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Thema: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

  1. #521
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Wir haben hier eine Crash-Prognose, die ziemlich genau ist.
    Natürlich gab es immer wieder Crash-Prognosen, die sich als falsch herausstellten, z.B. sagte Sarrazin 2012 den Austritt Griechenlands aus dem Euro voraus, ein anderer bekannter Volkswirt rechnete mit Euro-Ende bei Wahlgewinn von Le Pen 2017.

    Hier nun die aktuelle Prognose von Dr. Krall (Buch "Der Draghi-Crash").

    Der interessante Teil beginnt ab Minute 20:
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    - Crash soll in den nächsten 18 Monaten stattfinden
    - Auslöser sind Bankenpleiten in Europa, deren Bilanzen wegen den Niedrigzinsen zwischen 2019 und 2020 in die Konkurszone rutschen
    - Es soll erst eine Deflation stattfinden und mit ihr der Kollaps von "Zombie-Firme", die 15% der europ. Wirtschaft ausmachen und Kredite dieser Banken hatten
    -> Arbeitslosigkeit soll auf 15% steigen
    - Danach soll es zur Verstaatlichung der Banken kommen, einschließlich Rettung der Zombie-Firmen
    -> Es werden 7,5 Billionen Euro dafür notwendig sein
    - Dies impliziert eine Hyperinflation von 50% pro Monat
    - Politische Kaste ist nicht fähig und willens, die notwendigen Entscheidungen wie Euro-Austritte, Währungsschnitte vorzunehmen
    - Krall rechnet somit mit massiven politischen Verwerfungen ab Ende 2020

    ---
    Nix von dem wird in nächster Zeit passieren.
    Bevor das passiert, passiert erst vieles andere. Die Deutschen sitzen auf rund 6,2 Billionen an Geldvermögen und rund 8,1 Billionen an Immobilien, Grundstücken, Edelmetalle, etc..
    In den nächsten Jahren wird in Deutschland jährlich rund 400 Mrd. Euro vererbt. Und da wird auch noch was kommen. Auch mit neuen Steuern und Erhöhung bestehender Steuern kann man kräftig abgreifen um die EU auch weiterhin am Leben zu erhalten.
    Für eine Trennung von Kulturen und Religionen.

  2. #522
    Mitglied Benutzerbild von Sörensen
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Die echte Inflation liegt wohl eher bei 4 bis 5%, ansonsten wäre das Geldsystem wohl kaum haltbar,
    es muß eben genug Geld vernichtet werden, weil dem eh keine Wertschöpfung zugrunde liegt.
    Viel mehr als das. Handwerker kann man sich mittlerweile ja kaum noch leisten. Die arbeiten nicht mehr auf Stunden oder m2 Basis, sondern rufen Phantasiepreise jenseits von gut und Böse auf.

    Eine Dachgaube 20.000€ , ne Toilette Umbauen 10.000€, paar Pflastersteine legen 10.000. Die haben teilweise Tagespreise von 1000-2000€. Es ist zum Haare raufen. Am besten alles verkaufen und auswandern !!!

  3. #523
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Sörensen Beitrag anzeigen
    Viel mehr als das. Handwerker kann man sich mittlerweile ja kaum noch leisten. Die arbeiten nicht mehr auf Stunden oder m2 Basis, sondern rufen Phantasiepreise jenseits von gut und Böse auf.

    Eine Dachgaube 20.000€ , ne Toilette Umbauen 10.000€, paar Pflastersteine legen 10.000. Die haben teilweise Tagespreise von 1000-2000€. Es ist zum Haare raufen. Am besten alles verkaufen und auswandern !!!
    Neuerdings Bardem?
    Anstatt das zu feiern, was uns trennt, müssen wir suchen, was uns vereint und zu einem Volk macht!

  4. #524
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Sörensen Beitrag anzeigen
    Viel mehr als das. Handwerker kann man sich mittlerweile ja kaum noch leisten. Die arbeiten nicht mehr auf Stunden oder m2 Basis, sondern rufen Phantasiepreise jenseits von gut und Böse auf.

    Eine Dachgaube 20.000€ , ne Toilette Umbauen 10.000€, paar Pflastersteine legen 10.000. Die haben teilweise Tagespreise von 1000-2000€. Es ist zum Haare raufen. Am besten alles verkaufen und auswandern !!!
    Das kann ich bestätigen. Wir bauen um und es ist genau so wie du es schreibst. Das ist der Grund warum ich nun nach und nach alles selber mache, Werkzeuge und Maschinen kaufe. Ich könnte bald ein eigenes Bauunternehmen aufbauen.
    Anderes Beispiel: Nur von einem Krüppelwalmdach ein "normales" Dach machen: 5000€. Das sind 2 (!) Sparren, ein wenig Mörtel und Steine, Verputz, Schindeln. Mit Erfahrung vielleicht ein Tag Arbeit und 200€ Material....

  5. #525
    Freiwirtschaftler Benutzerbild von Pommes
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Sörensen Beitrag anzeigen
    Viel mehr als das. Handwerker kann man sich mittlerweile ja kaum noch leisten. Die arbeiten nicht mehr auf Stunden oder m2 Basis, sondern rufen Phantasiepreise jenseits von gut und Böse auf.

    Eine Dachgaube 20.000€ , ne Toilette Umbauen 10.000€, paar Pflastersteine legen 10.000. Die haben teilweise Tagespreise von 1000-2000€. Es ist zum Haare raufen. Am besten alles verkaufen und auswandern !!!
    Guck mal da rein: [Links nur für registrierte Nutzer]

    Am besten alles selber machen was geht, was nicht geht auf Youtube abgucken, was dann immer noch nicht geht vom Handwerker machen lassen.
    Ich mache alles selber, außer Gas da lasse ich die Finger von, elektro sollte man sich abnehmen lassen, damit die Versicherung zahlt wenn's brennt.
    Das Problem ist das sich die Jugend heute die Finger nicht mehr dreckig machen will, am besten hat man seinen Haus und Hof Handwerker und geht mit dem hin und wieder mal'n Bier trinken, - verstehst?
    Wer es vorzieht seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen. Silvio Gesell

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  6. #526
    Freiwirtschaftler Benutzerbild von Pommes
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Das kann ich bestätigen. Wir bauen um und es ist genau so wie du es schreibst. Das ist der Grund warum ich nun nach und nach alles selber mache, Werkzeuge und Maschinen kaufe. Ich könnte bald ein eigenes Bauunternehmen aufbauen.
    Anderes Beispiel: Nur von einem Krüppelwalmdach ein "normales" Dach machen: 5000€. Das sind 2 (!) Sparren, ein wenig Mörtel und Steine, Verputz, Schindeln. Mit Erfahrung vielleicht ein Tag Arbeit und 200€ Material....
    Man kann sich auch Werkzeug leihen, selbst Spezialwerkzeug.
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  7. #527
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Man kann sich auch Werkzeug leihen, selbst Spezialwerkzeug.
    Mauernutfräse leihen: 80€. Neue Mauernutfräse auf Amazon gekauft: 82€ mit Koffer. Stemmhammer leihen: 150€ am Tag, Stemmhammer gekauft beim Zgonc für 160€. Usw.

    Was ich mir nicht kaufen würde wäre sicherlich ein richtig fetter Stemmhammer von Hilti oder Großgerät. Die kosten ja 4-stellig aufwärts. Alles andere bekommt man für den Hausgebrauch billiger gekauft als geliehen.

  8. #528
    Freiwirtschaftler Benutzerbild von Pommes
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Mauernutfräse leihen: 80€. Neue Mauernutfräse auf Amazon gekauft: 82€ mit Koffer. Stemmhammer leihen: 150€ am Tag, Stemmhammer gekauft beim Zgonc für 160€. Usw.

    Was ich mir nicht kaufen würde wäre sicherlich ein richtig fetter Stemmhammer von Hilti oder Großgerät. Die kosten ja 4-stellig aufwärts. Alles andere bekommt man für den Hausgebrauch billiger gekauft als geliehen.
    Wenn man weiß das man das Ding nur einmal braucht ist das schon ok, aber man kann ne Einhell halt nicht mit Bosch vergleichen, wobei Bosch für mich noch nicht mal das Maß aller Dinge ist.
    Ich habe nur Qualitätswerkzeug, allerdings brauche ich das auch regelmäßig und irgendwie wird man dann auch zum Freak.
    Stemmhämmer, Betonmischer und ähnliche Dinge, leiht man sich besser, aber wer nen Keller hat und hin und wieder mal Späne fliegen lassen will um das eine oder andere Möbelstück selber zu fabrizieren, der läuft Gefahr süchtig zu werden und dann gehen auch schon mal größere Beträge für wirklich gutes Werkzeug über'n Tisch.
    Wer es vorzieht seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen. Silvio Gesell

    !Die Natürliche Wirtschaftsordnung! Silvio Gesell

  9. #529
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Neues von Krall. Sehr detailliert, er geht auch auf die Frage ein, warum
    er Chef der Degussa ist. Nämlich aus der Überzeugung, daß Gold das richtige Geld ist.

    "Markus Krall über die große Krise

    Ganz aktuell hat die Mission Money ein neues Interview mit Markus Krall veröffentlicht, gedreht in der Goldkammer der Degussa. Die aktuell optisch gute Lage an den Märkten sei nach seiner Meinung eine Illusion, die durch das Helikoptergeld der Notenbanken verursacht werde. Als Land und Kontinent sei man bereits pleite. Es gebe einen großen Selbstbetrug in Form fauler Kredite und Insolvenz-Verschleierung. Wenn die Zombieunternehmen kippen, würde man erst sehen, wie pleite die Volkswirtschaft sei.

    Laut Markus Krall würden auch zahlreiche Vermögensverwalter die tatsächliche wirtschaftliche Lage so sehen wir er – nur würden sie weiterhin versuchen noch solange Gewinne an den Kapitalmärkten einzustreichen, wie die Party läuft, die von den Notenbanken am Leben gehalten werde. Frage unsererseits an Sie liebe LeserInnen: Dreht sich also alles nur noch darum, wie lange die Notenbanken noch Munition haben? Oder haben die Notenbanken endlos Munition, und die Party geht endlos weiter? Oder funktioniert die Munition an den Märkten irgendwann nicht mehr?

    Die Coronakrise sei der klassische schwarze Schwan, so Markus Krall. Finanzmärkte und Realwirtschaft hätten sich spektakulär voneinander entkoppelt. Die gute Lage am Aktienmarkt könne laut seiner Aussage nur etwas mit dem Geldzufluss der Notenbanken zu tun haben. Aber wie lange geht die Party noch?
    Geldmenge und Zombieunternehmen

    Das neu geschaffene Zentralbankgeld steige laut Markus Krall derzeit exponentiell – hierzu präsentiert er einige interessante Aussagen. Und es gebe derzeit viel mehr Zombieunternehmen, als er es vor Jahren prognostiziert habe. Der Bilanzbetrug der EZB zögere den Crash nur hinaus, durch ausgesetzte Insolvenzen, und durch Banken, die ausgefallene Kredite nicht mehr aus Verluste abschreiben würden (wir haben über dieses Thema schon oft berichtet).
    Wann die Party endet

    Solange die EZB das gesamte Bruttosozialprodukt der Eurozone noch nicht für das Gelddrucken abgeschöpft habe, solange gehe ihre Politik irgendwie noch gut, so Markus Krall. Dazu liefert er eine komplexe Erläuterung des Geldschöpfungspotenzials der EZB. Die von der Notenbank gehaltenen Staatsanleihen seien nichts mehr wert, weil die Mitgliedsstaaten der Eurozone längst pleite seien. Wenn die wertlosen Assets in der Bilanz der EZB das Bruttosozialprodukt der Eurozone übersteigen, dann sei „Ende Gelände“, so formuliert es Markus Krall. Dann kommt also der große systemische Zusammenbruch, den auch die EZB nicht mehr mit Gelddrucken aufhalten kann?

    Erst Deflation, dann die große Inflation

    Die Rechnung bei einer kräftigen Inflation zahlen laut Markus Krall die Bürger mit ihren entwerteten Spareinlagen, entwerteten Lebensversicherungen etc. Welche systemischen Lösungsansätze sieht er? Man könne zum Beispiel über Nacht der Euro abschaffen und die Target2-Salden abschreiben. Sachwerte würden vor Inflation schützen. Zunächst aber komme die Deflation (wie aktuell den dritten Monat in Folge), die Voraussetzung für die folgende kräftige Inflation sei. Denn die Notenbanken würden in der derzeitigen deflatorischen Phase gegen die Krise andrucken. Mit der beginnenden Inflation würden die Menschen zuerst Gold und Immobilien kaufen – später dann alles was vermeintlich Werte erhalte und besser sei als Papiergeld, wie zum Beispiel Autos oder Waschmaschinen.
    Sozialismus oder Freiheit

    Und Markus Krall predigt wie schon seit Monaten auch heute, dass die Menschen nach dem großen systemischen Zusammenbruch die Wahl hätten. Man könne sich für den Sozialismus entscheiden oder für die Freiheit. Nicht die Marktwirtschaft sei derzeit am Scheitern, sondern der Geldsozialismus, so seine Worte. Es müsse und werde der Goldstandard kommen in Verbindung mit einem freien Wettbewerb von Währungen....."


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    MfG
    H.Maier
    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann,
    wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen,dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt.
    Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang." - Carl Jacob Burckhardt (Schweizer Historiker) -

  10. #530
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von HansMaier. Beitrag anzeigen
    Neues von Krall. Sehr detailliert, er geht auch auf die Frage ein, warum
    er Chef der Degussa ist. Nämlich aus der Überzeugung, daß Gold das richtige Geld ist.

    "Markus Krall über die große Krise

    Ganz aktuell hat die Mission Money ein neues Interview mit Markus Krall veröffentlicht, gedreht in der Goldkammer der Degussa. Die aktuell optisch gute Lage an den Märkten sei nach seiner Meinung eine Illusion, die durch das Helikoptergeld der Notenbanken verursacht werde. Als Land und Kontinent sei man bereits pleite. Es gebe einen großen Selbstbetrug in Form fauler Kredite und Insolvenz-Verschleierung. Wenn die Zombieunternehmen kippen, würde man erst sehen, wie pleite die Volkswirtschaft sei.

    Laut Markus Krall würden auch zahlreiche Vermögensverwalter die tatsächliche wirtschaftliche Lage so sehen wir er – nur würden sie weiterhin versuchen noch solange Gewinne an den Kapitalmärkten einzustreichen, wie die Party läuft, die von den Notenbanken am Leben gehalten werde. Frage unsererseits an Sie liebe LeserInnen: Dreht sich also alles nur noch darum, wie lange die Notenbanken noch Munition haben? Oder haben die Notenbanken endlos Munition, und die Party geht endlos weiter? Oder funktioniert die Munition an den Märkten irgendwann nicht mehr?

    Die Coronakrise sei der klassische schwarze Schwan, so Markus Krall. Finanzmärkte und Realwirtschaft hätten sich spektakulär voneinander entkoppelt. Die gute Lage am Aktienmarkt könne laut seiner Aussage nur etwas mit dem Geldzufluss der Notenbanken zu tun haben. Aber wie lange geht die Party noch?
    Geldmenge und Zombieunternehmen

    Das neu geschaffene Zentralbankgeld steige laut Markus Krall derzeit exponentiell – hierzu präsentiert er einige interessante Aussagen. Und es gebe derzeit viel mehr Zombieunternehmen, als er es vor Jahren prognostiziert habe. Der Bilanzbetrug der EZB zögere den Crash nur hinaus, durch ausgesetzte Insolvenzen, und durch Banken, die ausgefallene Kredite nicht mehr aus Verluste abschreiben würden (wir haben über dieses Thema schon oft berichtet).
    Wann die Party endet

    Solange die EZB das gesamte Bruttosozialprodukt der Eurozone noch nicht für das Gelddrucken abgeschöpft habe, solange gehe ihre Politik irgendwie noch gut, so Markus Krall. Dazu liefert er eine komplexe Erläuterung des Geldschöpfungspotenzials der EZB. Die von der Notenbank gehaltenen Staatsanleihen seien nichts mehr wert, weil die Mitgliedsstaaten der Eurozone längst pleite seien. Wenn die wertlosen Assets in der Bilanz der EZB das Bruttosozialprodukt der Eurozone übersteigen, dann sei „Ende Gelände“, so formuliert es Markus Krall. Dann kommt also der große systemische Zusammenbruch, den auch die EZB nicht mehr mit Gelddrucken aufhalten kann?

    Erst Deflation, dann die große Inflation

    Die Rechnung bei einer kräftigen Inflation zahlen laut Markus Krall die Bürger mit ihren entwerteten Spareinlagen, entwerteten Lebensversicherungen etc. Welche systemischen Lösungsansätze sieht er? Man könne zum Beispiel über Nacht der Euro abschaffen und die Target2-Salden abschreiben. Sachwerte würden vor Inflation schützen. Zunächst aber komme die Deflation (wie aktuell den dritten Monat in Folge), die Voraussetzung für die folgende kräftige Inflation sei. Denn die Notenbanken würden in der derzeitigen deflatorischen Phase gegen die Krise andrucken. Mit der beginnenden Inflation würden die Menschen zuerst Gold und Immobilien kaufen – später dann alles was vermeintlich Werte erhalte und besser sei als Papiergeld, wie zum Beispiel Autos oder Waschmaschinen.
    Sozialismus oder Freiheit

    Und Markus Krall predigt wie schon seit Monaten auch heute, dass die Menschen nach dem großen systemischen Zusammenbruch die Wahl hätten. Man könne sich für den Sozialismus entscheiden oder für die Freiheit. Nicht die Marktwirtschaft sei derzeit am Scheitern, sondern der Geldsozialismus, so seine Worte. Es müsse und werde der Goldstandard kommen in Verbindung mit einem freien Wettbewerb von Währungen....."


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    H.Maier
    Es gibt ja schon die entsprechenden Münzen ! Für 20€ möchte ich die 999er 3,89 g schwere Goldmünze eintauschen können. Ein fairer Preis.
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    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher. Franz Josef Strauß


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