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Thema: Hagia Sophia

  1. #481
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Hagia Sophia

    Mit der Heirat einer Byzantinischen Prinzessin sah Iwan der Schreckliche Russland als den Erben des Oströmischen Reiches an, und das Russland der Zaren wollten Byzanz immer zurück Erobern, denn alle Kirchen in Byzanz waren aus der Sicht der Zaren russ. Eigentum.
    Putin: Werden Geschichtsfälschern „das Maul stopfen“!

    Auch die USA mussten nach 1945 erfahren, das die Sowjets notorische Lügner sind!

  2. #482
    Herzland Benutzerbild von Süßer
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    Standard AW: Hagia Sophia

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Mit der Heirat einer Byzantinischen Prinzessin sah Iwan der Schreckliche Russland als den Erben des Oströmischen Reiches an, und das Russland der Zaren wollten Byzanz immer zurück Erobern, denn alle Kirchen in Byzanz waren aus der Sicht der Zaren russ. Eigentum.
    Qwatsch. Beide Kirchen sind orthodox. Die Russen wollten das Herz der Orthodoxie, Konstantinopel wieder erwecken.

  3. #483
    Herzland Benutzerbild von Süßer
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    Standard AW: Hagia Sophia

    Zitat Zitat von Durkheim Beitrag anzeigen
    Das sind keine pauschalen Enteignungen. Die Korruption unter Erdogan ist sehr gut dokumentiert und jeden, der aufgrund Korruption riesige Vermögen angehäuft hat, die wird es am Ende treffen. Erdogan hat das mit den Gülenisten gemacht und letztendlich den Präzedenzfall für sich und andere geschaffen, indem die führenden Gülenisten mitsamt ihren Unternehmen enteignet wurden. Schon damals hatte ich bereits gesagt, das wird der AKP und Erdogan noch alles zum Bumerang werden und sich gegen ihn selbst wenden.

    Wenn die EU und der Westen schlau sind, lassen sie sich nicht auf die Kriegstreibereien von Erdogan ein und es ist nur eine Frage der Zeit bis die Opposition übernimmt. Von Neuwahlen ist bereits die Rede, Wahlumfragen zeigen eindeutig, dass Erdogans Zeit vorbei ist.

    Es würde mich nicht wundern, wenn es zu Massenprotesten kommt. Es rumort gewaltig!
    Aber wie soll der Übergang funktionieren. Jeder wird bis aufs Messer kämpfen, wenn seine Existenz bedroht ist.
    Anders verhält es sich wenn der Masse ein Ausweg gegeben wird. Den Ausweg sehe ich in der Rechtsstaatlichkeit. Also wo mittels Beweise Schuldige verurteilt werden können, soll das Gesetz mit voller Härte angewandt werden.
    Aber die anderen sollen in Ruhe gelassen werden, jedenfalls solange sie sich still verhalten. Da die dann nicht mehr an der Macht sind, können die dann auch eingehegt werden. Damit erledigt sich das Problem mit der Zeit von selbst.

  4. #484
    in memoriam Benutzerbild von Praetorianer
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    Standard AW: Hagia Sophia

    Zitat Zitat von Dima Beitrag anzeigen
    Kadyrow bezeichnet arabisch-extremistische Salafisten als Ungläubige und vom Teufel besessen.

    Bis vor kurzem haben jene Salafisten auf Moscheen in Russland Anschläge verübt. Dabei sind Gläubige und sogar Imame getötet worden. Das ist den russischen Muslimen in Erinnerung geblieben.

    Gegen die arabisch-extremistische Auslegung des Islams wird in Russland rigoros vorgegangen.

    In Russland haben wir eine ganz andere Situation als z.B. in Deutschland. Der Islam gehört zu Russland, denn Muslime sind auf dem Gebiet Russlands seit Jahrhunderten heimisch. Es ist auch ihre rechtmäßige Heimat. Es sind Menschen, die genau so eine Daseinsberechtigung wie auch Christen, Juden, Atheisten und alle anderen in Russland.

    Und ich sage dir noch mehr: Russische Muslime sind oftmals noch "russischer" als Russen. Sie sind patriotischer, kriegen im Schnitt mehr als 2 Kinder, beschäftigen sich nicht mit irgendeinem Scheiss wie Drogen, Saufen, mit grünen Haaren durch die Gegend laufen. Ich habe das bei meinem Besuch in Tschetscheniens Hauptstadt Grosny letztes Jahr gesehen. Man sieht keine kaputten Liberasten, die ihr eigenes Land hassen. Oder Menschen, die ältere Leute beleidigen oder schlagen. Es herrscht Ordnung, Patriotismus, Respekt vor Älteren. Ich würde es mir wünschen, wenn die russische Gesellschaft mehr von der tschetschenischen lernen würden.

    Was mich auch enorm überrascht hat: In Moskau sind öffentliche Ausschilderungen zweisprachig (Russisch/Englisch). In Tschetschenien dagegen einsprachig: Nur Russisch.

    Und in Grosny gibt es, trotz 97% muslimischer Bevölkerung, enorm viele orthodoxe Kirchen. Ich habe damals gesehen, wie zwei tschetschenische Möbelpacker ein Bücherregal in eine Kirche reingetragen haben. Dabei haben sie sich beim Reingehen respektvoll die Schuhe ausgezogen.
    Zu dem Thema mit der Sprache und der Aversion gegen die englische Sprache aus ideologischen Gründen, da trenne ich

    1. Englische Modewörter, die nach und nach deutsche Begriffe ersetzen und eigentlich nur noch Teil eines Habitus einer selbstreferentiellen Elite sind und als Abgrenzung von der Normalbevölkerung dienen, lehne ich ab. "Awareness", "woke", ...
    Was nicht dazu zählt, sind Begriffe, die aus dem Englischen übernommen wurden, als es einfach keinen passenden Begriff im Deutschen gab. Ein "Steak" ist nicht 100% dasgleiche wie ein Schnitzel, "Fairness" mag Überschneidungen mit vielen deutschen Begriffen haben, ist aber in seiner Bedeutungsvielfalt so nicht 100% exakt zu übersetzen.

    2. Einfluss der englischen Sprache:

    Es ist eine auf niederschwelligem Niveau einfach zu erlernende Sprache, die vielerortes die Kommunikation erleichert. Insofern finde ich es völlig harmlos, dass es in Teilen der Großstädte mit viel internationalem Geschäfts- Handels- und Fremdenverkehr zweisprachige Schilder ausgehängt werden. So auch zum Beispiel in Moskau oder St. Petersburg. Dass das nicht an jeder Milchkanne sein muss, versteht sich von selber.


    Insofern finde ich es nicht überraschend und auch nicht vefremdlich, weder dass es in Moskau der Fall ist, noch dass es in Tschetschenien nicht der Fall ist.

    Was den vermeintlich gemäßigten Islam in Tschetschenien angeht, wenn ein Land weitgehend hinter einem Terroristen steht, der in einem fremden Land einem Lehrer der Kopf abgeschnitten hat, weil der Unterricht abhalten wollte, sagt das alles. Sie haben auch in den Tschetschenienkriegen genug russischen Soldaten die Köpfe abgeschnitten, die ihnen in die Hände gefallen waren. Ich sehe da eigentlich nur, dass die Amerikaner die wahabitischen Kriese gegen Russland in Stellung bringen wollen, die Russen offenbar irgendwelche Kaukasusvölker gegen den Westen. Wie lange das gut geht, sei mal dahingestellt.
    Buffalo buffalo Buffalo buffalo buffalo buffalo Buffalo buffalo!

  5. #485
    Mitglied Benutzerbild von goldi
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    Standard AW: Hagia Sophia

    Zitat Zitat von Praetorianer Beitrag anzeigen
    Zu dem Thema mit der Sprache und der Aversion gegen die englische Sprache aus ideologischen Gründen, da trenne ich

    1. Englische Modewörter, die nach und nach deutsche Begriffe ersetzen und eigentlich nur noch Teil eines Habitus einer selbstreferentiellen Elite sind und als Abgrenzung von der Normalbevölkerung dienen, lehne ich ab. "Awareness", "woke", ...
    Was nicht dazu zählt, sind Begriffe, die aus dem Englischen übernommen wurden, als es einfach keinen passenden Begriff im Deutschen gab. Ein "Steak" ist nicht 100% dasgleiche wie ein Schnitzel, "Fairness" mag Überschneidungen mit vielen deutschen Begriffen haben, ist aber in seiner Bedeutungsvielfalt so nicht 100% exakt zu übersetzen.

    2. Einfluss der englischen Sprache:

    Es ist eine auf niederschwelligem Niveau einfach zu erlernende Sprache, die vielerortes die Kommunikation erleichert. Insofern finde ich es völlig harmlos, dass es in Teilen der Großstädte mit viel internationalem Geschäfts- Handels- und Fremdenverkehr zweisprachige Schilder ausgehängt werden. So auch zum Beispiel in Moskau oder St. Petersburg. Dass das nicht an jeder Milchkanne sein muss, versteht sich von selber.


    Insofern finde ich es nicht überraschend und auch nicht vefremdlich, weder dass es in Moskau der Fall ist, noch dass es in Tschetschenien nicht der Fall ist.

    Was den vermeintlich gemäßigten Islam in Tschetschenien angeht, wenn ein Land weitgehend hinter einem Terroristen steht, der in einem fremden Land einem Lehrer der Kopf abgeschnitten hat, weil der Unterricht abhalten wollte, sagt das alles. Sie haben auch in den Tschetschenienkriegen genug russischen Soldaten die Köpfe abgeschnitten, die ihnen in die Hände gefallen waren. Ich sehe da eigentlich nur, dass die Amerikaner die wahabitischen Kriese gegen Russland in Stellung bringen wollen, die Russen offenbar irgendwelche Kaukasusvölker gegen den Westen. Wie lange das gut geht, sei mal dahingestellt.
    guter Beitrag.
    Grün geht gerade nicht.

  6. #486
    Mitglied Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Hagia Sophia

    Mal als Anmerkung, Konstaninopel wäre jetzt schon mehr als 100 Jahre wieder in der Hand der Christenheit, wenn die Osmanen nicht von den Briten geschützt worden wären. Nur soll man sich nicht über die Briten aufregen, denn immerhin war das Deutsche Reich im WK I mit den Osmanen verbündet.

    Die Perspektive der Eroberung der Meerengen durch die Russen beunruhigte die Briten sehr stark. Die Briten entsandten ihre Flotte an den Bosporus und drohten Russland mit einer Kriegserklärung, falls sie ihre Offensive weiter fortsetzen. Geschwächt durch den Krieg, konnte sich Russland keinen Fortsetzungskrieg gegen die Briten leisten. Die Russen stoppten ihre Offensive in San Stefano (heute Yeşilköy, ein westlicher Vorort Istanbuls am Marmarameer). Unter dem Druck der Großmächte musste Russland am 19. (31.) Januar einen Waffenstillstand mit dem Osmanischen Reich abschließen, wodurch die Kämpfe beendet wurden.
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    Die christliche Theologie ist die Grossmutter des Bolschewismus.
    O. Spengler - Jahre der Entscheidung - 1934

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