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Thema: Ein bisschen Akkukunde

  1. #21
    A smile is diamond Benutzerbild von Suedwester
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    Standard AW: Ein bisschen Akkukunde

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Richtig. Die Ursache ist einfach: Der gemeine Bleiakku mag es nicht, wenn er über 80% geladen wird, da beginnt er zu gasen.

    Deshalb sind die Laderegler in KFZ generell auf die Ladeschlussspannung von 14,4 Volt eingestellt.


    In Afrika habe ich besondere Erkenntnisse zu Bleiakkus gewonnen.
    Neu gekaufte Autobatterien hatten "satte" 12 Monate Garantie.
    Aufgrund der ueberwiegend hohen Aussentemperaturen "verdunstete"
    die Batteriesaeure bzw. das destillierte Wasser innerhalb von ein paar
    Wochen. Staendige Kontrolle und Nachfuellen waren noetig.
    Die erste (dort gekaufte) Batterie hielt genau 11 Monate und wurde
    sofort auf Garantie ersetzt. Bei dieser habe ich dann noch oefter
    kontrolliert und aufgefuellt.
    Ein alter KFZ-Mechaniker gab mir den Rat, bei Bedarf mit einem
    Spezialmittelchen der Fa. Wynn's die Fluessigkeit aufzufuellen.
    Wenn ich mich recht erinnere, enthielt es Cadmiumsulfat.
    Damit hielten die Batterien mindestens 2-3 Jahre.
    Die Fahrzeuge wurden oft und meist auf laengeren Strecken gefahren,
    echte Kaelte kannten sie auch nicht.
    In hiesigen Breiten lade ich Fzg- Batterien/ Akkus alle paar Monate
    mit einem kleinen "Smart Charger" auf, egal ob sie laenger stehen
    oder regelmaessig benutzt werden. Moped, Rasentraktor z.B.
    Ausgebaute Akkus/ Batterien (Blei, AGM....) lagere ich trocken aber
    kuehl. Das alles scheint ihnen gut zu bekommen.
    Harley Batterie ist nach 8 Jahren top, Rasentraktor (Billigbatterie)
    laeuft seit 5 Jahren. In den Autos sind Batterien unbekannten
    Alters, die ebenfalls keine Schwaechen zeigen.

  2. #22
    Verschwörungstheoretiker Benutzerbild von Nicht Sicher
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    Bananen Republik Deutschland
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    Standard AW: Ein bisschen Akkukunde

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Richtig. Die Ursache ist einfach: Der gemeine Bleiakku mag es nicht, wenn er über 80% geladen wird, da beginnt er zu gasen.

    Deshalb sind die Laderegler in KFZ generell auf die Ladeschlussspannung von 14,4 Volt eingestellt.
    Mögen Lithiumionen-Akkus übrigens auch nicht und reagieren da sogar irreparabel darauf. Sobald der Akku über die Nennspannung von 3,6V geladen wird, fangen elektrochemische Zersetzungsprozesse an. Um so schneller, je wärmer es ist. Gelagert wird also bei 20-30% Ladezustand. Auf keinen Fall vollladen und dann Monate lang stehen lassen, wie es viele bei Pedelecs etc. machen und sich dann wundern, dass die Akkus nach kurzer Zeit halbtot sind. Das Entladen bis zur Schlussspannung, also Ausnutzen von 100% der Kapazität, mögen sie ebenfalls nicht. Die Anzahl der nutzbaren Zyklen geht dann auch in den Keller ...
    "Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen [...] sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst"

  3. #23
    Herzland Benutzerbild von Süßer
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    Standard AW: Ein bisschen Akkukunde

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Warum hast du mich dann so blöd angemacht und so getan, als wüsste ich das alles gar nicht? Das war wieder mal reine Profilneurose von dir. Ich beschäftige mich seit zehn Jahren mit der Thematik. Und jetzt beantwortest du Fragen, die ich gar nicht gestellt habe. Das ist mir alles bekannt. Fakt ist, dass die meisten neuen Autos auch heute noch keinen temperaturabhängigen Laderegler haben, und bei winterlichen Temperaturen chronisch unterladene Batterien haben. Kann jeder feststellen, wenn er sich ein modernes elektronisches Ladegerät kauft. Und selbst wenn es ein modernes Auto ist: Die Fahrstrecken allein sind oft viel zu kurz, um eine ausreichende Ladung sicherzustellen. Nicht nur Spannung und Strom sind die relevanten Größen, sondern vor allem ZEIT. Bei einer Batterie, die nie richtig voll geladen wurde, braucht man allein schon mindestens 48 Stunden, um sie am Ende mit kleinem Strom richtig voll zu laden. Das weißt du auch. Musst aber trotzdem erstmal deine Profilneurose raushängen lassen. Lass es einfach in Zukunft.
    Das die Ohmingkeit der Batterien temperaturabhängig ist beschreitet keiner. Aber das das Auto selber einen temperaturabhängigen Energiehunger hat, ist auch fakt.
    ZB das Öl ist bei niedrigen Temperaturen zäher, also braucht es mehr Energie den Motor durchzudrehen. Die Scheiben wollen elektrich enteist werden. Die Batterie selber hat weniger Kapazität.
    Dadurch folgt ein erhöhter Energieverbrauch, dem selbst moderne Regler nur entgegenwirken, nicht aufheben können.

  4. #24
    Mitglied Benutzerbild von Chronos
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    Standard AW: Ein bisschen Akkukunde

    Zitat Zitat von Nicht Sicher Beitrag anzeigen
    Dafür haben NiMH-Akkus aber weitaus geringe Innenwiderstände und können ihre Nennspannung sowie Kapazität bei weitaus höheren Strömen halten. Ich war ziemlich überrascht, als ich das Datenblatt einer riesigen Monozelle von Energizer angeguckt habe, die 18Ah haben soll. Haben soll, weil sie diese Kapazität bei nur mickrigen 25mA Entladestrom hat. Bei höheren Strömen fällt die Kapazität regelrecht in den Boden. Und das wohlgemerkt für eine riesige Monozelle.
    Das ist grundsätzlich richtig, hängt aber auch zusätzlich noch wesentlich vom jeweiligen Aufbau bzw. Fabrikat ab.

    Zitat Zitat von Nicht Sicher Beitrag anzeigen
    Daher sind Akkus in den meisten Hochstromanwendungen Primärzellen weit überlegen, obwohl die Nennspannung um 0,3V höher liegt. Von den 1,5V/Zelle bleibt durch den höheren Innenwiderstand sowieso nicht viel übrig.
    Auch völlig richtig, aaaber nützt bei manchen Anwendungen überhaupt nichts.

    Ein praktisches Beispiel aus eigenem Erleben: Meine Apple-Bluetooth-Maus.

    Zwei Mignons halten ungefähr je nach Scrollen oder Klicken ungefähr zwei bis drei Wochen. Dann ist Feierabend.

    Zwei fette, vollgeladene Ni-MH-Akkus eingesetzt (2.600 mA/h) und schon nach zwei oder drei Tagen ist Schluss, obwohl die Akkus noch randvoll sind.

    Scheiss "cut off Voltage", wie sich der gebildete Lateiner auszudrücken pflegt....

  5. #25
    Heimatsuchender Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Ein bisschen Akkukunde

    Zitat Zitat von Swesda Beitrag anzeigen
    Das ist Fakt, weil du es behauptest? Und was ich bereits mehrfach betont habe, die Beschäftigung mit einer Sache führt auch dann nicht automatisch zu guten Ergebnissen, wenn sie 10 Jahre dauert. Du ahnst nicht mit was sich Menschen ihr Leben lang beschäftigen und nur Unfug dabei heraus kommt. Diese Argumentation ist also definitiv zu schwachbrüstig.

    Nach allem was man mir erzählt, und in diesem Punkt widersprechen sich die Fachleute überhaupt nicht, ist die Ladeleistung moderner Lima/Akku-Kombinationen auch für sehr tiefe Temperaturen von < -20° völlig ausreichend. Der Akku in meinem Kastenwagen wird auch im Hochsommer von der LiMa nicht voll aufgeladen. Das ist überhaupt keine Frage der Außentemperatur sondern hat ganz andere Ursachen.
    Du bist Laie. Es geht doch gar nicht um die Ladeleistung in Watt, sondern darum, dass die Spannung bei winterlichen Temperaturen nicht ausreicht. Dazu kommt noch die fehlende Zeit, die weder mit Volt noch mit Ampere kompensiert werden kann. Jetzt klarer geworden?

    Wenn du mich widerlegen willst, musst du schon bei den grundlegenden Parametern bleiben und nicht anfangen, rumzuschwurbeln.
    Ein schönes Weib ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem goldenen Haarband. (Sprüche 11:22)

  6. #26
    Heimatsuchender Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Ein bisschen Akkukunde

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Aufgrund beruflicher "Vorbelastung" bin ich bei Fragen zu "Strom" eben gewohnt, sehr präzise zu formulieren (und ich beschäftige mich seit über50 Jahren mit der Thematik, um auf diese deine Anmerkung einzugehen....).

    Auch wenn du im Prinzip recht hattest, war deine Formulierung



    nunmal eine herrliche Vorlage.

    Im Winter ist die Spannung aus der Lichtmaschine halt nunmal genauso hoch wie im Sommer, aber sie reicht aufgrund der tiefen Temperaturen eben nicht für einen erforderlich hohen Ladestrom aus.

    Cool down. Ist besser für dein Nervenkostüm....
    Eben. Du hast mich nicht widerlegt, sondern ergänzt. Als wenn ich nicht wüsste, dass die Ladespannung im Sommer die gleiche wie im Winter ist. Genau genommen, ist sie im Sommer bei 36 Grad sogar viel zu hoch, so dass unnötig Gas freigesetzt wird und man destilliertes Wasser nachfüllen müsste, was aber nicht ohne weiteres geht, da fest versiegelt (Wegwerfartikel). Warum hast du das nicht gleich mit gesagt?
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  7. #27
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    Standard AW: Ein bisschen Akkukunde

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
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  8. #28
    Mitglied Benutzerbild von Chronos
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    Standard AW: Ein bisschen Akkukunde

    Zitat Zitat von Süßer Beitrag anzeigen
    (....)

    Das die Ohmingkeit der Batterien temperaturabhängig ist beschreitet keiner.
    Doch, das mit dem Innenwiderstand hatte ich bereits in #1 - allerdings etwas umständlich - beschrieben:

    Nun ist es so, dass bei einem "leeren" Bleiakkus bei niedrigen Temperaturen die übliche Spannung aus der Lichtmaschine aufgrund des dann sehr hohen Innenwiderstands des Akkus noch keinen ausreichenden Ladestrom (I = U/Ri) im Akkus bewirkt und daher die Ladung sehr schleppend oder gar nicht in Gang kommt.
    Zitat Zitat von Süßer Beitrag anzeigen
    Aber das das Auto selber einen temperaturabhängigen Energiehunger hat, ist auch fakt.
    ZB das Öl ist bei niedrigen Temperaturen zäher, also braucht es mehr Energie den Motor durchzudrehen. Die Scheiben wollen elektrich enteist werden. Die Batterie selber hat weniger Kapazität.
    Dadurch folgt ein erhöhter Energieverbrauch, dem selbst moderne Regler nur entgegenwirken, nicht aufheben können.
    Für den Anlassvorgang trifft das sicher zu, aber die übrigen Funktionen wie Scheibenheber, Scheibenheizung usw. ziehen unabhängig von der Temperatur immer die selben Ströme.

    Das Problem ist die durch tiefe Temperaturen reduzierte chemische Reaktion im Akku selbst. Es wird einfach zu wenig elektrische Energie um- und freigesetzt.

    Ein kleiner Sprung zu den Batterien und den Temperaturen: Geht man bei tiefen Aussentemperaturen spazieren, sollte man Ersatzbatterien (sowohl Primärelemente wie auch Akkus) immer in einer wärmenden Hosen- oder Jackentasche behalten, damit sie ihre volle Leistung entfalten können, wenn sie dann gebraucht werden.

  9. #29
    Heimatsuchender Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Ein bisschen Akkukunde

    Es gibt User, bei denen muss man das Gegenteil seiner eigenen Meinung sagen, um Recht zu bekommen.
    Ein schönes Weib ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem goldenen Haarband. (Sprüche 11:22)

  10. #30
    Mitglied Benutzerbild von Swesda
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    Standard AW: Ein bisschen Akkukunde

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Du bist Laie. Es geht doch gar nicht um die Ladeleistung in Watt, sondern darum, dass die Spannung bei winterlichen Temperaturen nicht ausreicht. Dazu kommt noch die fehlende Zeit, die weder mit Volt noch mit Ampere kompensiert werden kann. Jetzt klarer geworden?

    Wenn du mich widerlegen willst, musst du schon bei den grundlegenden Parametern bleiben und nicht anfangen, rumzuschwurbeln.
    Ich will dich gar nicht widerlegen. Das Ganze ist nicht mein Parkett. Aber offensichtlich Falsches muss auch aufgezeigt werden, schon damit weitere Unbedarfte keine falschen Infos abspeichern.
    Du hast sicher recht, aber meine Meinung gefällt mir besser!


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