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Thema: Wegfall der Schwarzarbeit

  1. #11
    Alles ist gut. Benutzerbild von Rolf1973
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    Standard AW: Wegfall der Schwarzarbeit

    Zitat Zitat von Nationalix Beitrag anzeigen
    Jetzt wirfst Du mir Knüppel zwischen die Beine. Gerade wollte ich schreiben, dass Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung wohlfeile Tugenden sind.
    Im Normalfall sind sie das nicht, in der BRD sind sie eindeutig zu bejahen. Vorausgesetzt, Du gehörst nicht zu denen,
    die die aktuellen Verhältnisse mit zu verantworten haben. Wer bunt ist, sollte meiner Meinung nach achtzig Prozent
    seiner Einkünfte und Vermögenswerte abliefern, ohne zu klagen. Nur von Anderen fordern und selbst nichts beisteuern
    kann nicht angehen.
    „Den Multikulturalismus ein gescheitertes Konzept zu nennen, ist eine Verharmlosung! Es handelt sich um eine menschenverachtende, asoziale, volks- und staatsfeindliche, antidemokratische und gewalttätige Praxis!"-Thorsten Hinz

    Abwärts immer, aufwärts nimmer!




  2. #12
    .. das Beste am Norden .. Benutzerbild von Politikqualle
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    Standard AW: Wegfall der Schwarzarbeit

    Zitat Zitat von harlekina Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt, da der ordinäre Lohnempfänger nicht die Möglichkeit hat, Steuern zu hinterziehen.
    .. ist es doch auch , denn mit der "Schwarzarbeit" wird doch deutlich gezeigt , daß diese staatlich aufgeputschten Löhne für viele unzahlbar sind ..
    .. wenn der Handwerker so ca. 12,5o > 15,oo € uronen bekommt und auf der offiziellen Rechnung dann 75,oo €/Std. steht , dann stimmt da was nicht im Staat ..
    .. das Beste am Norden .. sind die Quallen ..... >>>>>>> []


  3. #13
    Mitglied Benutzerbild von erselber
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    Standard AW: Wegfall der Schwarzarbeit

    Ich denke, dass das Phänomen „Nachbarschaftshilfe“ sich nach dem wissentlich, vorsätzlich, mutwillig von den „Politclowns und ihren Claqueuren“ herbeigeführte wirtschaftliche Desaster rasant zunehmen wird.

    Denn niemand kann auf Dauer von Kurzarbeitergeld, ALG I oder sogar Hartz IV leben, wenn er seinen gewohnten Lebensstandard aufrecht erhalten will.

    Für diesen ist dieses „Zubrot“ einfach essenziell notwendig. Sogar eine Art „ziviler Ungehorsam oder passiver Widerstand“, denn er sagt sich. Mit hat auch keiner geholfen, hilft mir nicht wirklich und der Moloch „Staat“, hier eben diese ganzen unnützen, -produktiven, vieles verhindernde „Beamtenapparat, Staatsdiener eher -büttel“ sollen sehen wie sie ohne meine Steuern, Abgaben zurecht kommen.

    Das geht in einigen Branchen, vor allem bei Dienstleistern, eher geräuschlos und anderen wird es etwas schwieriger ist aber grundsätzlich nicht ausgeschlossen.

    Der „Nachbarschaftshelfer“ benötigt ja ebenfalls, Material, Werkzeuge und dafür bezahlt er die UMST/Vorsteuer bzw. dann eben die MWST, diese kann er nicht verrechnen. Evt. benötigt er auch, wenn der Bauherr zwei linke Hände hat und nicht mithelfen kann auch eigene Helferleine.

    Was er nicht bezahlt sind die horrenden Abgaben und die Lohnsteuer, deshalb wird von „staatlicher Seite“ auf diese m. E. immer größer werdende Branche eingeprügelt. Es geht um die „Knete“. Wenn sich einer mal die Rechnung macht und sagt wenn ich so und so viele Stunden in „Nachbarschaftshilfe“ arbeite, sogar unter den in der Branche üblichem Tarif, dann bleibt mir mehr übrig als wenn ich „regulär arbeite“, also fast Netto wie Brutto. Bin sogar noch mein eigener Herr. Ein solcher wird niemals wieder ein „sozialversicherungs-pflichtiges Arbeitsverhältnis“ eingehen. Und das Gespenst, da bekomme ich keine Entgeltpunkte, kriege ich nachher keine/wenig Rente, kann er leicht dadurch umgehen, wenn er anderweitig vorsorgt.

    Das Risiko für den Auftraggeber ist neben den „Staatsbütteln“ natürlich, dass er keine Garantie-, Nachbesserung-, Wandlungs-, Gewährleistungs-, Regress-, Schadenersatzansprüche hat, keine Bauunfallversicherung abschließen kann und kein Rückhaltungsrecht. Das muss er aber selber mit sich selbst ausmachen.
    Man kann ein ganzes Volk eine Zeit lang belügen, Teile eines Volkes dauernd
    betrügen, aber nicht das ganze Volk dauernd belügen und betrügen.

    Abraham Lincoln (1809-1865)


  4. #14
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    Standard AW: Wegfall der Schwarzarbeit

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    .. ist es doch auch , denn mit der "Schwarzarbeit" wird doch deutlich gezeigt , daß diese staatlich aufgeputschten Löhne für viele unzahlbar sind ..
    .. wenn der Handwerker so ca. 12,5o > 15,oo € uronen bekommt und auf der offiziellen Rechnung dann 75,oo €/Std. steht , dann stimmt da was nicht im Staat ..
    Ganz so krass ist es (noch) nicht. Wenn der angestellte Handwerker 18 Euro brutto (!) pro Stunde bekommen soll, mußt Du dem Kunden ungefähr 42 Euro (zzgl. Märchensteuer!) berechnen um genau 0 Gewinn zu haben.

  5. #15
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    Standard AW: Wegfall der Schwarzarbeit

    Zitat Zitat von Dr. Nötigenfalls Beitrag anzeigen
    Guten Tag,

    Ich möchte hier eine Diskussion anregen die sich mit dem Wegfall der Schwarzarbeit beschäftigt.

    Die Pros und Contras.

    Etwas frischen Wind :-)

    Ich persönlich sehe das der Staat zwar dadurch höhere Einnahmen hat,dieses aber kaum dazu verwendet um den unteren Einkommenschichten eine verbesserte finanzielle Grundlage zu bescheren.
    Vielmehr sehe ich das das Geld ins Ausland verschenkt wird.

    So wird jetzt den Italienern finanziell geholfen.Grund Corona.
    Fakt jedoch ist,das die Italiener 3x mehr Besitz haben als wie die Deutsche Bevölkerung.
    Beim Italiener sollen es ca. 100 000 Euro sein,zumeist Immobilien.
    Deutsche hingegen sollen nur 30 000 Euro Besitz haben.

    Wem also sollte wohl eher "geholfen" werden ?
    Der Staat verschenkt das Geld nicht ins Ausland, er holt sich auch noch Ausländer ins Land, die langfristig auf Kosten des Staates leben.

    Wenn man das nicht mitfinanzieren will, sollte man am besten auswandern. Etwas Schwarzarbeit nimmt dem Staat doch viel zu wenig Einnahmen weg.

  6. #16
    Mitglied Benutzerbild von Neben der Spur
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    Standard AW: Wegfall der Schwarzarbeit

    Schwarzarbeit Brutto = Netto ist viel zu billig
    Lass' die Toten ihre Toten begraben Matthaeus 8:22
    Du wirst der Schwanz sein, und der Fremdling der Kopf 5.Mose 28:43,44
    Vom Wein der Waffenhehre Odin ewig lebt 1. Gylfaginnîng 38

  7. #17
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    Standard AW: Wegfall der Schwarzarbeit

    Zitat Zitat von erselber Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass das Phänomen „Nachbarschaftshilfe“ sich nach dem wissentlich, vorsätzlich, mutwillig von den „Politclowns und ihren Claqueuren“ herbeigeführte wirtschaftliche Desaster rasant zunehmen wird.

    Denn niemand kann auf Dauer von Kurzarbeitergeld, ALG I oder sogar Hartz IV leben, wenn er seinen gewohnten Lebensstandard aufrecht erhalten will.

    Für diesen ist dieses „Zubrot“ einfach essenziell notwendig. Sogar eine Art „ziviler Ungehorsam oder passiver Widerstand“, denn er sagt sich. Mit hat auch keiner geholfen, hilft mir nicht wirklich und der Moloch „Staat“, hier eben diese ganzen unnützen, -produktiven, vieles verhindernde „Beamtenapparat, Staatsdiener eher -büttel“ sollen sehen wie sie ohne meine Steuern, Abgaben zurecht kommen.

    Das geht in einigen Branchen, vor allem bei Dienstleistern, eher geräuschlos und anderen wird es etwas schwieriger ist aber grundsätzlich nicht ausgeschlossen.

    Der „Nachbarschaftshelfer“ benötigt ja ebenfalls, Material, Werkzeuge und dafür bezahlt er die UMST/Vorsteuer bzw. dann eben die MWST, diese kann er nicht verrechnen. Evt. benötigt er auch, wenn der Bauherr zwei linke Hände hat und nicht mithelfen kann auch eigene Helferleine.

    Was er nicht bezahlt sind die horrenden Abgaben und die Lohnsteuer, deshalb wird von „staatlicher Seite“ auf diese m. E. immer größer werdende Branche eingeprügelt. Es geht um die „Knete“. Wenn sich einer mal die Rechnung macht und sagt wenn ich so und so viele Stunden in „Nachbarschaftshilfe“ arbeite, sogar unter den in der Branche üblichem Tarif, dann bleibt mir mehr übrig als wenn ich „regulär arbeite“, also fast Netto wie Brutto. Bin sogar noch mein eigener Herr. Ein solcher wird niemals wieder ein „sozialversicherungs-pflichtiges Arbeitsverhältnis“ eingehen. Und das Gespenst, da bekomme ich keine Entgeltpunkte, kriege ich nachher keine/wenig Rente, kann er leicht dadurch umgehen, wenn er anderweitig vorsorgt.

    Das Risiko für den Auftraggeber ist neben den „Staatsbütteln“ natürlich, dass er keine Garantie-, Nachbesserung-, Wandlungs-, Gewährleistungs-, Regress-, Schadenersatzansprüche hat, keine Bauunfallversicherung abschließen kann und kein Rückhaltungsrecht. Das muss er aber selber mit sich selbst ausmachen.
    Das Problem dabei ist aber dass du da unbemerkt keine größeren Anschaffungen mehr machen kannst. Du musst quasi das Geld unters Kopfkissen legen. Geldwäschegesetz und so. Aber es ist ja nicht nur die Steuer die es einem Unternehmer schwer macht.

    Ich würde mich heute nicht mehr Selbstständig machen um mir meinen Wohlstand zu erarbeiten. Ich würde eher schauen dass ich irgendwo als Geschäftsführer reinrutsche um meinen Wohlstand zu mehren.

  8. #18
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    Standard AW: Wegfall der Schwarzarbeit

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Ganz so krass ist es (noch) nicht. Wenn der angestellte Handwerker 18 Euro brutto (!) pro Stunde bekommen soll, mußt Du dem Kunden ungefähr 42 Euro (zzgl. Märchensteuer!) berechnen um genau 0 Gewinn zu haben.
    .. du Witzbold … welcher Handwerksbetrieb arbeitet mit solchen Stundenlöhnen von 42 € ?? unter 65,5o €/Std. bekommst du keinen mehr ..
    .. das Beste am Norden .. sind die Quallen ..... >>>>>>> []


  9. #19
    HPF Moderator Benutzerbild von Deutschmann
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    Standard AW: Wegfall der Schwarzarbeit

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    .. du Witzbold … welcher Handwerksbetrieb arbeitet mit solchen Stundenlöhnen von 42 € ?? unter 65,5o €/Std. bekommst du keinen mehr ..
    Deren Auftragsbücher sind erstaunlicherweise trotz Schwarzarbeit zum Knacken voll.

  10. #20
    .. das Beste am Norden .. Benutzerbild von Politikqualle
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    Standard AW: Wegfall der Schwarzarbeit

    Zitat Zitat von Deutschmann Beitrag anzeigen
    Deren Auftragsbücher sind erstaunlicherweise trotz Schwarzarbeit zum Knacken voll.
    .. na ja der Wohnungsbau hat Hochkonjunktur , weil die Banken günstige Kredite geben , das könnte sich mit Corona bald ändern ..
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