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Thema: Deutsche Rentner benachteiligt

  1. #191
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    Standard AW: Fast 10 Millionen Rentner bekommen weniger als 1250 Euro Rente !!

    Zitat Zitat von Hay Beitrag anzeigen
    Bei Pensionen gilt das letzte Gehalt, bei der Rentenberechnung alle Gehälter, also auch die der Ausbildung und der ersten Berufsjahre. Das senkt den Schnitt zusätzlich.
    ausbildung für die rente ist schon vor jahren unter den tisch gefallen, heißt, wird nicht mehr gezählt. 3 bis 3 1/2 jahre durchgezogen damals und heute für die katz.
    schrittchen für schrittchen wird uns die sprache genommen.
    ein volk, dem die sprache genommen wird, hat irgendwann nichts mehr zu sagen
    Die Menschenrechte sind erfunden worden, um die 10 Gebote zu verdrängen. (shahirrim)
    Manche Wege sieht man nicht kommen, die plant man auch nicht, die geht man aber. , danke an dich

  2. #192
    „Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.“ Benutzerbild von Bolle
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    Standard AW: Deutsche Rentner benachteiligt

    Nun sollte es auch die Bundesregierung wissen!

    Gutachten

    Vorbild Österreich?
    Deutsche Rentner könnten „800 Euro mehr“ haben


    Stand: 10:41 Uhr | Lesedauer: 3 Minuten

    Es lief bestens die letzten Jahre: in der Wirtschaft, auf dem Arbeitsmarkt und damit auch bei den Sozialversicherungen. Die Corona-Pandemie bringt alle drei Stützpfeiler unter Druck. Was bedeutet das für die Renten?
    Deutsche Rentner hätten im Schnitt „800 Euro mehr“, wenn die Altersversorgung sich am österreichischen Modell orientierte. Das geht aus einer Studie im Auftrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor.
    Deutsche Rentner könnten deutlich mehr Geld aus der gesetzlichen Rentenversicherung bekommen, wenn Deutschland dem Beispiel der österreichischen Altersversorgung folgen würde. Das legt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages nahe, das Linksfraktionschef Dietmar Bartsch in Auftrag gegeben hat.
    „In Österreich erhält ein Durchschnittsverdiener, wenn er in Rente geht, rund 800 Euro mehr als ein Durchschnittsverdiener hierzulande“, sagte Bartsch der „[Links nur für registrierte Nutzer]“. Österreich zeige, dass es anders gehe – unter anderem mit einer Rentenkasse, in die alle einzahlen müssten, auch Abgeordnete, Selbstständige und Beamte. Für Bartsch steht fest: „Wir brauchen eine große Rentenreform in Deutschland, die sich an Österreich orientiert.“
    Der Studie zufolge erhielten Männer im Nachbarland im Jahr 2018 durchschnittliche Rentenzahlbeträge von 1678 Euro im Monat, Frauen 1028 Euro. Dem standen deutsche Altersrenten von 1148 beziehungsweise 711 Euro gegenüber. Die Differenz erhöht sich noch deutlich, wenn man berücksichtigt, dass österreichische Ruheständler 14 Auszahlungen im Jahr bekommen.
    Alles auf: [Links nur für registrierte Nutzer]
    "Politiker und Journalisten. Das sind beides Kategorien von Menschen, denen gegenüber größte Vorsicht geboten ist: Denn beide reichen vom Beinahe-Staatsmann zu Beinahe-Verbrechern. Und der Durchschnitt bleibt Durchschnitt."

    Helmut Schmidt In einer Rede vor Studenten in Freiburg, 1995

  3. #193
    AfD, was denn sonst ?! Benutzerbild von Bruddler
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    Standard AW: Deutsche Rentner benachteiligt

    Die Altersarmut in unserem Land ist eine tickende Zeitbombe, die einetages explodieren wird.

    Man glaubt, mit der sogen. "Grundrente" könnte man das Problem aus der Welt schaffen...
    <a href=https://www.politikforen.net/attachment.php?attachmentid=69201&d=1600714507 target=_blank>https://www.politikforen.net/attachm...1&d=1600714507</a>

  4. #194
    Mitglied Benutzerbild von erselber
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    Standard AW: Deutsche Rentner benachteiligt

    Im Prinzip ist das gesamte deutsche Rentensystem verkorkst. Und schon seit dem Zeitpunkt als Konrad gegen alle Ratschläge, Bedenken von der kapitalfinanzierten auf das umlagefinanzierte System nahezu autokratisch und im Alleingang umstellte.

    Nach dem damaligen Motto: „Kinder bekommen die Leute immer.“

    Denn es war ein Selbstbedienungsladen für alle möglichen Projekte durch Entnahmen, gesetzliche Tricksereien versicherungsfremde Leistungen den zukünftigen Rentner aufzubürden. Denn die würden es ja erst in einigen Jahrzehnten zum Spüren bekommen, also lange hin und ob wir dann noch an der Macht, Regierung sind wissen wir nicht. Aber jetzt können wir Wohltaten z. L. der Rentenkasse verteilen um wieder gewählt zu werden.

    Die Letzten die das erkannten, dass das es in einigen Jahrzehnten zu einem Supergau kommen würde wenn die Babyboomer in Rente gehen, und ändern wollten waren Helmut I und Karl. Nicht nur deswegen aber auch deshalb wurden diese von ihrer eigenen Partei verraten, demontiert, ins „Exil“ gezwungen, geschasst und nahezu vom Hof verjagt.

    Aber auch der geneigte Wähler, sich als Souverän fühlend, wollte davon nichts hören. Denn immer Weiter, Schneller, Höher, Besser es nimmt kein Ende.

    Wenn man jetzt des System ändern will z. B.: nach österreichischem, holländischem Vorbild, ist es ein gordischer Knoten der durchschlagen werden muss und vor allem es wird große Einschnitte, anstatt eine schnellen Entlastung geben. Denn alles muss auf den Prüfstand.

    Bisher entnommene Gelder müssen vom Bund zurückgezahlt werden. Allerdings in der derzeitigen finanziellen Lage ist hier vermutlich kein Heller zu sehen.

    Die medienwirksam, bewusst spaltend von der „Lügenpresse“ als Zuschüsse bezeichnet Leistungen an die Rentenkasse müssen offen als das bezeichnet werden was sie sind. Zinsen für das entnommene zweckentfremdete Kapital der Versicherten.

    Versicherungsfremde Leistungen müssen nicht von der Rentenkasse, also den unfreiwilligen Beitragszahlern, gestemmt sondern aus den Steuereinnahmen beglichen werden.

    Das wäre noch irgendwie plausibel, mach- und mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden auch rechenbar. Das es offensichtlich, ich unterstelle, bewusst keine oder wenig aussagekräftige Statistiken oder Dokumente und daher belastbares Zahlenmaterial, Zahlenwerke gibt. Nur die der Rentenversicherung selbst und hier vermutlich auch nicht lückenlos, da man sich mit dem jeweiligen „Herrschenden“ nicht anlegen wollte.

    Ab hier dürfte der „Wirrwarr“ beginnen.

    Beamtenpensionen:

    Sind die Beschäftigten generell der Rentenversicherungspflicht unterworfen und ab welchem Zeitpunkt. Seit Beginn der „Bestallung“ oder ab einem noch festzulegenden Tag „X“. Also teilweise wie bisher und danach GRV-versichert. Das wäre noch die einfachste Lösung, aber eben nicht sauber.

    Seit der Bestallung also die gesamte berufliche Laufbahn. Wer zahlt dann die Beiträge rückwirkend an die GRV. Von der ständig klammen öffentlichen Hand, die hierfür wenig bis keine Rücklagen bildeten, hier dürften dann viele insolvent sein. Ganz egal ob man die Beiträge streckt oder auf einmal einbezahlt werden müssen.

    Analog wären hier die Angestellten des öffentlichen Dienstes zu sehen. Allerdings zahlen hier die öffentlichen Arbeitgeber meist in eine Zusatzversorgungskasse ein.

    Selbstständige:

    Hier stellt sich vom zeitlichen Ablauf und dem Beginn der Versicherungspflicht ein noch größeres Problem. Denn viele, wenn nicht die Mehrzahl dürften die Beiträge nicht stemmen können und müssten Insolvenz anmelden.


    Freiberufler:

    Diese zahlen bisher in eine Versorgungskasse/ein Versorgungswerk ein. Hier könnte man zwar die Beiträge und Rücklagen in die GRV einbringen. Aber da diese Werke zumeist ordentlich arbeiteten und keine versicherungsfremden Leistungen stemmen mussten, können diese eine höhere Rente ausbezahlen. Hier müsste ein Ausgleichsfaktor geschaffen werden, denn diese werden sich sicherlich nicht mit den Entgeltpunkten der GRV abspeisen lassen.

    Das heißeste Eisen dürften die „Ostrenten“ sein/werden. War die Anpassung nach der Annexion der Ostzone mit dem bekannten Umrechnungsfaktor gerecht oder ging das ebenfalls z. L. der Westdeutschen Beitragszahler. Und wie hätte dieses Faktor realistisch, nicht politisch gewollt, vorgeschrieben, aussehen müssen? Also sind die Ostrenten zu hoch oder die Westrenten zu niedrig?

    Und alle diese werden in absehbarer Zeit, Zukunft zwangläufig ebenfalls Rentenempfänger. Also ist das Problem nur vertagt, aber nicht gelöst. Wie gehabt kurzfristige Mehreinnahmen und Verpflichtungen in die Zukunft verlagert.

    Allein diese kleinen Beispiele, ohne auf sonstige Nicklichkeiten einzugehen, dürften schon ausreichen um das derzeitige Rentensystem beizubehalten nicht zu wollen sondern, ob man will oder nicht, zu müssen.

    Allenfalls wäre denkbar, erst ab einem Zeitpunkt mit Übergangsgesetzen diese langsam umzustellen. So, dass ein Teil der von Jahr zu Jahr oder einem fünf Jahresturnus immer größer wird in kapitalgedeckt umzuwandeln und die Umlagefinanzierung um diesen Faktor zu reduzieren. Bis am Ende, also in vielen Jahrzehnten, dann nur noch eine kapitalgedeckte GRV übrig bleibt.
    Man kann ein ganzes Volk eine Zeit lang belügen, Teile eines Volkes dauernd
    betrügen, aber nicht das ganze Volk dauernd belügen und betrügen.

    Abraham Lincoln (1809-1865)


  5. #195
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
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    Standard AW: Deutsche Rentner benachteiligt

    Wohin die Gelder der Deutschen Rentner gehen, das Vermögen sieht ja Jeder! Die Rentner sollen verrecken, das Geld fliesst in die Schwarzen Löcher der Politik

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