User in diesem Thread gebannt : Daggu and Heisenberg


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Thema: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

  1. #621
    Mitglied Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von Gehirnnutzer Beitrag anzeigen
    Dann informier dich mal darüber, wie er Jerusalem erobert hat.
    Das hier?

    (...) Vertrag von Jaffa am 11. Februar 1229: Einigung mit dem Sultan. Ein zehnjähriger Waffenstillstand wurde geschlossen. Der Sultan trat mit [Links nur für registrierte Nutzer], [Links nur für registrierte Nutzer] und [Links nur für registrierte Nutzer] die wichtigsten Ziele der christlichen Pilger sowie einige weitere kleinere Orte an Friedrich ab (...)

  2. #622
    Mitglied Benutzerbild von Gehirnnutzer
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Das hier?

    (...) Vertrag von Jaffa am 11. Februar 1229: Einigung mit dem Sultan. Ein zehnjähriger Waffenstillstand wurde geschlossen. Der Sultan trat mit [Links nur für registrierte Nutzer], [Links nur für registrierte Nutzer] und [Links nur für registrierte Nutzer] die wichtigsten Ziele der christlichen Pilger sowie einige weitere kleinere Orte an Friedrich ab (...)
    Richtig.
    You are in front of me.
    If you value your lives be somewhere else


  3. #623
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von Eridani Beitrag anzeigen
    Ich bezweifel stark, dass es in 54 Jahren noch Geisteskranke auf diesem Planeten geben wird, die an diesen Spuk glauben!
    Frag mal einen Pfleger in einer Psychiatrischen Klinik, wie viele durch Drogen und Alkohol und Mißbrauch und noch anderen Dingen - Zwangsvergewaltigungen und viele Dinge dort landen, die nichts mit Religion zu tun haben.

    Ich kann Dir das deshalb sagen, weil ich Menschen, die dort arbeiten, kenne.

    Und nein, der Islam wird das Christentum nicht überholen - wenn er das zeitweilig tut, dann wird die Welt für eine Weile eine sehr schlechte werden und von Elend und Leid überzogen werden - im Christentum liegen die Grundlagen für ein besseres Leben.

    Man sieht es doch heute schon, daß ihnen weder die Schöpfung was bedeutet, noch der einzelne Mensch. Und wo sie hinkommen, breitet sich Elend, Tod und Verbrechen aus.

    Aber alles ist immer nur zeitweilig.

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    Die Wissenschaft von heute bewegt sich mit dem Strom des neuen Zyklus und studiert die wiederkehrenden Bedingungen nicht nur in den verschiedenen Gebieten der Naturkräfte und -phänomene, sondern auch im Ablauf des menschlichen Daseins. Die Wissenschaft beginnt sich sehr wohl der engen Beziehungen zwischen ihren eigenen Untersuchungen, dem täglichen Leben und dem allgemeinen Wohlergehen der Menschheit jetzt und in Zukunft bewusst zu werden. Außerdem gibt es eine wachsende Tendenz, die Resultate der Untersuchung der Periodizität des einen Wissensgebietes mit den Ergebnissen ähnlicher Forschungen auf anderen Gebieten zu vergleichen. Je weiter diese Untersuchungen sich erstrecken, um so deutlicher zeigt sich die fundamentale Einheit von Mensch und Natur. Um ein Beispiel zu geben: Man untersucht den Zusammenhang zwischen den Aktivitäten der Sonnenflecken und dem Wetter, dem Wachstum der Pflanzen, Kriegen, Schwankungen im Geschäftsleben, dem Radioempfang und so weiter.

    Periodizität wird wahrgenommen und im Auftreten von Überschwemmungen, Trockenzeiten, Hungersnöten, Krankheiten, Katastrophen, magnetischen Stürmen, dem Polarlicht und Erdbeben aufgezeichnet; und ebenso beim Erscheinen großer Menschen und dem Fortschritt und Rückschritt auf dem Gebiet der Kunst und Wissenschaft; beim Aufstieg und Niedergang von Nationen und ganzen Zivilisationen; bei den Veränderungen der kontinentalen Küstenlinien und von Bergen, die sich langsam heben oder senken; bei Eiszeiten, die kamen und gingen, und Beweise für frühere tropische Klimate in nördlichen Gebieten hinterließen; bei den auf die Jahreszeiten abgestimmten Gewohnheiten von Tieren und vieles mehr. Dieses wissenschaftliche Interesse spiegelt sich in der Tagespresse wieder. Das eröffnet den Weg zu mehr Kenntnissen über das alte Gesetz der Zyklen, das den Schlüssel zu allen Bewegungen in der Natur bildet.

    Weder wissenschaftliche Ausbildung noch eine besondere Vorstellungskraft sind erforderlich, um zu erkennen, dass sich die wiederkehrenden irdischen Veränderungen unvermeidlich im Leben der Bewohner widerspiegeln. Das ist an sich eine bemerkenswerte Tatsache. Und der Beweis, dass Mensch und Natur miteinander verbunden sind und unter denselben Gesetzen evolvieren, ist genauso einfach wie verständlich. Der Wirkungsweise des Gesetzes der Periodizität kann man auf zwei Arten folgen – vom Kleinen zum Großen und umgekehrt.

    Betrachten Sie die wiederkehrenden ‘Ereignisse’ von Zeit, Materie und bewusstem Leben. Nehmen Sie zunächst die kreisenden Atome, welche Moleküle formen und sich zu Zellen vereinigen, die ihrerseits die Organe des menschlichen Körpers aufbauen, der ein Menschenleben lang existiert. Beim Tod zerstreuen sich die Atome, um ihren Weg durch andere Formen irdischer Materie fortzusetzen. Wenn der Mensch an den Punkt gelangt, eine neue Inkarnations-Runde zu beginnen, vereinigen sich die Atome wieder, um beim Aufbau seines neuen Körpers zu helfen. Nehmen Sie als nächstes den bewussten Lebensfunken –den inneren Menschen –, der sich durch den heranwachsenden Körper des Embryos, des Säuglings, des Kleinkindes, des Jungen oder Mädchens und des Erwachsenen entfaltet, dann den alt gewordenen Körper verlässt und von seiner hiesigen Existenz in einen Zyklus in etherischeren Reichen übergeht. Die vorübergehenden Augenblicke werden mittlerweile zu Stunden, Tagen, Wochen, Monaten, Jahren, die ihrerseits zu Jahrhunderten, Sonnenperioden und vollständigen Runden eines Universums werden und so weiter.
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Unser Leben ist nur ein Flügelschlag im gesamten Leben mit allem, was ist. Universum und Kosmen mit eingeschlossen. Wir sind zu klein im Denken und werden es nie begreifen - das Große, was dahinter steht.

  4. #624
    Mitglied Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von Gehirnnutzer Beitrag anzeigen
    Wandel heißt nicht automatisch positiv. Wandel bezeichnet auch negatives, wie z.b. das erstarken des Salafismus oder des Wahabismus im Islam. Beschäftige dich mal mit Friedrich dem II: (HRR) und Al-Andalus und dem dortigedn Verhältnis zwischen den Religionen.
    Al-Andalus? Die Mehrheit der Bevölkerung waren Christen, Schutzbefohlene, die hochbesteuert wurden. Sollte man die etwa meucheln? Das lag nicht im Sinn des damaligen Islam, ebensowenig wie Missionierung, da ja der Dhimmi mehr einbrachte als der muslimische Fellache.
    Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Islam das Erbe von mehreren Hochkulturen, die er überrannte, in nicht einmal 1000 Jahren restlos verprasste.
    Die christliche Theologie ist die Grossmutter des Bolschewismus.
    O. Spengler - Jahre der Entscheidung - 1934

  5. #625
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Al-Andalus? Die Mehrheit der Bevölkerung waren Christen, Schutzbefohlene, die hochbesteuert wurden. Sollte man die etwa meucheln? Das lag nicht im Sinn des damaligen Islam, ebensowenig wie Missionierung, da ja der Dhimmi mehr einbrachte als der muslimische Fellache.
    Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Islam das Erbe von mehreren Hochkulturen, die er überrannte, in nicht einmal 1000 Jahren restlos verprasste.
    Die Frage ist ja, warum diese ‚Hochkulturen‘ (Westen jetzt mal dazugezählt), dieser ‚Bedrohung‘ nicht Herr werden konnten/können - und nein die Perser und Römer hatten keine volksfeindlichen Politiker, die Muslime millionenfach eingeladen haben. Man erhebt sich immer über die rückständigen Völker Afrikas und dem mittleren Osten und trotzdem muss der ‚zivilisierte‘ weisse Mann um sein Überleben fürchten.... Da fragt man sich schon, was einem Kenntnis über Latein, Quantencomputer und Finanzmärkte bringt, wenn man dem rustikalen Wesen dieser Völker nichts entgegensetzen kann.

    Gödel described his religion as "baptized Lutheran (but not member of any religious congregation). My belief is theistic, not pantheistic, following Leibniz rather than Spinoza." He said about Islam: "I like Islam: it is a consistent [or consequential] idea of religion and open-minded."
    Kurt Gödel

  6. #626
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von Differentialgeometer Beitrag anzeigen
    Die Frage ist ja, warum diese ‚Hochkulturen‘ (Westen jetzt mal dazugezählt), dieser ‚Bedrohung‘ nicht Herr werden konnten/können - und nein die Perser und Römer hatten keine volksfeindlichen Politiker, die Muslime millionenfach eingeladen haben. Man erhebt sich immer über die rückständigen Völker Afrikas und dem mittleren Osten und trotzdem muss der ‚zivilisierte‘ weisse Mann um sein Überleben fürchten.... Da fragt man sich schon, was einem Kenntnis über Latein, Quantencomputer und Finanzmärkte bringt, wenn man dem rustikalen Wesen dieser Völker nichts entgegensetzen kann.
    Nun, Byzanz war nicht das alte Rom, sondern ein von Glaubenstreitereien innerhalb des Christentums zerfressenes Staatswesen. Statt sich mit aller Macht den Wüstenhorden entgegenzustellen, verzettelte man sich im Bilderstreit. Man denke nur, dass man Krieg gegen Häretiker führte, in dem Fall gegen die Paulikianer, die sich gar mit den Arabern verbündeten.
    Zumal Byzanz sich schon weit vorher in den Händeln mit den Sassaniden vorausgabt hatte, die wiederum Glaubensprobleme anderer Art hatten. Nur sind die Sassandiden eher und völlig umgefallen.
    Zuguterletzt sollte man sich fragen warum und wann der Islam entstanden ist. Vor Mohamed gingen sich im Süden der arabischen Halbinsel jüdische und christliche Araber an die Kehle. In dieser Hinsicht war es aus Sicht der Araber ein Fortschritt, dass Mohamed die Araber mit einer neuen Religion vereinte.
    Dass nun die unter einem Glauben vereinten Araber ein leichtes Spiel gegen diese zerrütteten Reiche hatten, die ja auch nur Erben waren, versteht sich wohl von selbst.
    Die christliche Theologie ist die Grossmutter des Bolschewismus.
    O. Spengler - Jahre der Entscheidung - 1934

  7. #627
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Es ist erstaunlich, wie robust sich China gegenüber dem Verfallskult des Christentums und dem arabischen Wüstenkult gezeigt hat.
    Die christliche Theologie ist die Grossmutter des Bolschewismus.
    O. Spengler - Jahre der Entscheidung - 1934

  8. #628
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    China war ja wohl auch immer ein Feudalstaat - bis der Kommunismus kam. Aber wie konsumistisch und egoistisch sind die Einkindchinesen schon heute eingestellt und wie gierig wird dann erst die nächste Generation sein?
    Die Dekadenz der Hochkulturen kam eben immer durch die unersättliche Gier, das immer mehr haben und beherrschen wollen. Da niemand mehr geben wollte, schon gar nicht sein Leben, mussten diese Reiche natürlich untergehen.
    Das ist dann immer die Chance der Barbaren. Die bekanntesten Beispiele sind die invasions barbares ins Römische Reich und die Eroberung des Landes Kanaan durch die mosaischen Wüstensöhne. Bei den Sumerern war's dasselbe: semitische Nomaden wurden so zahlreich, dass die sumerische Sprache ausstarb und sich das semitische Akkadisch durchsetzte. Im 7.Jh. dann schon wieder derselbe Vorgang mit dem Islam.
    Spruch des Propheten des Friedens: man baddala dīna-hū, fa qtulū-hu!

  9. #629
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Es ist erstaunlich, wie robust sich China gegenüber dem Verfallskult des Christentums und dem arabischen Wüstenkult gezeigt hat.
    Naja, die haben es halt durch eine andere totalitäre Ideologie ersetzt bzw. nicht ersetzt sondern sich vorher angeeignet, die nicht zimperlich auf subversive Elemente reagiert. Dafür fressen sie rohe/lebendige Mäuse, Fledermäuse und Affen..... Einen Tod muss man sterben....
    Geändert von Differentialgeometer (04.02.2021 um 08:17 Uhr)

    Gödel described his religion as "baptized Lutheran (but not member of any religious congregation). My belief is theistic, not pantheistic, following Leibniz rather than Spinoza." He said about Islam: "I like Islam: it is a consistent [or consequential] idea of religion and open-minded."
    Kurt Gödel

  10. #630
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    Standard AW: Wie lange kann sich das Christentum noch halten ?

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Nun, Byzanz war nicht das alte Rom, sondern ein von Glaubenstreitereien innerhalb des Christentums zerfressenes Staatswesen. Statt sich mit aller Macht den Wüstenhorden entgegenzustellen, verzettelte man sich im Bilderstreit. Man denke nur, dass man Krieg gegen Häretiker führte, in dem Fall gegen die Paulikianer, die sich gar mit den Arabern verbündeten.
    Zumal Byzanz sich schon weit vorher in den Händeln mit den Sassaniden vorausgabt hatte, die wiederum Glaubensprobleme anderer Art hatten. Nur sind die Sassandiden eher und völlig umgefallen.
    Zuguterletzt sollte man sich fragen warum und wann der Islam entstanden ist. Vor Mohamed gingen sich im Süden der arabischen Halbinsel jüdische und christliche Araber an die Kehle. In dieser Hinsicht war es aus Sicht der Araber ein Fortschritt, dass Mohamed die Araber mit einer neuen Religion vereinte.
    Dass nun die unter einem Glauben vereinten Araber ein leichtes Spiel gegen diese zerrütteten Reiche hatten, die ja auch nur Erben waren, versteht sich wohl von selbst.
    Innerhalb des Islam gibt es verschiedene Richtungen, die sich auch bekriegen. Das darf nicht vergessen werden. Ich fasse es mal so zusammen, daß es der Mensch ist, der Religionen groß werden läßt und auch wieder klein.

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Ein ganzes Buch könnte über die Tatsachen geschrieben werden, welche in dieser Zitatstelle dargestellt sind. Nicht einmal eine ganze Reihe von Bänden würde für dieses besonders interessante Thema ausreichen, das teilweise in diesem kleinen Buch umrissen wird. Die Lehren der Geheimlehre sind keine Theorien oder hypothetischen Halbwahrheiten. Es sind in der Tat konkrete Berichte, welche die Jahrhunderte hindurch von den am höchsten entwickelten und edelsten Menschen der Rasse aufbewahrt wurden. Diese Berichte sind sicher in den geheimen Büchern der Großen Weißen Loge der Meister aufbewahrt, die H. P. Blavatsky als Botin zu ihren Mitmenschen sandten.


    Was diese alten Aufzeichnungen über die Urgeschichte erzählen, stellt alles, was historisch über die Lebensgeschichte des Menschen und der Erde bekannt ist, in den Schatten. In der großartigen Perspektive des Ganzen finden alle die verwirrenden Angaben über Evolution, Archäologie, Geologie und so weiter ihren logischen Platz und Zeitpunkt. Ein bedeutsames Beispiel in diesem Schema ist die Tatsache, dass im Prozess des menschlichen Fortschritts nicht alle Menschen gemeinsam und gleichzeitig dasselbe Niveau erreichen. Das ist eine Erklärung für die gleichzeitig in denselben geologischen Schichten auftretenden archäologischen Funde von hohen und niedrigen Zivilisationen. Das erklärt auch das Auftreten von übereinander gebauten Städten, wobei die unteren Schichten einen höheren Entwicklungsgrad aufweisen als die oberen.
    Wann ist eine Gesellschaft zivilisiert ?

    Wenn sie Hinrichtungen öffentlich aufführt und Menschen zu einem Glauben zwingt, mit Gewalt, Mord, Folter ?

    Ab wann kann man davon sprechen, daß die zivilisierte Gesellschaft dem Menschen gut tut ?

    Wenn Menschen sich helfen, wenn sie in Not sind - wenn sie nicht die Armut verachten - wenn sie Menschen gleichberechtigt leben lassen und Regierungen dafür sorgen, daß der Mensch in Arbeit ist und davon leben kann ?

    Gehen wir nach diesem Schema, müßte man hinterfragen, welche Gesellschaft dann zivilisiert ist.

    Es ist völlig natürlich, dass sich Mitglieder der menschlichen Rasse entsprechend ihrer allgemeinen Evolutionsstufe zu kleineren oder größeren Gruppen zusammenschließen. Darüber hinaus ist ein gleichzeitiger Zusammenschluss von Gruppen verschiedener Stufen eine allgemeine Lebensregel. Wir müssen nur an den Schulunterricht denken, von der Grundschule bis hin zu den Universitäten sind die Schüler und Studenten in Gruppen und Klassen eingeteilt. Diese Analogie gilt für die gesamte Menschheitsfamilie als Rasse, wo wir gleichzeitig Vertreter für die Phase der Kindheit, der Jugend, das Erwachsenenalter und das Alter finden können – alle durchlaufen ihre Entwicklung gemeinsam. Die Menschheit hat und hatte immer ihre unterschiedlichen Altersgruppen evolutionären Wachstums. Jede Gruppe erarbeitet ihren rechtmäßigen ‘Platz an der Sonne’ mentaler und spiritueller Erleuchtung. Es ist alles genauso natürlich wie die Tatsache, dass an einem Ort der Tag anbricht, während die Sonne zur gleichen Zeit an einem anderen Ort hoch am Himmel steht, am nächsten Ort untergeht und schließlich an einem weiteren Platz nur schwach vom Mitternachtsmond reflektiert wird – und das alles auf dieser einen Welt.
    Folglich: Es gibt keine "einzig wahre Religion", das ist nonsens.

    Evolution ist nur ein anderes Wort für zyklische Gesetzmäßigkeit. Die Rasse bewegt sich nicht en masse in einer linearen Evolution. Diese Tatsache ist offensichtlich, wenn man die Gezeiten der menschlichen Entwicklung beobachtet, die an verschiedenen Orten der modernen Welt ihre Perioden von Ebbe und Flut durchläuft. Die sich gegenüberstehenden Tiden sind für den Beobachter selbstverständlich geworden, nachdem die Luftfahrt und die Medien die Welt zu einem Dorf gemacht haben. Versuchen wir uns einmal einen Piloten bei einem Flug um die Welt vorzustellen, der einen Film über die menschlichen Lebensumstände dreht. Er würde die größten Kontraste finden, lebendige Beispiele sämtlicher mentaler, moralischer und materieller Schichten – von einem barbarischen bis zum hochgebildeten Stadium. Würde diese moderne Welt plötzlich von einer Naturkatastrophe überwältigt und alles in statu quo bewahrt, wie es in Pompei der Fall war, dann würden die Archäologen einer fernen Zukunft eine begrabene, ebenso paradoxe Vergangenheit vorfinden, wie es jetzt bei Ausgrabungen geschieht.
    Wenn man das jeweilige Alter des Menschen anschaut, dann ist für das jeweilige Alter die Problematik des Lebens auf dem Tisch. Es gab bereits Milliarden von Menschen, von denen heute keiner mehr weiß und vielleicht gab es Zeiten, von denen wir nichts wissen, weil darüber keine Aufzeichnungen vorhanden sind. Was mit uns geht, bleibt weg. Jeder materielle Gegenstand, jede Gesellschaft und was noch kommt, weiß keiner.

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