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Thema: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

  1. #221
    Mitglied Benutzerbild von HansMaier.
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    Standard AW: Dr. Markus Krall: "Europa vor dem Crash: Das Banksystem fliegt uns um die Ohren"

    Beim Lokus ist ein für mich interessanter Bericht aus Goldbug Sicht.
    Ich habe sowas schon öfter gelesen, wobei mir der Mechanismus mit dem eine Goldknappheit
    das restliche Finanzsystem bedrohen könnte, nicht klar ist.


    Experte warnt: Ansturm auf Gold löst die nächste Finanzkrise aus



    "Es gibt viel zu wenig Gold, um all die an der Börse gehandelten Lieferverpflichtungen zu erfüllen. Daher kommt es bei Goldlieferungen immer häufiger zu Engpässen und Betrug. Es könnte zu einem Lieferausfall, der hohe Wellen schlagen wird..."


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    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann,
    wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen,dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt.
    Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang." - Carl Jacob Burckhardt (Schweizer Historiker) -

  2. #222
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    Standard AW: Dr. Markus Krall: "Europa vor dem Crash: Das Banksystem fliegt uns um die Ohren"

    Hihi...

    Zentralbank gibt verblüffende Warnung heraus: "Wenn das System kollabiert, wird man Gold zum Neustart brauchen."

    "Es sind nicht bloß "Verschwörungstheoretiker", die (in den letzten 11 Jahren) davor gewarnt haben, dass ein geldpolitischer Reset unausweichlich ist und der einzig realistische Alternativplan ein Goldstandard sei, sobald Vertrauen und Glaube an Fiat verloren ist: Zentralbanken schließen sich dieser Untergangsparade nun auch an..."

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  3. #223
    HPF Moderator Benutzerbild von Leibniz
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    Standard AW: Dr. Markus Krall: "Europa vor dem Crash: Das Banksystem fliegt uns um die Ohren"

    Zitat Zitat von HansMaier. Beitrag anzeigen
    Hihi...

    Zentralbank gibt verblüffende Warnung heraus: "Wenn das System kollabiert, wird man Gold zum Neustart brauchen."

    "Es sind nicht bloß "Verschwörungstheoretiker", die (in den letzten 11 Jahren) davor gewarnt haben, dass ein geldpolitischer Reset unausweichlich ist und der einzig realistische Alternativplan ein Goldstandard sei, sobald Vertrauen und Glaube an Fiat verloren ist: Zentralbanken schließen sich dieser Untergangsparade nun auch an..."

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    H.Maier
    Man muss bedenken, dass Vertreter einer Zentralbank in ihrer Rolle bestimmte Verpflichtungen haben. Eine dieser Verpflichtung besteht darin, zu lügen, wenn es der Stabilität scheinbar dient.
    Mario Draghi ist nicht dumm. Er weiß sehr wohl, was passiert und wo die Probleme sind. Allerdings könnte er niemals ehrlich antworten, weil das die Märkte entsetzen würde.
    Persönlich kenne ich Ehemalige und Amtierende im deutschsprachigen Raum, die ein ähnliches Bild zeichnen. Besonders aus den Reihen Ehemaliger und Amtierender Mitarbeiter der Bundesbank kommt harte Kritik.
    危機

  4. #224
    Mitglied Benutzerbild von HansMaier.
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    Standard AW: Dr. Markus Krall: "Europa vor dem Crash: Das Banksystem fliegt uns um die Ohren"

    Zitat Zitat von Leibniz Beitrag anzeigen
    Man muss bedenken, dass Vertreter einer Zentralbank in ihrer Rolle bestimmte Verpflichtungen haben. Eine dieser Verpflichtung besteht darin, zu lügen, wenn es der Stabilität scheinbar dient.
    Mario Draghi ist nicht dumm. Er weiß sehr wohl, was passiert und wo die Probleme sind. Allerdings könnte er niemals ehrlich antworten, weil das die Märkte entsetzen würde.
    Persönlich kenne ich Ehemalige und Amtierende im deutschsprachigen Raum, die ein ähnliches Bild zeichnen. Besonders aus den Reihen Ehemaliger und Amtierender Mitarbeiter der Bundesbank kommt harte Kritik.

    Siehst Du, das ist genau das was ich nicht verstehen kann. Die Leute die die Märkte bilden, sind
    die in Masse irgendwie ideologisch indoktriniert? Oder warum sehen die die Sache nicht so
    wie wir das sehen? Glauben die was ein Draghi oder eine Merkel redet?
    MfG
    H.Maier
    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann,
    wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen,dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt.
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  5. #225
    HPF Moderator Benutzerbild von Leibniz
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    Standard AW: Dr. Markus Krall: "Europa vor dem Crash: Das Banksystem fliegt uns um die Ohren"

    Zitat Zitat von HansMaier. Beitrag anzeigen
    Siehst Du, das ist genau das was ich nicht verstehen kann. Die Leute die die Märkte bilden, sind
    die in Masse irgendwie ideologisch indoktriniert? Oder warum sehen die die Sache nicht so
    wie wir das sehen? Glauben die was ein Draghi oder eine Merkel redet?
    MfG
    H.Maier
    Zu einem erheblichen Teil schon. Besonders die großen Kapitalsammelbecken, Pensionsfonds, etc.

    Und das Problem ist auch ein psychologisches. Wenn ein normaler Mensch ein Asset hält, entsteht in den meisten Fällen ein Filter, der alle negativen Nachrichten für dieses Asset ausblendet.

    Allein wie oft ich in Sell-Side Research gelesen habe, dass es wahrscheinlich sei, dass Trump einfach einen faulen Kompromiss mit den Chinesen aushandelt und die Märkte daraufhin neue Höchststände erreichen.

    Das halte ich für äußerst unwahrscheinlich. Wir sehen doch wie die letzten (gefühlt 100) vermeintlichen Trade-Deals abliefen. Die Chinesen tun so als ob und rudern im letzten Moment zurück.
    危機

  6. #226
    Mitglied Benutzerbild von dr-esperanto
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Alexander Hartmann
    Während sich der US-Kongreß mit einem Telefonat von Präsident Trump mit dem neuen ukrainischen Präsidenten beschäftigt, ignorieren diese Politiker und die Massenmedien fast völlig die akute Krise im Bankensystem. Die Wahrheit ist, daß die Megabanken, die in der Finanzkrise 2007-08 scheiterten und dank massiver Stützungsaktionen mit Steuergeldern seither noch größer wurden, nun doch wieder scheitern. Die 23-Billionen-Dollar-Rettungsaktion von 2008-09 reicht nicht mehr aus, plötzlich ist das ganze System aus den Fugen.
    Seit fast einem Monat ist die Federal Reserve gezwungen, an jedem Werktag 50-100 Milliarden Dollar an kurzfristigem Geld in die Wall-Street-Banken zu pumpen, und es ist kein Ende in Sicht. Allein am 10. Oktober vergab die Fed Über-Nacht- und Zwei-Wochen-„Repo“-Kredite an Banken in Höhe von fast 90 Milliarden Dollar. Zwei Tage zuvor hatte der Fed-Vorsitzende Powell eine baldige, noch verstärkte Quantitative Lockerung (quantitative easing, QE) angekündigt - dabei jedoch steif und fest behauptet, es sei gar „keine QE“. Zwar wird ein Teil der Repo-Darlehen von den Banken zurückgezahlt, aber das tatsächliche Maß für die Krise, mit der die Fed konfrontiert ist, ist der enorme Betrag, um den sie ihre Bilanz seit dem 17. September aufblähen mußte (durch Reinvestieren von Zinsen auf Staatspapiere und die von ihr gehaltenen MBS-Hypothekenpapiere sowie auch durch Notfall-Repo-Darlehen, beides Methoden für eine schnelle Liquiditätszufuhr in das Bankensystem). Wie der Internetblog Wall Street on Parade berechnete, waren das allein in den zwei Wochen bis zum 30. September 176 Mrd. Dollar, und am 9. und 10. Oktober vergab die Fed in nur zwei Tagen weitere Repo-Kredite in Höhe von 118 Mrd. Dollar.
    Die Lohnschreiber der Finanzpresse behaupten, niemand kenne die Gründe dafür. Die Wahrheit ist, daß einige Banken an der Wall Street nur noch „Zombies“ sind, lebende Leichen. Die anderen Banken wissen, daß diese Institute zahlungsunfähig sind, sei es aufgrund ihrer eigenen Geschäfte oder wegen ihrer bankrotten Großkunden. Sie geben ihnen keine Kredite mehr, und deshalb bedienen sich diese bankrotten Banken heimlich am Kreditfenster der Fed - genau wie 2008. Wie damals achtet die Fed geflissentlich darauf, deren Namen geheim zu halten, denn es wäre für jede von ihnen der Todeskuß, wenn es herauskäme.
    So schreiben Pam und Russ Martens am 10. Oktober in Wall Street on Parade: „Erstaunlicherweise hat der Kongreß noch keine Anhörung einberufen, um diese entscheidenden Fragen zu stellen.“ Tja, die Politik ist mit anderem beschäftigt...Sie fahren fort: „Nehmen wir einmal an, es gäbe eine Bank mit einem großen, vernetzten Fußabdruck an der Wall Street, die in Schwierigkeiten steckt, und dazu noch einen großen Hedgefonds, der leckgeschlagen ist und vor dem Kentern steht. In dieser Situation könnte man erwarten, daß die New Yorker Fed (eine der zwölf Regionalbanken im Federal-Reserve-System) alle großen Kreditgeber an der Wall Street zu einem geheimen Treffen in ihre Büros einlädt und vorschlägt (in der Art, wie ein Mafia-Consigliere etwas vorschlägt), daß sie zum Wohle der Märkte und des Finanzsystems diese Unternehmen retten.“
    KRISENSITZUNGEN WIE 1998 UND 2008
    Die beiden Autoren blicken dann auf vergleichbare Herbstabende früherer Jahre zurück:
    „Hier ist ein Absatz aus einem Bericht des Wall Street Journal vom 25. September 1998:
    ,15 Finanzinstitute haben sich am Mittwochabend am Sitz der New Yorker Federal Reserve Bank darauf geeinigt, 3,5 Milliarden Dollar beizutragen, um den Hedgefonds Long-Term Capital Management L.P. am Leben zu erhalten.’“
    Sie zitieren auch einen weiteren Bericht des Wall Street Journal vom 13. September 2008:
    „Die Federal Reserve Bank von New York hielt am Freitagabend eine Sondersitzung mit Spitzenmanagern der Wall Street ab, um über die Zukunft der ehrwürdigen Firma Lehman Brothers Holdings Inc. und den prekären Zustand der US-Finanzmärkte zu diskutieren.“
    Im Frühjahr 2007 fiel den meisten Leuten nur auf, daß die Zahl der Zwangsräumungen von Eigenheimen überall in den USA anstieg, einige Hypothekenbanken zusammenbrachen und die Häuserpreise nicht mehr stiegen. Dann begann die Federal Reserve, ebensolche Liquiditätskredite an Banken zu vergeben wie heute, während der damalige Fed-Vorsitzende Ben Bernanke versicherte, man habe die Probleme im Hypothekensektor erfolgreich eingedämmt. Als die Investmentbank Bear Stearns im Juni jenes Jahres zwei große Hedgefonds schließen mußte, weitete die Fed ihre Liquiditätskredite aus. Mit Hilfe dieser Geldspritzen wurden die Preise für toxische hypothekenbesicherte Wertpapiere aufrechterhalten und sogar weiter in die Höhe getrieben - so wie es in dem Film The Big Short ironisch dargestellt ist. Riesige Verbindlichkeiten der Banken und Versicherungen im damals 700 Billionen Dollar großen Derivatemarkt wurden verborgen gehalten - doch Lyndon LaRouche entgingen sie nicht, der 2007 den Tod des Finanzsystems verkündete und im nächsten Monat einen Gesetzesentwurf vorlegte, um Privathaushalte und Geschäftsbanken vor dem bevorstehenden Zusammenbruch zu schützen.
    Als dann im März 2008 Bear Stearns selbst scheiterte, gewährte die Fed JPMorgan Chase ein sehr großes langfristiges Repo-Darlehen von 30 Mrd. Dollar, um die Vermögenswerte von Bear Stearns zu übernehmen. Dies zeigte, wie dünn bei der Fed die Trennlinie zwischen der Vergabe von kurzfristigen Repo-Notdarlehen an die Banken und dem Kauf von Wertpapieren der Banken zum Nennwert war. Genauso geht das Kreditfenster der Fed für kurzzeitige Repo-Kredite, das zum Dauerzustand geworden ist, nun quasi nahtlos in QE4 über.
    Aber was damals funktionierte, wird jetzt nicht funktionieren - selbst wenn die Bürger dazu bereit wären. Wie Helga Zepp-LaRouche oft betont hat, haben Regierungen und Zentralbanken ihren „Werkzeugkasten“ komplett aufgebraucht. Man hat alles versucht: 23 Billionen Dollar an Rettungsaktionen, quantitative Lockerung (die die Fed wieder aufgenommen hat) und Nullzinsen, ja sogar die Einführung negativer Zinsen. Doch es wird am Ende nichts nützen.
    Die Nullzinspolitik soll nun noch ausgeweitet werden, wie der Leiter des Europäischen Bankenverbands (EBF) und Unicredit-Chef Jean-Pierre Mustier am 3. Oktober forderte. Er sagte, die Banken sollten niedrige und negative Zinssätze an ihre Kunden weitergeben, um die Zinspolitik der Zentralbanken so effektiv wie möglich zu machen. Dies wird Privathaushalte und Rentenkassen veranlassen, mehr in Anlagen mit hoher Rendite und hohem Risiko zu investieren.
    Das Blutbad an den Sparern ist besonders verheerend in Deutschland, dort gibt es gegenwärtig keine Staatsanleihen, in die es sich zu investieren lohnt. Derzeit werden folgende negativen Renditen angeboten: 2 Jahre: -0,793%; 3 Jahre -0,845%; 5 Jahre: -0,803%; 7 Jahre -0,764%; 10 Jahre -0,593%; 30 Jahre -0,089%. Wie wir oft gesagt haben, können die Zentralbanken im derzeitigen System nichts anderes tun - ihre einzige Wahl ist, ob sie durch Insolvenz oder durch Hyperinflation untergehen wollen.
    Lyndon LaRouche hat 1995 mit seiner berühmten „Typischen Kollapsfunktion“ (siehe Abbildung) anschaulich erklärt, worin das Problem des Systems besteht und warum die einzige Lösung eine Insolvenzumstrukturierung ist. Das Diagramm besteht aus drei Kurven: oben eine hyperbolische Kurve, die das Wachstum der globalen finanziellen Vermögenswerte zeigt; darunter eine weitere ansteigende Kurve, die das Wachstum der Geldmenge zeigt, die diese erste Kurve stützt; und die dritte Kurve ganz unten stellt das Wachstum bzw. Nichtwachstum der Realwirtschaft dar.
    Die Kluft zwischen der Realwirtschaft und den Finanzaggregaten ist so groß, daß eine Diskontinuität unvermeidlich ist. Diese tritt auf, wenn beispielsweise die Zentralbanken aufhören, die zweite Kurve auszudehnen. Das tat die Fed mit ihrer „quantitativen Drosselung“, durch die 1,4 Bio.$ an Bankreserven verlorengingen. Die Lage läßt sich nur normalisieren, indem man wieder für Übereinstimmung zwischen den drei Kurven sorgt.
    Dazu müssen Billiarden US-Dollar an nominellen Finanzaggregaten, Derivaten und ähnlichen Instrumenten, die durch keine realen Werte gedeckt sind, gestrichen werden. LaRouche hat die vier entscheidenden Schritte in seinen Vier Gesetzen für eine wirtschaftliche Erholung umrissen:
    Trennung von Geschäftsbanken und Investmentbanken,
    Einrichtung einer Bank für nationale Entwicklungskredite,
    öffentliche Großinvestitionen auf der Grundlage hoher Energieflußdichte;
    Förderung der Forschung in Kernfusion und Raumfahrt als Wissenschaftsmotor.
    Diese Maßnahmen müssen ergänzt werden durch ein „neues Bretton Woods“: Die USA, China, Rußland und Indien müssen gemeinsam ein neues weltweites Kreditsystem durchsetzen, welches das derzeitige bankrotte Weltwährungssystem ablöst. Die reale physische Wirtschaft muß gerettet werden, während der finanzielle Sukkubus der Londoner City und der Wall Street isoliert und einem Insolvenzverfahren unterzogen wird...
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    Gen 3,15 In-imicítias ponam inter te et mulíerem, et semen tuum et semen illíus: ipsa cónteret caput tuum, et tu insidiáberis calcáneo ejus.
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  7. #227
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    Standard AW: Dr. Markus Krall: "Europa vor dem Crash: Das Banksystem fliegt uns um die Ohren"

    Zitat Zitat von Leibniz Beitrag anzeigen
    ....Persönlich kenne ich Ehemalige und Amtierende im deutschsprachigen Raum, die ein ähnliches Bild zeichnen. Besonders aus den Reihen Ehemaliger und Amtierender Mitarbeiter der Bundesbank kommt harte Kritik.
    Draghi arbeitet im Auftrag von Merkel, um ihre Schulden in einem besseren Licht stehen zu lassen. Weidmann ist auch ein Merkelianer, der zuvor im Kanzleramt für Merkel Abteilungsleiter für Wirtschaft und Finanzen war. Intern stehen die alle voll hinter Draghi, nur nach außen gibt man für die Öffentlichkeit kritische Kommentare. Das macht Merkel immer so. Sie hat das Spiel good boy und bad boy perfektioniert. Darum gehts. Das war Draghis Job, den Merkel ausgeschrieben und er 2011 angetreten hat:

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    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher. Franz Josef Strauß


  8. #228
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    Standard AW: Dr. Markus Krall: "Europa vor dem Crash: Das Banksystem fliegt uns um die Ohren"

    Crash am US-Repo Markt – neue Rekordintervention der Fed

    "Glaubte man den Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell vom 18. September, so handelte es sich bei dem Crash am US-Repo Markt vom 17. September nur um das Ergebnis von temporären Sonderfaktoren. Die Notmaßnahmen der US-Notenbank halten nun jedoch schon seit über einem Monat an und erreichten gestern ein neues Rekordvolumen...."

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    Und der IWF warnt auch mal wieder.

    IMF Warning: ‘World’s Financial System Is More Stretched, Unstable and Dangerous Than It Was On the Eve of the Lehman Crisis’
    IMF Warning: ‘World’s Financial System Is More Stretched, Unstable and Dangerous Than It Was On the Eve of the Lehman Crisis’


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    Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang." - Carl Jacob Burckhardt (Schweizer Historiker) -

  9. #229
    HPF Moderator Benutzerbild von Leibniz
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    Standard AW: Dr. Markus Krall: "Europa vor dem Crash: Das Banksystem fliegt uns um die Ohren"

    Zitat Zitat von HansMaier. Beitrag anzeigen
    Crash am US-Repo Markt – neue Rekordintervention der Fed

    "Glaubte man den Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell vom 18. September, so handelte es sich bei dem Crash am US-Repo Markt vom 17. September nur um das Ergebnis von temporären Sonderfaktoren. Die Notmaßnahmen der US-Notenbank halten nun jedoch schon seit über einem Monat an und erreichten gestern ein neues Rekordvolumen...."

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    Und der IWF warnt auch mal wieder.

    IMF Warning: ‘World’s Financial System Is More Stretched, Unstable and Dangerous Than It Was On the Eve of the Lehman Crisis’
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    Ernsthafte Knappheit von US-Dollar Liquidität (FRB-Guthaben) würde durchaus dazu führen, dass ungefähr alle Asset-Preise kollabieren, weil Marktteilnehmer ihre Vermögenswerte nicht mehr finanzieren könnten und diese früher oder später veräußern müssten.

    Allerdings halte ich das für etwas unwahrscheinlich. Repos wären tatsächlich durch die Bilanzkapazität der Primary Dealer beschränkt. Die reinen Käufe von T-Bills hingegen, kann die FRBNY und auch die Primary Dealer prinzipiell unbegrenzt ausweiten bzw. fortführen.
    危機

  10. #230
    Pro-Mokrat Benutzerbild von Süßer
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    Standard AW: Dr. Markus Krall: "Europa vor dem Crash: Das Banksystem fliegt uns um die Ohren"

    Zitat Zitat von HansMaier. Beitrag anzeigen
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    H.Maier
    Gold hat die bestechende Eigenschaft, das wenn der Geldmarkt zusammenbricht, es seinen Wert ungefähr verfünffacht. Also sollte das Vermögen kriesensicher sein, solange man einen gewissen Teil in Gold anlegt. Damit hat Gold die Funktion einer Versicherungspolice.
    Geld ist nicht nur das Bargeld, sondern auch Kredite, Wechsel, Rechnungen, etc.
    Nennen wir das mal Gesamtgeld.
    Selbst wenn alles Bargeld durch Gold komplett gedeckt ist, wird das Volumen des Gesamtgeldes höher sein als die Golddeckung. Deswegen hat die Golddeckung auch dort die Funktion einer Versicherungspolice.

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