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Thema: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

  1. #51
    Mitglied Benutzerbild von mathetes
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Wenn wir uns einig sind, dass beim Ladestrom ein Preis von um die 1 € realistisch ist um zumindest keine Verluste zu generieren - dann kannst Du Dir ausrechen, wie parteipolitisch die Steuer auf Benzin oder Diesel angehoben werden muss will man verhindern, dass die kabelgebundene e-Mobilität nicht ein Mrd-schwerer Irrtum und das Grab für den VW-Konzern sein wird.

    Nur so als Beispiel:
    Wir haben bei uns in der Fa. einen C 300d als T-Modell. Den bewegst Du auf Langstrecke bei gemütlicher Fahrweise (also Tempo 120, 130) mit unter 5 Litern und zwar deutlich unter 5 Liter. Jetzt setzt Dich einmal in ein e-Kfz, da bist Du bei locker (inkl. Ladeverluste) in einer Range von + / - 25 KWh...wenn Du also den Dieselpreis nicht auf mindestens 6 € anhebst (weil Du musst die Anschaffungskosten ja auch noch mit einbeziehen), sondern dieser nur bei 3 Euro den Liter liegen würde - wer würde da denn auf ein e-Kfz umsteigen?

    Die Frage ist allerdings, ob da das Bundesverfassungsgericht mitmachen würde was ich bezweifle....so wie es ja schon Gedankenspiele gibt gegen die beschlossene CO2-Steuer zu klagen, da diese z.B. die Energiewirtschaft NICHT betrifft, obwohl selbst bei sogenannten "regenerativen" Anlagen wie Wind und vor allem Sonne signifikante CO2-Mengen anfallen.
    Aber die meisten E-Auto Fahrer sind Hausbesitzer und laden zu Hause, auch deswegen sind die öffentlichen Ladesäulen kaum rentabel (mit mehr E-Autos können dann auch die Lade-Preise sinken), bis jeder Hausbesitzer ein E-Auto hat werden auch nochmal locker 10 bis 20 Jahre vergehen, viele Hausbesitzer wollen ja auch garkein E-Auto.

    Aber auch der Haushaltsstrom wird teurer werden, da werden auch die Besitzer von Wärmepumpen noch lange Gesichter machen.
    "Wem es bestimmt ist unterzugehen, wird untergehen. Und wem es bestimmt ist herunterzufallen, wird fallen."

  2. #52
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Aber die meisten E-Auto Fahrer sind Hausbesitzer und laden zu Hause, auch deswegen sind die öffentlichen Ladesäulen kaum rentabel (mit mehr E-Autos können dann auch die Lade-Preise sinken), bis jeder Hausbesitzer ein E-Auto hat werden auch nochmal locker 10 bis 20 Jahre vergehen, viele Hausbesitzer wollen ja auch garkein E-Auto.

    Aber auch der Haushaltsstrom wird teurer werden, da werden auch die Besitzer von Wärmepumpen noch lange Gesichter machen.
    Du redest aber von nicht einmal oder gerade einmal der Hälfte der Kfz-Besitzer - alle Anderen sind auf öffentliche Ladestationen angewiesen und wie wird sich an Einer ohne "eigene Ladestation" dann entscheiden?
    Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch

  3. #53
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Du hast dabei nicht einmal die Abschaltung der Kohlekraftwerke berücksichtigt
    Wenn 32 000 WKA´s gerade einmal 1 700 MW leisten, man aber weitere 8 200 MW AKW-Leistung ersetzen muss dann wird alleine dies schon spannend.
    Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch

  4. #54
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Du redest aber von nicht einmal oder gerade einmal der Hälfte der Kfz-Besitzer - alle Anderen sind auf öffentliche Ladestationen angewiesen und wie wird sich an Einer ohne "eigene Ladestation" dann entscheiden?
    Bei der Eigenheimquote von unter 50 % sind auch Eigentumswohnungen enthalten. Weiterhin hat nicht jedes Haus direkte Lademöglichkeit (manchmal noch nicht mal Parkplatz).
    Wer das liest, hat sich mit Corona angesteckt

  5. #55
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Klimaschutz funktioniert beim Individualverkehr nur über finanzielle Anreize. Ich rechne mal als Laie nach.

    EnBW "Viellader"-Tarif :

    - Grundgebühr 5,99 € / Monat
    - DC-Modus, 0,46 € / kWh

    Audi E-Tron, 95 kWh (brutto) Akkupack, Netto 83,6 kWh, 369 bis 411 Kilometern Reichweite

    Ich fahre in den Urlaub, 700km Strecke. Ich muss also 2x an die Ladesäule. Selbst wenn ich wirklich 411km weit komme. Dann kostet mich der Spaß 87 €. Wäre ich kein direkter Kunde bei EnBW, sind es schon 0,55 € pro kWh, also 104 €. Als Raser werde ich natürlich keine 411 Kilometer Reichweite haben, eher 250 km. Also dreimal an den Lader, 130 € bzw. 156 €.

    Als Alternative steige ich in einen Q7 Diesel, tanke voll für 110 € und fahre durch.

    Kein Wunder das der Kram nur mit massiven Subventionen an den Mann gebracht werden kann.
    http://justpic.info/images1/eb4b/sigpic1722_3.gif.jpg

  6. #56
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    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Aber die meisten E-Auto Fahrer sind Hausbesitzer und laden zu Hause, auch deswegen sind die öffentlichen Ladesäulen kaum rentabel (mit mehr E-Autos können dann auch die Lade-Preise sinken), bis jeder Hausbesitzer ein E-Auto hat werden auch nochmal locker 10 bis 20 Jahre vergehen, viele Hausbesitzer wollen ja auch garkein E-Auto.

    Aber auch der Haushaltsstrom wird teurer werden, da werden auch die Besitzer von Wärmepumpen noch lange Gesichter machen.
    ein Bekannter hatte sich vor 20 Jahren so ein Teil aufschwatzen lassen, hat jede Menge Krach gemacht, orbitanter Stromverbrauch, bei richtigen Minusgraden war das Haus nicht warm zu bekommen = Einbau einer Pelletheizung
    Kobold*IN for Präsident

  7. #57
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    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Du redest aber von nicht einmal oder gerade einmal der Hälfte der Kfz-Besitzer - alle Anderen sind auf öffentliche Ladestationen angewiesen und wie wird sich an Einer ohne "eigene Ladestation" dann entscheiden?
    Ohne Lademöglichkeit zu Hause (muss ja kein eigenes Reihenhaus sein, reicht ja ein fixer Stellplatz mit Anschluß) wird man mit einem E-Auto so oder so nicht glücklich, selbst wenn es günstiger wäre als ein Verbrenner, wäre es ein Komfortverlust ständig auswärts laden zu müssen (stell dir mal vor du müsstest wöchentlich für 20 Minuten tanken).

    Aber anders herum, wenn 30 Mio. PKW auf eine öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen wären, wären die Säulen auch ausgelastet und der Ladestrom müsste nicht wesentlich teurer als Haushaltsstrom sein, lassen wir es 40 Cent die kwh sein. Nur bedeuten ausgelastete Säulen wiederum Wartezeiten für den E-Mobilisten.

    Vielfahrer die so oder so dauernd "schnell"-laden müssten, werden das E-Auto auch eher meiden. Die Politik wird E-Autos nicht gegen den Markt und den Wähler erzwingen können, das E-Auto in seiner jetzigen Form ist nicht massentauglich. Ich bin gespannt wie die Geschichte ausgeht und welche Irrungen und Wirrungen das noch mit sich bringt.
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  8. #58
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Ohne Lademöglichkeit zu Hause (muss ja kein eigenes Reihenhaus sein, reicht ja ein fixer Stellplatz mit Anschluß) wird man mit einem E-Auto so oder so nicht glücklich, selbst wenn es günstiger wäre als ein Verbrenner, wäre es ein Komfortverlust ständig auswärts laden zu müssen (stell dir mal vor du müsstest wöchentlich für 20 Minuten tanken).

    Aber anders herum, wenn 30 Mio. PKW auf eine öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen wären, wären die Säulen auch ausgelastet und der Ladestrom müsste nicht wesentlich teurer als Haushaltsstrom sein, lassen wir es 40 Cent die kwh sein. Nur bedeuten ausgelastete Säulen wiederum Wartezeiten für den E-Mobilisten.

    Vielfahrer die so oder so dauernd "schnell"-laden müssten, werden das E-Auto auch eher meiden. Die Politik wird E-Autos nicht gegen den Markt und den Wähler erzwingen können, das E-Auto in seiner jetzigen Form ist nicht massentauglich. Ich bin gespannt wie die Geschichte ausgeht und welche Irrungen und Wirrungen das noch mit sich bringt.

    Der Strom für die E-Autos dürfte in Endeffekt weit über dem Haushaltsstrom liegen.
    Bei Deiner Betrachtung fehlt noch die Mineralölsteuer. Die ist HEUTE beim Benzinpreis mit eingepreist.
    Wohingegen das Heizöl für die Wohnung/Haus weit billiger ist.

    Wenn aber die Verbrenner alle durch E-Fahrzeuge ersetzt wurden,
    WER zahlt dann die fehlenden 40 MRD € im Jahr?

  9. #59
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    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Wenn aber die Verbrenner alle durch E-Fahrzeuge ersetzt wurden,
    WER zahlt dann die fehlenden 40 MRD € im Jahr?
    Na der umweltbewusste E-Auto-Fahrer natürlich. Der Staat könnte da sehr erfinderisch sein. Einstellung der Auszahlung von Prämien und Subventionen, Erhöhung der Kfz-Steuer für E-Autos, Sondersteuern beim "tanken" bei gewerblichen Ladestationen. Einmalige Abgabe bei Installation einer Ladestation im Eigenheim.
    Das wird ein Fest.
    http://justpic.info/images1/eb4b/sigpic1722_3.gif.jpg

  10. #60
    Mitglied Benutzerbild von mathetes
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Der Strom für die E-Autos dürfte in Endeffekt weit über dem Haushaltsstrom liegen.
    Bei Deiner Betrachtung fehlt noch die Mineralölsteuer. Die ist HEUTE beim Benzinpreis mit eingepreist.
    Wohingegen das Heizöl für die Wohnung/Haus weit billiger ist.

    Wenn aber die Verbrenner alle durch E-Fahrzeuge ersetzt wurden,
    WER zahlt dann die fehlenden 40 MRD € im Jahr?
    Dann musst du aber den privaten Ladestrom genauso besteuern wie den öffentlichen und dann lohnt es sich wahrscheinlich auch nicht mehr für Hausbesitzer, es wird sehr lange dauern bis E-Autos auf einen nennenswerten Anteil am Bestand kommen, in dieser Übergangsphase wird man auf eine Besteuerung des Ladestroms verzichten und die kann locker 20 Jahre dauern.

    Das eigentliche Problem ist, dass Deutschland seine Stromversorgung aufs Spiel setzt, das kann nur in die Hose gehen. Wenn E-Autos spottbillig wären (was sie vll. irgendwann sind), der Strom sauber und reichlich vorhanden (AKW oder Wasserkraft) und man überall Steckdosen installiert, dann könnte es schon funktionieren.

    Ich denke aber, dass die globale Politik den Irrweg zentnerschwerer Wegwerfakkus rechtzeitig erkennt und auf Wasserstoff und synthetische Flüssigkraftstoffe setzt und damit wird das Batterie-Auto zum zweiten Mal in der Geschichte scheitern. Deutschland als Exportnation wird den Weg der globalen Politik gehen.
    "Wem es bestimmt ist unterzugehen, wird untergehen. Und wem es bestimmt ist herunterzufallen, wird fallen."

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