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Thema: Umweltschutz durch Kraftblock

  1. #1
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    Achtung Umweltschutz durch Kraftblock

    Kraftblock könnte sich zum Milliardenunternehmen entwickeln und die Umwelt schützen. Wir brauchen besser Technologie, die gut für die Umwelt sind und sie schützen. " „Höhle der Löwen“-Investor Frank Thelen hat sich mit seiner Firma Freigeist am Saarbrücker Energiespeicher-Unternehmen Kraftblock beteiligt. Das bestätigten Thelen und Kraftblock-Gründer Martin Schichtel im Gespräch mit der WirtschaftsWoche.„Sonnen- und Windenergie kann häufig nicht gespeichert werden, weil die Stromnetze überlastet sind. Kraftblock kann das Thema grüne Energie weltweit voranbringen und zu einem Unternehmen werden, das Milliardenumsätze macht“, sagte Thelen der WirtschaftsWoche."

    In diesen Blöcken generiert eine 1.300 Grad heiße Masse saubere Energie

    Martin Schichtels Wärmespeicher können Energie ohne große Verluste speichern. Investor Frank Thelen glaubt: Das Start-up Kraftblock könnte sich zum Milliardenunternehmen entwickeln. [Links nur für registrierte Nutzer]
    13.09.2019 - 11:40 Uhr [Links nur für registrierte Nutzer]





    Kraftblock Mit einer selbst entwickelten granulatähnlichen Masse schafft der Kraftblock-Speicher es auf eine Temperatur von bis zu 1.300 Grad.

    (Foto: Kraftblock)








    Abu Dhabi Martin Schichtel muss schon ein bisschen arbeiten, um die Investoren auf der Weltenergiekonferenz von seiner Idee zu begeistern. „Ein Wärmespeicher ist auf den ersten Blick natürlich nichts, was man im Mittleren Osten unbedingt braucht“, gibt der 50-Jährige lächelnd zu. Dabei kann seine Erfindung die gespeicherte Wärme mit einer kleinen Veränderung genauso schnell zu kühler Luft umwandeln. Der studierte Chemiker aus Saarbrücken ist Gründer und Chef des Energie-Start-ups Kraftblock.
    Das Prinzip: Ein thermischer Speicher, der Energie in Form von Wärme speichert, die dann bei Bedarf wieder abgerufen werden kann. Auch eine Umwandlung der Energie in Strom oder Gas ist möglich. Bis zu zwei Wochen kann der Kraftblock-Speicher die Energie ohne große Effizienzverluste speichern. Die Energie kann Abwärme aus Industrieprozessen sein oder auch überschüssiger Strom aus Wind- und Solaranlagen, der sonst verloren gehen würde.
    Die Idee ist nicht neu, aber herkömmliche Wärmespeicher waren Schichtel schlicht nicht heiß genug. Mit einer selbst entwickelten granulatähnlichen Masse, die zu 85 Prozent aus Recycling-Material besteht, schafft der Kraftblock-Speicher es auf eine Temperatur von bis zu 1.300 Grad.
    Zum Vergleich: Der neue Vulkanstein-Speicher des Windkonzerns [Links nur für registrierte Nutzer], der mit einem ähnlichen Prinzip arbeitet und in diesem Jahr [Links nur für registrierte Nutzer], schafft maximal 800 Grad. „Je mehr Hitze gespeichert werden kann, desto leistungsstärker der Speicher“, erklärt Schichtel.




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    Von der ersten Idee bis zur Gründung hat Schichtel sechs Jahre gebraucht. Im Jahr 2014 ist er mit Kraftblock offiziell gestartet. Ende des vergangenen Jahres entdeckte der Investor Frank Thelen das Grünunternehmen und beteiligte sich mit seiner Firma Freigeist zu 20 Prozent an dem Start-Up. „Kraftblock kann das Thema grüne Energie weltweit voranbringen und zu einem Unternehmen werden, das Milliardenumsätze macht“, sagte Thelen damals.
    Trubel um Thunberg hilft dem Geschäft

    Seitdem hat sich für die Saarbrückener viel verändert – einiges davon verdanken sie auch Greta Thunberg. „Man merkt sehr deutlich, dass das Interesse in den letzten sechs Monaten massiv gestiegen ist. Greta war für uns toll“, sagt Susanne König, die sich bei Kraftblock um die Finanzen kümmert.
    Ohne die Betriebswissenschaftlerin würde es Kraftblock vielleicht gar nicht geben. Immerhin war sie es, die ihrem Ehemann Schichtel damals dabei geholfen hat, einen Business Plan zu erstellen. „Und dann habe ich gesagt, wenn schon, dann machen wir es richtig groß“, erzählt sie. Seit 2015 ist König Vollzeit-CFO bei Kraftblock.
    „Mittlerweile sieht man immer mehr Energiespeicher auf dem Markt“, sagt Andreas Kuhlmann, Chef der Deutschen Energie-Agentur (Dena). Kraftblock ist nur eines von insgesamt 100 Start-Ups, die von der Dena ausgewählt wurden, um ihr Geschäftsmodell auf der Weltenergiekonferenz in Abu Dhabi vorzustellen. Noch rechnen sich die Technologien zwar nicht, aber Experten gehen davon aus, dass der Kostenrückgang bei Speichern ähnlich radikal sein wird, wie man ihn in den vergangenen zehn Jahren bei Solar- und Windkraft erlebt hat.
    Alleine die Preise für PV-Module sind in dieser Zeit um mehr als 80 Prozent gefallen. Forscher gehen zwar aktuell davon aus, dass sich Lithiumionenspeicher erst einmal in der Masse durchsetzen werden, aber Schichtel sieht einen klaren Vorteil bei Alternativen wie Kraftblock: „Wir kommen komplett ohne seltene Erden aus“, erklärt er, – anders als eine Lithiumionenbatterie, die neben dem nicht besonders umweltverträglichen Lithiumabbau auch noch umstrittene Rohstoffe wie Kobalt enthält.

    Kraftblock hat große Pläne

    Noch gibt es von dem Kraftblock-Speicher lediglich ein paar Pilotprojekte, „aber wir haben ja gezeigt, dass die Technologie funktioniert. Das hochskalieren ist kein Problem“, ist sich Schichtel sicher. Schon im Laufe des kommenden Jahres soll das erste Großprojekt gebaut werden. Und dann ist der Name Programm: Mit einer Kapazität von 500 Megawattstunden wird der „Kraftblock“ in etwa so groß wie 16 Container, die zu einem großen Speicher zusammengesteckt werden.
    Das Interesse jedenfalls ist groß. Gespräche führt das Start-Up aktuell nicht nur mit namhaften deutschen Stahlkonzernen, sondern auch mit einem der größten Stahlproduzenten Indiens. „Das Potenzial der Abwärme aus solch hitzeintensiven Industrieprozessen nutzen die meisten Konzerne heute überhaupt nicht. Und da kommen wir ins Spiel“, sagt der Kraftblock-Gründer.
    Drei bis vier Jahre verspricht Schichtel, ab dann rechne sich der Wärmespeicher für den Kunden. „Und das steht bei allen leider immer noch an erster Stelle“, merkt er an. Nur das grüne Fähnchen, das schwenke dann trotzdem jeder gern.
    Mehr: Bei der Weltenergiekonferenz müsste die Wende von Öl und Gas zu erneuerbaren Energien im Fokus stehen. [Links nur für registrierte Nutzer].

  2. #2
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    Standard AW: Umweltschutz durch Kraftblock

    Zitat Zitat von Pelle Beitrag anzeigen
    Kraftblock könnte sich zum Milliardenunternehmen entwickeln und die Umwelt schützen. Wir brauchen besser Technologie, die gut für die Umwelt sind und sie schützen. " „Höhle der Löwen“-Investor Frank Thelen hat sich mit seiner Firma Freigeist am Saarbrücker Energiespeicher-Unternehmen Kraftblock beteiligt. Das bestätigten Thelen und Kraftblock-Gründer Martin Schichtel im Gespräch mit der WirtschaftsWoche.„Sonnen- und Windenergie kann häufig nicht gespeichert werden, weil die Stromnetze überlastet sind. Kraftblock kann das Thema grüne Energie weltweit voranbringen und zu einem Unternehmen werden, das Milliardenumsätze macht“, sagte Thelen der WirtschaftsWoche."
    Macht keinen Sinn, weil der Verlust zu groß ist. Sinnvoller ist es direkt in den Windkraftparks in der Nordsee Großrechner zu betreiben, die dort Bitcoins schürfen. Mit dem Geld kauft man dann aus Frankreich billigen Strom ein.
    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher. Franz Josef Strauß


  3. #3
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    Standard AW: Umweltschutz durch Kraftblock

    Zitat Zitat von Merkelraute Beitrag anzeigen
    Macht keinen Sinn, weil der Verlust zu groß ist. Sinnvoller ist es direkt in den Windkraftparks in der Nordsee Großrechner zu betreiben, die dort Bitcoins schürfen. Mit dem Geld kauft man dann aus Frankreich billigen Strom ein.
    Kann sein!

  4. #4
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    Standard AW: Umweltschutz durch Kraftblock

    Zitat Zitat von Pelle Beitrag anzeigen
    Kann sein!
    Macht China doch auch ! Was meinst Du wieso die in der Wüste gigantische Windkraftparks betreiben und Großrechner daneben gestellt haben.
    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher. Franz Josef Strauß


  5. #5
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    Standard AW: Umweltschutz durch Kraftblock

    Zitat Zitat von Merkelraute Beitrag anzeigen
    Macht China doch auch ! Was meinst Du wieso die in der Wüste gigantische Windkraftparks betreiben und Großrechner daneben gestellt haben.
    Machen die?

  6. #6
    Mitglied Benutzerbild von Pelle
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    Standard AW: Umweltschutz durch Kraftblock

    "Es gibt wohl kaum ein Thema das gegenwärtig derart emotional geführt wird, wie die Klimadebatte. Nicht nur im Mainstream wird 24/7 darüber berichtet, sondern auch längst in der alternativen Presselandschaft kontrovers diskutiert. Im Grunde genommen werden vier Standpunkte vertreten.
    Während die einen behaupten, es gibt einen Klimawandel, behaupten die anderen es gibt ihn nicht. Während die einen behaupten der Klimawandel wäre menschengemacht, behaupten die anderen der Mensch hätte gar keinen Einfluss darauf. Während die einen behaupten der Mensch wäre die Hauptursache für den Klimawandel, behaupten die anderen der Mensch würde nur eine marginale Rolle spielen. Halten wir eines fest: Es wird immer Menschen geben, die eine andere Meinung vertreten und anders denken. Es gibt die einen die glauben sie haben absolut Recht und es gibt diejenigen die wissen sie haben absolut Recht.

    Dann gibt es jene die wissen, dass sie nur glauben und diejenigen die glauben nur zu wissen. Nur was ist wirklich Wissen? Und wer weiß wirklich etwas? Dieses Problem wird schon lange diskutiert (das sog. Gettier-Problem (1)) Wie soll jetzt der eine auf den anderen reagieren? Beide gehen davon aus, Recht zu haben. Die eine Möglichkeit wäre auf den anderen einzuschlagen und sich dann über den Sieg zu freuen. In diesem Spiel gewinnt der stärkere, der skrupelloseste und hinterhältigste. Und dann?

    Die andere Möglichkeit wäre sich an einem gemeinsamen Tisch zu setzen und miteinander zu reden. Respektvoll und mit Achtung gegenüber dem anderen. In dem Moment, wo man den anderen Gesprächspartner kein Gehör mehr schenkt, negiert man unausweichlich seine Urteilsfähigkeit. Wer die Urteilsfähigkeit negiert, negiert zugleich die Vernunft des anderen. Wer die Vernunft des anderen nicht anerkennt, ist nicht weit davon entfernt, den anderen nur noch als Mittel zu sehen. Was ist denn wirklich der gemeinsame Nenner?

    Nun ja, der Mensch ist von Natur aus ein philosophisches Wesen, ein Wesen das Fragen stellt und nach der Wahrheit sucht, wohlwissend, dass er die absolute Wahrheit nie finden wird. Der Mensch staunt über die Dinge. Der Mensch versucht zu verstehen. Wir wollen alle einfach nur reden und unsere Gedanken austauschen. Wir hoffen insgeheim darauf, mehr Licht in die dunklen, verborgenen Schubladen unserer Existenz zu bringen. Auch wenn vieles nur Zerstreuung ist. Die ruhelose Geschäftigkeit des Menschen zeigt uns allen, dass wir eigentlich nur versuchen mit uns selbst klarzukommen, der Langeweile zu entkommen und einen Sinn in unseren Handlungen zu finden. Das Thema Klimawandel ist nicht ausgenommen. Die Motive sich mit etwas zu beschäftigen können vielfältig sein, aber im tiefen Inneren geht es um dasselbe."


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