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Thema: Wegen Corona: Bestatter in Kurzarbeit

  1. #21
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    Standard AW: Wegen Corona: Bestatter in Kurzarbeit

    Zitat Zitat von erselber Beitrag anzeigen
    Oder schlicht und einfach weil sie aus Carola-Angst nicht mehr so oft zum Doktor rennen und daher ganz von selber gesund, munter und fit werden.
    Z.B. Darmkrebs merkt man erst, wenn es fast vorbei ist.

  2. #22
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    Standard AW: Wegen Corona: Bestatter in Kurzarbeit

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Im Moment kann man schlecht Beerdigungen feiern. Deshalb geht der Trend vermutlich dahin, erst zu verbrennen und die Bestattung irgendwann in ein paar Monaten nachzuholen.
    Die Todeszahlen sind aber am absoluten Minimum. Aktuell sterben 2 pro 100000 und Woche weniger als normal.

    Quelle: Euromomo
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    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher. Franz Josef Strauß


  3. #23
    Schnitter Benutzerbild von grimreaper
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    Standard AW: Wegen Corona: Bestatter in Kurzarbeit

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Weshalb wird in Verbindung mit diesem Virus immer nur mit Todesfällen operiert, ohne dabei die weitaus höhere Zahl an Erkrankungen zu berücksichtigen, zumal bis dato noch gar nicht umfassend geklärt werden konnte, welche Nachwirkungen eine überstandene Infektion nach sich zieht?

    Bei meiner in der Hauptstadt eines europäischen Nachbarlandes lebenden Schwägerin (64 Jahre alt, Nichtraucherin, lebt sehr gesund, keinerlei organische Vorerkrankungen) wurde Anfang Mai Covid-19 diagnostiziert.

    Die Begleiterscheinungen waren Fieber, allgemeine Erschöpfungszustände, Atemnot, völliger Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, starke Schwindelanfälle).

    Nach etwa drei Wochen ließen die akuten Symptome nach, aber bis dato bestehen die Schwächeanfälle. Nach dem Arbeitsschluss ist sie oftmals nicht mehr imstande, zu Fuß zum ÖPNV zu gehen, sondern muss sich irgendwohin setzen oder sich von ihrem Mann abholen lassen.

    Und das nach drei Monaten nach ärztlich diagnostizierter Covid-19-Infektion.

    Klar, glücklicherweise noch kein Job für einen Bestatter.

    Aber das soll eine "ganz normale Grippe" gewesen sein?
    Wie wurde deine Schwägerin therapiert, was für Medikamente hat sie nach Feststellung der Diagnose bekommen?

  4. #24
    Schnitter Benutzerbild von grimreaper
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    Standard AW: Wegen Corona: Bestatter in Kurzarbeit

    Neben den Todeszahlen, die momentan nicht berauschend sind, können bzw. konnten viele Bestatter keine Trauerfeiern abhalten.
    So ist die Kurzarbeit zu erklären.
    Keiner mehr der die Kapelle vorbereiten und schmücken muss.
    Nur noch Leiche abholen, Formalitäten erledigen --> Beisetzen / überführen ins Krematorium.
    Das ist eben viel weniger Arbeit die anfällt.

  5. #25
    Mitglied Benutzerbild von goldi
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    Standard AW: Wegen Corona: Bestatter in Kurzarbeit

    Bestatter in Kurzarbeit wegen Corona: „Es versterben viel weniger Menschen als sonst"

    Wenn man von einer Epidemie oder einer Pandemie hört, dann denkt man auch an viele Todesopfer. So zumindest die übliche Vorstellung von solchen schlimmen Krankheitswellen. Umso merkwürdiger ist eine Nachricht, [Links nur für registrierte Nutzer]. Und die leider wohl die Mehrzahl der potenziellen Leser nicht öffnen kann wegen einer Bezahlschranke. Und auch so generell verpuffte in der Medienlandschaft. Mich hat die Überschrift so neugierig gemacht, dass ich kurzentschlossen extra ein Abonnement abgeschlossen habe.
    In dem Bericht geht es darum, dass einige Bestattungsunternehmen derzeit so wenige Aufträge haben, dass sie Kurzarbeit anmelden müssen. Das Blatt zitiert das Familienunternehmen „Frye“ in Frankfurt. Dessen Inhaberin Karin Frye sagt: „Es versterben viel weniger Menschen als sonst. So schön das ist, für uns bedeutet es schlimme Einbußen.“ Statt der üblichen fünfzehn Beerdigungen pro Monat gebe es derzeit nur noch fünf.
    Regelrecht erschütternd ist eine weitere Aussage von Frye: Sie erklärt den Rückgang damit, dass in den Krankenhäusern weniger operiert werde als sonst. Die meisten Eingriffe gingen gut, so die Bestattungsunternehmerin, aber gerade ältere und schwächere Patienten überstünden ihre Operationen nicht oder erlitten Infektionen mit multiresistenten Keimen. Weil nun weniger operiert werde, gäbe es auch weniger Tote.
    Wenn diese Aussage so stimmt, wäre das eine Bankrotterklärung für unser Gesundheitswesen und ein ungeheuerer Skandal. Leider verkennt die Frankfurter Allgemeine die Sprengkraft dieser Aussage, und statt umfassend weiter zu recherchieren und der Sache auf den Grund zu gehen, lässt sie die Behauptung so stehen und verpuffen. Dabei hätte sie mit einer großen Redaktion die Möglichkeit, hier umfassend zu recherchieren und nachzuforschen – die ein kleines Portal wie dieses hier nicht hat.



    Während die Bestatterin Frye laut FAZ sagt, auch andere Unternehmer litten unter den Rückgängen, heißt es vom Bundesverband Deutscher Bestatter, dies seien „subjektive Eindrücke, die sich so nicht auf die gesamte Branche übertragen lassen“. Die Zahl der Sterbefälle sei regional sehr unterschiedlich. Umsatzrückgänge durch die Pandemie lägen auch an Absagen von Trauerfeiern und Aufbahrungen. Auch auf den Friedhöfen sei es ruhiger als sonst, heißt es in dem Blatt unter Berufung auf den Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands. Allerdings gibt es dazu nur Schätzungen.


    Alles in allem sehr verwirrende Angaben. Die überhaupt nicht in die Grundtendenz der aktuellen Berichterstattung passen. Wurde deshalb die Nachricht aus der Frankfurter Allgemeinen von keinem anderen deutschsprachigen Medium aufgegriffen? Zumindest, wenn man Google-News glauben darf. Dabei hätte so eine Nachricht mit so einer Sprengkraft entweder widerlegt oder aber breit aufgegriffen werden müssen von anderen Blättern, von Radio und Fernsehen – in einer Medienlandschaft, die ihre Aufgabe ernst nimmt. So aber nichts als Schweigen. Und auch bei der FAZ bleibt alles dezent hinter einer Zahlschranke. Merkwürdig.


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  6. #26
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
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    Standard AW: Wegen Corona: Bestatter in Kurzarbeit

    Zitat Zitat von Bruddler Beitrag anzeigen

    Ab sofort werde ich nur noch Todesfälle registrieren, die tatsächlich und direkt etwas mit Corona zu tun haben.
    Mediales Geschwurbel und sonst. "Expertisen & Statistiken" gehen mir inzw. nur noch auf'n Sack !
    Mir auch! Täglich, Non-Stop Gehrinewäsche Infos, was man glauben soll, oft der totale Unfug! Jeder verbreitet jetzt Corona Studien, ohne jeden Wissenschaftlichen Hintergrund, wie das RKI, Christian Drosten. Und jetzt kommt der Klima Müll erneut, mit den selben Methoden, den selben Hintermännern

  7. #27
    AfD, was denn sonst ?! Benutzerbild von Bruddler
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    Standard AW: Wegen Corona: Bestatter in Kurzarbeit

    Zitat Zitat von navy Beitrag anzeigen
    Mir auch! Täglich, Non-Stop Gehrinewäsche Infos, was man glauben soll, oft der totale Unfug
    Das ganze wird auch noch mit "dubiosen Statisiken" und "mathemat. Formeln" belegt, so dass keine Zweifel aufkommen...
    ↓ ↓ ↓
    https://www.politikforen.net/attachment.php?attachmentid=68193&d=1588598021

  8. #28
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
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    Standard AW: Wegen Corona: Bestatter in Kurzarbeit

    Zitat Zitat von Bruddler Beitrag anzeigen
    Das ganze wird auch noch mit "dubiosen Statisiken" und "mathemat. Formeln" belegt, so dass keine Zweifel aufkommen...
    ↓ ↓ ↓
    Deshalb wird Panik gemacht, um bei sogar identischen Pharma Herstellern, wie GSK, 300 Millionen Impfdosen, + nochmal 100 Millionen direkt bei den Pharma Herstellern zu bestellen, mit Abnahme Garantie. Die Besonderheit, Milliarden werden als Rücklage gebildet, für Impfschäden, die Pharma Mafia von jeder Haftung befreit. [Links nur für registrierte Nutzer]. Die Schmiergeld Verteilung erfolgt dann über EU Organisationen, als Provision an die Deutschen und EU Politikern. Keine Medien Berichte, was die Treiben in Wirklichkeit. Wenn Deutschland, wie bei der EZB, jede Kontrolle aufgibt, ist ein Merkmal, für Geschäfte der Organisierten Kriminalität, der Geldwäsche, der Politiker Beteiligung, über EU Posten und Fake Consults und Firmen




    Deutschland setzt nicht mehr auf eigene Impfstoffbeschaffung

    Mittwoch, 19. August 2020

    Brüssel/Berlin – Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich verpflichtet, nicht mehr selbst mit potenziellen Impfstofflieferanten zu verhandeln. Die europäische Kommission schließt im Namen aller 27 Partnerländer Abkommen über den Einkauf von mehreren Millionen Impf*dosen mit verschiedenen Herstellern. In diesem gesamteuropäischen Konzept geht auch die Impfallianz aus Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden auf.

    Das geht aus einem internen Papier der Kommission hervor. Demnach haben die vier be*teiligten Länder die EU beauftragt, ihren bereits mit dem britisch-schwedischen Pharmakonzern Astra*Zeneca geschlossenen Vertrag über 300 Millionen Impfdosen zu übernehmen und diesen für alle 27 Mitgliedstaaten weiter zu verhandeln. Mittlerweile hat die EU die Vereinbarung um eine Option auf weitere 100 Millionen Impfdosen erweitert.

    „Die Vertragsverhandlungen mit den Impfstoffherstellern sind von der EU-Kommission übernommen worden und dauern noch an“, bestätigte das Bundesgesundheits*ministeri*um (BMG) auf Anfrage. Zu etwaigen Inhalten könnten noch keine näheren Auskünfte er*teilt werden.
    Impfkommission veröffentlicht erste Empfehlung zu Schutzimpfung

    Impfstrategien, die festlegen, welche Schutzimpfungen die gesamte Bevölkerung oder bestimmte Risikogruppen zu welchem Zeitpunkt und in welchen Intervallen erhalten sollen, sollen jedoch in nationaler Verantwortung bleiben. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) hat dazu heute eine[Links nur für registrierte Nutzer]vorge*legt.

    Seit Mai war eine Arbeitsgruppe damit beschäftigt, Studien und andere empirische Daten zu sichten, nachdem das BMG die STIKO mit der Priorisierung der zu impfenden Gruppen beauftragt hatte.

    Demnach sei damit zu rechnen, dass Anfang 2021 ein oder mehrere Impfstoffe zum Schutz vor COVID-19 in der EU zugelassen werden könnten. Es sei aber anzunehmen, dass nicht von Anfang an genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, um der gesamten Bevölkerung eine Impfung anbieten zu können.

    .........................

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