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Thema: Warum verlieren Konservative immer?

  1. #131
    Mitglied Benutzerbild von Kreuzbube
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    Standard AW: Warum verlieren Konservative immer?

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Ich verstehe dich ja. Aber nach 50 Jahren und endlosen Diskussionen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass Gewalt und Randale niemals eine positive Änderung herbeiführen. Ich weiß nicht warum. Ich dachte auch mein Leben lang, dass man die Bösen mit Gewalt bekämpfen kann, so wie - * - + ergibt, aber das funktioniert nie. Selbst radikalste Maßnahmen wie in Brasilien vor zehn Jahren, als die Polizei in Favelas alles abgeknallt hat, was sich bewegte, um die Drogengangs zu vernichten, haben das Problem nicht dauerhaft gelöst. Das Zerstörungspotenzial der Menschen, die in der Welt (im geistlichen Sinne) leben, ist grenzenlos. Ich bin noch nicht am Ende meines Erkenntnisprozesses angekommen.
    Kein Problem. Ich führe Dich zur Erleuchtung!

    "Lieber entdeckte ich einen Satz der Geometrie, als daß ich den Thron von Persien gewänne!"
    Thales von Milet (Philosoph, Staatsmann und Mathematiker 624 v.u.Z. - 546 v.u.Z.)

  2. #132
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    Standard AW: Warum verlieren Konservative immer?

    Zitat Zitat von Feldmann Beitrag anzeigen
    Konservative befinden sich auf der Verliererstraße, und dass auch nicht erst seit gestern, sondern im Grunde schon seit 1789. Ob Demokratie, Kapitalismus oder Frauenwahlrecht – im Laufe der Zeit haben die Konservativen regelmäßig gegenüber den Progressiven klein beigeben müssen. Somit stellt sich die Frage, warum das eigentlich so ist?

    Zum Einstieg verweise ich auf einen 2017 in der Zeitschrift Cicero veröffentlichten [Links nur für registrierte Nutzer]. Seine Kernaussage ist, dass Konservative sich gegenüber Progressiven immer in der Defensive befinden und nicht in der Lage sind, eine eigene Zukunftsvision zu entwickeln.

    Was würdet ihr sagen?

    Der Niedergang der Konservativen begann mit der Aufklärung und hält bis heute an. Das ewige und oft einfältige festhalten am christlichen Aberglauben als Lösung aller Probleme wird von Menschen mit Verstand nicht mehr akzeptiert.
    In die Zukunft kann man nicht frei und uneingeschränkt blicken, wenn man andauernd zurück ins Mittelalter blickt. Das ist wie, ein Schritt vor und zwei zurück.

  3. #133
    Mitglied Benutzerbild von Lykurg
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    Standard AW: Warum verlieren Konservative immer?

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Ich verstehe dich ja. Aber nach 50 Jahren und endlosen Diskussionen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass Gewalt und Randale niemals eine positive Änderung herbeiführen. Ich weiß nicht warum. Ich dachte auch mein Leben lang, dass man die Bösen mit Gewalt bekämpfen kann, so wie - * - + ergibt, aber das funktioniert nie. Selbst radikalste Maßnahmen wie in Brasilien vor zehn Jahren, als die Polizei in Favelas alles abgeknallt hat, was sich bewegte, um die Drogengangs zu vernichten, haben das Problem nicht dauerhaft gelöst. Das Zerstörungspotenzial der Menschen, die in der Welt (im geistlichen Sinne) leben, ist grenzenlos. Ich bin noch nicht am Ende meines Erkenntnisprozesses angekommen.
    Gewalt ist die Grundlage jeder Herrschaft. Alles fußt am Ende auf Gewalt. Natürlich muss die Gewalt aber mit dem Geist im Einklang stehen und darf nicht sinnlos um sich schlagen. Was in Brasilien geschehen ist, war völlig sinnlos. Da hätte man eine andere Bevölkerungspolitik (Vermehrung der Weißen) erzwingen müssen, um die Lage zu verbessern. Das hätte bereits genug gut organisierte Gewalt nötig gemacht. Ansonsten ist es nur Symptombekämpfung und der Zerfall geht weiter.
    "Mit den Weltvergiftern kann es daher auch keinen Frieden geben. Es werden auf Dauer nur wir oder sie weiterexistieren können. Und ich bin entschlossen, meinen Weg niemals zu verlassen. Ich habe den Propheten des Zerfalls einen kompromisslosen Kampf angesagt, der erst mit meinem Tod enden wird." (Aus: Beutewelt, Friedensdämmerung)

  4. #134
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    Standard AW: Warum verlieren Konservative immer?

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Gewalt ist die Grundlage jeder Herrschaft. Alles fußt am Ende auf Gewalt. Natürlich muss die Gewalt aber mit dem Geist im Einklang stehen und darf nicht sinnlos um sich schlagen. Was in Brasilien geschehen ist, war völlig sinnlos. Da hätte man eine andere Bevölkerungspolitik (Vermehrung der Weißen) erzwingen müssen, um die Lage zu verbessern. Das hätte bereits genug gut organisierte Gewalt nötig gemacht. Ansonsten ist es nur Symptombekämpfung und der Zerfall geht weiter.
    Hahahaha, muss dein Papa NS-Staat das auch noch für dich regeln Bürschi, nur weil du das nicht allein schaffst Kinder zu zeugen?

    Wenn dir Zwang gefällt, so geh nach Barbaristan, dort gibt es Zwang!


    Fryheit für Agesilaos Megas

  5. #135
    Mitglied Benutzerbild von Lykurg
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    Standard AW: Warum verlieren Konservative immer?

    Zitat Zitat von LOL Beitrag anzeigen
    Hahahaha, muss dein Papa NS-Staat das auch noch für dich regeln Bürschi, nur weil du das nicht allein schaffst Kinder zu zeugen?

    Wenn dir Zwang gefällt, so geh nach Barbaristan, dort gibt es Zwang!
    Ich habe bereits Kinder, Kanakenhirn. Und jetzt höre auf zu nerven, denn das hier ist eh zu hoch für dich
    "Mit den Weltvergiftern kann es daher auch keinen Frieden geben. Es werden auf Dauer nur wir oder sie weiterexistieren können. Und ich bin entschlossen, meinen Weg niemals zu verlassen. Ich habe den Propheten des Zerfalls einen kompromisslosen Kampf angesagt, der erst mit meinem Tod enden wird." (Aus: Beutewelt, Friedensdämmerung)

  6. #136
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Warum verlieren Konservative immer?

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Der Niedergang der Konservativen begann mit der Aufklärung und hält bis heute an. Das ewige und oft einfältige festhalten am christlichen Aberglauben als Lösung aller Probleme wird von Menschen mit Verstand nicht mehr akzeptiert.
    In die Zukunft kann man nicht frei und uneingeschränkt blicken, wenn man andauernd zurück ins Mittelalter blickt. Das ist wie, ein Schritt vor und zwei zurück.
    Die Germanen kamen als Heiden auch nicht weiter. Zu Weisheit gelangt man als komplett Ungläubiger jedenfalls auch nicht. Wenn das so einfach wäre, hätten wir die Diskussion hier nicht, weil das Abendland nach der Aufklärung eine blühende Landschaft geworden wäre. Das war und ist aber nicht der Fall. Nicht weniger glauben, sondern zurück zum Glauben muss es heißen. Die Welt im geistlichen Sinne ist immer das Problem, nie die Lösung. Schon wenn der Verstand zu sehr in der Welt steckt, kommst du mit noch mehr Verstand keinen Schritt weiter. Falls du mir folgen kannst.

  7. #137
    Mitglied Benutzerbild von Lykurg
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    Standard AW: Warum verlieren Konservative immer?

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Die Germanen kamen als Heiden auch nicht weiter. Zu Weisheit gelangt man als komplett Ungläubiger jedenfalls auch nicht. Wenn das so einfach wäre, hätten wir die Diskussion hier nicht, weil das Abendland nach der Aufklärung eine blühende Landschaft geworden wäre. Das war und ist aber nicht der Fall. Nicht weniger glauben, sondern zurück zum Glauben muss es heißen. Die Welt im geistlichen Sinne ist immer das Problem, nie die Lösung. Schon wenn der Verstand zu sehr in der Welt steckt, kommst du mit noch mehr Verstand keinen Schritt weiter. Falls du mir folgen kannst.
    Der reine Materialismus und die Verneinung jeder höheren Ordnung ist fatal für jede Hochkultur. So entstehen nur Schafe ohne höhere Ziele.
    "Mit den Weltvergiftern kann es daher auch keinen Frieden geben. Es werden auf Dauer nur wir oder sie weiterexistieren können. Und ich bin entschlossen, meinen Weg niemals zu verlassen. Ich habe den Propheten des Zerfalls einen kompromisslosen Kampf angesagt, der erst mit meinem Tod enden wird." (Aus: Beutewelt, Friedensdämmerung)

  8. #138
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Warum verlieren Konservative immer?

    Gerade war Wolfgang Grupp, Chef von Trigema seit 50 Jahren, bei hr-info im Interview. Es war köstlich. Mir fällt gerade kein passenderes Beispiel für einen Konservativen ein. Selbst seine Nachfolge will er nicht unter seinen Kindern teilen. Er bestimmt es mit seiner Frau, und es steht noch nicht fest. Als Vater können solche Menschen ziemlich schwierig sein, wenn man nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Aber wenn das harmoniert, kann das ein unschlagbares Team sein. Wenn das ganze Land so ticken würde, in Eintracht, hätten wir jetzt Zustände wie in einem Paralleluniversum.

  9. #139
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
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    Standard AW: Warum verlieren Konservative immer?

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Der reine Materialismus und die Verneinung jeder höheren Ordnung ist fatal für jede Hochkultur. So entstehen nur Schafe ohne höhere Ziele.
    Welche höhere Ordnung hätte denn das Germanentum anzubieten? Also der Glaube, im Kampf zu sterben, in Folge zu plündern und zu erobern, um in Wallhalla mit den Göttern zu zechen, ist doch Materialismus pur.

  10. #140
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Warum verlieren Konservative immer?

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Welche höhere Ordnung hätte denn das Germanentum anzubieten? Also der Glaube, im Kampf zu sterben, in Folge zu plündern und zu erobern, um in Wallhalla mit den Göttern zu zechen, ist doch Materialismus pur.
    Die sind ja auch kein Vorbild. Die waren im geistlichen Sinne nur Barbaren. Aber vermutlich konnte man zu jener Zeit nicht anders überleben.

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