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Thema: Mordfall Lübcke, der Prozess

  1. #251
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    Standard AW: Mordfall Lübcke, der Prozess

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Ja, weiß ich, aber nicht hier und heute.
    Ich weiss , dass du das weisst, ich weiss nur nicht, ob du über den Psycho-Terror bei den Verhörmethoden der Polizei im hier und heute informiert bist, wenn es um das Verhören von Nazis geht. Wie viele Geständnisse waren erpresst und falsch ?
    Wenn Wahlen nichts ändern könnten, würde man nicht alles versuchen, die Wahl der Rechten zu verhindern.

  2. #252
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Mordfall Lübcke, der Prozess

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Heute wird das 2. Geständnis von Stephan Ernst gezeigt.

    Es soll auf einen bedauerlichen Unfall hinauslaufen. Die Pistole ging demnach rein unglücklich hinter dem Ohr los ...

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    Komisch, ich kenne keine Pistolen die einfach losgehen. (Okay, irgendwelche Dinger aus Schwellenländern oder historische Waffen, die einen Falltest nicht bestehen, aber darum geht es nicht.) Irgendjemand wird schon den Abzug betätigt haben müssen.
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

  3. #253
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    Standard AW: Mordfall Lübcke, der Prozess

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Komisch, ich kenne keine Pistolen die einfach losgehen. (Okay, irgendwelche Dinger aus Schwellenländern oder historische Waffen, die einen Falltest nicht bestehen, aber darum geht es nicht.) Irgendjemand wird schon den Abzug betätigt haben müssen.
    Die beiden werden sich wohl gegenseitig beschuldigen, was aber keinen retten wird.
    Ich weiß nicht mehr auf welcher Seite, aber hier wurde doch mal über das Abzugsgewicht oder wie das heißt von Waffen diskutiert. Bin hierzu allerdings kein Experte.

  4. #254
    Mitglied Benutzerbild von nurmalso2.0
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    Standard AW: Mordfall Lübcke, der Prozess

    Zitat Zitat von cornjung Beitrag anzeigen
    Ich weiss , dass du das weisst, ich weiss nur nicht, ob du über den Psycho-Terror bei den Verhörmethoden der Polizei im hier und heute informiert bist, wenn es um das Verhören von Nazis geht. Wie viele Geständnisse waren erpresst und falsch ?
    Der Fall Jakob von Metzler sagt dir doch was. Guckst du mal unter Daschner-Prozess.

  5. #255
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Mordfall Lübcke, der Prozess

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Die beiden werden sich wohl gegenseitig beschuldigen, was aber keinen retten wird.
    Ich weiß nicht mehr auf welcher Seite, aber hier wurde doch mal über das Abzugsgewicht oder wie das heißt von Waffen diskutiert. Bin hierzu allerdings kein Experte.
    Bei Schusswaffen gibt es eigentlich keine Unfälle im eigentlichen Sinne. Ich kann eine Pistole zum Sportschiessen (niedriges Abzugsgewicht) durchladen und in ein Regal legen. Es wird auch in 100 Jahren noch genau in dem unveränderten Zustand dort liegen, wenn sie nicht von einem Menschen bewegt wird. Im Gegensatz zu einem Auto muss man eine Schusswaffe nicht aktiv kontrollieren um einen tödlichen Ausgang zu verhindern. Es reicht, dass man einfach nichts tut.

    Wenn man davon redet, dass sich ein Schuss löst, oder dass eine Pistole losging, so sind das mehr oder weniger Euphemismen. Es betätigte jemand den Abzug, oder hantierte mit der Pistole in einer Form, dass der Abzug bewegt wurde.
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

  6. #256
    Mitglied Benutzerbild von nurmalso2.0
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    Standard AW: Mordfall Lübcke, der Prozess

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Bei Schusswaffen gibt es eigentlich keine Unfälle im eigentlichen Sinne. Ich kann eine Pistole zum Sportschiessen (niedriges Abzugsgewicht) durchladen und in ein Regal legen. Es wird auch in 100 Jahren noch genau in dem unveränderten Zustand dort liegen, wenn sie nicht von einem Menschen bewegt wird. Im Gegensatz zu einem Auto muss man eine Schusswaffe nicht aktiv kontrollieren um einen tödlichen Ausgang zu verhindern. Es reicht, dass man einfach nichts tut.

    Wenn man davon redet, dass sich ein Schuss löst, oder dass eine Pistole losging, so sind das mehr oder weniger Euphemismen. Es betätigte jemand den Abzug, oder hantierte mit der Pistole in einer Form, dass der Abzug bewegt wurde.
    Danke für die Erklärung. Hinzukommen dürfte auch noch ob eine Pistole ge/entsichert ist. Im Fall Lübcke wurde, wenn sich denn ein Schuss unabsichtlich "gelöst" haben sollte, das Opfer mit entsicherter Waffe bedroht. Wenn ich jemanden mit einer Waffe lediglich bedrohen wollte, würde ich die Waffe zuvor sicherheitshalber sichern.

  7. #257
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    Standard AW: Mordfall Lübcke, der Prozess

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Danke für die Erklärung. Hinzukommen dürfte auch noch ob eine Pistole ge/entsichert ist. Im Fall Lübcke wurde, wenn sich denn ein Schuss unabsichtlich "gelöst" haben sollte, das Opfer mit entsicherter Waffe bedroht. Wenn ich jemanden mit einer Waffe lediglich bedrohen wollte, würde ich die Waffe zuvor sicherheitshalber sichern.
    Es handelte sich bei der Tatwaffe meines Wissens um einen Rossi Revolver (.38 Special). Diese Waffen haben keine externe Sicherung.
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

  8. #258
    Bundeskanzler Björn Höcke Benutzerbild von Leseratte
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    Standard AW: Mordfall Lübcke, der Prozess

    Ernst will nicht der Täter gewesen sein.

    Daraufhin soll Lübke versucht haben, aus seinem Stuhl aufzustehen. Ernst habe ihn mit der linken Hand zurückgedrückt und gesagt: „Beweg dich nicht.“ Dabei habe ernst darüber nachgedacht, ihn zu treten. Dann habe Lübcke zu beiden gesagt: „Verschwinden Sie!“ Daraufhin habe H. geschossen. Dazu meinte Ernst in der Vernehmung, dass er nicht glaubt, dass H. Lübcke töten wollte.


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    Laut Anklage soll Stephan Ernst in der Nacht auf den 2. Juni 2019 Walter Lübcke auf der eigenen Terrasse aus nächster Nähe in Wolfhagen-Istha erschossen haben. Ihn soll seine „von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit getragene völkisch-nationalistische Grundhaltung“ zu der Tat getrieben haben. Markus H. soll Ernst an Waffen ausgebildet haben, ihn ermuntert haben, Lübcke zu töten.
    Diese Woche ist noch ein Verhandlungstag geplant: Am Freitag (3. Juli) sollen Urkunden verlesen werden. Danach geht der Prozess am 27. Juli weiter.
    Björn Höcke:

    Sie müssen sich mal Bundesjustizminister Heiko Maas angucken, als ich die Nationalflagge, dieses zentrale nationale Symbol, herausgeholt habe. Es war so, als ob man Graf Dracula ein mit Knoblauchknollen geschmücktes Kreuz in die Visage gehalten hätte!

    Leseratte gehört der Rechtsfraktion an.

  9. #259
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    Standard AW: Mordfall Lübcke, der Prozess

    Zitat Zitat von Leseratte Beitrag anzeigen
    Ernst will nicht der Täter gewesen sein.





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    Da bin ich mal gespannt was Markus H. dazu sagt.

    Daraufhin soll Lübke versucht haben, von seinem Stuhl aufzustehen. Ernst habe ihn mit der linken Hand zurückgedrückt und gesagt: „Beweg dich nicht.“ Dabei habe Ernst darüber nachgedacht, ihn zu treten. Dann habe Lübcke zu beiden gesagt: „Verschwinden Sie!“

    Daraufhin habe H. geschossen. Dazu meinte Ernst in der Vernehmung, dass er nicht glaubt, dass H. Lübcke töten wollte.
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  10. #260
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    Standard AW: Mordfall Lübcke, der Prozess

    Stephan Ernst wird sich zur Sache schriftlich äußern und zwar Ende Juli/Anfang August. Schriftlich lässt sich besser lügen, bzw, seine Anwälte "formulieren" für ihn die Geschehnisse.
    Im Prozess um den getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) wird eine längere schriftliche Aussage des Hauptangeklagten Stephan Ernst für Ende Juli oder Anfang August erwartet. Der Vorsitzende Richter Thomas Sagebiel erklärte bei der Verhandlung am Donnerstag vor dem Frankfurter Oberlandesgericht, dass sich Gericht und Verteidigung auf den Zeitraum zwischen 30. Juli und 7. August verständigt haben. In dieser Zeit sind insgesamt drei Prozesstage angesetzt. Über den Inhalt der Einlassung wurde noch nichts bekannt.
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