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Thema: Frage: Was wurde aus deutschen Waffen nach 1945?

  1. #181
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Frage: Was wurde aus deutschen Waffen nach 1945?

    Zitat Zitat von Süßer Beitrag anzeigen
    Das ist die Mitteilung von Schairer, danke. Hast du den gesehen oder ist ein Link vervügbar?
    Auf der Boeing website war vor Jahren zu lesen, das er ein privates Projekt in Braunschweig...
    Aber ich habe noch nie deutsche Unterlagen gesehen, die er erbeutete.
    Selbst zur B-52 gibt es die Coverstory, in einem Vegas Hotel entwickelten sie das Projekt übers Wochenende.
    Für mich scheint es sicher das es zwei Projekte als Nachfolger der Me264 gab. Einen Atombomber, dann als B-47 realisiert. Einen für 4 t Last..
    Ich habe weiter keine Belege oder Quellen, aber die Nachfolger der B-29 die noch im Krieg entwickelt wurden und die auch noch produziert wurden, waren nach 1945 nur noch 1 bis 2 Jahre im Dienst
    Wenn das Boot nach links zu kentern droht, dann lehne ich mich automatisch nach rechts.

  2. #182
    Herzland Benutzerbild von Süßer
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    Standard AW: Frage: Was wurde aus deutschen Waffen nach 1945?

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Ich habe weiter keine Belege oder Quellen,
    aber die Nachfolger der B-29 die noch im Krieg entwickelt wurden und die auch noch produziert wurden, waren nach 1945 nur noch 1 bis 2 Jahre im Dienst
    Schade, keine Belege.
    Warum wohl wurden die Bomber mit geradem Flügel etc, so schnell aus dem Dienst genommen? Ganz klar, weil die von den modernen Jagdflugzeugen ohne Probleme abgeschossen werden konnten. Ihre Fähigkeit erfolgreich Missionen auszuführen sank gegen Null. Denn moderne Jetflugzeuge mit gepfeilten Flügeln können längere Zeiten transsonische Geschwindigkeiten fliegen.

    Aber es gibt noch weitere Übereinstimmungen. Während meines Studium erzählte unser Aerodynamiklehrer, das mit der Einführung des Bugradfahrweks, ein Sicherheitsstart eingeführt wurde.
    Die B-47 und interessanterweise die Baade 152 [Links nur für registrierte Nutzer] habe kein Bugradfahrwerk, sondern ein Tandemfahrwerk (ähnliches auch bei der B-52). Interessanterweise findet sich diese Kombination auch hier [Links nur für registrierte Nutzer].

    Erst mal zum Sicherheitsstart.
    Am Tandemfahrwerk ist der Anstellwinkel, für den beim Abheben den benötigten Auftrieb, durch das Fahrwerk fest vorgegeben und nicht veänderbar. Damit erzeugt der Flügel den ganzen Startweg Widerstand, was ihn enorm verlängert. Auch hebt das Flugzeug genau mit Stallgeschwindigkeit ab. Beim Flugzeug mit Bugfahrwerk verhält er sich anders. Der Anstellwinkel, den das Fahrwerk vorgibt, ist zu klein um abzuheben. Damit erzeugt der Flügel nur geringen Widerstand, die Startstrecke verkürzt sich. Der Pilot kann bei einer größeren, sicheren Geschwindigkeit abheben, deswegen Sicherheitsstart.


    Also kann man das Tandemfahrwerk einen Entwicklungsschritt vor dem Bugradfahrwerk einordnen. Damit kan man indirekt nachweisen, das es 2 Entwicklungsschritte in der deutschen Luftfahrtforschung gab.
    Und wenn man am nächstem Entwicklungsschritt arbeitet, sollte das aktuelle Projekt fliegen. Das es flugfähig ist, beweißt die Baade und Boeing.

    Da keine Unterlagen bekannt sind aber die daraus resultierenden Flugzeuge fliegen, muß man von einer funktionierenden Geheimhaltung ausgehen.
    Damit wären wir wieder auf der privaten Ebene. Die GmbH ist nur dem Eigentümer verpflichtet zu bericheten.
    Damit werden die ganzen Risiken minimiert, die die immer wieder vorhanden Lecks auf dem Berichtsweg bieten.
    Also haben wir soetwas wie die Urform des militärisch industriellen Komplexes.

    ZB:
    LFA-Verein
    Wasserbauanstalt Kochel -GmbH
    BMW- systematische Treibstofftests
    uva
    Selbst die Vierjahresplanbehörde war bei der Wirtschaftsförderung, lt. ihres Briefkopfes angesiedelt

  3. #183
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Frage: Was wurde aus deutschen Waffen nach 1945?

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    Das einzige deutsche Düsenflugzeug was nach 1945 gebaut wurde.


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    Geschichte
    Aufgrund der enttäuschenden Resultate des Prototyps der I.Ae. 27 Pulqui I wurde im Institut für
    Luftfahrt beschlossen, einen neuen Versuch mit einem Düsenflugzeug zu starten. Bis zum Ende
    1947 begann die Erstellung eines IA-33 genannten Vorprojektes, dessen Merkmale eine gegenüber
    der Pulqui I verstärkte Motorisierung sowie tief liegende gepfeilte Tragflächen in Pfeilformat waren.
    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges warb die argentinische Regierung den deutschen
    Ingenieur Kurt Tank an, der zuvor bei Focke-Wulf neben der Fw 190 eine Reihe weiterer hochleistungsfähiger Flugzeugtypen entworfen hatte. Tank versammelte eine Gruppe ehemaliger
    Mitarbeiter von Focke-Wulf und begab sich nach Córdoba, um sich dem Zukunftsprojekt Pulqui II
    anzuschließen.
    In den letzten Kriegsmonaten hatten Tank und seine Arbeitsgruppe noch an dem Entwurf der Ta
    183 „Huckebein“ gearbeitet, einem Düsenjäger der zweiten Generation für die deutsche Luftwaffe.
    Der fortschrittliche Entwurf eines Jagdflugzeugs mit gepfeilten Tragflächen wurde bedingt durch die
    Kapitulation des Deutschen Reiches jedoch nie realisiert.
    Kurz nach seiner Ankunft in Argentinien präsentierte Tank den Behörden des Institutes die Pläne
    der Ta 183 – zur gleichen Zeit, als das argentinische Team sein Vorprojekt vorlegte. Als Resultat
    dieser Zusammenkunft wurde beschlossen, die beiden Gruppen parallel arbeiten zu lassen, eine
    von Kurt Tank geführte deutsche und eine argentinische, die von dem Ingenieur Morchio geleitet
    wurde
    Wenn das Boot nach links zu kentern droht, dann lehne ich mich automatisch nach rechts.

  4. #184
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    Standard AW: Frage: Was wurde aus deutschen Waffen nach 1945?

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Meth macht ja bekanntlich stark abhängig, man hätte dann ja 45 eine Generation von Abhängigen gehabt, aber davon habe ich nie gehört.
    Mein Vater, Angehöriger einer 8,8-Flakeinheit im Erdkampf bei Edewechterdamm im März/April 1945 sprach vielfach nach seiner Entlassung aus britischer Kriegsgefangenschaft von diesem Pervitin, was ihnen, so mein Vater, bei allen möglichen Gelegenheiten verordnet worden sei.

    Ich konnte am Verhalten meines Vaters keine Abhängigkeit von irgendwas feststellen. Allerdings war ich damals ein Kind von 9 Jahren.

    Aufgefallen an meinem Vater war mir nur sein aufbrausendes Temperament, ob das aber von Pervitin verursacht worden ist, weiß ich nicht.

  5. #185
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    Standard AW: Frage: Was wurde aus deutschen Waffen nach 1945?

    Zitat Zitat von Wassiliboyd Beitrag anzeigen
    Mein Vater, Angehöriger einer 8,8-Flakeinheit im Erdkampf bei Edewechterdamm im März/April 1945 sprach vielfach nach seiner Entlassung aus britischer Kriegsgefangenschaft von diesem Pervitin, was ihnen, so mein Vater, bei allen möglichen Gelegenheiten verordnet worden sei.

    Ich konnte am Verhalten meines Vaters keine Abhängigkeit von irgendwas feststellen. Allerdings war ich damals ein Kind von 9 Jahren.

    Aufgefallen an meinem Vater war mir nur sein aufbrausendes Temperament, ob das aber von Pervitin verursacht worden ist, weiß ich nicht.
    Das Pervitin machte ja auch nicht jeden Lebenslang abhängig. Der Anteil an Methamphetamin bei dem Medikament ist ja auch nicht derselbe gewesen wie beim klassischen Crystal Meth. Wer allerdings wie zb. Ernst Udet jeden Tag bis zu 20 Tabletten konsumiert, bekommt natürlich gewisse Suchtprobleme.
    http://justpic.info/images1/eb4b/sigpic1722_3.gif.jpg

  6. #186
    Herzland Benutzerbild von Süßer
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    Standard AW: Frage: Was wurde aus deutschen Waffen nach 1945?

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
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    Das einzige deutsche Düsenflugzeug was nach 1945 gebaut wurde.


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    Interessante Kombination, Bugfahrwerk aber kein Sicherheitsstart.

  7. #187
    Mitglied Benutzerbild von mathetes
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    Standard AW: Frage: Was wurde aus deutschen Waffen nach 1945?

    Zitat Zitat von Wassiliboyd Beitrag anzeigen
    Mein Vater, Angehöriger einer 8,8-Flakeinheit im Erdkampf bei Edewechterdamm im März/April 1945 sprach vielfach nach seiner Entlassung aus britischer Kriegsgefangenschaft von diesem Pervitin, was ihnen, so mein Vater, bei allen möglichen Gelegenheiten verordnet worden sei.

    Ich konnte am Verhalten meines Vaters keine Abhängigkeit von irgendwas feststellen. Allerdings war ich damals ein Kind von 9 Jahren.

    Aufgefallen an meinem Vater war mir nur sein aufbrausendes Temperament, ob das aber von Pervitin verursacht worden ist, weiß ich nicht.
    Zitat Zitat von Parabellum Beitrag anzeigen
    Das Pervitin machte ja auch nicht jeden Lebenslang abhängig. Der Anteil an Methamphetamin bei dem Medikament ist ja auch nicht derselbe gewesen wie beim klassischen Crystal Meth. Wer allerdings wie zb. Ernst Udet jeden Tag bis zu 20 Tabletten konsumiert, bekommt natürlich gewisse Suchtprobleme.
    Damit wäre meine Frage auch beantwortet, Danke.
    "Wem es bestimmt ist unterzugehen, wird untergehen. Und wem es bestimmt ist herunterzufallen, wird fallen."

  8. #188
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Frage: Was wurde aus deutschen Waffen nach 1945?

    Die deutsche Panzerfaust 250 die 1945 nicht mehr produziert wurde, und ihr sowj. Nachfolger.


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    Die RPG-2 entstand 1947 aus der deutschen Panzerfaust „Gerät 150“ des Zweiten Weltkriegs. Die maximale Schussdistanz liegt bei 150 Metern.

    Panzerfaust 150



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  9. #189
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Frage: Was wurde aus deutschen Waffen nach 1945?

    Besonders interessant sind die Triebwerke der 152.

    Pirna 014 ist ein Strahltriebwerk aus DDR-Entwicklung für den im VEB Flugzeugwerke Dresden entwickelten und als Vorserie gebauten Passagierjet 152. Das Pirna 014 war als Einwellen-Einstrom-Turbinen-Strahltriebwerk (Turbojet) ausgelegt. Es wurde als das direkte Nachfolgemodell des Jumo 012 und als ein Nachfolger des Jumo 004 von Junkers durch aus der Sowjetunion in die DDR zurückgekehrte Junkers-Ingenieure vom VEB Entwicklungsbau Pirna auf dem Sonnenstein in Pirna entwickelt.

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