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Thema: Die Befreiung

  1. #291
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    Standard AW: Die Befreiung

    Zitat Zitat von kreuzer Beitrag anzeigen
    Wie redest Du denn mit hier Diskutierenden ?
    Erst einmal hat user herberger völlig recht, nach dem Zusammenbruch Polens (sein Beispiel) waren die Industriegebiete, sogar der Bergbau von einer hohen Arbeitslosigkeit betroffen. Völlig klar, da die Hauptabsatzgebiete ihrer Waren nicht Deutschland, sondern andere Länder wie z.B. Frankreich waren. Du kannst ja behaupten im Osten gab es genug Arbeit, nur entlohnt wurde sie nicht und das ist der springende Faktor.
    Das es den Fremdarbeitern nachher nicht mehr so gut ging ist allerdings richtig.
    Wichtig allerdings sehe ich den Unterschied der kaum mehr gemacht wird, zwischen Fremdarbeitern und Zwangsarbeitern.
    kreuzer
    Unfug
    Zitat..
    "Die industriell und landwirtschaftlich entwickelten Gebiete Polens wurden am 26. Oktober 1939 annektiert. Vor dem Krieg wurden in diesen Gebieten 100 Prozent der Kohle Polens gefördert, 100 Prozent des Zinks, 97,5 Prozent des Roheisens, 90 Prozent des Stahls und 70 Prozent des Zuckers produziert. In diesen Gebieten waren 80 Prozent der polnischen Industriebetriebe konzentriert und die Getreideerträge lagen erheblich höher als im Landesdurchschnitt.[24] Der verbleibende Teil des besetzten Polens wurde zum „Generalgouvernement“ gemacht, das entindustrialisiert werden sollte, Heimat für ein Volk von Wanderarbeitern und Abladeplatz für „unerwünschte“ Bevölkerungsgruppen Deutschlands.

    Die Zielsetzung sah vor, die lokale Wirtschaft schnell in die Wirtschaft des Deutschen Reiches zu integrieren und sämtliche Ressourcen an Rohstoffen und Arbeitskräften für die Kriegsanstrengungen auszunutzen. Insbesondere sollten Polen und Juden enteignet und die Produktion gesteigert werden. Zunächst wurde das Vermögen der polnischen staatlichen Einrichtungen, politischen Organisationen und religiösen Gemeinschaften durch die neugegründete Haupttreuhandstelle Ost (HTO) beschlagnahmt. Auch private Betriebe und Unternehmen im Besitz von Polen und Juden wurden konfisziert. Auf diese Weise wurde annähernd 100 % des Vermögens beschlagnahmt, das den deutschen Zivilbehörden, der NSDAP, der Wehrmacht, der SS, Siedlern oder deutschen Bombengeschädigten zuging. Des Weiteren wurden Arbeiter für die deutsche Industrie angeworben oder später auch in ein Arbeitsverhältnis gezwungen. Insgesamt wurden etwa 2,8 Millionen polnische Zwangsarbeiter aus allen Territorien deportiert, so dass zum Beispiel im Wartheland ein Bevölkerungsrückgang um 12,2 % zu verzeichnen war.[25]

    Besondere Bedeutung kam dem Industriegebiet in Oberschlesien zu. In diesem Gebiet befanden sich 1764 Betriebe mit allein 65 Steinkohlegruben (Produktion: 79 Mio. t), 24 Erzgruben (Produktion: 60.000 t), 96 Eisenwerke (Produktion: 3 Mio. t Rohstahl und 1,9 Mio. t Stahl), 67 Chemiewerke, vier Kraftwerke und sieben Zementwerke und insgesamt 178.449 Facharbeitern (Stand 1940).[26] Insbesondere die Stahl- und Steinkohleproduktion hatte an der Kriegswirtschaft einen maßgeblichen Anteil. Die Industrieproduktion wurde systematisch gesteigert, während 75 % der Handwerksbetriebe und Einzelhandelsgeschäfte bis 1942 ersatzlos geschlossen wurden.

    Ebenfalls große Bedeutung erlangte die Landwirtschaft in den annektierten Provinzen, besonders im Wartheland, das als ein Überschussgebiet galt. Die polnischen Großbetriebe wurden aufgelöst und an prominente Nationalsozialisten oder hohe Offiziere vergeben. Lediglich in Westpreußen und Südostpreußen konnten polnische Bauern auf ihren Höfen bleiben, mussten jedoch die Ernte an die deutschen Behörden liefern. Im Übrigen wurden mittelgroße Betriebe von Volksdeutschen übernommen und die polnischen Eigentümer in das Generalgouvernement deportiert. Im Jahre 1942 erbrachte allein das Wartheland mit drei Millionen Tonnen Getreide 13 % des deutschen Gesamtbedarfes, sowie 30 % des Zuckerbedarfes.[27]
    Wirtschaft im Generalgouvernement

    Im Generalgouvernement hielten sich die Enteignungen im Vergleich zu den annektierten Gebieten in Grenzen. Die deutschen Besatzer konfiszierten jedoch das Vermögen des polnischen Staates, der Juden und der ins Ausland geflüchteten polnischen Bürger. Insgesamt machte dies etwa ein Drittel des Vermögensbestandes im Generalgouvernement aus. Der Bevölkerung wurden hohe Steuern auferlegt, deren Ertrag die Besoldung der im Generalgouvernement stationierten Wehrmacht, SS, Polizei und Verwaltung deckte. Zusätzlich wurden damit 1940 und 1941 die Straßenbauprogramme zur Vorbereitung des Krieges gegen die Sowjetunion finanziert.

    Dem Generalgouvernement selbst wurde von Hitler trotz der Einwände des WiRüAmtes keine größere wirtschaftliche Bedeutung beigemessen. Es sollte lediglich Arbeitskräfte stellen und sich ansonsten mit dem Nötigsten selbst versorgen können. Man begann deshalb im Oktober 1939 damit, sämtliche vorhandenen Industrieanlagen und Maschinen zu demontieren und in das Deutsche Reich zu bringen. Dies verursachte Massenarbeitslosigkeit und Güterknappheit. Die Demontage hatte jedoch auch negative Folgen für die deutsche Rüstungswirtschaft, so dass man ab Januar 1940 dazu überging, die Fabriken im Generalgouvernement wieder instand zu setzen und ihre Produktion direkt zur Unterstützung der deutschen Kriegsanstrengungen einzusetzen. Im Zeitraum von September 1940 bis Juni 1944 stieg die Zahl jener Betriebe im Generalgouvernement, welche direkt für die Rüstungsindustrie produzierten, von 186 auf 404, was zu einem wesentlichen Teil auch darauf zurückzuführen war, dass einige deutsche Betriebe wegen der alliierten Bombenangriffe auf das Reichsgebiet nach Polen auswichen. Deren Produktion stieg im selben Zeitraum von 12.550.000 RM auf 86.084.000 RM.[28]

    Während die Überschussgebiete in den angegliederten Provinzen bereits für das Deutsche Reich produzierten, war das Territorium des Generalgouvernements ein landwirtschaftliches Zuschussgebiet. Deshalb war die Sicherstellung der Selbstversorgung dort das vorrangige Ziel. Die Versuche, dies durch rationelle Bewirtschaftung zu erreichen, blieben bis 1942 erfolglos und die Erträge blieben wegen ungünstiger Witterungsbedingungen sogar noch hinter den Erträgen der Vorkriegszeit zurück. Um die Produktion zu steigern, wurden ab 1942 zur Eintreibung der Erträge Zwangs- und Terrormaßnahmen angewandt. Auf diese Weise, und auch durch die systematische Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, erreichte man einen sprunghaften Anstieg der landwirtschaftlichen Exporte. Waren noch 1940/41 lediglich 55.000 Tonnen Getreide und 122.000 Tonnen Kartoffeln in das Deutsche Reich exportiert worden, steigerte sich dies im Jahr 1943/44 auf 571.700 Tonnen Getreide und 387.000 Tonnen Kartoffeln. Zusätzlich versorgte das Generalgouvernement noch etwa 500.000 Soldaten der Wehrmacht, 50.000 Angehörige von Polizei und SS, sowie etwa 400.000 sowjetische Kriegsgefangene. "

  2. #292
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    Standard AW: Die Befreiung

    Zitat Zitat von torun Beitrag anzeigen
    Unfug
    Zitat..
    "Die industriell und landwirtschaftlich entwickelten Gebiete Polens wurden am 26. Oktober 1939 annektiert. Vor dem Krieg wurden in diesen Gebieten 100 Prozent der Kohle Polens gefördert, 100 Prozent des Zinks, 97,5 Prozent des Roheisens, 90 Prozent des Stahls und 70 Prozent des Zuckers produziert. In diesen Gebieten waren 80 Prozent der polnischen Industriebetriebe konzentriert und die Getreideerträge lagen erheblich höher als im Landesdurchschnitt.[24] Der verbleibende Teil des besetzten Polens wurde zum „Generalgouvernement“ gemacht, das entindustrialisiert werden sollte, Heimat für ein Volk von Wanderarbeitern und Abladeplatz für „unerwünschte“ Bevölkerungsgruppen Deutschlands.

    Die Zielsetzung sah vor, die lokale Wirtschaft schnell in die Wirtschaft des Deutschen Reiches zu integrieren und sämtliche Ressourcen an Rohstoffen und Arbeitskräften für die Kriegsanstrengungen auszunutzen. Insbesondere sollten Polen und Juden enteignet und die Produktion gesteigert werden. Zunächst wurde das Vermögen der polnischen staatlichen Einrichtungen, politischen Organisationen und religiösen Gemeinschaften durch die neugegründete Haupttreuhandstelle Ost (HTO) beschlagnahmt. Auch private Betriebe und Unternehmen im Besitz von Polen und Juden wurden konfisziert. Auf diese Weise wurde annähernd 100 % des Vermögens beschlagnahmt, das den deutschen Zivilbehörden, der NSDAP, der Wehrmacht, der SS, Siedlern oder deutschen Bombengeschädigten zuging. Des Weiteren wurden Arbeiter für die deutsche Industrie angeworben oder später auch in ein Arbeitsverhältnis gezwungen. Insgesamt wurden etwa 2,8 Millionen polnische Zwangsarbeiter aus allen Territorien deportiert, so dass zum Beispiel im Wartheland ein Bevölkerungsrückgang um 12,2 % zu verzeichnen war.[25]

    Besondere Bedeutung kam dem Industriegebiet in Oberschlesien zu. In diesem Gebiet befanden sich 1764 Betriebe mit allein 65 Steinkohlegruben (Produktion: 79 Mio. t), 24 Erzgruben (Produktion: 60.000 t), 96 Eisenwerke (Produktion: 3 Mio. t Rohstahl und 1,9 Mio. t Stahl), 67 Chemiewerke, vier Kraftwerke und sieben Zementwerke und insgesamt 178.449 Facharbeitern (Stand 1940).[26] Insbesondere die Stahl- und Steinkohleproduktion hatte an der Kriegswirtschaft einen maßgeblichen Anteil. Die Industrieproduktion wurde systematisch gesteigert, während 75 % der Handwerksbetriebe und Einzelhandelsgeschäfte bis 1942 ersatzlos geschlossen wurden.

    Ebenfalls große Bedeutung erlangte die Landwirtschaft in den annektierten Provinzen, besonders im Wartheland, das als ein Überschussgebiet galt. Die polnischen Großbetriebe wurden aufgelöst und an prominente Nationalsozialisten oder hohe Offiziere vergeben. Lediglich in Westpreußen und Südostpreußen konnten polnische Bauern auf ihren Höfen bleiben, mussten jedoch die Ernte an die deutschen Behörden liefern. Im Übrigen wurden mittelgroße Betriebe von Volksdeutschen übernommen und die polnischen Eigentümer in das Generalgouvernement deportiert. Im Jahre 1942 erbrachte allein das Wartheland mit drei Millionen Tonnen Getreide 13 % des deutschen Gesamtbedarfes, sowie 30 % des Zuckerbedarfes.[27]
    Wirtschaft im Generalgouvernement

    Im Generalgouvernement hielten sich die Enteignungen im Vergleich zu den annektierten Gebieten in Grenzen. Die deutschen Besatzer konfiszierten jedoch das Vermögen des polnischen Staates, der Juden und der ins Ausland geflüchteten polnischen Bürger. Insgesamt machte dies etwa ein Drittel des Vermögensbestandes im Generalgouvernement aus. Der Bevölkerung wurden hohe Steuern auferlegt, deren Ertrag die Besoldung der im Generalgouvernement stationierten Wehrmacht, SS, Polizei und Verwaltung deckte. Zusätzlich wurden damit 1940 und 1941 die Straßenbauprogramme zur Vorbereitung des Krieges gegen die Sowjetunion finanziert.

    Dem Generalgouvernement selbst wurde von Hitler trotz der Einwände des WiRüAmtes keine größere wirtschaftliche Bedeutung beigemessen. Es sollte lediglich Arbeitskräfte stellen und sich ansonsten mit dem Nötigsten selbst versorgen können. Man begann deshalb im Oktober 1939 damit, sämtliche vorhandenen Industrieanlagen und Maschinen zu demontieren und in das Deutsche Reich zu bringen. Dies verursachte Massenarbeitslosigkeit und Güterknappheit. Die Demontage hatte jedoch auch negative Folgen für die deutsche Rüstungswirtschaft, so dass man ab Januar 1940 dazu überging, die Fabriken im Generalgouvernement wieder instand zu setzen und ihre Produktion direkt zur Unterstützung der deutschen Kriegsanstrengungen einzusetzen. Im Zeitraum von September 1940 bis Juni 1944 stieg die Zahl jener Betriebe im Generalgouvernement, welche direkt für die Rüstungsindustrie produzierten, von 186 auf 404, was zu einem wesentlichen Teil auch darauf zurückzuführen war, dass einige deutsche Betriebe wegen der alliierten Bombenangriffe auf das Reichsgebiet nach Polen auswichen. Deren Produktion stieg im selben Zeitraum von 12.550.000 RM auf 86.084.000 RM.[28]

    Während die Überschussgebiete in den angegliederten Provinzen bereits für das Deutsche Reich produzierten, war das Territorium des Generalgouvernements ein landwirtschaftliches Zuschussgebiet. Deshalb war die Sicherstellung der Selbstversorgung dort das vorrangige Ziel. Die Versuche, dies durch rationelle Bewirtschaftung zu erreichen, blieben bis 1942 erfolglos und die Erträge blieben wegen ungünstiger Witterungsbedingungen sogar noch hinter den Erträgen der Vorkriegszeit zurück. Um die Produktion zu steigern, wurden ab 1942 zur Eintreibung der Erträge Zwangs- und Terrormaßnahmen angewandt. Auf diese Weise, und auch durch die systematische Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, erreichte man einen sprunghaften Anstieg der landwirtschaftlichen Exporte. Waren noch 1940/41 lediglich 55.000 Tonnen Getreide und 122.000 Tonnen Kartoffeln in das Deutsche Reich exportiert worden, steigerte sich dies im Jahr 1943/44 auf 571.700 Tonnen Getreide und 387.000 Tonnen Kartoffeln. Zusätzlich versorgte das Generalgouvernement noch etwa 500.000 Soldaten der Wehrmacht, 50.000 Angehörige von Polizei und SS, sowie etwa 400.000 sowjetische Kriegsgefangene. "
    Ja so sollte man diskutieren *lach*.
    Unfug schreiben und dann copy and paste einsetzen ohne Quellenangabe.
    Dumm nur wenn man vorher nicht liest was andere eingestellt haben. Das Bild von user herberger zeigt Lodz, bekanntlich nach 1939 "eingemeindet" , ein Hauptindustriestandort des ehemaligen Polens damals.
    Na merkst Du jetzt endlich was ?
    kreuzer

  3. #293
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    Standard AW: Die Befreiung

    Zitat Zitat von kreuzer Beitrag anzeigen
    Ja so sollte man diskutieren *lach*.
    Unfug schreiben und dann copy and paste einsetzen ohne Quellenangabe.
    Dumm nur wenn man vorher nicht liest was andere eingestellt haben. Das Bild von user herberger zeigt Lodz, bekanntlich nach 1939 "eingemeindet" , ein Hauptindustriestandort des ehemaligen Polens damals.
    Na merkst Du jetzt endlich was ?
    kreuzer
    Ohne Quellenangabe, stimmt ! Dein Kollege @herberger ist darin besonders geübt.
    Such unter "Wirtschaft Polen 1939" und du wirst finden.
    Meine inzwischen verstorbene Schwiegermutter wartet immer noch auf die letzte "Lohnabrechnung" aus einem deutschen Betrieb(in dem sie mitnichten freiwillig gearbeitet hat) in Lodz. Oder von einer einer Tante die man auf einem Bauernhof in Schwaben einfach sterben liess, als sie eine schwere Grippe hatte. Es gab ja genug Nachschub, dafür sorgte schon der Personaldienstleister "SS"

  4. #294
    Sachse Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Die Befreiung

    Zitat Zitat von torun Beitrag anzeigen
    Meine inzwischen verstorbene Schwiegermutter wartet immer noch auf die letzte "Lohnabrechnung" aus einem deutschen Betrieb(in dem sie mitnichten freiwillig gearbeitet hat) in Lodz. Oder von einer einer Tante die man auf einem Bauernhof in Schwaben einfach sterben liess, als sie eine schwere Grippe hatte. Es gab ja genug Nachschub, dafür sorgte schon der Personaldienstleister "SS"
    Meine deutschen Grosseltern haben bis zum Ende ihrer Tage auf die "Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung" vom April 1945 gewartet. Und freiwillig haben sie auch nicht gearbeitet. Mein Grossvater meinte: "Wer Arbeit kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt!"
    Auch für die Deutschen war diese Zeit kein Zuckerschlecken:
    Von den Nationalsozialisten wurde 1943 zur Nutzung aller verfügbaren Ressourcen im Totalen Krieg dann eine Dienstverpflichtung für „Aufgaben der Reichsverteidigung“ eingeführt, die Männer vom 16. bis zum 65. Lebensjahr und Frauen vom 17. bis zum 45. Lebensjahr einschloss und die deren Arbeitszeit auf bis zu 14 Stunden verlängerte.
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    Wo gestern eine christliche Schule stand, steht morgen eine Moscheehütte. Der kriegerische, männliche Geist dieser Religion ist dem Neger verständlicher als die Lehre vom Mitleid, die ihm nur die Achtung vor den Weißen nimmt ...
    O. Spengler 1934

  5. #295
    Sachse Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Die Befreiung

    Zitat Zitat von Coriolanus Beitrag anzeigen
    Was Du nicht sagst. Und was ändert das an seiner Beschreibung darüber, wie er sein Domizil in Montmartre nach dem Krieg vorfand?
    Er kam sechs Jahre nach Kriegsende nach Frankreich zurück, nachdem er begnadigt war.
    Wo gestern eine christliche Schule stand, steht morgen eine Moscheehütte. Der kriegerische, männliche Geist dieser Religion ist dem Neger verständlicher als die Lehre vom Mitleid, die ihm nur die Achtung vor den Weißen nimmt ...
    O. Spengler 1934

  6. #296
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    Standard AW: Die Befreiung

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Meine deutschen Grosseltern haben bis zum Ende ihrer Tage auf die "Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung" vom April 1945 gewartet. Und freiwillig haben sie auch nicht gearbeitet. Mein Grossvater meinte: "Wer Arbeit kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt!"
    Auch für die Deutschen war diese Zeit kein Zuckerschlecken:

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    Du willst jetzt nicht wirklich deutsche Dienstverpflichtung mit Zwangs-und Sklavenarbeit der Ost-und KZ Arbeiter vergleichen ?

  7. #297
    Sachse Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Die Befreiung

    Zitat Zitat von torun Beitrag anzeigen
    Du willst jetzt nicht wirklich deutsche Dienstverpflichtung mit Zwangs-und Sklavenarbeit der Ost-und KZ Arbeiter vergleichen ?
    Auch Deutsche sassen im KZ, das war kein Privileg der Polen. Eine meiner Lieblingsautorinnen der KZ-Literatur, Buber-Neumann, war in Ravensbrück zeitweilig in einer Polenkolonne. Ansonsten waren die Ostarbeiter tatsächlich schlechter gestellt als die "Westarbeiter".
    Wo gestern eine christliche Schule stand, steht morgen eine Moscheehütte. Der kriegerische, männliche Geist dieser Religion ist dem Neger verständlicher als die Lehre vom Mitleid, die ihm nur die Achtung vor den Weißen nimmt ...
    O. Spengler 1934

  8. #298
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Die Befreiung

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Sehen doch prima aus diese Frauen.


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    Wenn wir an Befreiung denken, was ist aus diesen hübschen Mädels nach 1945 wohl geworden, haben sie geheiratet und Kinder bekommen, oder wurden sie in der Sowjetunion öffentlich gehängt, oder starben sie im Gulag? Ich hoffe nur diesen 3 Schönheiten war das Schicksal gnädig.
    Masseneinwanderung der freundliche Genozid!

  9. #299
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Die Befreiung

    Zitat Zitat von torun Beitrag anzeigen
    Du willst jetzt nicht wirklich deutsche Dienstverpflichtung mit Zwangs-und Sklavenarbeit der Ost-und KZ Arbeiter vergleichen ?
    Auch die Sklaven und Zwangsarbeiter wurden dienstverpflichtet, und das war legal noch der Haager Kriegsordnung, es ging um die Aufrechterhaltung des öffentlichen Leben in den besetzten Gebieten, wenn sie dienstverpflichtet wurden konnten sie sich auch zur Arbeit nach Deutschland melden.
    Masseneinwanderung der freundliche Genozid!

  10. #300
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    Standard AW: Die Befreiung

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Auch die Sklaven und Zwangsarbeiter wurden dienstverpflichtet, und das war legal noch der Haager Kriegsordnung, es ging um die Aufrechterhaltung des öffentlichen Leben in den besetzten Gebieten, wenn sie dienstverpflichtet wurden konnten sie sich auch zur Arbeit nach Deutschland melden.
    Hast du die entsprechenden Artikel der Übereinkunft gelesen ?
    Z.B. Art. 43
    "Nachdem die gesetzmässige Gewalt tatsächlich in die Hände des Besetzenden übergegangen ist, hat dieser alle von ihm abhängenden Vorkehrungen zu treffen, um nach Möglichkeit die öffentliche Ordnung und das öffentliche Leben wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten, und zwar, soweit kein zwingendes Hindernis besteht, unter Beachtung der Landesgesetze."

    Jetzt erklär mal in welchem der besetzten Länder es gesetzlich erlaubt war, Konzentrationslager zu bauen, die Häftlinge in der Rüstungsindustrie auszubeuten(diejenigen die nicht gleich an der Rampe aussortiert wurden) oder bei Arbeitsunfähigkeit verhungern zu lassen oder anderweitig zu ermorden.

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