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Thema: Mangel an Ladesäulen vorprogammiert

  1. #91
    Ex-Schmuddelgerda Benutzerbild von Querulator
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    Standard AW: Mangell an Ladesäulen oprogammiert

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Das ist wohl das vordringlichste Problem.


    Bedenke aber Eines - der Staat oder ein Staat ist nicht nur IMMER die teuerste Alternative, sondern, mangels Wettbewerb um die besten Ideen auch im Bezug Waren, Produkte, Dienstleistung ineffzient und ineffektiv. Es wäre sinniger, wenn ein Staat die Rahmenbedingungen vorschreibt und die Notwendigkeiten bereitstellt stellt um diese Rahmenbedingungen zu erreichen und den Rest der Wirtschaft überlässt.


    Setzt Du aber um, was Du Dir vorstellst erreichst Du das genaue Gegenteil. Wir hatten dies ja als Blaupause - Deutschland West versus Deutschland Ost und nun wird wohl Niemand behaupten, dass die Lebensqualität für die Masse in Deutschland Ost besser war.
    Das Problerm der einigen Wenigen, bei welchem ich Dir zustimmen, musst Du (und kann man) anders lösen....
    Aus den Erkenntnissen, die du hier anführst, muss man eben die Lehren ziehen. Abgesehen davon, dass die DDR alles andere als ein souveräner Staat war, herrschte in deren Führung noch das alte, autoritäre Denken, das sowohl Stalin als auch Hitler und andere "Führer" pflogen. Heute hat sich herumgesprochen, dass man damit letztlich eher das Gegenteil des Gewünschten erreicht. Als ich jung war, fand ich die sozialdemokratische Idee gut, aber ich konnte mich nicht mit der entsprechenden Partei anfreunden. Heute weiß ich, warum. Die typischen Funktionäre fühlten sich so an wie früher die "Blockwarte", von denen ich damals noch nicht wusste.

    Dass der Staat am teuersten kam, hatte Gründe, sie sich beseitigen lassen. Ich spreche mich nicht für generelle Verstaatlichung aus sondern, was etwa die Energiewirtschaft betrifft, für das, was du oben "Rahmenbedingungen" nennst. Die Post und Telekommunikation, die heute mehr Facetten hat als noch vor 50 Jahren, muss eine "hoheitliche" Aufgabe bleiben, wie man das nannte, in der EU noch eine nationale, darauf ausgerichtet, miteinander kompatibel zu sein, sobald aus dem Staatenbund ein Bundesstaat wird, was mir heute etwas in die Ferne gerückt erscheint. Lebenswichtige Ressourcen wie Trinkwasser dürfen nicht an ausländische Firmen verkauft werden.

    Missbrauch und Korruption muss scharf geahndet werden. Ich war verblüfft, als vor einigen Jahrzehnten in Österreich plötzlich Beamte Geschenke annehmen durften, wo man gerade erst mit dem sogenannten "Bauskandal" fertiggeworden war.

    Kolchosen und "Volkseigene Betriebe" brauchen wir natürlich nicht. Vor allem brauchen wir aber keine Privatpersonen oder Gruppen, deren Reichtum ein Staatsvermögen übersteigen kann. Die Folgen davon kannst du dir selbst ausdenken, bzw. brauchst du das gar nicht mehr. Es ist ja zu beobachten.
    GEBT AUF EURE KINDER ACHT, MERKEL IST NOCH AN DER MACHT!

  2. #92
    zynischer Phlegmatiker Benutzerbild von Fenstergucker
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    Standard AW: Mangell an Ladesäulen oprogammiert

    Zitat Zitat von hamburger Beitrag anzeigen
    Der Punkt ist, auch die Deutschen kaufen kaum EAutos, in der absoluten Mehrzahl Verbrenner, weil sie nur die sinnvoll betreiben können.
    In den USA haben wesentlich mehr Bürger Häuser....wo ein Ladevorgang des Autos erfolgen könnte, aber auch die kaufen den Eschrott nur marginal.
    Die Steuern kann man nicht viel mehr erhöhen....die Belastungsgrenze ist schon erreicht
    Du unterschätzt den Erfindungsreichtum der Politik, wenn es um Steuern geht. Da wird eben die Steuer auf Benzin und Diesel erhöht, was der Durchschnittsbürger dann den Mineralölkonzernen anlastet. weil die Spritpreise wieder mal steigen, man kann - wie in Österreich - Diesel- und Benzinfahrzeuge mit einer Normverbrauchsabgabe (NOVA, bis zu 32% des Kaufpreises) besteuern, die kassieren die Händler für den Staat ein und sind dann die Bösen. Und es gibt sicher noch weitere Möglichkeiten.
    Linke: da gibt es Leute, da fängst du mit Kopfschütteln an und hast am Ende ein Schleudertrauma

  3. #93
    Mitglied Benutzerbild von hamburger
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    Standard AW: Mangell an Ladesäulen oprogammiert

    Zitat Zitat von Fenstergucker Beitrag anzeigen
    Du unterschätzt den Erfindungsreichtum der Politik, wenn es um Steuern geht. Da wird eben die Steuer auf Benzin und Diesel erhöht, was der Durchschnittsbürger dann den Mineralölkonzernen anlastet. weil die Spritpreise wieder mal steigen, man kann - wie in Österreich - Diesel- und Benzinfahrzeuge mit einer Normverbrauchsabgabe (NOVA, bis zu 32% des Kaufpreises) besteuern, die kassieren die Händler für den Staat ein und sind dann die Bösen. Und es gibt sicher noch weitere Möglichkeiten.
    Das alles ändert nichts an der eingeschränkten Nutzbarkeit der EAutos. Für Mieter sinnlos, für Leute mit Wohneigentum teuer. Man kann die Steuern immer erhöhen, aber dann geht dem Wahlbürger irgendwann ein Licht auf..und genau das fürchtet die Politik.

  4. #94
    Mitglied Benutzerbild von mathetes
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    Standard AW: Mangel an Ladesäulen vorprogammiert

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Ich habe mich weggebrüllt vor lachen als da - wie nennt sich der Verein - ich glaube, Interessengemeinschaft e-Mobilität Berlin-Brandemburg - diese Verbrennungsladestationen als Zukunftsmodell für die Flächenversorgung von e-Kraftfahrzeugen gefeiert hat.
    Wie gesagt, Olliver meinte es sei effizienter als der Dieselmotor im PKW selbst, wenn man jetzt 100% Kohlestrom unterstellt ist es am Ende vll. tatsächlich Jacke wie Hose ob man E-Autos per Kohlestrom oder Dieselgenerator lädt.

    Zitat Zitat von hamburger Beitrag anzeigen
    Das alles ändert nichts an der eingeschränkten Nutzbarkeit der EAutos. Für Mieter sinnlos, für Leute mit Wohneigentum teuer. Man kann die Steuern immer erhöhen, aber dann geht dem Wahlbürger irgendwann ein Licht auf..und genau das fürchtet die Politik.
    Selbst wenn der Wähler dumm wie Brot ist, kann man die Steuern nicht beliebig erhöhen. Man kann das Geld eben nur einmal ausgeben, was man über die Mineralölsteuer am Ende mehr einnimmt geht dann bei der Mehrwert- und Gewerbesteuer verloren weil die Leute nicht mehr ins Restaurant gehen oder sich keine neue Küche kaufen. Der eine oder andere kommt vll. auch auf den Trichter, dass er mit Hartz und Schwarzarbeit am Ende besser dasteht als täglich zu pendeln.

    Der Staat muss die Steuern aber so so erhöhen, Klimagedöns ist da nur vorgeschoben, die Migranten kosten Geld und die Coronafolgen sowieso. Das Geld wird umverteilt, wer die Gewinner und Verlierer sind wird man dann sehen.
    "Wem es bestimmt ist unterzugehen, wird untergehen. Und wem es bestimmt ist herunterzufallen, wird fallen."

  5. #95
    Mitglied Benutzerbild von hamburger
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    Standard AW: Mangel an Ladesäulen vorprogammiert

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, Olliver meinte es sei effizienter als der Dieselmotor im PKW selbst, wenn man jetzt 100% Kohlestrom unterstellt ist es am Ende vll. tatsächlich Jacke wie Hose ob man E-Autos per Kohlestrom oder Dieselgenerator lädt.



    Selbst wenn der Wähler dumm wie Brot ist, kann man die Steuern nicht beliebig erhöhen. Man kann das Geld eben nur einmal ausgeben, was man über die Mineralölsteuer am Ende mehr einnimmt geht dann bei der Mehrwert- und Gewerbesteuer verloren weil die Leute nicht mehr ins Restaurant gehen oder sich keine neue Küche kaufen. Der eine oder andere kommt vll. auch auf den Trichter, dass er mit Hartz und Schwarzarbeit am Ende besser dasteht als täglich zu pendeln.

    Der Staat muss die Steuern aber so so erhöhen, Klimagedöns ist da nur vorgeschoben, die Migranten kosten Geld und die Coronafolgen sowieso. Das Geld wird umverteilt, wer die Gewinner und Verlierer sind wird man dann sehen.
    Die Verlierer stehen jetzt schon fest....es sind die dummen Wähler, die ihren eigenen Untergang wählen. Die Schulden Arie kann das alles nur verzögern, aber morgen werden alle die Folgen dieser Politik bezahlen müssen. Auch hier kann man die unendliche Dummheit, frei nach Einstein, der Menschen beobachten.
    Kein Unternehmen will Ladesäulen bauen...zu wenig Umsatz und zu hohe Kosten.

  6. #96
    chaosquante
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    Standard AW: Mangel an Ladesäulen vorprogammiert

    Zitat Zitat von Wuehlmaus Beitrag anzeigen
    Wie viele verschiedene Ladekabel muss man denn einpacken? Als Benzinerfahrer kann ich mir das gar nicht vorstellen, mehrere Nachfüllstutzen im Kofferraum mitschleppen zu müssen. Aber vielleicht kann mich einer der E-Liebhaber aufklären.
    Die vielleicht überraschende Antwort. Normalerweise muss man gar keins einpacken. Schnelle Ladesäulen und die heimische Wallbox verfügen üblicherweise über ein Kabel. Vielleicht möchte man noch ein Typ 2 Ladekabel mitnehmen um auch die üblichen langsamen Ladesäulen verwenden zu können.

    Es gibt es sicher irgendwelche älteren e-Autos für die das nicht reicht. Oder es gibt Menschen die Zuhause an der Haushaltssteckdose, bei den Eltern an der 16A CEE Dose, beim Arbeitgeber an Typ2 laden wollen und beim Camping nur eine blaue Steckdose haben. Denen kann mit einer mobilen Wallbox und den passenden Adaptern geholfen werden. Aber so muss man das nicht unbedingt machen.

  7. #97
    Mitglied Benutzerbild von hamburger
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    Standard AW: Mangel an Ladesäulen vorprogammiert

    Zitat Zitat von chaosquante Beitrag anzeigen
    Die vielleicht überraschende Antwort. Normalerweise muss man gar keins einpacken. Schnelle Ladesäulen und die heimische Wallbox verfügen üblicherweise über ein Kabel. Vielleicht möchte man noch ein Typ 2 Ladekabel mitnehmen um auch die üblichen langsamen Ladesäulen verwenden zu können.

    Es gibt es sicher irgendwelche älteren e-Autos für die das nicht reicht. Oder es gibt Menschen die Zuhause an der Haushaltssteckdose, bei den Eltern an der 16A CEE Dose, beim Arbeitgeber an Typ2 laden wollen und beim Camping nur eine blaue Steckdose haben. Denen kann mit einer mobilen Wallbox und den passenden Adaptern geholfen werden. Aber so muss man das nicht unbedingt machen.
    Kein ESchrott kaufen, das ist die Lösung

  8. #98
    Ex-Schmuddelgerda Benutzerbild von Querulator
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    Standard AW: Mangell an Ladesäulen oprogammiert

    Zitat Zitat von ich58 Beitrag anzeigen
    mit Wechselstrom betrieben
    Das brauchst du mir nicht zu erklären, du vergisst aber das bei Wechselstrom mehrere Leiterseile einen Hohlleiter der den Querschnitt vergrößert ergeben was mit Gleichstrom nicht funktioniert, deshalb werden die Höchstspannungsnetze noch lange mit Wechselstrom betrieben. Die Umrichter im Höchstspannungsbereich sind zu teuer und es ist aufwändig eine echte Sinusspannung zu erzeugen, was für ein stabiles Netz dringend erforderlich ist. Zumal der gute alte Trafo, dessen Ersatzschaltbilder und Verlustrechnung war ein Hobby meiner Ausbilder, vor dem Umrichter und als letzte Stufe bleibt. Gegen die Betriebskosten durch die Kühlung der Elektronik sind Leitungsverluste verschmerzbar. Der nächste Aspekt sind die internationalen Verbundnetze, deren Umstellung utopisch ist. Kannst ja weiter von der Umstellung träumen, ich werde das nicht mehr erleben.
    Zur Einleitung: Mir geht es hier nicht ums Klugbeißen, weil ich nämlich überhaupt nicht eitel bin.

    Aber es gibt nun mal Menschen, die Anderes gelernt haben, oder auch so gut wie nichts, aber sich auch gern auskennen möchten.
    Und wenn man schon nicht sehr gut mit Nikola Tesla umgegangen ist, so verdient er doch, dass man keinen Stuss über ihn erzählt.


    Heute werden von "Verschwörungstheoretikern" Sachen verbreitet, wie etwa, Tesla hätte den Wechselstrom erfunden, und Wechselstrom ergäbe weniger Verluste.

    Den Wechselstrom hat er nicht erfunden, der war bekannt, aber Tesla kam drauf, dass er sich für die Verteilung elektrischer Energie über große Entfernungen besser eignete als Gleichstrom, weil man damit weniger Verluste erreichen konnte. Aber dafür musste man etwas aufwenden, denn zunächst mal ergeben sich mit Wechselstrom etwas mehr Verluste als mit Gleichstrom, weil durch die Induktivität und die Kapazität des Kabels Spannung und Strom verlorengehen.

    Ups, das ist etwas anderes!          
                                                Das lässt sich auch nach Pythagoras berechnen.  S² = P² + Q²


    Dabei verschieben sich aber Spannung und Strom gegeneinander, weshalb das nicht voll wirkt. Was am sogenannten Stromverbraucher (falsche aber übliche Bezeichnung) wirkt, nennt man "Wirkleistung", das scheinbar Verlorene "Blindleistung", aber was der Generator liefern muss, ist die "Scheinleistung" S. Beim Verbraucher wird aber nur die Wirkleistung gemessen, die er dann bezahlt. So ergibt sich insgesamt ein Wirkungsgrad von PS.



    Das wirkt sich erst über größere Entfernungen aus, wenn nur Glühlampen oder Heizgeräte betrieben werden. Für induktive Verbraucher wird sowieso Wechselstrom benötigt. Seinen Vorteil zeigt der Wechselstrom bzw. die Wechselspannung erst, wenn man ihn auf höhere Spannung transformiert, was üblicherweise bis auf das Tausendfache erfolgt – z. B. von 220 V auf 220 kV.

    Die Spannung in den Steckdosen daheim ist festgelegt. Ein Verbraucher entnimmt einen gewissen Strom, und die Leistung ergibt sich, indem man Spannung mit Strom multipliziert. Aber welche Leistung bleibt unterwegs hängen oder geht daneben? Da wissen wir keine feste Spannung, und die ist nicht groß. Aber wir kennen den Strom, der über sie Leitung fließt. Das ist so viel wie der, der durch den Verbraucher fließt. Multiplizieren wir den mit dem Leitungswiderstand, erhalten wir den Spannungsabfall auf der Leitung. Multiplizieren wir den nochmals mit dem Strom, ergibt sich die Verlustleistung mit Q = I² x R.

    Dabei verschieben sich aber Spannung und Strom gegeneinander, weshalb das nicht voll wirkt. Was am sogenannten Stromverbraucher (falsche aber übliche Bezeichnung) wirkt, nennt man "Wirkleistung", das scheinbar Verlorene "Blindleistung", aber was der Generator liefern muss, ist die "Scheinleistung" S. Beim Verbraucher wird aber nur die Wirkleistung gemessen, die er dann bezahlt. So ergibt sich insgesamt ein Wirkungsgrad von PS.

    Das wirkt sich erst über größere Entfernungen aus, wenn nur Glühlampen oder Heizgeräte betrieben werden. Für induktive Verbraucher wird sowieso Wechselstrom benötigt. Seinen Vorteil zeigt der Wechselstrom bzw. die Wechselspannung erst, wenn man ihn auf höhere Spannung transformiert, was üblicherweise bis auf das Tausendfache erfolgt – z. B. von 220 V auf 220 kV.




    Die Spannung daheim in den Steckdosen ist festgelegt. Ein Verbraucher entnimmt einen gewissen Strom, und die Leistung ergibt sich, indem man Spannung mit Strom multipliziert. Aber welche Leistung bleibt unterwegs hängen oder geht daneben? Da wissen wir keine feste Spannung, und die ist nicht groß. Aber wir kennen den Strom, der über sie Leitung fließt. Das ist so viel wie der, der durch den Verbraucher fließt. Multiplizieren wir den mit dem Leitungswiderstand, erhalten wir den Spannungsabfall auf der Leitung. Multiplizieren wir den nochmals mit dem Strom, ergibt sich die Verlustleistung mit Q = I² x R. P und Q lassen sich nicht direkt miteinander addieren, weil sie um den Winkel φ zueinander phasenverschoben sind. Beträgt dieser 0°, ist cos φ = 1 und sin φ = 0. Dann gibt es keine Leitungsverluste. Ist φ = 90°, ist cos φ = 0 und sin φ = 1. Dann kommt nichts zum Verbraucher durch, und es gibt nur Blindleistung.

    Der lange Rede kurzer Sinn: Über lange Leitungen kommt vom Wechselstrom weniger zum Verbraucher hin. Und da setzte Teslas Idee an: Die thermischen Verluste sind I² proportional. Das bedeutet, wenn man die Spannung auf den tausendfachen Wert transformiert, betragen sie in dergleichen Art von Leitung nur ein Millionstel. Das bedeutet, dass ich auf 1000 km nicht mehr Verluste hätte als bisher auf einem Kilometer. Ein bisschen naschen die Trafos weg, aber was ist das schon bei dem großen Gebiet, das man da versorgt?



    Aber so weit müssen wir es nicht treiben. Kupfer ist relativ selten und auch teuer. Und es ist vergleichsweise weich. Für Hochspannungsleitungen, wo zwischen den Masten eine hohe mechanische Spannung liegt, wäre es nicht optimal. Aluminium hat etwa ⅔ und Eisen ⅕ der Leitfähigkeit von Kupfer, aber wenn der Strom nur ein Millionstel beträgt, macht das nicht viel aus. Hochspannungsleitungen bestehen in der Regel aus Aluminiumdrähten und einer Stahlseele, um hohe Leitfähigkeit und hohe Zugfestigkeit zu erreichen. Wechselstrom von 50 Hz lässt sich damit 70 km weit übertragen, bis infolge des Wechselstroms die Verluste wieder höher werden. Da kommen dann Gleichstromübertragungen ins Spiel, die man bis zu 1 MV (Megavolt) hochtreibt. Umrichter im Höchstspannungsbereich sind nicht mehr so teuer, seit man Siliziumkarbid als Halbleiter für den Leistungsbereich verwendet. Über das Thyristorzeitalter, in das ich in den Siebzigern hineinplumpste, sind wir hinaus. Damals hatten wir noch nichts Besseres für hohe Spannungen, und die waren so kompliziert anzusteuern und versauten durch den Phasenanschnitt die Umgebung mit Störsignalen.
    GEBT AUF EURE KINDER ACHT, MERKEL IST NOCH AN DER MACHT!

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