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Thema: Avast verkauft Kundendaten

  1. #1
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard Avast verkauft Kundendaten

    Es sieht so aus, als hätte die Anti-Viren-Software Avast [Links nur für registrierte Nutzer] Die soll schon früher durch ein Browser-Plugin passiert sein, aber nachdem die Anbieter von Browsern dies verhinderten, wurden die Daten direkt über die Anti-Viren-Software gesammelt.

    Wie damals mit den McAfee Bugs sind Schwächen oder Hintertüren bei Anti-Viren-Software besonders problematisch, da diese Software für ihre Funktion sehr weitreichende Zugriffsrechte benötigt.

    P.S.: Und um einem unweigerlich folgenden Argument vorzugreifen: Avast gibt es auch für Linux.
    Geändert von Haspelbein (28.01.2020 um 14:44 Uhr)
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

  2. #2
    Ur-Deutscher Benutzerbild von latrop
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    Standard AW: Avast verkauft Kundendaten

    Ich wundere mich manchmal auch.
    Da ruft heute morgen eine Frau an, spricht mich mit Klarnamen an und behauptet, ich hätte mich noch nicht auf ihr Angebot mit ihrer Mail zum Gewinn von 100 000 € gemeldet.

    Solche Anrufe gibt es in der letzten Zeit häufiger.

    Ich vermute, dass auch web.de Klarnamendaten verkauft.
    Deutschland braucht eine christlich vernünftige Politik
    ohne Migrantenkuschelei !


  3. #3
    Mitglied Benutzerbild von Minimalphilosoph
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    Standard AW: Avast verkauft Kundendaten

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Es sieht so aus, als hätte die Anti-Viren-Software Avast [Links nur für registrierte Nutzer] Die soll schon früher durch ein Browser-Plugin passiert sein, aber nachdem die Anbieter von Browsern dies verhinderten, wurden die Daten direkt über die Anti-Viren-Software gesammelt.

    Wie damals mit den McAfee Bugs sind Schwächen oder Hintertüren bei Anti-Viren-Software besonders problematisch, da diese Software für ihre Funktion sehr weitreichende Zugriffsrechte benötigt.

    P.S.: Und um einem unweigerlich folgenden Argument vorzugreifen: Avast gibt es auch für Linux.
    Ich bin wenig "bewandert" bei diesem Thema. Denke allerdings, dass das auch andere Anbieter machen. Insbesondere die von Gratis-Programmen. Ich nutze ZoneAlarm. Die sammeln sicher auch Daten. Und nicht ausschliesslich um ihre Software zu verbessern...
    "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont" (Konrad Adenauer; rheinländischer Separatist)

    ... bei mir stehn die Bücher rechts im Regal, rechts im Regal, rechts im Regal.

  4. #4
    Superspreader
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    Standard AW: Avast verkauft Kundendaten

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Es sieht so aus, als hätte die Anti-Viren-Software Avast [Links nur für registrierte Nutzer] Die soll schon früher durch ein Browser-Plugin passiert sein, aber nachdem die Anbieter von Browsern dies verhinderten, wurden die Daten direkt über die Anti-Viren-Software gesammelt.

    Wie damals mit den McAfee Bugs sind Schwächen oder Hintertüren bei Anti-Viren-Software besonders problematisch, da diese Software für ihre Funktion sehr weitreichende Zugriffsrechte benötigt.

    P.S.: Und um einem unweigerlich folgenden Argument vorzugreifen: Avast gibt es auch für Linux.
    Das ist natürlich nicht so erfreulich, weil die Antivirensoftware sehr gut war.
    Im Bereich Freeware ist Avast Free Antivirus meiner Erfahrung nach das wirkungsvollste Programm.
    Besser als Avira, das ich vorher verwendet habe.
    Ich habe es aber trotzdem wieder deinstalliert, weil es dauernd meine Cracks für Microsoftprodukte killt.
    Ich respektiere Frauen ... als Idee!

  5. #5
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    Standard AW: Avast verkauft Kundendaten

    Zitat Zitat von latrop Beitrag anzeigen
    Ich wundere mich manchmal auch.
    Da ruft heute morgen eine Frau an, spricht mich mit Klarnamen an und behauptet, ich hätte mich noch nicht auf ihr Angebot mit ihrer Mail zum Gewinn von 100 000 € gemeldet.

    Solche Anrufe gibt es in der letzten Zeit häufiger.

    Ich vermute, dass auch web.de Klarnamendaten verkauft.
    Ich bin schon lange nicht mehr bei web.de, weil die mir zu unseriös sind. Ich kann protonmail empfehlen. Das ist nicht so eine Datenkrake wie web de und spammt auch nicht mit Merkelmedien voll. Da gibt es nur das email Konto und sonst nichts.
    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher. Franz Josef Strauß


  6. #6
    Mitglied Benutzerbild von Minimalphilosoph
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    Standard AW: Avast verkauft Kundendaten

    Zitat Zitat von Stanley_Beamish Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich nicht so erfreulich, weil die Antivirensoftware sehr gut war.
    Im Bereich Freeware ist Avast Free Antivirus meiner Erfahrung nach das wirkungsvollste Programm.
    Besser als Avira, das ich vorher verwendet habe.
    Ich habe es aber trotzdem wieder deinstalliert, weil es dauernd meine Cracks für Microsoftprodukte killt.
    Dann "kommuniziert" Avast offenkundig mit Microsoft??
    "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont" (Konrad Adenauer; rheinländischer Separatist)

    ... bei mir stehn die Bücher rechts im Regal, rechts im Regal, rechts im Regal.

  7. #7
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Avast verkauft Kundendaten

    Zitat Zitat von latrop Beitrag anzeigen
    Ich wundere mich manchmal auch.
    Da ruft heute morgen eine Frau an, spricht mich mit Klarnamen an und behauptet, ich hätte mich noch nicht auf ihr Angebot mit ihrer Mail zum Gewinn von 100 000 € gemeldet.

    Solche Anrufe gibt es in der letzten Zeit häufiger.

    Ich vermute, dass auch web.de Klarnamendaten verkauft.
    Diese Anrufe bekomme ich auch, aber sie haben meine Handynummer noch nicht mit meinem Klarnamen in Verbindung gebracht. Ich lege immer sofort auf. Ich weiss jedoch, dass meine Informationen bei mindestens drei Leaks mit dabei waren.

    Zitat Zitat von Minimalphilosoph Beitrag anzeigen
    Ich bin wenig "bewandert" bei diesem Thema. Denke allerdings, dass das auch andere Anbieter machen. Insbesondere die von Gratis-Programmen. Ich nutze ZoneAlarm. Die sammeln sicher auch Daten. Und nicht ausschliesslich um ihre Software zu verbessern...
    Sagen wir mal so: Sie müssen irgendwie ihr Geld verdienen. Auch bei Zonealarm gab es Kontroversen.

    Zitat Zitat von Stanley_Beamish Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich nicht so erfreulich, weil die Antivirensoftware sehr gut war.
    Im Bereich Freeware ist Avast Free Antivirus meiner Erfahrung nach das wirkungsvollste Programm.
    Besser als Avira, das ich vorher verwendet habe.
    Ich habe es aber trotzdem wieder deinstalliert, weil es dauernd meine Cracks für Microsoftprodukte killt.
    Nun, das ist natürlich auch ein Grund. Ich selbst nutze nur Microsoft Defender, da ich Microsoft beim Betriebssystem eh trauen muss, zumindest auf den Windows Rechnern. Mit fast allen anderen Programmen habe ich irgendwann Probleme bekommen.
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

  8. #8
    HPF Moderator Benutzerbild von Leibniz
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    Standard AW: Avast verkauft Kundendaten

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    [...]Nun, das ist natürlich auch ein Grund. Ich selbst nutze nur Microsoft Defender, da ich Microsoft beim Betriebssystem eh trauen muss, zumindest auf den Windows Rechnern. Mit fast allen anderen Programmen habe ich irgendwann Probleme bekommen.
    Ich nutze ebenfalls keine anderen Programme. Meines Erachtens ist es sehr viel wichtiger, aktuelle Software zu nutzen und keine Dateien aus fragwürdigen Quellen auf den PC zu lassen.
    Das gilt meines Erachtens auch für allerlei kostenfreie Programme.

    Zumal mir das Konzept kostenfreier Software ohnehin widerstrebt. Ich finde es gut und richtig, wenn Microsoft fähige Entwickler anstellt, um die Software stetig weiterzuentwickeln. Die fähigsten Mitarbeiter lassen sich kollektiv nur halten, wenn auch hohe Löhne und Arbeitsbedingungen geboten werden. Diese wiederum sind erst möglich, wenn auch Geld für die Software verlangt wird.
    危機

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Minimalphilosoph
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    Standard AW: Avast verkauft Kundendaten

    Zitat Zitat von Leibniz Beitrag anzeigen
    Ich nutze ebenfalls keine anderen Programme. Meines Erachtens ist es sehr viel wichtiger, aktuelle Software zu nutzen und keine Dateien aus fragwürdigen Quellen auf den PC zu lassen.
    Das gilt meines Erachtens auch für allerlei kostenfreie Programme. .
    Interessante Meinung. Habe ich so noch gar nicht gedacht. Lieber einem vertrauen als vielen anderen, die mir es auch noch gratis geben....
    "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont" (Konrad Adenauer; rheinländischer Separatist)

    ... bei mir stehn die Bücher rechts im Regal, rechts im Regal, rechts im Regal.

  10. #10
    HPF Moderator Benutzerbild von Leibniz
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    Standard AW: Avast verkauft Kundendaten

    Zitat Zitat von Minimalphilosoph Beitrag anzeigen
    Interessante Meinung. Habe ich so noch gar nicht gedacht. Lieber einem vertrauen als vielen anderen, die mir es auch noch gratis geben....
    Das sehe ich auch in vielen anderen Fragen als Optimum an.
    Ein etablierter Hersteller, der eine Reputation zu verlieren hat, ist mir lieber als alles andere.

    Worauf sonst kann heute noch vertraut werden? Auf irgendwelche Behauptungen aus Hochglanzbroschüren?

    Heute kann jeder irgendwelche Billig-Waren aus Asien ankaufen und innerhalb einer gering kapitalisierten Vertriebsgesellschaft als Brand vertreiben. Die Produzenten in Asien haben am Ende kein Problem, wenn ihre Produkte Schäden anrichten. Die Vertriebsgesellschaft meldet Insolvenz an und alle Schadensersatzansprüche sind wertlos.
    危機

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