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Thema: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

  1. #11
    Mitglied Benutzerbild von Shahirrim
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    Standard AW: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

    Zitat Zitat von BrüggeGent Beitrag anzeigen
    So pervers es klingt...vielleicht gibt ihm die Zeit in einer Einzelzelle soviel Möglichkeit zum Lesen und Reflektieren wie einem Einsiedler oder Mitglied eines Schweigeordens.
    So kurz vor dem Ende ein reumütiger Demokrat werden? Nee, so würdelos ist er nicht.

    Das hat er schon bewiesen.

  2. #12
    Mitglied Benutzerbild von Minimalphilosoph
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    Standard AW: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

    Zitat Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Da ein anderer Strang über Mahler vollkommen zurecht geschlossen wurde wegen insuffizienter Strangeröffnung hier der Versuch der Suffizienz.

    Der entsprechende NZZ-Artikel im anderen Strang scheint mir nicht weiter wert beachtet zu werden, darum verlinke ich ihn gar nicht erst. Aber über Mahler kann man natürlich diskutieren.

    Ich finde es ist ein Skandal, fast schon ein Verbrechen, einen Menschen jahrelang zu inhaftieren, weil er nicht die offizielle Geschichtsschreibung vertritt. Hinzu kommt, daß Mahler alt und schwerstkrank ist.

    Er ist nicht alleine. Auch Ursula Haverbeck, eine über 90jährige Frau, sitzt im Gefängnis wegen ausgesprochenen Gedankenverbrechen. Aber unsere Bundesregierung verteilt Moralnoten an Rußland, Ungarn, Polen, USA und wen auch immer.

    Persönlich ist mir Mahler unangenehm, wenn manches von ihm auch inspirierend ist. Er ist quasi ein Wanderer zwischen Links- und Rechtshegelianismus und ein sehr kluger Kopf, aber am Ende eben doch nazesk. Er ist eine typische extremistische Persönlichkeit ohne Erdung und Balance, ein Suchender und Getriebener. Früher ein hart Linker, der sich Gedanken über Linksterrorismus machte, am Ende ein hart Rechter, die es fertigbringt einen Juden zu einem Gespräch mit dem Hitlergruß und einem donnernden "Heil Friedmann" zu begegnen.

    Dennoch hat er genau wie Haverbeck keinen Menschen ermordet, niemanden vergewaltigt, sondern einfach nur seine Meinung vertreten. Und dafür sollte man in einer Demokratie nicht im Gefängnis landen.

    Muß man Nazi sein, um die Freiheit des Wortes zu fordern? Oder muß man einfach nur eine fette Inderin sein, die zu blöde ist zu wissen, ob sie Männlein oder Weiblein ist, um die Freiheit des Wortes zu haben, auch dann, wenn man Menschen mit Ratten vergleicht wie die Nazis es mit den Juden getan haben, und zu fordern sie auf Müllhaufen zu entsorgen?

    Eine solche widerliche Entgleisung hätte sich die Dame Haverbeck niemals geleistet und hat es auch nicht. Und auch Mahler hat niemals solchen primitiven Schmutz gefordert.

    Leider können wir nicht darüber diskutieren, was Mahler so geschrieben hat, aber man kann daran erinnern, daß uralte Menschen inhaftiert sind und man kann daran denken, was mit Deutschen geschieht, wenn erst mal nicht-binäre Inderinnen hier die Politik bestimmen.

    Dann wird es reichen nicht niederzuknien vor den neuen Herrinnen, um das Sckicksal der beiden zu teilen.
    Blos weil du den Strang mit deinem persönliche Gesülze spickst wird er nicht besser...es ging um das Thema. Nicht die Art der Strangeröffnung.
    "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont" (Konrad Adenauer; rheinländischer Separatist)

    ... bei mir stehn die Bücher rechts im Regal, rechts im Regal, rechts im Regal.

  3. #13
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    Standard AW: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

    Zitat Zitat von Shahirrim Beitrag anzeigen
    So kurz vor dem Ende ein reumütiger Demokrat werden? Nee, so würdelos ist er nicht.

    Das hat er schon bewiesen.
    Nein...gerade nicht zur Reue.Er hat die Zeit als Leser/Denker/Schreiber(?) seine Sichtweise zu vervollkommnen...in seinem Sinne.
    Pommes frites-Belgisches Weltkulturerbe

  4. #14
    Mitglied Benutzerbild von Shahirrim
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    Standard AW: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

    Zitat Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Da ein anderer Strang über Mahler vollkommen zurecht geschlossen wurde wegen insuffizienter Strangeröffnung hier der Versuch der Suffizienz.

    Der entsprechende NZZ-Artikel im anderen Strang scheint mir nicht weiter wert beachtet zu werden, darum verlinke ich ihn gar nicht erst. Aber über Mahler kann man natürlich diskutieren.

    Ich finde es ist ein Skandal, fast schon ein Verbrechen, einen Menschen jahrelang zu inhaftieren, weil er nicht die offizielle Geschichtsschreibung vertritt. Hinzu kommt, daß Mahler alt und schwerstkrank ist.

    Er ist nicht alleine. Auch Ursula Haverbeck, eine über 90jährige Frau, sitzt im Gefängnis wegen ausgesprochenen Gedankenverbrechen. Aber unsere Bundesregierung verteilt Moralnoten an Rußland, Ungarn, Polen, USA und wen auch immer.

    Persönlich ist mir Mahler unangenehm, wenn manches von ihm auch inspirierend ist. Er ist quasi ein Wanderer zwischen Links- und Rechtshegelianismus und ein sehr kluger Kopf, aber am Ende eben doch nazesk. Er ist eine typische extremistische Persönlichkeit ohne Erdung und Balance, ein Suchender und Getriebener. Früher ein hart Linker, der sich Gedanken über Linksterrorismus machte, am Ende ein hart Rechter, die es fertigbringt einen Juden zu einem Gespräch mit dem Hitlergruß und einem donnernden "Heil Friedmann" zu begegnen.

    Dennoch hat er genau wie Haverbeck keinen Menschen ermordet, niemanden vergewaltigt, sondern einfach nur seine Meinung vertreten. Und dafür sollte man in einer Demokratie nicht im Gefängnis landen.

    Muß man Nazi sein, um die Freiheit des Wortes zu fordern? Oder muß man einfach nur eine fette Inderin sein, die zu blöde ist zu wissen, ob sie Männlein oder Weiblein ist, um die Freiheit des Wortes zu haben, auch dann, wenn man Menschen mit Ratten vergleicht wie die Nazis es mit den Juden getan haben, und zu fordern sie auf Müllhaufen zu entsorgen?

    Eine solche widerliche Entgleisung hätte sich die Dame Haverbeck niemals geleistet und hat es auch nicht. Und auch Mahler hat niemals solchen primitiven Schmutz gefordert.

    Leider können wir nicht darüber diskutieren, was Mahler so geschrieben hat, aber man kann daran erinnern, daß uralte Menschen inhaftiert sind und man kann daran denken, was mit Deutschen geschieht, wenn erst mal nicht-binäre Inderinnen hier die Politik bestimmen.

    Dann wird es reichen nicht niederzuknien vor den neuen Herrinnen, um das Sckicksal der beiden zu teilen.
    Kleine Korrektur, die ist Iranerin.

  5. #15
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    Standard AW: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

    Zitat Zitat von Minimalphilosoph Beitrag anzeigen
    Blos weil du den Strang mit deinem persönliche Gesülze spickst wird er nicht besser...es ging um das Thema. Nicht die Art der Strangeröffnung.
    Krabat hat die Initiative ergriffen, das Thema gerettet...richtig so!
    Pommes frites-Belgisches Weltkulturerbe

  6. #16
    Mitglied Benutzerbild von Shahirrim
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    Standard AW: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

    Zitat Zitat von BrüggeGent Beitrag anzeigen
    Nein...gerade nicht zur Reue.Er hat die Zeit als Leser/Denker/Schreiber(?) seine Sichtweise zu vervollkommnen...in seinem Sinne.
    Es geht hier um Religion (auch wenn das keine klassische Religion ist).

    Da muss man öffentlich bereuen. Sonst ist und bleibt man ewig der böse Nazi-Ketzer.

  7. #17
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

    Mahler hat sich bewusst geopfert, um Transparent zu machen was dieser § 130 bedeutet.
    Nicht die Deutschen geben uns Geld, Allah gibt uns das Geld.

    "Der EU -Sozialismus funktioniert solange bis den Deutschen das Geld ausgeht"

  8. #18
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    Standard AW: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

    Zitat Zitat von Minimalphilosoph Beitrag anzeigen
    Blos weil du den Strang mit deinem persönliche Gesülze spickst wird er nicht besser...es ging um das Thema. Nicht die Art der Strangeröffnung.
    Was stört Dich denn am Thema "Freiheit des Wortes"? Schau mal nach links oben. Das ist das Motto des Forums, und wenn mich meine Erinnerung nicht gänzlich trübt, stammt sie vom Forengründer Henning.

    Es gibt in diesem Forum einige Stränge über Mahler. Da guckste unten, mußte scrollen.
    Weißes Leben zählt.

  9. #19
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    Standard AW: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

    Zitat Zitat von Shahirrim Beitrag anzeigen
    Die Staats-Religion ist jedem Staat heilig, wer sie lästert, ist nicht ein Verbrecher, sondern ein Ketzer.

    Die werden neben Steuersündern immer hart bestraft!

    Mahler greift die Staatsreligion der BRD an und macht da keine Kompromisse. Deswegen muss er länger sitzen, als wenn er seine Mutter ermordet hätte.

    Das Gleiche gilt natürlich auch für Ursula Haverbeck und alle anderen Ketzer, ähm Hetzer (wie ähnlich die Worte doch sind)!
    Kein Wunder, diese und andere historischen Tatsachen sind zum Eckstein der BRD und Israels geworden, das ist miteinander unauflöslich verbunden. Mahler greift über die historischen Tatsachen die sog. Existenzberechtigung beider ideologischen Konstrukte an.
    Der Norden vergißt nicht.

  10. #20
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    Standard AW: Horst Mahler und die Freiheit des Wortes in Deutschland

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Mahler hat sich bewusst geopfert, um Transparent zu machen was dieser § 130 bedeutet.
    Ein Määrtyyrer!!!
    "... und alles kommt, wie's kommen muss.... " (Reinhard Mey "Der Gauckler")

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