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Thema: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

  1. #1001
    Mitglied Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von LOL Beitrag anzeigen
    Die Menschheit ist nicht ein einzelner Mensch, sondern die gesamte Menscheit welche immerfort die Zukunft der Menscheit als Ganzes gestaltet. Die Liebe zu deiner Frau in allen Ehren, aber das kann nie der höchste Gedanken der Menschheit sein...
    Das muss es auch nicht!

    Aber der höchste Gedanke der Menschheit kann sehr wohl die Liebe sein - und dazu bedarf es keiner Gottesvorstellung. Egal, ob diese nur groß und allmächtig ist oder rudimentär und winzig klein.

    Für dich kann es keine Liebe ohne diesen ominösen Gott geben - für mich und viele Andere schon.
    Während sich früher breite Schichten der Gesellschaft dem Urteil ihrer politischen Eliten fügten, will die Masse inzwischen selbst herrschen. Wenn das gemeine Volk weiter an Macht und Einfluss gewinnen sollte, käme das einer gesellschaftlichen Evolution im Rückwärtsgang gleich. Dieses könnte man auch als "soziale Degeneration" bezeichnen.

  2. #1002
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von GSch Beitrag anzeigen
    Der Atheismus ist genau so temporär wie jede andere Religion. Schließlich besteht er darin, die Basis der anderen Religionen zu leugnen. Gäbe es die nicht, gäbe es auch keinen Atheismus. Er ist also so eine Art Schmarotzer-Religion.
    Das ist schon fast Anerkennenswert!

    Stell dir mal folgendes vor: Ich erfinde aus dem Stehgreif eine Religion indem ich mich auf die Lehren des rosa Einhorns stütze, schreibe den ganzen Unfug (inkl. Kochrezepte für leckere Linsensuppe und ein Rezept für nen "Mohr im Hemd" [ja, bei Religionen ist Rassismus erlaubt!]) auf und sage nun, dass das rosa Einhorn Arbeit zwischen Montag und Freitag VERBIETET. Dann fordere ich wegen der Religionsfreiheit, dass, weil andere Religionen ebenfalls Feiertage bekommen, dass auf dieses essentielle Gebot ein Gesetz verabschiedet wird.

    Denkst du ernsthaft ich hätte damit Erfolg?

    Denkst du es wird sich eine "Anti-Rosa-Einhorn-Fraktion" bilden, die leugnet, dass es das rosa Einhorn gibt? Was es nicht gibt kann man nicht leugnen... es gibt ja keinen Beweis DAFÜR.

    Daher zu behaupten der Atheismus wäre eine Religion ist absurd. Es ist eine Anti-Religiösität. Die "ihr" im übrigen auch teilt oder glaubt ihr an griechische/römische Götter? Nein? Also Atheisten...

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    :-) Du redest Dir viel ein, weil Du das so sehen willst. Auch Nietzsche hat sich in vielem getäuscht - ich hatte mir die Beiträge über Nietzsche durchgelesen und fand bei ihm nicht, was Du finden willst. Er kommt bei mir nicht so an - aber ich erkenne, daß er an der Welt und seinem Wirken ziemlich kaputt gegangen ist.

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    Der Mann war später nachweislich krank. Vielleicht war er schon viel früher krank. Ich stimme ihm auch nicht in jeder Aussage zu. Würde ich das tun müsste wirklich jeder Mensch alle seine Werte über Bord werfen und dann neu (für sich) festlegen. Das wäre reine Anarchie und kein Zusammenleben mehr. Meiner Meinung nach funktioniert die Welt so nicht, und würde so auch nicht funktionieren.

    Du findest das nicht weil du etwas glauben möchtest was nicht da ist, wohingegen ich das wissen will, was da ist. Dass diesem, meinem aber auch gernellem, Wissen Schranken auferlegt sind, das steht außer Frage. Das bedeutet aber nicht, dass ich an etwas glauben muss.

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Das muss es auch nicht!Aber der höchste Gedanke der Menschheit kann sehr wohl die Liebe sein - und dazu bedarf es keiner Gottesvorstellung. Egal, ob diese nur groß und allmächtig ist oder rudimentär und winzig klein.Für dich kann es keine Liebe ohne diesen ominösen Gott geben - für mich und viele Andere schon.
    Und warum ist das so? Weil sie Gott in den Status erheben mehr zu sein, als sie dem Menschen zutrauen. Sie entwerten den Menschen indem sie ihm die Möglichkeit und auch die Fähigkeit aberkennen, Liebe in der reinsten Form zu fühlen als auch auszuführen. Das kann nur Gott, denn Gott ist ja das Maxim. Der Mensch ist generell fehlbar, und daher muss jede Eigenschaft, jede Fähigkeit ebenfalls fehlbar sein.

    Letztlich geben sie damit den Menschen und sich selber auf. Weil sie resignieren. Ansich die perfekte Ausrede. "Ich bin fehlbar, ohne Gott bin ich nichts. Und das gilt auch für alle Anderen."
    Geändert von Nietzsche (03.03.2021 um 11:27 Uhr)

  3. #1003
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Das ist schon fast Anerkennenswert!

    Stell dir mal folgendes vor: Ich erfinde aus dem Stehgreif eine Religion indem ich mich auf die Lehren des rosa Einhorns stütze, schreibe den ganzen Unfug (inkl. Kochrezepte für leckere Linsensuppe und ein Rezept für nen "Mohr im Hemd" [ja, bei Religionen ist Rassismus erlaubt!]) auf und sage nun, dass das rosa Einhorn Arbeit zwischen Montag und Freitag VERBIETET. Dann fordere ich wegen der Religionsfreiheit, dass, weil andere Religionen ebenfalls Feiertage bekommen, dass auf dieses essentielle Gebot ein Gesetz verabschiedet wird.

    Denkst du ernsthaft ich hätte damit Erfolg?

    Denkst du es wird sich eine "Anti-Rosa-Einhorn-Fraktion" bilden, die leugnet, dass es das rosa Einhorn gibt? Was es nicht gibt kann man nicht leugnen... es gibt ja keinen Beweis DAFÜR.

    Daher zu behaupten der Atheismus wäre eine Religion ist absurd. Es ist eine Anti-Religiösität. Die "ihr" im übrigen auch teilt oder glaubt ihr an griechische/römische Götter? Nein? Also Atheisten...


    Der Mann war später nachweislich krank. Vielleicht war er schon viel früher krank. Ich stimme ihm auch nicht in jeder Aussage zu. Würde ich das tun müsste wirklich jeder Mensch alle seine Werte über Bord werfen und dann neu (für sich) festlegen. Das wäre reine Anarchie und kein Zusammenleben mehr. Meiner Meinung nach funktioniert die Welt so nicht, und würde so auch nicht funktionieren.

    Du findest das nicht weil du etwas glauben möchtest was nicht da ist, wohingegen ich das wissen will, was da ist. Dass diesem, meinem aber auch gernellem, Wissen Schranken auferlegt sind, das steht außer Frage. Das bedeutet aber nicht, dass ich an etwas glauben muss.


    Und warum ist das so? Weil sie Gott in den Status erheben mehr zu sein, als sie dem Menschen zutrauen. Sie entwerten den Menschen indem sie ihm die Möglichkeit und auch die Fähigkeit aberkennen, Liebe in der reinsten Form zu fühlen als auch auszuführen. Das kann nur Gott, denn Gott ist ja das Maxim. Der Mensch ist generell fehlbar, und daher muss jede Eigenschaft, jede Fähigkeit ebenfalls fehlbar sein.

    Letztlich geben sie damit den Menschen und sich selber auf. Weil sie resignieren. Ansich die perfekte Ausrede. "Ich bin fehlbar, ohne Gott bin ich nichts. Und das gilt auch für alle Anderen."
    Sehr guter Schlussteil!
    Während sich früher breite Schichten der Gesellschaft dem Urteil ihrer politischen Eliten fügten, will die Masse inzwischen selbst herrschen. Wenn das gemeine Volk weiter an Macht und Einfluss gewinnen sollte, käme das einer gesellschaftlichen Evolution im Rückwärtsgang gleich. Dieses könnte man auch als "soziale Degeneration" bezeichnen.

  4. #1004
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Ehrlich? Nichts gegen diesen "philosophischen Slapstick", aber das hätten Olli Dittrich und Wiegald Boning in der "Samstag Nacht Show" genauso hingekriegt. Mindestens!
    Die genannten Personen sagen mir nichts. Hingegen vermag ich mich der Darstellung von Heideggers "Essenz" anzuschließen. Geschwurbel ist halt nicht so mein Ding.
    Hingegen:
    Die Wirklichkeit. Ist sehr konkret und spottet in ihrem Wirken allen einfachen Mustern.
    Deutsche mit Vertriebenenhintergrund


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  5. #1005
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von Ansuz Beitrag anzeigen
    Die genannten Personen sagen mir nichts. Hingegen vermag ich mich der Darstellung von Heideggers "Essenz" anzuschließen. Geschwurbel ist halt nicht so mein Ding.
    Hingegen:
    Die Wirklichkeit. Ist sehr konkret und spottet in ihrem Wirken allen einfachen Mustern.

    Oftmals aber ist die Einfachheit des Verstehens gar nicht so fern...
    Während sich früher breite Schichten der Gesellschaft dem Urteil ihrer politischen Eliten fügten, will die Masse inzwischen selbst herrschen. Wenn das gemeine Volk weiter an Macht und Einfluss gewinnen sollte, käme das einer gesellschaftlichen Evolution im Rückwärtsgang gleich. Dieses könnte man auch als "soziale Degeneration" bezeichnen.

  6. #1006
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Wenn die Menschheit endlich begreift und versteht, dass wir alle, jeder für sich und auch alle zusammen, GOTT SIND, dann haben wir endlich das intellektuell-mentale Stadium erreicht, das ich mir für die Gemeinschaften der Völker vorstelle.

    Alle anderen Vorstellungen, was Religionen und Spiritualität betrifft, sehe ich als hinderlich auf dem Weg zur Ausbildung und Ausformung eben jener Volksgemeinschaft(en) an.

    Aber ich kann dich trotzdem verstehen. Für dich hat dein persönliches Glaubenskonstrukt den gleichen Sinn wie für alle Gläubigen: Es soll dir Halt geben.

    Ich hingegen "arbeite" an einem ideologischen Konzept für einen zukünftigen Menschen, der dieses Bedürfnis auf einer bereits überwundenen Entwicklungsstufe hinter sich zurückliegen lassen könnte...

    Hoffnung, Sicherheit, Halt, Schutz - alles Attribute, die den Menschen durchweg als hilfsbedürftig in seinem Sein definieren.

    Und genau DAS ist der Mensch eben nicht; es wurde ihm seit Jahrtausenden nur eingeredet. Es gilt endlich, sich von dieser mentalen Suggestion, die eigentlich sogar eine geistige Unterdrückung darstellt, zu befreien.
    Du weißt, ich sehe das anders. Und ich fühle mich auch nicht beeinflußt, sondern ich weiß, daß wir auf dieser Erde nur kleine Erdinge sind, und im Zusammenhang mit dem Universum - sind wir wie Zellen in einem großen Leib - wir wirken auf unsere Art und wären wir nicht gewollt - von der Kraft, die über allem steht, die in allem ist - dann wären wir nicht. Ganz einfach.

    So aber leben wir mit Sinn - auch wenn wir oft die Kraft Mephistos, des Zerstörers sind - auch dann sind wir im göttlichen Sinn noch mit Sinn behaftet, denn wir verändern damit die Welt und es können neue Arten und Formen entstehen.

    Alles hat in dem großen Komplex seine Sinnhaftigkeit.

    Natürlich leben wir jetzt und hier - und wirken - genauso, wie Menschen vor 100, 200, 1000, 3000 und 10 000 Jahren gewirkt haben - immer in ihrer Zeit.

    Dr. Alexander Gosztonyi hat das auch richtig beschrieben - später merkte ich, daß das theosophische Wissen mit in seine Bücher eingeflossen ist. Es kann gar nicht anders sein - der Aufbau des Menschen - nicht nur das rein Körperliche - aber auf das beziehen sich ja die Menschen vor allem. Wenn sie nicht darüber hinaus schauen können.

    Aber - die Zeiten ändern sich und vieles ist noch möglich.

  7. #1007
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Das muss es auch nicht!

    Aber der höchste Gedanke der Menschheit kann sehr wohl die Liebe sein - und dazu bedarf es keiner Gottesvorstellung. Egal, ob diese nur groß und allmächtig ist oder rudimentär und winzig klein.

    Für dich kann es keine Liebe ohne diesen ominösen Gott geben - für mich und viele Andere schon.
    1) Welche Liebe genau meinst du?
    2) Der "ominöse Gott" bedeutet Ewigkeit. Ewige Liebe, ewiges Leben. Darunter machen wir es nunmal nicht...
    Wer zwischen Täter und Opfer eine neutrale Haltung einnimmt, der hilft dem Täter

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  8. #1008
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von LOL Beitrag anzeigen
    1) Welche Liebe genau meinst du?
    2) Der "ominöse Gott" bedeutet Ewigkeit. Ewige Liebe, ewiges Leben. Darunter machen wir es nunmal nicht...
    Die Ewigkeit, die die Kirche meint, meinen aber andere Religionen nicht. Ich mußte diese Unterscheidung auch erst lernen, als ich mich auf den Weg machte, der noch lange nicht zu Ende gegangen ist. Ewigkeit bei der Kirche heißt: wenn der Körper stirbt, dann stirbt die Seele - wird ein Mensch geboren, wird auch die Seele mit geboren.

    So aber sieht es in anderen Religionen nicht aus. Dort bleibt die Seele unabänderlich und wächst mit, indem sie Einlaß findet bei der Zeugung. Und indem sie in dem kurzen Leben des Körpers mit diesem lernt - umgeben und geleitet von Geist - sowie ich es verstanden habe, geht sie beim Übergang in die andere Welt, um von dort zu wissen, wo und wie und unter welchen Umständen sie wieder den Körper bekommt - dabei spielt die andere, für uns unsichtbare Welt eine große Rolle, weil sie dort lernt, welche Aufgaben sie bei der nächsten und nächsten und nächsten Geburt braucht, um zu lernen, denn bis zur Vollendung ist es noch ein weiter Weg.

    Wobei mich grault, wieder in eine Welt zurück zu kommen, in der Fleisch das andere Fleisch frißt und sich unnötig Leid zufügt.

    Besser in kuschliger Wärme und viel Licht bleiben und an nichts Schlimmes mehr denken.

    Das aber hat Gott mit uns nicht vor. Er denkt viel weiter und vom Ende her.

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    Seite 147 - Menschliche und kosmische Zyklenie Runden und Rassen in unsJAMES T. BELDERIS
    Wir werden es wohl nicht loswerden.

    Wenn wir den Prozeß des Wachstums näher betrachten, finden wir einengemeinsamen Nenner für universale Proportionen. Von den Planeten und denSternen bis zu jeder Art des Lebens auf Erden – alles geht durch fortschreitendeStadien der Entwicklung von niedrigen Organisationsformen zu höheren. Aberwas ist es, das dieses Wachstum von einem Stadium zum nächsten leitet? DasPotential für die höher entwickelten Ebenen der Entwicklung muß in den ihnenvorausgehenden niedrigeren Ebenen enthalten sein; dieses Potential kannjedoch nicht auf der physischen Ebene gefunden werden. Materie kann ihreeigene Transformation nicht organisieren. Etwas anderes muß den Prozeßleiten, etwas jenseits der Materie. Dieses muß seinerseits auch wieder von etwasHöherem organisiert sein, und das wiederum von etwas noch Höherem. Sobeginnt alle manifestierte Evolution mit den niedrigsten Formen – aber siewird von den höchsten Ebenen des Seins organisiert
    Wie groß sind wir im Vergleich zum Universum ? Und da sollte keiner so groß und so mächtig und so intelligent sein, dieses Universum zu beherrschen ? Seine Abläufe zu regulieren ? Sie auf alles Kommende vorbereiten können ? Alles läuft einfach so ?
    Wie manche denken und hoffen - und nur die Erde bestimmt das mächtige Universum ? Wohin laufen die Gedanken mancher Menschen, wenn sie sich so mächtig halten, daß sie alles kontrollieren können ? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Mensch
    und Gott, daß wir doch nicht einfach so eine Zufallserscheinung sein können, glaubt das wirklich Jeder, daß alle Wissenschaft - die noch vor Jahrmillionen mit ihren Erscheinungen auftrat, aber nie in Formel gefaßt wurden - schriftlich - aber sie existierten bereits - auch ohne, daß es uns gegeben hat.

    Unsere wechselnden vergangenen und zukünftigen Voraussetzungendeuten darauf hin, daß das Geschlecht und die Geschlechtsunterschiede für diemenschliche Existenz nicht fundamental sind. Da die Erde den materiellstenPunkt in ihrer Evolution überschritten hat, verändert sich die Betonung fürihre Reiche von der physischen Manifestation zu spirituellem Ausdruck hin.Die zukünftige menschliche Evolution hängt von unserer Kultivierung derhöheren mentalen, intuitiven und spirituellen Qualitäten ab, die sich nebenvielem anderen als Mitleid, Selbstlosigkeit, Willensstärke, Wissen, Intuition,Selbstentschlossenheit, Selbstausdruck, Zusammenarbeit, Dienen, Gerechtigkeit und Liebe zeigen. Manche dieser Qualitäten waren ursprünglich mit demeinen oder anderen der Geschlechter verbunden, so wie das mit wenigerwünschenswerten Charakterzügen der Fall war wie Aggression, Gewalt,Ignoranz, Wettbewerb, Unterwürfigkeit, Schwäche, Frivolität und Passivität.Der Fortschritt als Menschen beruht jedoch auf jedem einzelnen Individuumin der Erreichung von ausgewogenem, spirituellem Wachstum. SowohlMänner als auch Frauen müssen all die positiven menschlichen Qualitätenhervorbringen, die in spirituellen Traditionen weltweit betont werden, undden negativen Aspekten in sich entgegentreten und sie überwinden. Bei derVerfolgung dieses Pfades der Entwicklung können wir, jeder einzelne, nichtnur ein vollendeterer Mensch werden, sondern auch ein wahrhaftigerer undvollständigerer Ausdruck des göttlichen Bewußtseinszentrums in uns, das wiressentiell sind.
    Manchmal kommt mir die Entwicklung Chinas in den Sinn. War es Zufall oder war es Schicksal ?

    Ich glaube, es war bewußt so gewollt. Von Gott. Auch, wenn die Chinesen diese Art Gläubigkeit nicht haben. Aber - wenn nichts Zufall ist - dann - setzen wir für Gott - das Wort Kraft ein - dann war es eine intelligente Kraft, die alle Geschicke der Welt
    so geschickt setzt und diese KRAFT hat sich immer dabei was gedacht.

    Blicke ich auf mein gelebtes Leben zurück, dann fällt mir ein, daß sich vieles bewegt hat, was ich gar nicht so voraus gesehen hatte und es kam mir alles - auf irgendeine Weise - zugute - ich fand immer Menschen, die da waren - ich fand immer Wege, die
    zwar schwer waren, aber die ich gehen mußte und ich bin sie "durchgestiefelt"und habe vieles im Leben geschafft, was ich mir eigentlich nie zugemutet hatte.

    Meiner Ansicht nach gibt es ein Schicksal, daß gelenkt wird, obwohl man vorher nie daran gedacht hat und oftmals findet man Menschen, die man einfach gebraucht hat.

    Vielleicht ergeht es anderen Menschen auch so.

  9. #1009
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von LOL Beitrag anzeigen
    1) Welche Liebe genau meinst du?
    2) Der "ominöse Gott" bedeutet Ewigkeit. Ewige Liebe, ewiges Leben. Darunter machen wir es nunmal nicht...

    Ich meine die Liebe des Menschen zu sich selbst, zu seinen Nächsten und zu seiner Natur.

    Hast du dich jemals gefragt, warum diese "Ewigkeit", das erreichen und durchleben selbiger, überhaupt ein anzustrebender Zustand, ein zu ersehnendes Ziel, sein sollte?

    Woher kommt das Hadern mit der Endlichkeit?

    Sag es mir!

    Es gibt kein "darunter" und ein "darüber", was die Endlichkeit betrifft. Wer das begreift und verinnerlicht, erst der ist mit sich im Reinen...
    Während sich früher breite Schichten der Gesellschaft dem Urteil ihrer politischen Eliten fügten, will die Masse inzwischen selbst herrschen. Wenn das gemeine Volk weiter an Macht und Einfluss gewinnen sollte, käme das einer gesellschaftlichen Evolution im Rückwärtsgang gleich. Dieses könnte man auch als "soziale Degeneration" bezeichnen.

  10. #1010
    Erfahrener Kamikaze Benutzerbild von Trantor
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen Frieden auf Erden. Sei kein Kleinkind. Deine Luftballonwelt wird es nie geben.
    Du meinst es ist eine Luftballonwelt wenn man aufhört Menschen zu verbrennen....
    aber wie gesagt, ich will ja gar nicht aufhören, nur über die Ziele die verbrannt gehören sind wir uns uneinig.....mein Ziel wären eher die Menschen zu verbrennen die andere Menschen verbrennen wollen.....
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.”
    Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

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