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Thema: Stahlhärten

  1. #21
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    Standard AW: Stahlhärten

    Zitat Zitat von mick31 Beitrag anzeigen
    Es gibt genug Rostfreie härtbare Stähle, 17-4 PH z.b. wird viel in der Luftfahrt benutzt wenn es um Lager z.b. geht.

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    Oder 13-8 PH Mo, der ist aber nicht schön zu bearbeiten, der gute Cronimo.

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    An 70 HRC kommst du aber nicht dran. Diamant hat 100.

  2. #22
    Mitglied Benutzerbild von mick31
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    Standard AW: Stahlhärten

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Im Bergbau übrigens auch.

    Es ging aber wohl eher um nachschleifen / - schärfen. Messer für den Hausgebrauch.

    Ein Profikoch sagte mir mal, daß gute Messer eben nicht rostfrei seien. Warum auch immer. Jedenfalls war das 10 Sekunden, bevor ich mit eben jenem Messer schnitt
    1.2842

    Den kriegst auch scharf

    Wo ist Merkels Stasiakte?

  3. #23
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    Standard AW: Stahlhärten

    Zitat Zitat von mick31 Beitrag anzeigen
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    Den kriegst auch scharf
    Erreichbare Endhärte: 61-63 HRC
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    Schon recht gut.

  4. #24
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Stahlhärten

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Im Bergbau übrigens auch.

    Es ging aber wohl eher um nachschleifen / - schärfen. Messer für den Hausgebrauch.

    Ein Profikoch sagte mir mal, daß gute Messer eben nicht rostfrei seien. Warum auch immer. Jedenfalls war das 10 Sekunden, bevor ich mit eben jenem Messer schnitt
    Es gibt kaum etwas, über das so viel Blödsinn erzählt wird, wie über Messer.

    Die alten Kohlenstoffstähle hatten schon was. Relativ hart bei guter Elastizität. Der große Vorteil ist der kleine Schneidwinkel, der in dieser Kombination erreicht werden kann. Außerdem lässt er sich sehr fein abziehen, der Stahl ist sehr feinkörnig. Zur Not kann man sich mit diesen Messern rasieren. Der große Nachteil ist: Der Dreck rostet wie Sau. Eine Zwiebel geschnitten, und vergessen abzuwischen: am nächsten Tag hast Du eine Aufgabe.

    Ein Kochmesser darf ziemlich hart sein. Aber nie vergessen: Härte wird immer mit ungünstigeren Schneidwinkeln erkauft. Das Material muss dann dicker sein, sonst bricht bei jedem Mist die Schneide aus.

    Die Metzger mögen weiche Messer. Die schneiden nämlich nicht, die sägen. Zu diesem Zweck machen sie mit ihren Wetzstählen einen Grat, also eine Mikrosäge an die Schneide. Die nutzt sich zwar schnell ab, ist aber genauso schnell wieder dran und weiches, aber zähes Fleisch geht durch wie nichts. Weiß jeder, der sich mal am Grat einer lausigen Blechbüchse geschnitten hat.
    „Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)

  5. #25
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    Standard AW: Stahlhärten

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Es gibt kaum etwas, über das so viel Blödsinn erzählt wird, wie über Messer.

    Die alten Kohlenstoffstähle hatten schon was. Relativ hart bei guter Elastizität. Der große Vorteil ist der kleine Schneidwinkel, der in dieser Kombination erreicht werden kann. Außerdem lässt er sich sehr fein abziehen, der Stahl ist sehr feinkörnig. Zur Not kann man sich mit diesen Messern rasieren. Der große Nachteil ist: Der Dreck rostet wie Sau. Eine Zwiebel geschnitten, und vergessen abzuwischen: am nächsten Tag hast Du eine Aufgabe.

    Ein Kochmesser darf ziemlich hart sein. Aber nie vergessen: Härte wird immer mit ungünstigeren Schneidwinkeln erkauft. Das Material muss dann dicker sein, sonst bricht bei jedem Mist die Schneide aus.

    Die Metzger mögen weiche Messer. Die schneiden nämlich nicht, die sägen. Zu diesem Zweck machen sie mit ihren Wetzstählen einen Grat, also eine Mikrosäge an die Schneide. Die nutzt sich zwar schnell ab, ist aber genauso schnell wieder dran und weiches, aber zähes Fleisch geht durch wie nichts. Weiß jeder, der sich mal am Grat einer lausigen Blechbüchse geschnitten hat.
    Das trifft es ziemlich genau. Jedenfalls aus meiner Erinnerung
    Wer das liest, hat sich mit Corona angesteckt

  6. #26
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    Zitat Zitat von mick31 Beitrag anzeigen
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    Den kriegst auch scharf
    Der ist ja nicht rostfrei. Deswegen im Salzbergbau absolut nogo
    Wer das liest, hat sich mit Corona angesteckt

  7. #27
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    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Es gibt kaum etwas, über das so viel Blödsinn erzählt wird, wie über Messer.

    Die alten Kohlenstoffstähle hatten schon was. Relativ hart bei guter Elastizität. Der große Vorteil ist der kleine Schneidwinkel, der in dieser Kombination erreicht werden kann. Außerdem lässt er sich sehr fein abziehen, der Stahl ist sehr feinkörnig. Zur Not kann man sich mit diesen Messern rasieren. Der große Nachteil ist: Der Dreck rostet wie Sau. Eine Zwiebel geschnitten, und vergessen abzuwischen: am nächsten Tag hast Du eine Aufgabe.

    Ein Kochmesser darf ziemlich hart sein. Aber nie vergessen: Härte wird immer mit ungünstigeren Schneidwinkeln erkauft. Das Material muss dann dicker sein, sonst bricht bei jedem Mist die Schneide aus.

    Die Metzger mögen weiche Messer. Die schneiden nämlich nicht, die sägen. Zu diesem Zweck machen sie mit ihren Wetzstählen einen Grat, also eine Mikrosäge an die Schneide. Die nutzt sich zwar schnell ab, ist aber genauso schnell wieder dran und weiches, aber zähes Fleisch geht durch wie nichts. Weiß jeder, der sich mal am Grat einer lausigen Blechbüchse geschnitten hat.
    Puh, die Schnittwinkel. Und damit sie nicht ausbrechen. Und "superscharf". Ja, ein Thema. Hatte mir mal eingebildet, Scheren, Messer schärfen zu können. Messer geht ja noch, aber Scheren haben spezielle Winkel, "Freiwinkel". Und dann kamen Eckenmesser. Bei Taschenmaschinen bei Herrenanzügen. Sowas von scharf gibts garnicht. Beim Hinschauen schneidest du dich schon.
    Deine Sägen - vergiss es. Messerscharf ist anders. Selbst Keramikmesser sind Stahlmessern unterlegen. Und der Frisör hatte früher ein Leder - zum Abziehen des Restgrats. Ein anderes Thema.

    Edit: Meine Schleifmaschine hat eine Diamanttopfscheibe mittlerer Körnung und eine Borazontopfscheibe. Auswechselbar mit allem möglichem.
    Geändert von Neu (28.01.2021 um 22:43 Uhr)

  8. #28
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    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Der ist ja nicht rostfrei. Deswegen im Salzbergbau absolut nogo
    Na dann nehmt halt einen ganz normalen 440C für euer Messer, der ist zumindest Rostträge.

    Wo ist Merkels Stasiakte?

  9. #29
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    Zitat Zitat von mick31 Beitrag anzeigen
    Na dann nehmt halt einen ganz normalen 440C für euer Messer, der ist zumindest Rostträge.
    Ich nehme ohnehin nur was gerade da ist
    Wer das liest, hat sich mit Corona angesteckt

  10. #30
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Stahlhärten

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Ich nehme ohnehin nur was gerade da ist
    Ich kann mich an eine Vergleichstabelle für verschiedene Stähle erinnern. Die Auswahl war endlos, aber es war immer ein Kompromiss in die eine oder andere Richtung. Meine Fertigkeiten reichen zumindest dazu die Küchenmesser der Frau scharf zu halten, was ja auch zu meinem Vorteil ist.
    “If a machine is expected to be infallible, it cannot also be intelligent.”
    ― Alan Turing

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