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Thema: Also sprach ‚Mutti‘:

  1. #1
    Miss Verständnis Benutzerbild von Leila
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    Standard Also sprach ‚Mutti‘:

    „Wir sind in großer Sorge über Alexej Nawalny.“

    Als Mutter zweier Kinder und vieler Enkel spreche ich: Ich nicht, denn sie allesamt leben nicht in der BRD.

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Nun ist mir etwas eingefallen, das ich Euch aufmerksamen Lesern meiner Zeilen sogleich zeigen werde.

    Vorher jedoch erwähne ich, daß sämtliche von mir auf schlecht Deutsch verfaßten Geschäftspapiere von einer Germanistin* und einem Juristen* auf etwaige Mängel geprüft und gegebenenfalls berichtigt wurden. Dies hatte zur Folge, daß ich mit den beiden lieber mündlich als schriftlich verkehrte, um sie darum zu bitten, mir beim Verfassen eines Angebotes von Anbeginn zu helfen.

    Um allen, die sich derzeit im ‚Home Office‘ befinden und ihre Kinder aus der bald leeren Vorratskammer ernähren, spende ich hier ein lesenswertes erfundenes Gespräch:

    • J: Wer ist wir?
    • G: Die sich Selbstmeinende.
    • J: Diese Frage kann nur ein Jurist beantworten.
    • G: Aber gefragt werden darf die Frage, oder nicht?
    • J: Ja, aber nicht vom Fragesteller beantwortet.
    • G: Kann die bekundete ‚Sorge‘, oder gar die bekundete ‚große Sorge‘ bewiesen werden.
    • J: Nein. – Empfindungen können nicht bewiesen, aber vorgetäuscht werden. Aber auch die Vortäuschung von Empfindungen kann nicht bewiesen werden.
    • G: Eine Glaubensfrage?
    • J: Auch der Glaube kann nicht bewiesen werden. Denn ein jeder kann vorgeben, an etwas zu glauben, obschon er nicht an das glaubt, was er zu glauben vorgibt.
    • G: …
    • J: …
    • G: ‚Mutti‘ sagte: Wir sind …
    • J: Ach! Die furchtbare unfruchtbare ‚Mutti‘ hält das deutsche Volk für ihre Kinder!
    • G: Wie meinen Sie das?
    • J: Ich bin kein Psychologe. – Aber wenn ich ein solcher wäre, dann hätte ich ‚Mutti‘ empfohlen, den folgenden Satz zu sagen: „Ich bin in großer Sorge über [Links nur für registrierte Nutzer].“

    * Diese beiden Obgenannten befinden sich leider nicht mehr unter den Lebendigen. Ihnen bezeuge ich hier mein großgeschriebenes DANKESCHÖN.

  2. #2
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    Standard AW: Also sprach ‚Mutti‘:

    Die Psalmen ‚Muttis‘
    (redigiert, numeriert und um etliche Verweise bereichert* von Leila)

    1. „Scheitert der Euro, scheitert Europa.“
    2. „Es ist ja vielleicht unser bestgehütetes Geheimnis, daß die Chemie stimmt.“
    3. „Ich kann versprechen, das Brandenburger Tor steht noch eine Weile.“
    4. „Daß ich einmal im Rosengarten des Weißen Hauses stehen und von einem amerikanischen Präsidenten die Freiheitsmedaille empfangen würde, das lag jenseits aller meiner Vorstellungskraft.“
    5. „Diese Bundesregierung ist die erfolgreichste Bundesregierung seit der Wiedervereinigung.“
    6. „Alles, was noch nicht gewesen ist, ist Zukunft, wenn es nicht gerade jetzt ist.“
    7. „Nein. Ich habe gewisse kamelartige Fähigkeiten. Ich habe eine gewisse Speicherfähigkeit. Aber dann Muß ich mal wieder auftanken.“
    8. „Immerhin haben wir es geschafft, daß das Gesicht der Kanzlerin ostdeutsch ist. Das ist ja schon mal was.“
    9. „Wenn Horst Seehofer sagt, die CSU habe wieder Biß, da sage ich: Das ist schön. Beißt die Richtigen, und dann wird´s gut.“
    10. „Ich bin genauso das Volk, wie andere das Volk sind.“
    11. „Wir müssen aufpassen, daß wir nicht zu einer Nation werden mit Leuten, die alle vor dem Fernseher sitzen und genau wissen, wer wie Fußball spielen muß, aber selber nicht mehr in der Lage sind, einen Ball vor sich her zu schieben.“
    12. „Die Frauen-Fußball-Mannschaft ist ja schon Weltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum nicht Männer das gleiche leisten können wie Frauen.“
    13. „Wenn ich für alles so viel Leidenschaft wie für Europa hätte, könnte ich meinen Tag mit 48 Stunden füllen. [*Das ist die Merkelsche Art von Leidenschaft, und die ist intensiv.“
    14. „Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen.“
    15. „Es gibt das Gerücht, daß Staaten nicht pleite gehen können. Dieses Gerücht stimmt nicht.“
    16. „Wir sind jetzt gerade im Sommer der Entscheidungen. Und dann kommen der Herbst und dann der Winter der Entscheidungen. Jetzt kommen überhaupt nur noch Entscheidungen.“
    17. „In bestimmter Weise habe ich auch was zu sagen.“
    18. „Ich muß ganz ehrlich sagen: Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, daß wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“
    19. „Jeder hat seine Art, zurückzuschlagen. Schweigen kann`s auch mal sein.“
    20. „Vielleicht sollten wir als Christen uns auch wieder mehr Gedanken über unsere Religion machen und mehr über das Christentum sprechen, als Angst zu haben vor dem Islam.“
    21. „Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen.“
    22. „Wir machen es uns nicht zu jeder Sekunde einfach. Das ist so eine Art Test, wer noch wieviel Kraft hat.“
    23. „Ich ahne, wovon ich spreche, meine Damen und Herren.“
    24. „Wir schaffen das.“
    25. „Das Internet ist für uns alle Neuland.“
    26. „Vielleicht macht man auch mal eine kleine Kniebeuge oder klatscht in die Hände.“
    27. „Ich werde unruhig, wenn Menschen glauben, wir brauchen die Abstandsmaßnahmen nicht mehr. Die brauchen wir.“
    28. „Na meine Güte, warum denn da nicht singen.“
    29. „Bei uns in Deutschland heißt es: Gesicht zeigen.“
    30. „Wenn wir uns jetzt noch entschuldigen müssen dafür, daß wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“


    Also sprach ‚Mutti‘.



    * Ein solches Dokument befindet sich derzeit im Erstellungsprozeß. Ich beabsichtige, es irgendwann als PDF-Datei zu veröffentlichen. Z.Z. überlege ich noch, ob ich es bebildern sollte.

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