+ Auf Thema antworten
Seite 1 von 4 1 2 3 4 LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 35

Thema: Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

  1. #1
    Landbesitzer Benutzerbild von Apart
    Registriert seit
    13.01.2010
    Ort
    Burenland
    Beiträge
    7.846

    Standard Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

    Als Landwirt im Schwarzwald möchte ich hier ein paar meiner Beobachtungen zu Wetter und Umwelt darlegen, die ich seit März/ April diesen Jahres gemacht habe:

    1. Abends wird es schneller kühler, da die isolierende Flugkondensstreifenbewölkung wieder weg ist. Ich schätze, dass die Nächte um 1- 2 Grad kühler waren, als sie sonst gewesen wären.
    2. Morgens wieder eher bzw. stärkerer Tau auf den Wiesen. In den letzten Jahren gab es praktishc gar keinen Tau mehr in den Sommermonaten.
    3. Bessere Niederschlagsverteilung, weniger ausgeprägte Trockenperioden. Keine extreme Hitzewelle.
    4. Weniger Morgen- und Abendrot, auch infolge der fehlenden Flugkondensstreifenbewölkung.
    5. Mehr Schmetterlinge, wie Zitronenfalter, Bläuling, Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge.
    6. Wieder Hornissen und Hummeln, viel mehr Wespen.
    7. In den Getreideäckern beim Dreschen auffallend viele Feldwachteln mit großer Kinderschar. Sie ernähren sich und die Jungen bekanntermassen von Insekten ausschließlich aus dem getreidefeld, da sie nicht weit fliegen können.
    8. Ich kann nachts draussen plötzlich gut schlafen, konnte ich sonst nicht.

    Die beobachtungen bestätigen meine These, dass der größte Negativeinfluss auf Klima und Tierwelt vom Flugverkehr ausgeht.

    Ich bin gespannt auf den Winter, ich schätze es gibt wieder mehr Schnee. Hier hatten wir im September schon den ersten Rauhreif.

  2. #2
    Mitglied
    Registriert seit
    20.04.2017
    Beiträge
    6.137

    Standard AW: Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

    Zitat Zitat von Apart Beitrag anzeigen
    Als Landwirt im Schwarzwald möchte ich hier ein paar meiner Beobachtungen zu Wetter und Umwelt darlegen, die ich seit März/ April diesen Jahres gemacht habe:

    1. Abends wird es schneller kühler, da die isolierende Flugkondensstreifenbewölkung wieder weg ist. Ich schätze, dass die Nächte um 1- 2 Grad kühler waren, als sie sonst gewesen wären.
    2. Morgens wieder eher bzw. stärkerer Tau auf den Wiesen. In den letzten Jahren gab es praktishc gar keinen Tau mehr in den Sommermonaten.
    3. Bessere Niederschlagsverteilung, weniger ausgeprägte Trockenperioden. Keine extreme Hitzewelle.
    4. Weniger Morgen- und Abendrot, auch infolge der fehlenden Flugkondensstreifenbewölkung.
    5. Mehr Schmetterlinge, wie Zitronenfalter, Bläuling, Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge.
    6. Wieder Hornissen und Hummeln, viel mehr Wespen.
    7. In den Getreideäckern beim Dreschen auffallend viele Feldwachteln mit großer Kinderschar. Sie ernähren sich und die Jungen bekanntermassen von Insekten ausschließlich aus dem getreidefeld, da sie nicht weit fliegen können.
    8. Ich kann nachts draussen plötzlich gut schlafen, konnte ich sonst nicht.

    Die beobachtungen bestätigen meine These, dass der größte Negativeinfluss auf Klima und Tierwelt vom Flugverkehr ausgeht.

    Ich bin gespannt auf den Winter, ich schätze es gibt wieder mehr Schnee. Hier hatten wir im September schon den ersten Rauhreif.
    Du hast das dieses Jahr beobachtet. Kannst du ausschließen, dass es noch andere Umwelteinflüsse gab die dafür gesorgt haben? (mehr/weniger Regen, mehr/weniger Sonne, mehr/weniger Wind)

  3. #3
    Landbesitzer Benutzerbild von Apart
    Registriert seit
    13.01.2010
    Ort
    Burenland
    Beiträge
    7.846

    Standard AW: Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Du hast das dieses Jahr beobachtet. Kannst du ausschließen, dass es noch andere Umwelteinflüsse gab die dafür gesorgt haben? (mehr/weniger Regen, mehr/weniger Sonne, mehr/weniger Wind)

    Wir werden die nächsten Jahre abwarten und beobachten müssen.
    Jedenfalls hoffe ich inbrünstig, dass dieses unseelige Fliegerei endlich dauerhaft ein Ende hat und es bei diesem niederem Flugaufkommen bleibt.

  4. #4
    HPF Server - Administrator Benutzerbild von Klopperhorst
    Registriert seit
    27.11.2005
    Beiträge
    61.895

    Standard AW: Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

    Zitat Zitat von Apart Beitrag anzeigen
    Als Landwirt im Schwarzwald möchte ich hier ein paar meiner Beobachtungen zu Wetter und Umwelt darlegen, die ich seit März/ April diesen Jahres gemacht habe:

    1. Abends wird es schneller kühler, da die isolierende Flugkondensstreifenbewölkung wieder weg ist. Ich schätze, dass die Nächte um 1- 2 Grad kühler waren, als sie sonst gewesen wären.
    2. Morgens wieder eher bzw. stärkerer Tau auf den Wiesen. In den letzten Jahren gab es praktishc gar keinen Tau mehr in den Sommermonaten.
    3. Bessere Niederschlagsverteilung, weniger ausgeprägte Trockenperioden. Keine extreme Hitzewelle.
    4. Weniger Morgen- und Abendrot, auch infolge der fehlenden Flugkondensstreifenbewölkung.
    5. Mehr Schmetterlinge, wie Zitronenfalter, Bläuling, Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge.
    6. Wieder Hornissen und Hummeln, viel mehr Wespen.
    7. In den Getreideäckern beim Dreschen auffallend viele Feldwachteln mit großer Kinderschar. Sie ernähren sich und die Jungen bekanntermassen von Insekten ausschließlich aus dem getreidefeld, da sie nicht weit fliegen können.
    8. Ich kann nachts draussen plötzlich gut schlafen, konnte ich sonst nicht.

    Die beobachtungen bestätigen meine These, dass der größte Negativeinfluss auf Klima und Tierwelt vom Flugverkehr ausgeht.

    Ich bin gespannt auf den Winter, ich schätze es gibt wieder mehr Schnee. Hier hatten wir im September schon den ersten Rauhreif.
    Ich wohne in einer europäischen Einflugschneise.
    Mir fiel auch auf, dass hier der Flugbetrieb massiv nachgelassen hat.

    Allerdings kann ich aus meinen eigenen Wetteraufzeichnungen derzeit keine besondere Abkühlung erkennen.

    2018 heizte ich zuerst am 18.10. ein, erster Schneefall am 28.10.
    2019 am 2.10. eingeheizt, erster Nachtfrost am 29.10.
    2020 am 9.10. eingeheizt, erster Nachtfrost am 20.10.

    --
    "Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg" (3. Esra)

  5. #5
    „Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.“ Benutzerbild von Bolle
    Registriert seit
    17.07.2014
    Beiträge
    27.317

    Standard AW: Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

    Mein 100 jähriger Kalender war dieses Jahr sehr genau und hat bisher genau das Wetter vorausgesagt welches wir bekommen haben. Fürs Jahresende bescheinigt er einen milden und nassen November. Mitte, Ende Dezember wird es sehr kalt und ins neue Jahr starten wir mit viel Schnee! So es denn stimmt.........
    "Politiker und Journalisten. Das sind beides Kategorien von Menschen, denen gegenüber größte Vorsicht geboten ist: Denn beide reichen vom Beinahe-Staatsmann zu Beinahe-Verbrechern. Und der Durchschnitt bleibt Durchschnitt."

    Helmut Schmidt In einer Rede vor Studenten in Freiburg, 1995

  6. #6
    Nicht geimpft Benutzerbild von DeRu
    Registriert seit
    28.05.2015
    Beiträge
    3.242

    Standard AW: Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

    Das sind eben die positiven Seiten der Lockdowns. Die Pflanzen- und Tierwelt kommt örtlich etwas zur Ruhe, weil nicht mehr Millionen von Lumpenproletariern zum Saufen nach Mallorca fliegen.

  7. #7
    „Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.“ Benutzerbild von Bolle
    Registriert seit
    17.07.2014
    Beiträge
    27.317

    Standard AW: Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

    Der 11 jährige Sonnenzyklus ist zu Ende gegangen und ein Neuer beginnt! Das wird auch Veränderungen mit sich bringen.
    "Politiker und Journalisten. Das sind beides Kategorien von Menschen, denen gegenüber größte Vorsicht geboten ist: Denn beide reichen vom Beinahe-Staatsmann zu Beinahe-Verbrechern. Und der Durchschnitt bleibt Durchschnitt."

    Helmut Schmidt In einer Rede vor Studenten in Freiburg, 1995

  8. #8
    HPF Server - Administrator Benutzerbild von Klopperhorst
    Registriert seit
    27.11.2005
    Beiträge
    61.895

    Standard AW: Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

    Zitat Zitat von Bolle Beitrag anzeigen
    Der 11 jährige Sonnenzyklus ist zu Ende gegangen und ein Neuer beginnt! Das wird auch Veränderungen mit sich bringen.
    Meistens sind kühlere Winter am Beginn eines neuen Schwabe-Zyklus, also nicht im direkten Minimum.

    ---
    "Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg" (3. Esra)

  9. #9
    „Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.“ Benutzerbild von Bolle
    Registriert seit
    17.07.2014
    Beiträge
    27.317

    Standard AW: Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

    Die Auswirkungen der Sonnenzyklen hängen ja auch immer etwas nach!
    "Politiker und Journalisten. Das sind beides Kategorien von Menschen, denen gegenüber größte Vorsicht geboten ist: Denn beide reichen vom Beinahe-Staatsmann zu Beinahe-Verbrechern. Und der Durchschnitt bleibt Durchschnitt."

    Helmut Schmidt In einer Rede vor Studenten in Freiburg, 1995

  10. #10
    Official Benutzerbild von Merkelraute
    Registriert seit
    22.10.2016
    Ort
    Karzer im Bundeskanzleramt
    Beiträge
    18.640

    Standard AW: Umweltbeobachtungen seit dem Lockdown

    Zitat Zitat von Apart Beitrag anzeigen
    Als Landwirt im Schwarzwald möchte ich hier ein paar meiner Beobachtungen zu Wetter und Umwelt darlegen, die ich seit März/ April diesen Jahres gemacht habe:

    1. Abends wird es schneller kühler, da die isolierende Flugkondensstreifenbewölkung wieder weg ist. Ich schätze, dass die Nächte um 1- 2 Grad kühler waren, als sie sonst gewesen wären.
    2. Morgens wieder eher bzw. stärkerer Tau auf den Wiesen. In den letzten Jahren gab es praktishc gar keinen Tau mehr in den Sommermonaten.
    3. Bessere Niederschlagsverteilung, weniger ausgeprägte Trockenperioden. Keine extreme Hitzewelle.
    4. Weniger Morgen- und Abendrot, auch infolge der fehlenden Flugkondensstreifenbewölkung.
    5. Mehr Schmetterlinge, wie Zitronenfalter, Bläuling, Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge.
    6. Wieder Hornissen und Hummeln, viel mehr Wespen.
    7. In den Getreideäckern beim Dreschen auffallend viele Feldwachteln mit großer Kinderschar. Sie ernähren sich und die Jungen bekanntermassen von Insekten ausschließlich aus dem getreidefeld, da sie nicht weit fliegen können.
    8. Ich kann nachts draussen plötzlich gut schlafen, konnte ich sonst nicht.

    Die beobachtungen bestätigen meine These, dass der größte Negativeinfluss auf Klima und Tierwelt vom Flugverkehr ausgeht.

    Ich bin gespannt auf den Winter, ich schätze es gibt wieder mehr Schnee. Hier hatten wir im September schon den ersten Rauhreif.
    Für mich ist alles so wie immer. Kein Unterschied feststellbar. Außer, daß die Autobahn 10% leerer geworden ist.
    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher. Franz Josef Strauß


+ Auf Thema antworten

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Tschehien im LockDown
    Von kranich im Forum Europa
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 21.10.2020, 17:43
  2. Stuttgart. Demo am 9. Mai 2020 gegen Lockdown
    Von frundsberg im Forum Deutschland
    Antworten: 536
    Letzter Beitrag: 16.06.2020, 19:56
  3. Alaska Bush Trooper - Gefaengnis Lockdown
    Von C-Dur im Forum Freie Diskussionen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 19.03.2015, 03:54
  4. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 08.01.2010, 14:17
  5. Junge Union Seit an Seit mit den Jusos gegen Rechts
    Von Abendländer im Forum Deutschland
    Antworten: 61
    Letzter Beitrag: 18.11.2008, 11:42

Nutzer die den Thread gelesen haben : 99

Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
nach oben