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Thema: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

  1. #601
    Mitglied Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Weil Menschen so einfach nicht funktionieren, weil es bisher nicht gelungen ist und weil man nichtmal einen Konsens hat darüber, was Rationalität ist und was sie leisten kann.

    Eine "rationale Einigung" auf Werte bekommt man regelmässig nur dann hin, wenn man Widerspruch als "irrational" ignoriert.


    Nachtrag: Du schriebst in dem Beitrag danach, es sei klar bewiesen, dass es keine Götter gebe. Das passt ganz gut zu meiner Aussage oben, denn: Kannst Du (empirisch) belegen, dass es tatsächlich einen "rationalen Konsens" darüber gibt, dass so ein Beweis überhaupt möglich wäre? Kaum, denn Du machst direkt danach die Einschränkung, dass es irgendwann wohl so sein werde. Was nun, wenn Dir jemand darin widerspräche - nicht, dass es geschehen werde oder richtig sei, sondern darin, dass es möglich sei? Was wäre Deine Antwort?

    Ich beziehe mich auf das rot Gefettete.


    Mein Ziel war es noch nie, eine "rationale Einigung" zu erzielen.

    Ich präferiere seit je her den "emotionalen Konsens".

    Das ist doch die Krux bzw. das Dilemma unserer heutigen Situation: Die "Rationalen" sehen ein gemeinsames Europa lediglich als Wirtschaftsgemeinschaft; so, wie sie einst auch entstanden ist. Von der Montan-Union zur EWG, zur EG bis zur EU. Gemeinschaft als gemeinschaftliches Handeln und Wirtschaften.

    Das kann nicht die Ultima Ratio sein, wenn man sich auf das fokussiert, was eine Volksgemeinschaft wirklich ausmacht: gemeinsames Fühlen, gemeinsame Werte, gemeinsames Erleben, einfach: Gemeinsames.

    Gemeinschaftliches Handeln erfüllt noch lange nicht diesen Anspruch!

    Wir müssen endlich das uns implantierte, kapitalistische Denken in Nutzen- und Gewinnmaximierungskategorien überwinden. Und endlich erkennen, was der Kapitalismus aus uns macht: eine asoziale Gesellschaft! Eine Kumulation von Egoisten!

    Der Kapitalismus ist die Gesellschaft der "Kalten Herzen"!

    Das heißt nicht, dass der Sozialismus sogleich die "bessere" Variante sein muss. Im Sozialismus wird per Doktrin Gleichheit mit Gerechtigkeit synonym gesetzt. Was natürlich nicht so ist!

    Ich wähle hier ganz bewusst den Begriff "natürlich". Nirgends in der Natur widerspiegelt sich eine "Gleichheit", sondern stets eine Individualität, eine Unterschiedlichkeit. Nichts gleicht dem anderen. Nichts ist identisch. Ausnahmslos.

    Wie kommt man also darauf, eine derart widernatürliche Ideologie als ein Ideal darzustellen?

    Die Natur zeigt uns, was natürlich ist: die Hierarchie. Die Abstufung. Die Unterschiedlichkeit. Die Individualität.

    Gerechtigkeit ist also ausschließlich in der Hierarchie zu suchen und niemals in der Gleichheit zu finden.

    Es gälte also folgerichtig, eine gerechte, hierarchische Gesellschaft zu entwickeln.

    Aber nach welchen Kriterien? Nach welchen Parametern? Aufgrund welcher Erfahrungen?

    An diesem Punkt appelliere ich an etwas in uns, das sich da "gesunder Menschenverstand" nennt - und zugleich an das, was wir unter "Fühlen" verstehen: Wir verstehen und fühlen ganz genau, was gerecht ist und was nicht.

    Und diesbezüglich läuft nicht nur heutzutage jede Menge "aus dem Ruder" ...
    Mit Kraft durch Freude Rettung vor der Erlösung!

  2. #602
    Mitglied Benutzerbild von Swesda
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    Standard AW: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Ich beziehe mich auf das rot Gefettete.


    Mein Ziel war es noch nie, eine "rationale Einigung" zu erzielen.

    Ich präferiere seit je her den "emotionalen Konsens".

    Das ist doch die Krux bzw. das Dilemma unserer heutigen Situation: Die "Rationalen" sehen ein gemeinsames Europa lediglich als Wirtschaftsgemeinschaft; so, wie sie einst auch entstanden ist. Von der Montan-Union zur EWG, zur EG bis zur EU. Gemeinschaft als gemeinschaftliches Handeln und Wirtschaften.

    Das kann nicht die Ultima Ratio sein, wenn man sich auf das fokussiert, was eine Volksgemeinschaft wirklich ausmacht: gemeinsames Fühlen, gemeinsame Werte, gemeinsames Erleben, einfach: Gemeinsames.

    Gemeinschaftliches Handeln erfüllt noch lange nicht diesen Anspruch!

    Wir müssen endlich das uns implantierte, kapitalistische Denken in Nutzen- und Gewinnmaximierungskategorien überwinden. Und endlich erkennen, was der Kapitalismus aus uns macht: eine asoziale Gesellschaft! Eine Kumulation von Egoisten!

    Der Kapitalismus ist die Gesellschaft der "Kalten Herzen"!

    Das heißt nicht, dass der Sozialismus sogleich die "bessere" Variante sein muss. Im Sozialismus wird per Doktrin Gleichheit mit Gerechtigkeit synonym gesetzt. Was natürlich nicht so ist!

    Ich wähle hier ganz bewusst den Begriff "natürlich". Nirgends in der Natur widerspiegelt sich eine "Gleichheit", sondern stets eine Individualität, eine Unterschiedlichkeit. Nichts gleicht dem anderen. Nichts ist identisch. Ausnahmslos.

    Wie kommt man also darauf, eine derart widernatürliche Ideologie als ein Ideal darzustellen?

    Die Natur zeigt uns, was natürlich ist: die Hierarchie. Die Abstufung. Die Unterschiedlichkeit. Die Individualität.

    Gerechtigkeit ist also ausschließlich in der Hierarchie zu suchen und niemals in der Gleichheit zu finden.

    Es gälte also folgerichtig, eine gerechte, hierarchische Gesellschaft zu entwickeln.

    Aber nach welchen Kriterien? Nach welchen Parametern? Aufgrund welcher Erfahrungen?

    An diesem Punkt appelliere ich an etwas in uns, das sich da "gesunder Menschenverstand" nennt - und zugleich an das, was wir unter "Fühlen" verstehen: Wir verstehen und fühlen ganz genau, was gerecht ist und was nicht.

    Und diesbezüglich läuft nicht nur heutzutage jede Menge "aus dem Ruder" ...
    Einfach unglaublich. Jede Zeile, jeder Satz, jedes Wort, jeder Buchstabe ist das Meine. Wie gut, dass wir uns nicht persönlich kennen, wir hätten uns ja nichts mehr zu sagen. Es besteht eine wirklich für mich unheimliche Übereinstimmung bis zum kleinsten Detail, jedenfalls, was diesen Beitrag betrifft.

    Aber ein gemeinsames Kaltgetränk könnte dann schon mal sein, vielleicht mit Herrn Brügge, damit wir nicht einschlafen vor lauter Konsens. Ich wäre schon gespannt, wie sich der letzte weiß-blaue Mohikaner vis-à-vis anfühlt.

    Falls also die Herren ambulant oder teilstationär nach M kämen würde ich mich dazu gesellen.
    Auf, auf sprach der Fuchs zum Hasen, hörst du nicht den Jäger blasen!

    Bitte mit "www" voran kopieren: afd.de/mitwirken/mitglied-werden/

  3. #603
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    Standard AW: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

    Zitat Zitat von Swesda Beitrag anzeigen
    Einfach unglaublich. Jede Zeile, jeder Satz, jedes Wort, jeder Buchstabe ist das Meine. Wie gut, dass wir uns nicht persönlich kennen, wir hätten uns ja nichts mehr zu sagen. Es besteht eine wirklich für mich unheimliche Übereinstimmung bis zum kleinsten Detail, jedenfalls, was diesen Beitrag betrifft.

    Aber ein gemeinsames Kaltgetränk könnte dann schon mal sein, vielleicht mit Herrn Brügge, damit wir nicht einschlafen vor lauter Konsens. Ich wäre schon gespannt, wie sich der letzte weiß-blaue Mohikaner vis-à-vis anfühlt.

    Falls also die Herren ambulant oder teilstationär nach M kämen würde ich mich dazu gesellen.

    Hört sich gut an! Übrigens: Ich habe meine ersten sechs Lebensjahre in München-Pasing verbracht, mein Bruder wurde in München geboren ... ;-)
    Mit Kraft durch Freude Rettung vor der Erlösung!

  4. #604
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    Standard AW: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Hört sich gut an! Übrigens: Ich habe meine ersten sechs Lebensjahre in München-Pasing verbracht, mein Bruder wurde in München geboren ... ;-)
    Pasing und Obermenzing waren für mich lebensbestimmende Schuljahre, mit der Würm als Lebensader.
    Auf, auf sprach der Fuchs zum Hasen, hörst du nicht den Jäger blasen!

    Bitte mit "www" voran kopieren: afd.de/mitwirken/mitglied-werden/

  5. #605
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    Standard AW: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Ich beziehe mich auf das rot Gefettete.


    Mein Ziel war es noch nie, eine "rationale Einigung" zu erzielen.

    Ich präferiere seit je her den "emotionalen Konsens".

    Das ist doch die Krux bzw. das Dilemma unserer heutigen Situation: Die "Rationalen" sehen ein gemeinsames Europa lediglich als Wirtschaftsgemeinschaft; so, wie sie einst auch entstanden ist. Von der Montan-Union zur EWG, zur EG bis zur EU. Gemeinschaft als gemeinschaftliches Handeln und Wirtschaften.

    Das kann nicht die Ultima Ratio sein, wenn man sich auf das fokussiert, was eine Volksgemeinschaft wirklich ausmacht: gemeinsames Fühlen, gemeinsame Werte, gemeinsames Erleben, einfach: Gemeinsames.

    Gemeinschaftliches Handeln erfüllt noch lange nicht diesen Anspruch!

    Wir müssen endlich das uns implantierte, kapitalistische Denken in Nutzen- und Gewinnmaximierungskategorien überwinden. Und endlich erkennen, was der Kapitalismus aus uns macht: eine asoziale Gesellschaft! Eine Kumulation von Egoisten!

    Der Kapitalismus ist die Gesellschaft der "Kalten Herzen"!

    Das heißt nicht, dass der Sozialismus sogleich die "bessere" Variante sein muss. Im Sozialismus wird per Doktrin Gleichheit mit Gerechtigkeit synonym gesetzt. Was natürlich nicht so ist!

    Ich wähle hier ganz bewusst den Begriff "natürlich". Nirgends in der Natur widerspiegelt sich eine "Gleichheit", sondern stets eine Individualität, eine Unterschiedlichkeit. Nichts gleicht dem anderen. Nichts ist identisch. Ausnahmslos.

    Wie kommt man also darauf, eine derart widernatürliche Ideologie als ein Ideal darzustellen?

    Die Natur zeigt uns, was natürlich ist: die Hierarchie. Die Abstufung. Die Unterschiedlichkeit. Die Individualität.

    Gerechtigkeit ist also ausschließlich in der Hierarchie zu suchen und niemals in der Gleichheit zu finden.

    Es gälte also folgerichtig, eine gerechte, hierarchische Gesellschaft zu entwickeln.

    Aber nach welchen Kriterien? Nach welchen Parametern? Aufgrund welcher Erfahrungen?

    An diesem Punkt appelliere ich an etwas in uns, das sich da "gesunder Menschenverstand" nennt - und zugleich an das, was wir unter "Fühlen" verstehen: Wir verstehen und fühlen ganz genau, was gerecht ist und was nicht.

    Und diesbezüglich läuft nicht nur heutzutage jede Menge "aus dem Ruder" ...
    Auch von mir fast 100% Zustimmung. Der heutzutage von vielen praktizierte Versuch der Gleichmacherei kann nicht funktionieren, weil wir eben von Grund auf verschieden sind. Diese Versuche bringen eher das Gegenteil, eine Teilung der Gesellschaft in jene, die das gerne hätten und jene, die diese Gleichmacherei strikt ablehnen. Und je mehr man darauf besteht, desto rigoroser werden beide Teile der Gesellschaft ihren Standpunkt vertreten.

    Eine gerechte, hierarchische Gesellschaft wäre wohl eine ideale Lösung, doch ich bezweifle, daß man diese allein mit "gesundem Menschenverstand" und "Fühlen" erreichen kann. Denn auch da versteht jeder etwas anderes darunter bzw. fühlt etwas anders. Und wäre der Mensch dieses "vernunftbegabte Wesen" für das er sich hält, wären zumindest ähnliche Strukturen schon längst entstanden. Ich denke, daß eine Art "Ethikkommission" die ohnehin bestehenden Hierarchien überprüfen und im Hinblick auf möglichst hohe Gerechtigkeit adaptieren und Abgrenzungen festsetzen müsste. Abgrenzungen, mit denen der "kleine Mann" genauso leben kann, wie der Milliardär.
    Linke: da gibt es Leute, da fängst du mit Kopfschütteln an und hast am Ende ein Schleudertrauma

  6. #606
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    Standard AW: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Gerechtigkeit ist also ausschließlich in der Hierarchie zu suchen und niemals in der Gleichheit zu finden.

    Es gälte also folgerichtig, eine gerechte, hierarchische Gesellschaft zu entwickeln.

    Aber nach welchen Kriterien? Nach welchen Parametern? Aufgrund welcher Erfahrungen?

    An diesem Punkt appelliere ich an etwas in uns, das sich da "gesunder Menschenverstand" nennt - und zugleich an das, was wir unter "Fühlen" verstehen: Wir verstehen und fühlen ganz genau, was gerecht ist und was nicht.

    Und diesbezüglich läuft nicht nur heutzutage jede Menge "aus dem Ruder" ...
    Was für hierarchische Strukturen stellst du dir vor? Und wie viele Abstufungen soll es in dieser Hierarchie geben? Nach welchen Kriterien ist man welcher zugehörig? Welche Rechte und Pflichten erwachsen aus der jeweiligen Stufe?

  7. #607
    Käse-Pilze-Zwiebeln Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

    Zitat Zitat von glaubensfreie Welt Beitrag anzeigen
    Götter sind in keinem Fall möglich. Denn Götter sind etwas nicht reales, das sich die Gläubigen immer so zurecht biegen wie sie es brauchen. Dabei belegen gerade ihre heiligen Bücher , das es sich eben nicht um Götter sondern um reale Lebensformen handelt. Nur das diese etwas weiter entwickelt waren als wir. Statt einem imaginären Coronavirus hinterher zu rennen, sollten diese Wissenschaftler herausfinden was diese frei schwebenden DNA Sequenzen im Menschlichen Körper machen. Koppeln sie sich an die DNA ihres Wirts? Wenn ja wie wirken sich die Veränderungen aus?
    Ich werde hierzuforum nicht ernsthaft über extraterrestrische Aliens diskutieren.
    Kalenderspruch, 27. Woche: If you like something, you should be trying to make it gigantic! -- Corvo, Solar Opposites s01e03

  8. #608
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    Standard AW: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Ich werde hierzuforum nicht ernsthaft über extraterrestrische Aliens diskutieren.
    Warum nicht? Deren Existenz ist auf jeden Fall wesentlich wahrscheinlicher, als jene von Göttern!
    Linke: da gibt es Leute, da fängst du mit Kopfschütteln an und hast am Ende ein Schleudertrauma

  9. #609
    Mitglied Benutzerbild von Großmoff
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    Standard AW: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Ich werde hierzuforum nicht ernsthaft über extraterrestrische Aliens diskutieren.
    Gibts auch intraterrestrische?

  10. #610
    Käse-Pilze-Zwiebeln Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Wie könnte man für mehr Demokratie sorgen?

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Ich beziehe mich auf das rot Gefettete.

    Mein Ziel war es noch nie, eine "rationale Einigung" zu erzielen.

    Ich präferiere seit je her den "emotionalen Konsens".
    [...]
    Das kann nicht die Ultima Ratio sein, wenn man sich auf das fokussiert, was eine Volksgemeinschaft wirklich ausmacht: gemeinsames Fühlen, gemeinsame Werte, gemeinsames Erleben, einfach: Gemeinsames.
    Der soziale Organismus muss sich vom Unterbewussten ausgehend regeln. -- Ricarda Huch

    Das ist doch die Krux bzw. das Dilemma unserer heutigen Situation: Die "Rationalen" sehen ein gemeinsames Europa lediglich als Wirtschaftsgemeinschaft; so, wie sie einst auch entstanden ist. Von der Montan-Union zur EWG, zur EG bis zur EU. Gemeinschaft als gemeinschaftliches Handeln und Wirtschaften.
    Wobei, das nur als Randnotiz, "Europa" sich ja v.a. deshalb als Wirtschaftsgemeinschaft entwickelt hat, weil das Projekt Politische Gemeinschaft frühzeitig auf Ablehnung stiess (Beispiel: Frankreich und die EVG) und man daher einen Weg des geringsten Widerstandes, einen Weg der kleinsten gemeinsamen Nenner ging in der Hoffnung, kurzen Integrationsschritten im Bereich Wirtschaft würden nach und nach mehr und mehr folgen und die politische Union so langfristig doch erreicht. (Das jedenfalls ist eine der Theorien zur Integration.)

    [...] Die Natur zeigt uns, was natürlich ist: die Hierarchie. Die Abstufung. Die Unterschiedlichkeit. Die Individualität.

    Gerechtigkeit ist also ausschließlich in der Hierarchie zu suchen und niemals in der Gleichheit zu finden. [...]
    Ich bin jetzt zu faul, ein schönes Evola-Zitat dazu zu finden...
    Kalenderspruch, 27. Woche: If you like something, you should be trying to make it gigantic! -- Corvo, Solar Opposites s01e03

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