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Thema: Forschung contra Tierschutz

  1. #21
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    Standard AW: Forschung contra Tierschutz

    Zitat Zitat von Mütterchen Beitrag anzeigen
    [...]
    Ich finde Tierschutz wichtig, aber passiert ist lediglich, dass die Affen jetzt in China statt in D im Labor sitzen. Das ist aber nicht alles. China kann sich freuen. Deutschland hat Moralapostel gewinnen lassen und dafür mit einem riesigen Verlust für Forschung und Renommée bezahlt.
    Und die Affen? Die werden jetzt in China statt in D im Labor sitzen.

    Peta ist das inzwischen übrigens auch aufgefallen.


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    Das ist sicherlich richtig. Nur halte ich die Tatsache, dass andere Länder wie China genau dasselbe tun und Affen zu Versuchszwecken quälen, für kein besonders gutes Argument, deutsche Tierversuche an Primaten zu verteidigen.

  2. #22
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    Standard AW: Forschung contra Tierschutz

    Diese knallharten Veganer müssten zum Beispiel auch auf so einige Medikamente verzichten, konsequenterweise. Aber wenns ums eigene Leben geht, endet in der Regel jegliche weltanschauliche Konsequenz. Ist bei Organspende dasselbe.
    HEIL SATAN

  3. #23
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    Standard AW: Forschung contra Tierschutz

    Dieses Thema liebe ich förmlich, weil es dazu nur moralische und ethische Antworten gibt und die jeder für sich selber trifft und treffen muss. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen ob jemand wirklich an seine Prinzipien und weltanschauung glaubt, oder ob er sie auch auslebt.

    Ich halte Tierversuche für unumgänglich wenn man nicht NUR Menschen umbringen will. Für mich gibt es aber zwei verschiedene Arten von Tierversuchen. Die Eine ist dazu da, um Leben zu verlängern und zu verbessern, Krankheiten zu bekämpfen und zu heilen. Die andere Art ist dazu da das Ego zu verbessern bzw. der Nutzen beschränkt sich auf die Eitelkeit der Person, die es konsumiert. Es gibt sicherlich auch Fälle von Verbrennungen oder Entstellung, die dann einer guten Kosmetik bedürfen. Wieviel man sich davon dann aber ins Gesicht kleistern müsste, und das jeden Tag, man wäre Stunden damit beschäftigt wenn es so arg ist, und wahrscheinlich würde man es dann doch sehen können.
    Die Tierversuche zur Eitelkeit würde ich verbieten und dann können sich dan Laboren gerne Versuchspersonen anbieten, die das freiwillig tun. Am Besten diejenigen, die das konsumieren. So in der Art: "Du bietest dich uns an, wenns gut hilft bekommst du von uns von dem Zeug dein Leben lang, andernfalls: Pech gehabt." Das Wie ist mir aber mehr egal als das ob.

    Für die andere Art der Tierversuche könnte man versuchen mit einer sehr hoch entwickelten Computersimulation Tiere und Menschen künstlich zu erschaffen, die Auswirkungen von Krankheiten generieren und dann den Computer an Lösungen suchen lassen. Das setzt aber Unmengen an Rechenkapazität voraus, und man müsste jede Gensequenz berechnen können inkl. der Auswirkungen im Körper (!). FAST unmöglich. Aber denkbar in der Zukunft.

    Nur so als Anhaltspunkt, was ein Computer eben "kann".
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    Und doch, das Argument, dass es ansonsten die Chinesen täten ist ein Argument für weitere Versuche. Denn das lässt sich auf fast alles hochrechnen. Wenn China ein Kohlekraftwerk baut, dann erzeugt das mehr CO² als ein kleines Pissland insgesamt erzeugen kann. Wenn also China weiter so Dinger baut, weiterhin alle Fleisch konsumieren wollen etc. etc. dann bedeutet das, weil wir eben alle globalisiert sind, dass es völlig wurscht ist, was ein kleines Pissland macht. Nicht aus Sicht der Tiere. Aber wieviele Affen gäbe es denn ohne diese Einrichtungen? Mehr in Deutschland? Ich bezweifel das stark. Das Leid wird also dadurch verringert, dass es, ganz allgemein, auch weniger Affen gibt. Ob man das nun in die eine oder andere Richtung wertet, mag ja sein.

    Oder wie ich immer sage: Wale kurz vorm Aussterben? Dann haben sie es wenigstens hinter sich!

  4. #24
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    Standard AW: Forschung contra Tierschutz

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Dieses Thema liebe ich förmlich, weil es dazu nur moralische und ethische Antworten gibt und die jeder für sich selber trifft und treffen muss. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen ob jemand wirklich an seine Prinzipien und weltanschauung glaubt, oder ob er sie auch auslebt.

    Ich halte Tierversuche für unumgänglich wenn man nicht NUR Menschen umbringen will. Für mich gibt es aber zwei verschiedene Arten von Tierversuchen. Die Eine ist dazu da, um Leben zu verlängern und zu verbessern, Krankheiten zu bekämpfen und zu heilen. Die andere Art ist dazu da das Ego zu verbessern bzw. der Nutzen beschränkt sich auf die Eitelkeit der Person, die es konsumiert. Es gibt sicherlich auch Fälle von Verbrennungen oder Entstellung, die dann einer guten Kosmetik bedürfen. Wieviel man sich davon dann aber ins Gesicht kleistern müsste, und das jeden Tag, man wäre Stunden damit beschäftigt wenn es so arg ist, und wahrscheinlich würde man es dann doch sehen können.
    Die Tierversuche zur Eitelkeit würde ich verbieten und dann können sich dan Laboren gerne Versuchspersonen anbieten, die das freiwillig tun. Am Besten diejenigen, die das konsumieren. So in der Art: "Du bietest dich uns an, wenns gut hilft bekommst du von uns von dem Zeug dein Leben lang, andernfalls: Pech gehabt." Das Wie ist mir aber mehr egal als das ob.

    Für die andere Art der Tierversuche könnte man versuchen mit einer sehr hoch entwickelten Computersimulation Tiere und Menschen künstlich zu erschaffen, die Auswirkungen von Krankheiten generieren und dann den Computer an Lösungen suchen lassen. Das setzt aber Unmengen an Rechenkapazität voraus, und man müsste jede Gensequenz berechnen können inkl. der Auswirkungen im Körper (!). FAST unmöglich. Aber denkbar in der Zukunft.

    Nur so als Anhaltspunkt, was ein Computer eben "kann".
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    Und doch, das Argument, dass es ansonsten die Chinesen täten ist ein Argument für weitere Versuche. Denn das lässt sich auf fast alles hochrechnen. Wenn China ein Kohlekraftwerk baut, dann erzeugt das mehr CO² als ein kleines Pissland insgesamt erzeugen kann. Wenn also China weiter so Dinger baut, weiterhin alle Fleisch konsumieren wollen etc. etc. dann bedeutet das, weil wir eben alle globalisiert sind, dass es völlig wurscht ist, was ein kleines Pissland macht. Nicht aus Sicht der Tiere. Aber wieviele Affen gäbe es denn ohne diese Einrichtungen? Mehr in Deutschland? Ich bezweifel das stark. Das Leid wird also dadurch verringert, dass es, ganz allgemein, auch weniger Affen gibt. Ob man das nun in die eine oder andere Richtung wertet, mag ja sein.

    Oder wie ich immer sage: Wale kurz vorm Aussterben? Dann haben sie es wenigstens hinter sich!
    Moral ist immer Auslegungssache. Man könnte auch einfach nur mal die Frage stellen, wieviele Tiersorten es gar nicht geben würde, wenn wir sie nicht ausplündern würden. Die Schweinezucht zum Beispiel ... in einem Zeitalter der Veganer würden die doch gar nicht erst gezüchtet werden. Was ist besser/schlechter, ein oder zwei Jahre ein Leben in Völlerei oder gar kein Leben? Ein geschlachtetes Tier hatte ein sorgenfreies Leben ... ohne Fleischfresser hätte es gar keins gehabt. Es ist immer interessant, mit der Moral zu jonglieren.
    HEIL SATAN

  5. #25
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    Standard AW: Forschung contra Tierschutz

    Zitat Zitat von torun Beitrag anzeigen
    Das sind die Standardargumente, jedes Medikament muss am Menschen getestet werden. Jeder Befürworter von Tierversuchen sollte sich freiwillig für die finalen Testreihen zur Verfügung stellen.


    Ich bin generell gegen jede Art von Tierversuchen.

    In Münster (NRW) passiert folgendes:

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    Die Stadtverwaltung unterstützt so etwas, aber wenn sich die AfD dort trifft, schalten die Behörden, Kirchen und Geschäfte die Lichter aus.
    "Die Größe einer Nation und ihr moralischer Fortschritt kann danach beurteilt werden, wie sie ihre Tiere behandeln."

    -Mahatma Gandhi-

  6. #26
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    Standard AW: Forschung contra Tierschutz

    Mal von dem moralischen Aspekt abgesehen wird ja auch davon geschrieben dass durch den Verzicht auf diese Versuche D eine Schlüsselposition in diesem Bereich verliert. China pfeift auf diese Bedenken, bietet dem Forscher die optimalen Bedingungen, eine deutlich größere Versuchsreihe und freut sich darüber.

  7. #27
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    Standard AW: Forschung contra Tierschutz

    Zitat Zitat von Smoker Beitrag anzeigen
    In solchen Fällen sage ich SCHEISS AUF DIE WISSENSCHAFT!
    Dann weisst Du wohl JETZT schon, das Du niemals weitergehende medizinische Versorgung benötigen wirst???

  8. #28
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    Standard AW: Forschung contra Tierschutz

    Zitat Zitat von torun Beitrag anzeigen
    Das sind die Standardargumente, jedes Medikament muss am Menschen getestet werden. Jeder Befürworter von Tierversuchen sollte sich freiwillig für die finalen Testreihen zur Verfügung stellen.

    DAS wird dann wohl die "Zukunft" sein.
    Wenn Du dann mal ein Medikament benötigst, das noch in der Forschung ist,
    dann biste wohl einer der ersten Testkandidaten?
    Mit ALLEN Konsequenzen natürlich.....

  9. #29
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    Standard AW: Forschung contra Tierschutz

    Zitat Zitat von Mütterchen Beitrag anzeigen
    Mal von dem moralischen Aspekt abgesehen wird ja auch davon geschrieben dass durch den Verzicht auf diese Versuche D eine Schlüsselposition in diesem Bereich verliert. China pfeift auf diese Bedenken, bietet dem Forscher die optimalen Bedingungen, eine deutlich größere Versuchsreihe und freut sich darüber.
    Moral ist halt immer ein schlechter Berater ... jedenfalls dann, wenn man keinen anderen hat und nur auf den inneren Moralbeauftragten hört. Man sollte schon gewisse ethische Prinzipien haben aber man muss auch vernünftig sein und abwägen. Die gesunde Rationalität ist m.E. gerade in Deutschland völlig unter die Räder geraten. Hier bestimmen mittlerweile übersensible Schnaufnasen den Zeitgeist ... Leute, die erstmal ihr emotional instabiles Innenleben in den Griff bekommen sollten. Wir hören viel zu sehr auf emotional unreife Menschen, die bei jedem kleinen Mist sofort Herzrhythmusstörungen bekommen.
    HEIL SATAN

  10. #30
    HPF Moderator Benutzerbild von Mütterchen
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    Standard AW: Forschung contra Tierschutz

    Zitat Zitat von Affenpriester Beitrag anzeigen
    Moral ist halt immer ein schlechter Berater ... jedenfalls dann, wenn man keinen anderen hat und nur auf den inneren Moralbeauftragten hört. Man sollte schon gewisse ethische Prinzipien haben aber man muss auch vernünftig sein und abwägen. Die gesunde Rationalität ist m.E. gerade in Deutschland völlig unter die Räder geraten. Hier bestimmen mittlerweile übersensible Schnaufnasen den Zeitgeist ... Leute, die erstmal ihr emotional instabiles Innenleben in den Griff bekommen sollten. Wir hören viel zu sehr auf emotional unreife Menschen, die bei jedem kleinen Mist sofort Herzrhythmusstörungen bekommen.
    Was ich nicht deutlich herausgestellt habe, aber in einem der verlinkten Artikeln auch zu lesen ist: es wurde unbefugt Bildmaterisl gesammelt bzw . Videoaufnahmen gemacht, diese wurden sehr drastisch zusammengesetzt und zeigten zwar daher nicht wirklich die Realität.Der Vorwurf, tierschutzrechtliche Standards nicht einzuhalten konnte nicht bestätigt werden. Das Max-Planck- Institut, an dem die Forschungsreihe lief, hat sich auch direkt in die Defensive drängen lassen bzw hat sich nicht wirklich dagegen behauptet, sondern die Versuchsreihe lieber fallen lassen.Wahrscheinlich aus Angst. Es scheint wirklich so zu sein dass in diesem Land einzelne Gruppen aushebeln können, was immer von ihnen angegangen wird.

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