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Thema: Ungezieferplage in Wäldern

  1. #221
    .. das Beste am Norden .. Benutzerbild von Politikqualle
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    Standard AW: Ungezieferplage in Wäldern

    Zitat Zitat von harlekina Beitrag anzeigen
    Ich biete mehr. 4 Kettensägen, 1 Starkstromspalter, 1 Zapfwellenspalter, eine Seilwinde...und ein Sappel.
    Aber ein Harvester wär nicht schlecht.
    .. man könnte ja mal mit einem SKT Rigging-Set anfangen ..
    .. das Beste am Norden .. sind die Quallen ..... >>>>>>> []


  2. #222
    Ohneglied Benutzerbild von harlekina
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    Standard AW: Ungezieferplage in Wäldern

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Ich sagte doch schon: Diverses Kleinzeug habe ich auch noch, und den Spalter wollte ich eigentlich gar nicht erwähnen. Das ist ein Gerät für Weicheier und die alten Herren. In jüngeren Jahren reichte mir die Axt.

    Mit einem Harvester kann ich leider nicht dienen, aber der dürfte bei einer Fichtenschonung auch ein wenig überdimensioniert sein.
    Ein Spalter ist was für Weicheier? Beim Kleinen magst du recht haben, aber der Große haut Dinger weg in Meter-Länge, das packst du nicht mit deiner Axt.

    In Memoriam
    Henning 1960 - 2010

  3. #223
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Ungezieferplage in Wäldern

    Zitat Zitat von harlekina Beitrag anzeigen
    Ein Spalter ist was für Weicheier? Beim Kleinen magst du recht haben, aber der Große haut Dinger weg in Meter-Länge, das packst du nicht mit deiner Axt.
    Ich habe nicht nur mehrere Äxte, sondern auch Keile und Hämmer. So machen richtige Männer das: Sie setzen einen groben Keil auf einen groben Klotz und hauen feste drauf.

    Unser Kessel fasst 50cm Scheite, und wir haben uns überlegt, wie wir das Zeug mit minimalem Aufwand aus dem Wald in den Ofen bringen. Das Resultat dieser Überlegungen war, auf halbe Meter zu schneiden, an Ort und Stelle zu spalten und gleich mit an die Scheune zu nehmen, wo wir es zum Trocknen setzen.

    Die Methode hatte sich für unseren Zweck sehr gut bewährt. Die große Fiskars-Spaltaxt haut die meisten Klötze beim ersten Hieb auseinander, nur ofenfertige Scheite kommen auf den Hänger.

    Einziger Nachteil: Man muss beim Aufsetzen mehr aufpassen, weil ein 50cm Stapel nun mal leichter umfällt als 1 m. Nachdem das zum 2. Mal passiert war ziehe ich ein Stück Draht durch 2 parallele Stapel und rödle auf beiden Seiten einen Ast davor.

    Aber wie gesagt: Man wird älter, und wenn es dann immer länger dauert, bis die Schmerzen in den Handgelenken nachlassen, sollte man schon mal überlegen, ob's auf die Dauer nicht angenehmer ist, ein Weichei als ein Invalide zu sein.
    Als Kind habe ich mir immer vorgestellt, es wäre toll, wenn man die Gedanken anderer Menschen lesen könnte. Jetzt haben wir Twitter und sehen schwarz auf weiß, was den Leuten Tag für Tag so durch den Kopf geht. Das ist nicht toll. (Vince Ebert)

  4. #224
    Toxisch Benutzerbild von John Donne
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    Standard AW: Ungezieferplage in Wäldern

    Zitat Zitat von harlekina Beitrag anzeigen
    Fichte ist schnellwachsendes Holz, deswegen schneller Gewinn als Forstwirt.
    Der Unterwuchs kommt entweder nicht nach, weil er keine Luft und Licht nach oben hat, oder er wird vom wild weggefressen. Man müßte höchstens die Schonung einzäunen, aber das geht im Wald nun mal nicht bei allen Grundstücken.
    Alles richtig. Die Schonung (oder die einzelnen Bäume) einzuzäunen ist allerdings häufig erforderlich, um aus einer Monokultur einen Mischwald zu machen. Das Rotwild neigt dazu, die jungen Bäume, die es sonst im Umkreis wenig gibt, durch Verbiss/Verzehr zu zerstören. Irgendwann muß man damit anfangen.
    putredines prohibet in amaritudine sua

  5. #225
    Mitglied Benutzerbild von Eloy
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    Standard AW: Ungezieferplage in Wäldern

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht nur mehrere Äxte, sondern auch Keile und Hämmer. So machen richtige Männer das: Sie setzen einen groben Keil auf einen groben Klotz und hauen feste drauf.

    Unser Kessel fasst 50cm Scheite, und wir haben uns überlegt, wie wir das Zeug mit minimalem Aufwand aus dem Wald in den Ofen bringen. Das Resultat dieser Überlegungen war, auf halbe Meter zu schneiden, an Ort und Stelle zu spalten und gleich mit an die Scheune zu nehmen, wo wir es zum Trocknen setzen.

    Die Methode hatte sich für unseren Zweck sehr gut bewährt. Die große Fiskars-Spaltaxt haut die meisten Klötze beim ersten Hieb auseinander, nur ofenfertige Scheite kommen auf den Hänger.

    Einziger Nachteil: Man muss beim Aufsetzen mehr aufpassen, weil ein 50cm Stapel nun mal leichter umfällt als 1 m. Nachdem das zum 2. Mal passiert war ziehe ich ein Stück Draht durch 2 parallele Stapel und rödle auf beiden Seiten einen Ast davor.

    Aber wie gesagt: Man wird älter, und wenn es dann immer länger dauert, bis die Schmerzen in den Handgelenken nachlassen, sollte man schon mal überlegen, ob's auf die Dauer nicht angenehmer ist, ein Weichei als ein Invalide zu sein.
    Mein Gott, was machst du denn? Hast du Rheuma? Ich mach ja auch mein Brennholz selbst. Seit über 40 Jahren. Aber Probleme mit den Handgelenken hatte ich bis heute nicht.
    "Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist."

    Heinrich von Brentano

  6. #226
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Ungezieferplage in Wäldern

    Zitat Zitat von Eloy Beitrag anzeigen
    Mein Gott, was machst du denn? Hast du Rheuma? Ich mach ja auch mein Brennholz selbst. Seit über 40 Jahren. Aber Probleme mit den Handgelenken hatte ich bis heute nicht.
    So ca. 20-25 m pro Jahr, vorwiegend Eiche. Irgendwann fing's an und wurde allmählich schlimmer. Folglich habe ich einen Spalter angeschafft. Da muss ich die Klötze zwar öfter anpacken, aber das sind mir meine Knochen wert.
    Als Kind habe ich mir immer vorgestellt, es wäre toll, wenn man die Gedanken anderer Menschen lesen könnte. Jetzt haben wir Twitter und sehen schwarz auf weiß, was den Leuten Tag für Tag so durch den Kopf geht. Das ist nicht toll. (Vince Ebert)

  7. #227
    Mitglied Benutzerbild von Eloy
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    Standard AW: Ungezieferplage in Wäldern

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    So ca. 20-25 m pro Jahr, vorwiegend Eiche. Irgendwann fing's an und wurde allmählich schlimmer. Folglich habe ich einen Spalter angeschafft. Da muss ich die Klötze zwar öfter anpacken, aber das sind mir meine Knochen wert.
    Übel. Würde ich mal zum Arzt gehen. Hab im Mai schon 14 m aus dem Wald geholt. Teils auf Ofenlänge, teils als Meterholz. Hab schon 14 m als Winterbrand geschnitten und kleingehackt, meine Frau hat es im Keller aufgesetzt. Jetzt hab ich noch 26 m im Wald liegen. Die will ich im Herbst noch heimschaffen. Aber alles von Hand. Mit Hammer, Keil und Axt. Vorwiegend Buchenholz. Mittlerweile auch allein. Die Jungs sind aus dem Haus.

    Pass auf die Knochen auf!
    "Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist."

    Heinrich von Brentano

  8. #228
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Ungezieferplage in Wäldern

    Zitat Zitat von Eloy Beitrag anzeigen
    Übel. Würde ich mal zum Arzt gehen. Hab im Mai schon 14 m aus dem Wald geholt. Teils auf Ofenlänge, teils als Meterholz. Hab schon 14 m als Winterbrand geschnitten und kleingehackt, meine Frau hat es im Keller aufgesetzt. Jetzt hab ich noch 26 m im Wald liegen. Die will ich im Herbst noch heimschaffen. Aber alles von Hand. Mit Hammer, Keil und Axt. Vorwiegend Buchenholz. Mittlerweile auch allein. Die Jungs sind aus dem Haus.

    Pass auf die Knochen auf!
    Alles gut. Dieses Jahr haben wir Zaun gebaut, dabei hatte ich wieder den großen Hammer in der Hand, Solange ich's nicht übertreibe, merke ich gar nichts. Und das soll auch so bleiben. So viel mehr Aufwand ist es nicht, die Klötze auf den Spalter zu heben, man nimmt halt jedes Stück Holz zweimal mehr in die Hand.
    Als Kind habe ich mir immer vorgestellt, es wäre toll, wenn man die Gedanken anderer Menschen lesen könnte. Jetzt haben wir Twitter und sehen schwarz auf weiß, was den Leuten Tag für Tag so durch den Kopf geht. Das ist nicht toll. (Vince Ebert)

  9. #229
    Mitglied Benutzerbild von Eloy
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    Standard AW: Ungezieferplage in Wäldern

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Alles gut. Dieses Jahr haben wir Zaun gebaut, dabei hatte ich wieder den großen Hammer in der Hand, Solange ich's nicht übertreibe, merke ich gar nichts. Und das soll auch so bleiben. So viel mehr Aufwand ist es nicht, die Klötze auf den Spalter zu heben, man nimmt halt jedes Stück Holz zweimal mehr in die Hand.
    Bei 50 cm Länge geht das noch. Aber wenn du Stämme > 40 cm Durchmesser hast und sollst dann die Meterstücke allein unter den Spalter bringen, dann wird es heftig.

    Ich hatte mal vor über 40 Jahren einen Mittelhandbruch, rechte Hand. Den spür ich hier und da noch, wenn mal ein Schlag verunglückt.
    "Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist."

    Heinrich von Brentano

  10. #230
    Mitglied Benutzerbild von kiwi
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    Standard AW: Ungezieferplage in Wäldern

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    So ca. 20-25 m pro Jahr, vorwiegend Eiche. Irgendwann fing's an und wurde allmählich schlimmer. Folglich habe ich einen Spalter angeschafft. Da muss ich die Klötze zwar öfter anpacken, aber das sind mir meine Knochen wert.
    Da muss ich die Klötze zwar öfter anpacken, aber das sind mir meine Knochen wert.
    Jetzt höre auf rumzuplärren die Klötze werden doch immer kleiner und -- leichter .
    Gruß Kiwi
    Einige kennen mich - viele können mich.

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