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Thema: Die Linke - Ausverkauf Deutschlands

  1. #31
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    Standard AW: Die Linke - Ausverkauf Deutschlands

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Die Sowjetunion wurde doch nur durch die Kredite der Hochfinanz überhaupt so lange am Leben gehalten, selbst lebensfähig war dieses Regime niemals. Einen echten und erfolgreichen Antikapitalismus gab es im Deutschen Reich, doch der wurde bekanntlich durch den Weltkrieg niedergeworfen, damit sich nicht noch andere Nationen die erfolgreichen Taktiken gegen die Hochfinanz zum Vorbild nehmen konnten.

    "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte."

    Quelle:
    Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda in the Next War, Vorwort zur 2. Auflage 2001, ursprünglich 1938 erschienen.
    Winston Churchill, Der Zweite Weltkrieg, Scherz, München 1960.
    Winston Churchill in seinen „Erinnerungen".

    fakenews: was haben kzs und zwangsarbeit mit antikapitalismus zu tun? ich glaube dass ie nazis wirklich sich von den finanzeliten befreien wollten, die über den deutschen bonzen standen, aber ob damit auch gemeint ist dass es dem einfachen deutschen arbeiter gut gehen soll? ich bzweifle das, du kannst aber gerne widerlegen wieso die nazis antikapitalistisch gewesen sein sollen im hinblick auf den deutschen arbeiter.

  2. #32
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    Standard AW: Die Linke - Ausverkauf Deutschlands

    Zitat Zitat von tomcat86 Beitrag anzeigen
    fakenews: was haben kzs und zwangsarbeit mit antikapitalismus zu tun? ich glaube dass ie nazis wirklich sich von den finanzeliten befreien wollten, die über den deutschen bonzen standen, aber ob damit auch gemeint ist dass es dem einfachen deutschen arbeiter gut gehen soll? ich bzweifle das, du kannst aber gerne widerlegen wieso die nazis antikapitalistisch gewesen sein sollen im hinblick auf den deutschen arbeiter.
    Das Deutsche Reich war der erste wirklich moderne Sozialstaat, in dem der deutsche Arbeiter bis dahin nie gekannte soziale Absicherungen und Vergünstigungen bekommen hat (Staatliche Versicherungen, bezahlter Urlaub, Absicherung im Krankheitsfall, zinslose Kredite für deutsche Familien usw.). Ganz im Gegensatz zu den bolschewistischen Staaten (und auch den kapitalistischen "Demokratien"), wo die Arbeiter hungerten und sämtliche Versprechen der Herrschenden Lügen blieben. Ohne die westliche Hochfinanz und ihre riesigen Finanzspritzen wäre z.B. die Sowjetunion direkt wieder von selbst zusammengebrochen.
    "Mit den Weltvergiftern kann es daher auch keinen Frieden geben. Es werden auf Dauer nur wir oder sie weiterexistieren können. Und ich bin entschlossen, meinen Weg niemals zu verlassen. Ich habe den Propheten des Zerfalls einen kompromisslosen Kampf angesagt, der erst mit meinem Tod enden wird." (Aus: Beutewelt, Friedensdämmerung)

  3. #33
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    Standard AW: Die Linke - Ausverkauf Deutschlands

    ok, klär mich bitte auf, waren in der nazizeit die sozialen netze, mal von so müll wie hj und zwangsmitgleidschaften die sozialen sicherungssysteme besser als jemals in der zeit 1871 bis 1933? ok aber das kann auch allgemein dem fortschreitenden wohlstand durch technikl geschuldet sein.
    die frage ist halt ob bezahlter urlaub krankheitsausfälle und co wirklich sozial waren oder nur scheinsozial zur scheinruhigstellung der massen? verstehst du was ich sagen will? waren das wirklich sehr soziale maßnahmen oder nur alibi maßnahmen und hätte es nicht deutlich besser sein können? die geschichte um diese zeit ist nicht meien stärke im detaill, die spd war auch damals müll. sie hat gegen die linke gestimmt damit sie aus dem parlament fliegt nur um kurze zeit später die nächsten zu sein.
    die spd war schon immer müll die wichtigere frage ist, was haben die "linken", kommunisten oder wie die damals genau hießen um ernst thälmann denn gefordert. hätten die mehr oder weniger für den arbeiter rausbekommen?
    russland war nie kommunistisch, wenn bolschewismus bei dir was anderes als kommunismus ist, denn echter kommunismus hat noch nie in der moderne existiert, russland ddr china kuba etc, niemand davon war kommunistisch, kommunismus nach marx bedingt ein gewisses gewaltloses anarchisches element, ohne dieses auch kein kommunismus, für diese ganzen debatten "kommunismus" funktioniert nicht sollte ein anderer begriff verwendet werden, bolschewismus, also das was man in russland ab 1917 gemacht hat ist passender, das ist was eigenes was sich in TEILEN auf marx beruft aber eben kein kommunismus ist.
    wie dem auch sei, in russland ging es dem durchschnittsarbeiter schlechter und in england und der usa auch? russland ist klar aber england und usa? england war schon länger ein neolibealer und kapitalistischer scheisshaufen, aber die usa mit roosevelt ob da deutschland wirklich besser lebte? schau dir mal videos und bilder an usa und deutschland ab 1930-1940 arbeiter bis mittelschicht, in der usa fing man an dass bereits ein arbeiter unter umständen ein pkw haben konnte, in deutschland maximal mittelschicht bis oberschicht aber defintiv keine arbeiter.

    ich sehe mich wie gesagt als linksliberal, und damit "links" aber auch "liberal" linke und soziale politik kann es nur in verbindung mit freiheitsrechten geben und relativ antiauthoritärem staat, daher ist ddr russland und co halt abzulehnen, sind ehrlich gesagt richtige scheisshaufen gewesen, so sehr ich den kapitalismus nicht mag aber die waren ehrlicher und haben den leuten gesagt fickt euch ihr seid doch eh nur sklaven, die russen und ddr haben da mehr in propaganda gesteckt.

    wie gesagt lykurg den "beweis" dass die linken unter ernst thälmann nicht mehr für den arbeiter rausgerissen hätten der steht noch aus, und nur weil andere staaten noch beschissener und asozialer waren heißt das noch lange nicht dass das was die nazis in D gemacht haben "antikapitalistisch war", und ja der ehrlichkeit halber muss man aber sagen alle anderen staaten waren zu ihren eiegenn landsleuten unsozialer, soviel ehrlichkeit muss dann doch sein, aber die gründe warum, hat man vllt nicht einfach ein anderes volk dafür ausgebeutet und sowas ist halt noch offen.

  4. #34
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    Standard AW: Die Linke - Ausverkauf Deutschlands

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Das Deutsche Reich war der erste wirklich moderne Sozialstaat, in dem der deutsche Arbeiter bis dahin nie gekannte soziale Absicherungen und Vergünstigungen bekommen hat (Staatliche Versicherungen, bezahlter Urlaub, Absicherung im Krankheitsfall, zinslose Kredite für deutsche Familien usw.). Ganz im Gegensatz zu den bolschewistischen Staaten (und auch den kapitalistischen "Demokratien"), wo die Arbeiter hungerten und sämtliche Versprechen der Herrschenden Lügen blieben. Ohne die westliche Hochfinanz und ihre riesigen Finanzspritzen wäre z.B. die Sowjetunion direkt wieder von selbst zusammengebrochen.
    Und ich glaube es konnten erstmals auch Arbeiterkinder studieren.

  5. #35
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    Standard AW: Die Linke - Ausverkauf Deutschlands

    Zitat Zitat von tomcat86 Beitrag anzeigen
    ...
    die frage ist halt ob bezahlter urlaub krankheitsausfälle und co wirklich sozial waren oder nur scheinsozial zur scheinruhigstellung der massen? ...
    Dann ist das heutige Urlaubs-, Weihnachtsgeld, Lohnfortzahlung und auch Hartz4 sozusagen der Preis für ein ruhiges Wahlvolk?

  6. #36
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    Standard AW: Die Linke - Ausverkauf Deutschlands

    Einschieben möchte ich an der Stelle noch, dass es in der Weimarer Republik eine positive Auffassung des Begriffs Volksgemeinschaft im Sinne einer Aussicht auf ein soziales Zusammenführen des deutschen Volkes gab. Weg von alten Adelsstrukturen, weg von wirtschaftlichen Turbulenzen, Finanzeliten und Prekariat. Das hatte die NSDAP sehr geschickt aufgriffen, und damit gleichzeitig Thälmann den Wind aus den Segeln genommen. Dabei war das ganze eine Luftnummer, aber populistisch setzte sich diese Version durch. Das bessere wirtschaftliche und soziale Programm hatte Thälmann. Doch (berechtigtes) Misstrauen gegen ihn in der Hinsicht, sich das autoritäre Modell der Sowjetunion der Diktatur des Proletariats durch die führende Partei anzueignen, dürfte ihm den Erfolg verwehrt haben. Hinzu kam freilich, dass auch die Finanz- und Kapitalelite inkl. Klerus schnell begriff, dass sie von der NSDAP weitgehend (von Juden abgesehen) in Ruhe gelassen würde, während unter Thälmann grundsätzliche Umwälzungen der Eigentumsverhältnisse und eine Bekämpfung des Religiösen zu erwarten gewesen wären. Und schließlich knöpfte sich Thälmann, als hätte er nicht schon Feinde genug, auch noch die SPD vor und erklärte sie gar zum Hauptfeind. Was verständlich ist wenn man bedenkt wie er erlebte, dass SPD-Repräsentaten der Weimarer Repulik von ihm organisierte Straßenproteste zusammenschießen ließen. Aber an der Stelle hätte er größer denken müssen. Er war eben zwar ein Demagoge, aber definitiv kein Intellektueller, sondern Prolet. Er hätte sich Rat aus der Klasse der Intelligenz einholen müssen.
    Geändert von Wegbereiter (12.07.2019 um 23:59 Uhr)

  7. #37
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    Standard AW: Die Linke - Ausverkauf Deutschlands

    Zitat Zitat von Deutschmann Beitrag anzeigen
    Und ich glaube es konnten erstmals auch Arbeiterkinder studieren.
    Das waren aber alles Dinge, die verwirklicht wurden, weil die Eliten schon lange vor der Oktoberrevolution Arbeiterrevolten fürchteten. Schon 1848 ging es ja hoch her. Dahingehend hat Deutschland eine lange Tradition. Und bis heute läuft es so. Die CDU hätte niemals von sich aus einen Mindestlohn eingeführt... wenig zuvor war die Linke u.a. mit dieser Forderung in Umfragen plötzlich Richtung 12-13% angewachsen, danach griffen auch SPD und Grüne das Thema (in abgemilderter Form) auf, die Regierung geriet in Zugzwang... gleichzeitig degradierte man die Linke mit verstärker Beobachtung von Abgeordneten durch den Verfschutz, betonte den extremistischen Charakter der Partei usw. Im Deutschen Reich lief das letztlich sehr vergleichbar - einerseits wurden Sozialistengesetze erlassen, um repressiv vorzugehen, gleichzeitig führte man einige soziale Leistungen ein. Mit dieser Mischung gelang es in der Tat, revolutionäre Kräfte in Schach zu halten. Anders in Russland, wahrscheinlich war es gerade die einseitig-repressive Taktik Zars Nikolaus II inkl. des Versuchs, einen besonders konservativen Feudalismus zu restaurieren, was dazu führte dass der Arbeiterprotest außer Kontrolle geriet und letztlich Russland der Ort war, an dem erstmals eine antikapitalistische Revolution, die allerdings getrieben von Lenin in einem militanten Umsturz mündete, erfolgte.
    Geändert von Wegbereiter (13.07.2019 um 00:19 Uhr)

  8. #38
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    Standard AW: Die Linke - Ausverkauf Deutschlands

    ok wegbereiter also du scheinst einer der halbwegs "linken" hieri ndiesme forum zu sein bzw. kein rechter. was war aus deienr sicht der grund wieso sich thälmanns linke nicht durchsetzen konnte gegen die nsdap und wie beurteiolst du das "soziale" zu dieser zeit. wer hatte nach thälmann nsdap das beste "soziale" programm in welcher reihenfolge wenn du dich mit der poltik dieser zeit auskensnt, linke spd, zentrum dvp ddp nsdap dnvp? was war an der linken proletarisch und nicht intellektuell? kannst du das genauer bezeichnen? es ist relativ schwer zu dieser zeit verlässliche infos außer wikipedia zu bekommen wenn man nicht in der materie drin ist.

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