/dürfen.
    Mein Europa ist nicht eure EUdSSR
    Null Loyalität für Buntland
    - Mein Land heißt Deutschland -
    Mein Feind heißt brd
    I will gather no more of your bitter fruit - Ich will das nicht schaffen

  10. #30
    Mitglied Benutzerbild von dulliSwedish
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    Standard AW: Hamburg will „Containern“ erlauben

    Gute Sache. Dieses Verbot wirkt schon sehr feudalistisch, vergleichbar mit Prügelstrafe für denjenigen Untertan der seinem Herzog nicht mit einer tiefen Verbeugung die Ehre erwies wenn er ihn auf der Strasse sah.

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