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Thema: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

  1. #431
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    Standard AW: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Zunächst: Vollbeschäftigung heißt nicht, dass ein jeder arbeitet bzw. arbeiten muss. Weiterhin sind bei mir Bedürftige Menschen ganz sicher nicht der "Fußabtreter" der Nation! Aber so wie der "intelligente" und gerechte Staat die Bedürftigkeit bemisst - und nicht etwa der Bedürftige! - so bemisst der Staat auch, was der Wohlhabende zum Gemeinwohl beizutragen hat.Vor 30 Jahren rechnete einer der damaligen vier Hamburger Milliardäre vor, dass seine Steuerberater ihn auf Sozialhilfeniveau hätten "runterrechnen" können - und zwar ganz legal!
    Solcherlei Unanständigkeiten gilt es zu verhindern. Ich bin z B. ein großer Anhänger der Vermögenszusatzbesteuerung ab 2 Mio. Reinerlös. Das fordert gerade die SPD. Ich sage: Diese Abgabe hat ab 500 Tsd Euro Reinerlös zu erfolgen! Die Einnahmen sollten in staatliche Investitionsprogramme fließen. Stichwort: Bildung.
    Vollbeschäftigung heißt, dass alle Arbeitsplätze die belegbar sind belegt sind. Das wird man auch nie erreichen können, das weiss man auch, aber deswegen schrieb ich, dass man das zwar erreichen könnte, gleichzeitig würden ja auch neue Arbeitsplätze geschaffen, daher meine Annahme von 1 Mio. auf 3 Mio. willige Arbeitslose (es sind ja 4 Mio. laut Laiken, also die auch könnten).

    Bei dir nicht. Sieh dich hier im Thread um. Der "faule, inflexible, dumme H4ler" ist immer noch im Kopf. JETZT, nicht später.

    Genau. Es gilt zu verhindern, dass Steuern nicht gezahlt werden. Und es gilt genauso zu verhindern, dass faule Arbeitslose, die es in jedem Fall gibt, das System welches sie bezahlt, ausnutzen. Nur stimmt die Relation nicht. Bevor ich anfange an den Millionen zu sparen, spare ich lieber Milliarden.

    Oder würdest du eine Buchprüfung machen und dann bei der Packung Butter anfangen, deinen Porsche jedoch weiterfahren? Die Kosten-/Nutzenanalyse ist nicht nur auf Unternehmen beschränkt. Jeder macht das mehr oder minder. Auf 125 Mrd. zu verzichten weil man von H4lern bei 1Mrd. noch was sparen kann ist unerhört, frech und arm im Geiste. Erst wenn die 125Mrd eingetrieben sind kann ich mich um die lausige 1 Mrd. kümmern.

    Da benötigst du noch nicht einmal mehr Zusatzsteuern oder Sonstiges. Einfach das jetzige Geld vernünftig verwalten und man wäre bei immens weniger Kosten. Das soll aber so undurchsichtig und menschenunwürdig gemacht werden wie es geht. Das sieht man auch an anderen Stellen wie beim Pflegepersonal, Krankenhauspersonal etc. bei welchen immer gespart wird. Der Kapitalismus im Staat vernichtet seine Aufgabe....

  2. #432
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    Standard AW: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Vollbeschäftigung heißt, dass alle Arbeitsplätze die belegbar sind belegt sind. Das wird man auch nie erreichen können, das weiss man auch, aber deswegen schrieb ich, dass man das zwar erreichen könnte, gleichzeitig würden ja auch neue Arbeitsplätze geschaffen, daher meine Annahme von 1 Mio. auf 3 Mio. willige Arbeitslose (es sind ja 4 Mio. laut Laiken, also die auch könnten).
    Das ist nicht korrekt. Vollbeschäftigung liegt dann vor, wenn es mehr offene Stellen gibt als Bürger, die Arbeit suchen bzw. qualifiziert dafür sind. Deswegen spricht man auch bei einer Arbeitslosenquote von 2-4 Prozent bereits von Vollbeschäftigung,

  3. #433
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    Standard AW: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

    Zitat Zitat von Großmoff Beitrag anzeigen
    Das ist nicht korrekt. Vollbeschäftigung liegt dann vor, wenn es mehr offene Stellen gibt als Bürger, die Arbeit suchen bzw. qualifiziert dafür sind. Deswegen spricht man auch bei einer Arbeitslosenquote von 2-4 Prozent bereits von Vollbeschäftigung,
    Danke für die Berichtigung, ihr habt beide natürlich recht!

  4. #434
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    Standard AW: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    .. ist das Neid bei dir ? ..
    Mit Neid hat das nichts zu tun. Ich finde das extreme Armut und extremer Reichtum nicht in einen zivilisierten Staat gehören.
    Vor allem deshalb weil extremer Reichtum und extreme Armut Machtmissbrauch, Kriminalität und Korruption Tür und Tor öffnet.

  5. #435
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    Standard AW: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Vollbeschäftigung heißt, dass alle Arbeitsplätze die belegbar sind belegt sind. Das wird man auch nie erreichen können, das weiss man auch, aber deswegen schrieb ich, dass man das zwar erreichen könnte, gleichzeitig würden ja auch neue Arbeitsplätze geschaffen, daher meine Annahme von 1 Mio. auf 3 Mio. willige Arbeitslose (es sind ja 4 Mio. laut Laiken, also die auch könnten).

    Bei dir nicht. Sieh dich hier im Thread um. Der "faule, inflexible, dumme H4ler" ist immer noch im Kopf. JETZT, nicht später.

    Genau. Es gilt zu verhindern, dass Steuern nicht gezahlt werden. Und es gilt genauso zu verhindern, dass faule Arbeitslose, die es in jedem Fall gibt, das System welches sie bezahlt, ausnutzen. Nur stimmt die Relation nicht. Bevor ich anfange an den Millionen zu sparen, spare ich lieber Milliarden.

    Oder würdest du eine Buchprüfung machen und dann bei der Packung Butter anfangen, deinen Porsche jedoch weiterfahren? Die Kosten-/Nutzenanalyse ist nicht nur auf Unternehmen beschränkt. Jeder macht das mehr oder minder. Auf 125 Mrd. zu verzichten weil man von H4lern bei 1Mrd. noch was sparen kann ist unerhört, frech und arm im Geiste. Erst wenn die 125Mrd eingetrieben sind kann ich mich um die lausige 1 Mrd. kümmern.

    Da benötigst du noch nicht einmal mehr Zusatzsteuern oder Sonstiges. Einfach das jetzige Geld vernünftig verwalten und man wäre bei immens weniger Kosten. Das soll aber so undurchsichtig und menschenunwürdig gemacht werden wie es geht. Das sieht man auch an anderen Stellen wie beim Pflegepersonal, Krankenhauspersonal etc. bei welchen immer gespart wird. Der Kapitalismus im Staat vernichtet seine Aufgabe....
    Du, ich bin da ganz bei dir! Nicht, dass wir uns falsch verstehen... ;-)

    Dass selbst die Politik auf höchster Ebene mit dem uns selbst auferlegten Steuersystem hadert, sieht man an den regelmäßigen Vorstößen aus allen politischen Lagern, eine Steuererklärung auf einem Blatt Papier machen zu können. Die riesige, aufgeblähte Blase der Steuerberater gehört deutlich "eingedampft"!

    Ich bin davon überzeugt, dass der allgemeine Steuersatz bei 25 Prozent Spitzensteuer aufhören sollte. Und das als vierstufiges Modell: 10 Prozent (man erinnere sich: der sogenannte "Zehnte"), 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent. Dann sollte Schluss sein.

    Was die Reichen und Superreichen angeht, so hätte ich da ein recht radikales Modell parat: Reinerlöse bis 500 TSD Euro wären mit 25 Prozent zu besteuern, sämtliche Erlöse darüber sind in die Gemeinschaft zu investieren! Ausnahme: Der Steuerzahler verdeutlicht vor einem Gremium schlüssig, dass er die Mehrerlöse privatwirtschaftlich investieren MUSS!

    Dieses Steuermodell ginge selbstverständlich einher mit einer deutlich verschärften Gesetzgebung, was Schwarzarbeit betrifft. Wer dabei erwischt wird, muss grundsätzlich für ein Jahr ins Gefängnis - oder sich gegen eine individuell festzulegende Summe "frei kaufen". Diese Summe muss aber in jedem Fall "schmerzen"...

    Was die Verwaltung und das Wirtschaften betrifft, so sollte sie - wie die Gesellschaft generell - nach Kriterien wie ökologisch, nachhaltig, sozial und gerecht ausgerichtet werden. Ökologie geht grundsätzlich vor Ökonomie. Das sind wir allen uns nachfolgenden Generationen schuldig!

    Das alles erfasste bei meinem Modell dann der Gesichtspunkt "sozial regulierte Marktwirtschaft".

    Und was die Löhne und Gehälter betrifft, so bin ich ein Gegner der sich immer schneller und höher drehenden Steigerungsspirale.

    Ich bin ein Verfechter der Optimierungen bei all den Ausgabenposten, was sowohl die Budgetierung auf Bundes- und Länderebene, aber auch die Optimierung bei den privaten Haushaltsbudgets betrifft.

    Um kurzfristig einen breiten "Volkswohlstand" zu generieren, ohne die Löhne und Gehälter erhöhen zu müssen schlage ich vor, sämtliche Mieten in der Höhe um 30 Prozent zu kürzen.

    Diejenigen Vermieter oder Wohnungsbaugesellschaften, die dadurch ruiniert würden, haben das vor einem Gremium darzustellen und können gegebenenfalls mit monetärer Hilfe rechnen.

    Aber 90 Prozent aller deutschen Haushalte hätten eine spürbare Erleichterung auf der Ausgabenseite, ohne dass die Einnahmenseite überhaupt "angefasst" werden müsste.

    Die Zinspolitik reguliert dann, inwieweit die Nettomehrerlöse dann zum Konsum verwendet werden oder als Anlagen attraktiv wären.
    Begeisterung ohne Verstand ist gefährlich!

    Novalis

  6. #436
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    Standard AW: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Du, ich bin da ganz bei dir! Nicht, dass wir uns falsch verstehen... ;-)

    Dass selbst die Politik auf höchster Ebene mit dem uns selbst auferlegten Steuersystem hadert, sieht man an den regelmäßigen Vorstößen aus allen politischen Lagern, eine Steuererklärung auf einem Blatt Papier machen zu können. Die riesige, aufgeblähte Blase der Steuerberater gehört deutlich "eingedampft"!

    Ich bin davon überzeugt, dass der allgemeine Steuersatz bei 25 Prozent Spitzensteuer aufhören sollte. Und das als vierstufiges Modell: 10 Prozent (man erinnere sich: der sogenannte "Zehnte"), 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent. Dann sollte Schluss sein.

    Was die Reichen und Superreichen angeht, so hätte ich da ein recht radikales Modell parat: Reinerlöse bis 500 TSD Euro wären mit 25 Prozent zu besteuern, sämtliche Erlöse darüber sind in die Gemeinschaft zu investieren! Ausnahme: Der Steuerzahler verdeutlicht vor einem Gremium schlüssig, dass er die Mehrerlöse privatwirtschaftlich investieren MUSS!

    Dieses Steuermodell ginge selbstverständlich einher mit einer deutlich verschärften Gesetzgebung, was Schwarzarbeit betrifft. Wer dabei erwischt wird, muss grundsätzlich für ein Jahr ins Gefängnis - oder sich gegen eine individuell festzulegende Summe "frei kaufen". Diese Summe muss aber in jedem Fall "schmerzen"...

    Was die Verwaltung und das Wirtschaften betrifft, so sollte sie - wie die Gesellschaft generell - nach Kriterien wie ökologisch, nachhaltig, sozial und gerecht ausgerichtet werden. Ökologie geht grundsätzlich vor Ökonomie. Das sind wir allen uns nachfolgenden Generationen schuldig!

    Das alles erfasste bei meinem Modell dann der Gesichtspunkt "sozial regulierte Marktwirtschaft".

    Und was die Löhne und Gehälter betrifft, so bin ich ein Gegner der sich immer schneller und höher drehenden Steigerungsspirale.

    Ich bin ein Verfechter der Optimierungen bei all den Ausgabenposten, was sowohl die Budgetierung auf Bundes- und Länderebene, aber auch die Optimierung bei den privaten Haushaltsbudgets betrifft.

    Um kurzfristig einen breiten "Volkswohlstand" zu generieren, ohne die Löhne und Gehälter erhöhen zu müssen schlage ich vor, sämtliche Mieten in der Höhe um 30 Prozent zu kürzen.

    Diejenigen Vermieter oder Wohnungsbaugesellschaften, die dadurch ruiniert würden, haben das vor einem Gremium darzustellen und können gegebenenfalls mit monetärer Hilfe rechnen.

    Aber 90 Prozent aller deutschen Haushalte hätten eine spürbare Erleichterung auf der Ausgabenseite, ohne dass die Einnahmenseite überhaupt "angefasst" werden müsste.

    Die Zinspolitik reguliert dann, inwieweit die Nettomehrerlöse dann zum Konsum verwendet werden oder als Anlagen attraktiv wären.
    400.000 Steuerberater gibt es. Wer sich in diesen Wahnsinn eingearbeitet hat und geistig in der Lage ist dieses gewollt bösartige System zu kapieren und damit zu arbeiten, der ist auch intelligent genug sich in kurzer Zeit in eine andere Arbeit einzuarbeiten.

    Punkt 2 kommt mir bekannt vor. Der Youtube Kanal "Deframing Channel" hat letztes Jahr mal ne Hitlerrede auseinandergenommen dahingehend um mal zu verdeutlichen WARUM die Leute damals den Schickelgruber gewählt haben und wie die Situation im Lande war und das mit heute verglichen. In der Hitlerrede kam u.U. genau DAS vor.
    Also das man als reicher Firmenlenker durchaus sein Geld verdienen soll, auch gutes Geld, das man aber auch nach dem Motto "Eigentum verpflichtet" der Volksgemeinschaft zum (Gemein-) Nutzen verpflichtet ist und eben nicht mit der Kohle machen kann was man will, sondern nur mit einem Teil davon, mit dem man es sich gutgehen lassen kann (und auch soll) während der Rest dem Reinvestement dienen soll, in die Firma, die dem Volke dienen soll und auch der Arbeiterschaft. Ein gutes Konzept. Sehr gut.

    Allerdings heute kaum mehr machbar, da man, korrupt wie man als Politiker nun mal ist, eine Machtanballung zugelassen hat der kaum mehr beizukommen ist, das bedürfte einer internationalen Kraftanstrengung aller Staaten die da gemeinsam an einem Strang ziehen, da es sich hier nicht mehr um nationale, sondern internationale Strukturen handelt. Großindustrie, Groß IT Unternehmen und Hochfinanz sind im Prinzip eine Fusion eingegangen. Nicht nur untereinander, sondern über Lobbyisten auch mit den immer abhängigeren Staaten.

    Was hier passiert ist im Prinzip schon ansatzweise Stamokap der irgendwann in einen Top Down Sozialismus übergehen wird, also sozialistische Strukturen für alle, von Superreich und Helfershelfern in Politik für die Massen durchgedrückt, bei Besitzstandswahrung versteht sich. Das wird auch immer unverholener und offener gemacht. Siehe Great Reset, siehe die Vorbereitung der Zerstörung des Mittelstandes durch Coronamaßnahmen derzeit, siehe wie sie die Grünen, die ja keine nette Hippiepartei sind, sondern im Grunde Ökotechnokraten, auf die Machtübernahme oder zumindest starke Machtteilhabe vorbereiten und pushen etc.

  7. #437
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    Standard AW: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

    Zitat Zitat von Hrafnaguð Beitrag anzeigen
    400.000 Steuerberater gibt es. Wer sich in diesen Wahnsinn eingearbeitet hat und geistig in der Lage ist dieses gewollt bösartige System zu kapieren und damit zu arbeiten, der ist auch intelligent genug sich in kurzer Zeit in eine andere Arbeit einzuarbeiten.

    Punkt 2 kommt mir bekannt vor. Der Youtube Kanal "Deframing Channel" hat letztes Jahr mal ne Hitlerrede auseinandergenommen dahingehend um mal zu verdeutlichen WARUM die Leute damals den Schickelgruber gewählt haben und wie die Situation im Lande war und das mit heute verglichen. In der Hitlerrede kam u.U. genau DAS vor.
    Also das man als reicher Firmenlenker durchaus sein Geld verdienen soll, auch gutes Geld, das man aber auch nach dem Motto "Eigentum verpflichtet" der Volksgemeinschaft zum (Gemein-) Nutzen verpflichtet ist und eben nicht mit der Kohle machen kann was man will, sondern nur mit einem Teil davon, mit dem man es sich gutgehen lassen kann (und auch soll) während der Rest dem Reinvestement dienen soll, in die Firma, die dem Volke dienen soll und auch der Arbeiterschaft. Ein gutes Konzept. Sehr gut.

    Allerdings heute kaum mehr machbar, da man, korrupt wie man als Politiker nun mal ist, eine Machtanballung zugelassen hat der kaum mehr beizukommen ist, das bedürfte einer internationalen Kraftanstrengung aller Staaten die da gemeinsam an einem Strang ziehen, da es sich hier nicht mehr um nationale, sondern internationale Strukturen handelt. Großindustrie, Groß IT Unternehmen und Hochfinanz sind im Prinzip eine Fusion eingegangen. Nicht nur untereinander, sondern über Lobbyisten auch mit den immer abhängigeren Staaten.

    Was hier passiert ist im Prinzip schon ansatzweise Stamokap der irgendwann in einen Top Down Sozialismus übergehen wird, also sozialistische Strukturen für alle, von Superreich und Helfershelfern in Politik für die Massen durchgedrückt, bei Besitzstandswahrung versteht sich. Das wird auch immer unverholener und offener gemacht. Siehe Great Reset, siehe die Vorbereitung der Zerstörung des Mittelstandes durch Coronamaßnahmen derzeit, siehe wie sie die Grünen, die ja keine nette Hippiepartei sind, sondern im Grunde Ökotechnokraten, auf die Machtübernahme oder zumindest starke Machtteilhabe vorbereiten und pushen etc.
    Ein gut durchdachtes, gut recherchiertes Posting, vielen Dank!

    Ich gehe mal auf das von mir Gefettete ein.

    Nein, es ist kein signifikantes "Berufsmerkmal" eines Politikers, korrupt zu sein! Es ist aber sehr wohl ein signifikantes Merkmal für diesen Berufsstand, (wieder)gewählt werden zu wollen!

    Und daraus ergeben sich dann recht häufig "Abweichungen" in der politischen Geradlinigkeit, die der Betrachter von einem aufrichtigen und ehrbaren Politiker erwartet. Oder anders: Zu viele Politiker wollen es allen recht machen!

    In deinem Posting erwähnst du einen Politiker mit beispielhafter politischer Geradlinigkeit - abgesehen von den jeweiligen politischen Zielen und Idealen gibt es ganz sicher auch heute noch Menschen, die für ihre politische Vision "brennen" OHNE sich zu verbiegen!

    Und wer für seine Ideale und Visionen einsteht, den interessiert Eines ganz sicher nur am Rande: Geld.
    Begeisterung ohne Verstand ist gefährlich!

    Novalis

  8. #438
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    Standard AW: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

    Zitat Zitat von Bruddler Beitrag anzeigen
    Mit H4 konnte man zumind. die Arbeitslosenstatistik "schönen", und der damalige Bundeskanzler G. Schröder konnte damit glänzen, und Pluspunkte sammeln. Aber genau genommen war und ist H4 ein unwürdiges, und ungerechtes Pfuschwerk !
    Die Hauptungerechtigkeit ist die, dass einer, der jahrelang geschuftet und Steuern bezahlt hat, unverschuldet seinen Job verliert und keinen gleichwertigen findet, genau so viel erhält wie einer, der noch nie auch nur einen Tag steuerpflichtig gearbeitet, keine Mark einbezahlt und gar keinen steuerpflichtigen Job will. Im übrigen wird keiner je eine Arbeit aufnehmen, die ihm netto nicht mehr bringt als H-4 . In Gastro, Einzelhandel, Haushalt, Landwirtschaft uswusf.... wird hauptsächlich schwarz gearbeitet. Gut, Asylis und Hartzis finden keine Arbeit, obwohl alleine zur Spargelsaison hundertausende ausländische Arbeiter eingestellt werden müssen.
    Wenn Wahlen nichts ändern könnten, würde man nicht alles versuchen, die Wahl der Rechten zu verhindern.

  9. #439
    AfD, was denn sonst ?! Benutzerbild von Bruddler
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    Standard AW: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

    Zitat Zitat von cornjung Beitrag anzeigen
    Die Hauptungerechtigkeit ist die, dass einer, der jahrelang geschuftet und Steuern bezahlt hat, unverschuldet seinen Job verliert und keinen gleichwertigen findet, genau so viel erhält wie einer, der noch steuerpflichtig gearbeitet, keine Mark einbezahlt und gar keinen steuerpflichtigen Job will. Im übrigen wird keiner je eine Arbeit aufnehmen, die ihm netto nicht mehr bringt als H-4 . In Gastro, Einzelhandel, Haushalt, Landwirtschaft uswusf.... wird hauptsächlich schwarz gearbeitet. Gut, Asylis und Hartzis finden keine Arbeit, obwohl alleine zur Spargelsaison hundertausende ausländische Arbeiter eingestellt werden müssen.
    <a href=https://www.politikforen.net/attachment.php?attachmentid=69201&d=1600714507 target=_blank>https://www.politikforen.net/attachm...1&d=1600714507</a>

  10. #440
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    Standard AW: Hartz-IV, die richtige Einstellung.

    Zitat Zitat von cornjung Beitrag anzeigen
    Die Hauptungerechtigkeit ist die, dass einer, der jahrelang geschuftet und Steuern bezahlt hat, unverschuldet seinen Job verliert und keinen gleichwertigen findet, genau so viel erhält wie einer, der noch nie auch nur einen Tag steuerpflichtig gearbeitet, keine Mark einbezahlt und gar keinen steuerpflichtigen Job will. Im übrigen wird keiner je eine Arbeit aufnehmen, die ihm netto nicht mehr bringt als H-4 . In Gastro, Einzelhandel, Haushalt, Landwirtschaft uswusf.... wird hauptsächlich schwarz gearbeitet. Gut, Asylis und Hartzis finden keine Arbeit, obwohl alleine zur Spargelsaison hundertausende ausländische Arbeiter eingestellt werden müssen.
    Wo lebst du eigentlich? Alg I gibts doch auch.
    Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen https://www.politikforen.net/signaturepics/sigpic137301_1.gif

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