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Thema: Verschwörungstheoretiker

  1. #41
    CO2-Produzent Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Verschwörungstheoretiker

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Also sind auch schwäbische und friesische Biere besser als Corona. Wir kritisieren Corona also mit hieb- und stichfesten Gründen!
    Und zwar tatsachenbasiert ,ohne jegliche Verschwörung

  2. #42
    Resteverwerter Benutzerbild von brain freeze
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    Standard AW: Verschwörungstheoretiker

    Corona-VT beim Danisch:

    Der Lock-down, der Mitte März verkündet wurde hatte nur einen Sinn; nämlich unsere Abhängigkeit von China zu verschleiern.

    Da China etwa zum Jahreswechsel seine Wirtschaft lahmgelegt hatte, und wie in Ihrem o.g. Artikel angekündigt, die Zulieferungen aus China mit dem entsprechenden Zeitverzug ab Mitte März ausbleiben würden, hatte man bei uns mit der Begründung “Bevölkerungsschutz” unsere Wirtschaft lahmgelegt. Es war abzusehen, dass wenn in China ab Anf. 2020 keine Schiffe mit Gütern nach Europa ablegen, das Fehlen dieser Güter – 6-8 Wochen später – den Leuten hier die Augen öffnet, wie abhängig wir tatsächlich sind.

    So kam der Anstieg der Infektionszahlen, die sowieso niemand verifizieren kann bei der Vielzahl der Meldungen / Auswertungen / Zählweisen etc. , gerade recht, um den sowieso – wg. der fehlenden Lieferungen aus China – notwendigen Stillstand unserer Wirtschaft zu verschleiern.

    China ist mittlerweile zur Normalität zurückgekehrt – und unsere Industrie wird aus dem Stillstand erweckt.
    Kling wie eine Verschwörungstheorie – muss aber keine sein.

    Auf was führt man denn die Lockerungen zurück? Es gibt weder eine vorbeugende Impfung, eine klare Medikamentation oder sonst irgend etwas, was sich hinsichtlich des Virus seit März bei uns geändert hat. Und für irgendwelche unvorhersehbare Mängel (China könnte ja heimlich seine Markt-Macht ausnützen) wird weiterhin vor der 2. Welle gewarnt – und vor den noch schlimmeren Folgen.
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    Nicht schlecht ...
    Der Norden vergißt nicht.

  3. #43
    Käse-Pilze-Zwiebeln Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Verschwörungstheoretiker

    Ein Viertel bis ein Drittel der Deutschen glauben, so las ich, an Verschwörungstheorien. D.h. im Umkehrschluss, 66-75 Prozent haben eine merkwürdige Einstellung. Begründung, warum ich sie merkwürdig finde:

    1. Menschen haben Interessen.
    2. Manche Menschen setzen ihren Interessen auch zum Schaden ihrer Mitmenschen durch.
    3. Manche Interessen lassen sich im Geheimen besser umsetzen, als offen.
    4. Wer über Macht und/oder Reichtum und/oder Beziehungen und/oder Spezialwissen verfügt, kann seine Interessen besser durchsetzen.
    5. O.g. Menschen sind nicht moralischer als andere.

    Nichts davon scheint mir kontrovers.
    Kontrovers wird witzigerweise die notwendige Schlussfolgerung: Es gibt hier und heute mächtige, reiche usw. Menschen, die ihre Interessen im Geheimen auch zum Schaden anderer durchzusetzen versuchen.

    Und das funktioniert eben nicht. Entweder - oder. Und das Entweder ergibt keinen Sinn. Bleibt das Oder!

    D.h. nicht, dass man an eine bestimmte VT glauben muss. Es heisst nur und allerdings, dass man wissen muss, dass es Verschwörungen tatsächlich gibt. Diese aufzudecken ist originäre Aufgabe von 1. investigativem Journalismus und 2. Staatsanwaltschaft, Polizei und Geheimdienst.
    Dabei ist freilich zu berücksichtigen, dass diese beiden Gruppen vielfach unter Punkt 4. von oben fallen.

    Es gibt also Verschwörungstheoretiker und es gibt Menschen, die aus Dummheit oder einer psychologischen Disposition nicht an VT glauben können oder es aus Opportunismus behaupten.

    Tl;dr - es gibt Verschwörungen und also darf man darüber auch nachdenken.
    Kalenderspruch, 22. Woche: Es gibt keine Sachzwänge, es gibt nur Denkzwänge. -- Christian Bauer

  4. #44
    Spökenkieker Benutzerbild von Finch
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    Standard AW: Verschwörungstheoretiker

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    ...
    Tl;dr - es gibt Verschwörungen und also darf man darüber auch nachdenken.
    Sehr richtig. Einer der hauptsächlichen Gründe dafür, dass Menschen an Verschwörungen glauben ist tatsächlich, dass es Verschwörungen gab und gibt. Nachdenken darf jeder darüber. Die Crux ist meiner Auffassung allerdings die, dass einige Menschen wirklich überhaupt nichts mehr für Zufall halten (wollen) oder bestimmte Ereignisse nicht mehr hinnehmen können, ohne dafür eine ganz spezielle Verschwörungstheorie zu basteln. Gesundes Misstrauen weicht dann absurden Überzeugungen.

    Es gibt auch psychologische Gründe für die Neigung, Verschwörungstheorien anzuhängen. Oft sind die Leute, die hinter allem eine Verschwörung der Mächtigen sehen solche, die sich damit ihre eigene Situation schönreden oder rechtfertigen wollen. Eigenes Versagen wird erträglicher, wenn ein perfides System dafür verantwortlich sein soll. Außerdem gibt es einem das erhabene Gefühl, auserwählt oder erleuchtet zu sein. Wissen, was die Mehrheit nicht weiß ist selbstverständlich eine verlockende Vorstellung. Wozu soll man jahrelang Physik am MIT studieren oder es bis zum CEO eines DAX-Konzerns schaffen, wenn man die Wahrheit über diese "Marionetten" kennt. Wie Oliver Janich es immer ausdrückt: "so sieht niemand aus, der intelligent und erfolgreich ist, so sieht jemand aus, der aufgebaut wurde!". Es gibt einen gewissen Reflex, sich selbst dadurch aufzuwerten, dass alles Mächtige, alles Intelligente und Erfolgreiche systematisch zum Mariontten-Spiel der finsteren Mächte erklärt wird.

  5. #45
    Käse-Pilze-Zwiebeln Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Verschwörungstheoretiker

    Es gibt, wie so häufig, die vernünftige Sichtweise und dienicht mehr ist.

    Haarig wird's, wenn beide in einen Topf geworfen werden und dann alles zu "kruder VT" wird, gerne noch vermengt mit Antisemitismus- und Rechtspopulismusvorwürfen. Das kann dann zu einer Art Doppeldenk führen, wo einerseits jemand VT und VTler pauschal ablehnt, andererseits an Verschwörungen glaubt, die er nur nicht so benennt - Preisabsprachen z.B. oder pakistanisch-nordkoreanische Nukleardeals.

    Zitat Zitat von Finch Beitrag anzeigen
    Sehr richtig. Einer der hauptsächlichen Gründe dafür, dass Menschen an Verschwörungen glauben ist tatsächlich, dass es Verschwörungen gab und gibt. Nachdenken darf jeder darüber. Die Crux ist meiner Auffassung allerdings die, dass einige Menschen wirklich überhaupt nichts mehr für Zufall halten (wollen) oder bestimmte Ereignisse nicht mehr hinnehmen können, ohne dafür eine ganz spezielle Verschwörungstheorie zu basteln. Gesundes Misstrauen weicht dann absurden Überzeugungen.

    Es gibt auch psychologische Gründe für die Neigung, Verschwörungstheorien anzuhängen. Oft sind die Leute, die hinter allem eine Verschwörung der Mächtigen sehen solche, die sich damit ihre eigene Situation schönreden oder rechtfertigen wollen. Eigenes Versagen wird erträglicher, wenn ein perfides System dafür verantwortlich sein soll. Außerdem gibt es einem das erhabene Gefühl, auserwählt oder erleuchtet zu sein. Wissen, was die Mehrheit nicht weiß ist selbstverständlich eine verlockende Vorstellung. Wozu soll man jahrelang Physik am MIT studieren oder es bis zum CEO eines DAX-Konzerns schaffen, wenn man die Wahrheit über diese "Marionetten" kennt. Wie Oliver Janich es immer ausdrückt: "so sieht niemand aus, der intelligent und erfolgreich ist, so sieht jemand aus, der aufgebaut wurde!". Es gibt einen gewissen Reflex, sich selbst dadurch aufzuwerten, dass alles Mächtige, alles Intelligente und Erfolgreiche systematisch zum Mariontten-Spiel der finsteren Mächte erklärt wird.
    Kalenderspruch, 22. Woche: Es gibt keine Sachzwänge, es gibt nur Denkzwänge. -- Christian Bauer

  6. #46
    zynischer Phlegmatiker Benutzerbild von Fenstergucker
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    Standard AW: Verschwörungstheoretiker

    Zitat Zitat von Finch Beitrag anzeigen
    Sehr richtig. Einer der hauptsächlichen Gründe dafür, dass Menschen an Verschwörungen glauben ist tatsächlich, dass es Verschwörungen gab und gibt. Nachdenken darf jeder darüber. Die Crux ist meiner Auffassung allerdings die, dass einige Menschen wirklich überhaupt nichts mehr für Zufall halten (wollen) oder bestimmte Ereignisse nicht mehr hinnehmen können, ohne dafür eine ganz spezielle Verschwörungstheorie zu basteln. Gesundes Misstrauen weicht dann absurden Überzeugungen.

    Es gibt auch psychologische Gründe für die Neigung, Verschwörungstheorien anzuhängen. Oft sind die Leute, die hinter allem eine Verschwörung der Mächtigen sehen solche, die sich damit ihre eigene Situation schönreden oder rechtfertigen wollen. Eigenes Versagen wird erträglicher, wenn ein perfides System dafür verantwortlich sein soll. Außerdem gibt es einem das erhabene Gefühl, auserwählt oder erleuchtet zu sein. Wissen, was die Mehrheit nicht weiß ist selbstverständlich eine verlockende Vorstellung. Wozu soll man jahrelang Physik am MIT studieren oder es bis zum CEO eines DAX-Konzerns schaffen, wenn man die Wahrheit über diese "Marionetten" kennt. Wie Oliver Janich es immer ausdrückt: "so sieht niemand aus, der intelligent und erfolgreich ist, so sieht jemand aus, der aufgebaut wurde!". Es gibt einen gewissen Reflex, sich selbst dadurch aufzuwerten, dass alles Mächtige, alles Intelligente und Erfolgreiche systematisch zum Mariontten-Spiel der finsteren Mächte erklärt wird.
    So ist es! Klar, es gab und wird immer wieder Verschwörungen geben. Aber der Großteil dieser Verschwörungstheorien basiert wohl auf den von dir genannten Ursachen. Und wenn dann diverse Experten zur Untermauerung herangezogen werden (z.B. 250 Ärzte und Wissenschaft haben gesagt, daß ......), so ist das einerseits schwer überprüfbar und selbst wenn es stimmt, besagt das auch nichts. Denn auch die Ärzteschaft und die Wissenschafter sind - unter sich gesehen - ein Querschnitt der Gesellschaft. Und wenn ein Viertel der Bevölkerung Verschwörungstheorien glaubt, dann wird es bei dieser Personengruppe nicht viel anders sein. Ganz mal davon abgesehen, daß Aussagen mancher dieser Experten instumentalisiert werden und diese eine solche Aussage kein zweites Mal machen würden.

    Man brauch ja nur nachdenken, wie viele Ärzte Anhänger des Scharlatans Geerd Ryke Hamer waren ......
    Linke: da gibt es Leute, da fängst du mit Kopfschütteln an und hast am Ende ein Schleudertrauma

  7. #47
    Mitglied Benutzerbild von Komödiant
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    Standard AW: Verschwörungstheoretiker



    Einfach herrlich, diese Demontage eines offensichtlich schlecht vorbereiteten Nachwuchssystemlings.
    100 %
    haram


  8. #48
    GESPERRT
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    Standard AW: Verschwörungstheoretiker

    Zitat Zitat von Franko Beitrag anzeigen
    [...]Corona-Kritiker[...]
    WTF ist ein Corona-Kritiker?

  9. #49
    Mitglied Benutzerbild von Shahirrim
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    Standard AW: Verschwörungstheoretiker

    Zitat Zitat von Komödiant Beitrag anzeigen


    Einfach herrlich, diese Demontage eines offensichtlich schlecht vorbereiteten Nachwuchssystemlings.
    Popp ist eigentlich nicht so mein Fall, was die Wirtschaft angeht, aber wie er hier den armen Jungen regelrecht zerstört, das hätte mir fast Mitleid mit den Lügenpressefritzen erzeugt.

  10. #50
    Mitglied Benutzerbild von Minimalphilosoph
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    Standard AW: Verschwörungstheoretiker

    Zitat Zitat von Shahirrim Beitrag anzeigen
    Popp ist eigentlich nicht so mein Fall, was die Wirtschaft angeht, aber wie er hier den armen Jungen regelrecht zerstört, das hätte mir fast Mitleid mit den Lügenpressefritzen erzeugt.
    Da hat der kleine Fritze sich gedacht: Den treibe ich mal in die Enge und mache anschliessend Karriere beim Spiegel...
    "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont" (Konrad Adenauer; rheinländischer Separatist)

    "Vaterlandsliebe bringt leider oft zwei Meter Mutterboden überm Kopf mit sich." (von einem Foristen)

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