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Thema: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

  1. #11
    Intensiv-Glücksbärchi Benutzerbild von Rolf1973
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    Standard AW: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

    Beim Thema Kunst muss man unsere Zeit weitgehend ausblenden, wenn man den Begriff wörtlich nimmt.

    Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
    Den Spruch habe ich mal auf irgendeinem Radiosender gehört. Es ging um die Frage, ob der Größte Komponist aller Zeiten, Dieter Bohlen, ein Künstler sei.

    Kann man natürlich so sehen. Aber dann gehört man zu den Banausen, die sich ein Scheiße-Zucker-Gemisch als Nutella vorsetzen lassen würden.
    „Den Multikulturalismus ein gescheitertes Konzept zu nennen, ist eine Verharmlosung! Es handelt sich um eine menschenverachtende, asoziale, volks- und staatsfeindliche, antidemokratische und gewalttätige Praxis!"-Thorsten Hinz

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  2. #12
    Intensiv-Glücksbärchi Benutzerbild von Rolf1973
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    Standard AW: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

    Zitat Zitat von Hrafnaguð Beitrag anzeigen
    Klar lernen die da was. Hurz! Das lernen sie da.
    War mal mit meiner Frau damals in Düsseldorf in der Kunstakademie bei so ner Ausstellung,
    da wurden nur aktuelle Werke von Studenten gezeigt. Das ganze Gebäude voll mit Hurz.

    Kunst soll so einiges dürfen. Nicht nur dem Schöngeiste dienen sondern auch aufrütteln, provozieren etc.
    Aber Kunst kommt letzlich von Können. Und letzteres geht seit Jahrzehnten immer mehr den Bach herunter.

    Durch einen Fratzbuchbeitrag eines sehr guten Freundes bin ich jüngst über den Künstler Omar Rayyan
    gestolpert. Echt gemalte Handarbeit, schöne Bilder von hoher Kunstfertigkeit die durchaus mit dem Grotesken spielen.
    Das gefällt mir sehr gut.
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    "Hurz" war nicht mal schlecht. Natürlich war die Nummer keine Kunst, aber ich fand es geil, wie Kerkeling Möchtergernintellektuelle vorgeführt hat.
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  3. #13
    Spökenkieker Benutzerbild von Finch
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    Standard AW: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

    Zitat Zitat von Wuehlmaus Beitrag anzeigen
    Davon ist aber nichts mehr übrig geblieben.

    "Im Rahmen eines Kunstprojekts haben eine 30-jährige Studentin und ihr Begleiter am Mittwochabend zwei Eichhörnchenkadaver in der Karlsruher Günther-Klotz-Anlage aufgehängt, um diese zu fotografieren. Irritierte Passanten verständigten daraufhin die Polizei, die die Aktion beendete.Besucher der Günther-Klotz-Anlage wurden gegen 19:30 Uhr darauf aufmerksam, wie zwei Personen Eichhörnchen mit Bindfäden aufhängten und anschließend fotografierten. Von diesen Beobachtungen erheblich irritiert, verständigten sie die Polizei. Als die Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-West kurz darauf die 30-Jährige zusammen mit ihrem 23 Jahre alten Begleiter kontrollierten, stellten sie fest, dass es sich bei den beiden Eichhörnchen um bereits vor einiger Zeit verstorbene Tiere handelte. Die Studentin gab an, dass sie die Kadaver zuvor in der Günther-Klotz-Anlage gefunden habe. Die Tierkadaver wollte sie dann für Fotos für ihr Kunststudium entsprechend in Szene setzen.
    Die Polizisten erklärten den Künstlern, dass nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl von Spaziergängern und Kindern in der Günther-Klotz-Anlage ein solches Handeln nicht vertretbar ist. Daraufhin zeigten sie sich einsichtig und stellten ihre Aktion ein. Die Tierkadaver wurden anschließend ordnungsgemäß entsorgt."
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Die Günter-Klotz Anlage ist eine große Parkanlage in Karlsruhe Stadt.
    Bei Kunst gibt es natürlich eine Menge Scheiß, bei dem man sich fragt, ob der Kunstbegriff überhaupt passend dafür verwendet wird. Kunststudenten haben oft gehört, großartige Kunst dürfe nicht beliebig sein, besser noch: schockierend, provokant, anstößig. Kandinski und co. waren ihrer Zeit ja auch voraus. Da wird dann oft auf billige Effekte gesetzt, weil man insgeheim weiß, dass das eigene Schaffen ins Nichts führt. Billiger Schrott, meistens geschmacklos, dazu noch auf die durch und durch dümmste Art und Weise. Der Fall mit dem Eichhörnchen ist noch nicht mal schlimm im Vergleich zu dem, was Kunststudenten manchmal präsentieren. Irgendwann hatte ich mal davon gelesen, dass an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig Studenten ihre Exkremente als Kunstobjekte ausstellen wollten. Das war dem Rektorat aber zu viel, sodass die "Ausstellung" nie stattfand. Immerhin haben sie es in die Zeitung geschafft. Für einige Kunststudenten wohl der größtmögliche Erfolg auf ihrem aussichtslosen Weg.

  4. #14
    Mitglied Benutzerbild von Minimalphilosoph
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    Standard AW: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

    Zitat Zitat von Rolf1973 Beitrag anzeigen
    Beim Thema Kunst muss man unsere Zeit weitgehend ausblenden, wenn man den Begriff wörtlich nimmt.



    Den Spruch habe ich mal auf irgendeinem Radiosender gehört. Es ging um die Frage, ob der Größte Komponist aller Zeiten, Dieter Bohlen, ein Künstler sei.

    Kann man natürlich so sehen. Aber dann gehört man zu den Banausen, die sich ein Scheiße-Zucker-Gemisch als Nutella vorsetzen lassen würden.
    Dieter Bohlen ist ein großer Komponist. Man glaubt gar nicht, was und für wen der so alles komponiert hat.
    Ob das auch Kunst ist? Keine Ahnung.
    Ich las mal, ohne die Quelle wiedergeben zu können, das Mozart seiner Zeit auch verlacht wurde.

    Allerdings hat weder Dieter Bohlen noch Mozart etwas mit den kranken Perverslingen zu tun, die mit Fäkalien, Blut und anderen schockierenden Dingen hantieren. Das ist mindestens ein Minderwertigkeitskomplex und/ oder eine perverse, krankhafte Veranlagung, die aufgrund der Skandalgeilheit der Menschen und Medien an die Öffentlichkeit gerät.

    Entartet! Ganz einfach!!
    "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont" (Konrad Adenauer; rheinländischer Separatist)

    ... bei mir stehn die Bücher rechts im Regal, rechts im Regal, rechts im Regal.

  5. #15
    Spökenkieker Benutzerbild von Finch
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    Standard AW: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

    Zitat Zitat von Rolf1973 Beitrag anzeigen
    Beim Thema Kunst muss man unsere Zeit weitgehend ausblenden, wenn man den Begriff wörtlich nimmt.



    Den Spruch habe ich mal auf irgendeinem Radiosender gehört. Es ging um die Frage, ob der Größte Komponist aller Zeiten, Dieter Bohlen, ein Künstler sei.

    Kann man natürlich so sehen. Aber dann gehört man zu den Banausen, die sich ein Scheiße-Zucker-Gemisch als Nutella vorsetzen lassen würden.

    Wenn man die Definition des "Künstlers" bzw. von "Kunst" daran festmacht, ob ein Werk einem bestimmten anerkannten Werktyp zuzuordnen ist - ja, dann ist wohl auch Dieter Bohlen ein Künstler. Über die Bewertung dieser Kunst ist dann noch nichts gesagt. Dieter Bohlen ist einer von den Leuten, die davon leben, dass rund 1 Million Asis den als Vorbild abfeiern. Vermutlich, weil er ihnen irgendwie ähnlich ist. Außerhalb dieser Welt ist Dieter Bohlen irrelevant. Ich meine: wer um Himmels Willen würde z.B. ein Foto mit dem machen wollen? Zumindest davon ausgehend, man hält Würde nicht nur für einen Konjunktiv.

  6. #16
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    Standard AW: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

    Zitat Zitat von Minimalphilosoph Beitrag anzeigen
    Dieter Bohlen ist ein großer Komponist. Man glaubt gar nicht, was und für wen der so alles komponiert hat.
    Ob das auch Kunst ist? Keine Ahnung.
    Ich las mal, ohne die Quelle wiedergeben zu können, das Mozart seiner Zeit auch verlacht wurde.

    Allerdings hat weder Dieter Bohlen noch Mozart etwas mit den kranken Perverslingen zu tun, die mit Fäkalien, Blut und anderen schockierenden Dingen hantieren. Das ist mindestens ein Minderwertigkeitskomplex und/ oder eine perverse, krankhafte Veranlagung, die aufgrund der Skandalgeilheit der Menschen und Medien an die Öffentlichkeit gerät.

    Entartet! Ganz einfach!!
    Mozart hat ein paar Stücke mit grenzwertigem Humor ("Leck mir den Arsch recht schön fein sauber", "Bona Nox") verbrochen, seine Musik war, ist und
    bleibt genial. An ihn erinnert man sich auch nach über zweihundert Jahren mit Hochachtung. Auf der anderen Seite schämt man sich, wenn man beim
    Aufräumen (nein, mir ist das nicht passiert!) noch Platten, Kasetten oder CDs findet, an denen Herr Bohlen beteiligt war. Eines muss man ihm lassen:
    er versteht es, aus Scheiße (seine Musik) Bonbons (Geld) zu machen.
    „Den Multikulturalismus ein gescheitertes Konzept zu nennen, ist eine Verharmlosung! Es handelt sich um eine menschenverachtende, asoziale, volks- und staatsfeindliche, antidemokratische und gewalttätige Praxis!"-Thorsten Hinz

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  7. #17
    Intensiv-Glücksbärchi Benutzerbild von Rolf1973
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    Standard AW: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

    .......Was soll dieser dämliche Thread...?

    Wo steckt eigentlich die Qualle?
    „Den Multikulturalismus ein gescheitertes Konzept zu nennen, ist eine Verharmlosung! Es handelt sich um eine menschenverachtende, asoziale, volks- und staatsfeindliche, antidemokratische und gewalttätige Praxis!"-Thorsten Hinz

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  8. #18
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    Standard AW: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

    Nein, das hat nichts mit Kunst zu tun.
    危機

  9. #19
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    Standard AW: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

    Zitat Zitat von Rolf1973 Beitrag anzeigen
    Mozart hat ein paar Stücke mit grenzwertigem Humor ("Leck mir den Arsch recht schön fein sauber", "Bona Nox") verbrochen, seine Musik war, ist und
    bleibt genial. An ihn erinnert man sich auch nach über zweihundert Jahren mit Hochachtung. Auf der anderen Seite schämt man sich, wenn man beim
    Aufräumen (nein, mir ist das nicht passiert!) noch Platten, Kasetten oder CDs findet, an denen Herr Bohlen beteiligt war. Eines muss man ihm lassen:
    er versteht es, aus Scheiße (seine Musik) Bonbons (Geld) zu machen.
    Hmm, wo du das so schreibst: Vielleicht habe ich Kunst und Kommerz verwechselt. Früher sind ja viele, heute als Künstler, Komponisten oder Maler bezeichnete, arm gestorben. Das passiert Dieter Bohlen wahrscheinlich nicht.
    "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont" (Konrad Adenauer; rheinländischer Separatist)

    ... bei mir stehn die Bücher rechts im Regal, rechts im Regal, rechts im Regal.

  10. #20
    Mitglied Benutzerbild von Minimalphilosoph
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    Standard AW: Kunst hatte mal den Anschein von Niveau.

    Zitat Zitat von Finch Beitrag anzeigen
    Wenn man die Definition des "Künstlers" bzw. von "Kunst" daran festmacht, ob ein Werk einem bestimmten anerkannten Werktyp zuzuordnen ist - ja, dann ist wohl auch Dieter Bohlen ein Künstler. Über die Bewertung dieser Kunst ist dann noch nichts gesagt. Dieter Bohlen ist einer von den Leuten, die davon leben, dass rund 1 Million Asis den als Vorbild abfeiern. Vermutlich, weil er ihnen irgendwie ähnlich ist. Außerhalb dieser Welt ist Dieter Bohlen irrelevant. Ich meine: wer um Himmels Willen würde z.B. ein Foto mit dem machen wollen? Zumindest davon ausgehend, man hält Würde nicht nur für einen Konjunktiv.
    Du hast recht. Asi und so weiter. Seine affigen Shows und Talentefindungen. Er ist halt auch Geschäftsmann. Trotzdem wirkt Bohlen sein Schaffen sich sehr auf die Musik aus. Und das ist Kunst, also Musik, die Generatoren überdauert. Nee, Generationen.
    "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont" (Konrad Adenauer; rheinländischer Separatist)

    ... bei mir stehn die Bücher rechts im Regal, rechts im Regal, rechts im Regal.

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