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Thema: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

  1. #61
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von Parabellum Beitrag anzeigen
    Na der umweltbewusste E-Auto-Fahrer natürlich. Der Staat könnte da sehr erfinderisch sein. Einstellung der Auszahlung von Prämien und Subventionen, Erhöhung der Kfz-Steuer für E-Autos, Sondersteuern beim "tanken" bei gewerblichen Ladestationen. Einmalige Abgabe bei Installation einer Ladestation im Eigenheim.
    Das wird ein Fest.

    Nach der Erfahrung beim Verbrenner
    (Einfärben des Diesels um einen "steuerlichen" Missbrauch zu verhindern)
    muss man nur noch
    den Strom einfärben.........damit an beim E-Auto kontrollieren kann,
    wer die KfZ-Stromsteuer umgeht.

  2. #62
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Dann musst du aber den privaten Ladestrom genauso besteuern wie den öffentlichen und dann lohnt es sich wahrscheinlich auch nicht mehr für Hausbesitzer, es wird sehr lange dauern bis E-Autos auf einen nennenswerten Anteil am Bestand kommen, in dieser Übergangsphase wird man auf eine Besteuerung des Ladestroms verzichten und die kann locker 20 Jahre dauern.

    Das eigentliche Problem ist, dass Deutschland seine Stromversorgung aufs Spiel setzt, das kann nur in die Hose gehen. Wenn E-Autos spottbillig wären (was sie vll. irgendwann sind), der Strom sauber und reichlich vorhanden (AKW oder Wasserkraft) und man überall Steckdosen installiert, dann könnte es schon funktionieren.

    Ich denke aber, dass die globale Politik den Irrweg zentnerschwerer Wegwerfakkus rechtzeitig erkennt und auf Wasserstoff und synthetische Flüssigkraftstoffe setzt und damit wird das Batterie-Auto zum zweiten Mal in der Geschichte scheitern. Deutschland als Exportnation wird den Weg der globalen Politik gehen.

    Zweifelsohne ist das E-Auto nicht der Weissheit letzter Schluss,
    nur
    unsere "intelligente" Regierung lässt sich von den Grünen in diese Richtung treiben.
    Und die Grünen wollen HIER gut sein
    aber nicht in Afrika oder sonstwo ( Kobalt, Lithium usw.)
    Also gehe ich erstmal davon aus, das der Blödsinn "E-Auto" richtig Fahrt aufnehmen wird.

  3. #63
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Ohne Lademöglichkeit zu Hause (muss ja kein eigenes Reihenhaus sein, reicht ja ein fixer Stellplatz mit Anschluß) wird man mit einem E-Auto so oder so nicht glücklich, selbst wenn es günstiger wäre als ein Verbrenner, wäre es ein Komfortverlust ständig auswärts laden zu müssen (stell dir mal vor du müsstest wöchentlich für 20 Minuten tanken).
    Für mich ist ein e-Kfz eh nix - a) keine Lademöglichkeit zuhause und b) würde ich jeden tag für mindestens 30 Minunten an einer Schnelladestation hängen

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Aber anders herum, wenn 30 Mio. PKW auf eine öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen wären, wären die Säulen auch ausgelastet und der Ladestrom müsste nicht wesentlich teurer als Haushaltsstrom sein, lassen wir es 40 Cent die kwh sein. Nur bedeuten ausgelastete Säulen wiederum Wartezeiten für den E-Mobilisten.
    Man rechnet, dass man je 8 - 10 e-Kfz eine Ladestation braucht, in Summe also so um die 5 - 6 Mio. Ladestationen, sollte der Pkw-Bestand ausgetauscht worden sein. Jetzt kannst Du Dir vorstellen, dass die Nutzungszeit solch einer Ladestation vielleicht effektiv 2, 3, 4 Stunden am Tag sein wird, WEIL - wenn Du zuhause keine eigene Lademöglichkeit hast dann ist Dein Ladezeitfenster beschränkt. Während der Arbeitszeit (also mit Pausen 8 1/2 bis 9 Stunden) kannst Du schon einmal nicht laden, dann rechnen wir noch 7 Stunden schlafen und 1 Stunde essen und schon reduziert sich Dein Zeitfenster pro Tag auf maximal 7 Stunden. Jetzt bist Du aber nicht der einzige, sondern dieses Zeirfenster gilt für Millionen von Arbeitnehmern und damit hast Du eben das Problem, dass Du eine Ladeinfrastruktur darstellen MUSST, welche 60, 70% am Tag gar nicht genutzt wird...aber in einem Zeitfenster (sagen wir von 16 - 19 Uhr) hängen dann Millionen von e-Kfz am Stecker (und da beantwortet Dir Niemand, wie man diese Stromspitze denn abfängen soll).
    Genau her beginnt aber mit das Kostenproblem - eine 50 KW-Ladestation kann, rein theoretisch, 1 200 KWh Strom in die Akkus pumpen - wenn aber nur 6 Stunden am Tag die Säule benutzt wird sind es eben, rein theoretisch, nur 300 KWh. Du hast ähnlichen Effekt ja auch an den Tankstellen - auch hier ist die Auslastung einer Zapfsäule im Schnitt wohl kaum höher als 4 bis 6 Stunden am Tag. Nur kannst Du in der Zeit ein vielfaches an Krafstoff durch den Schlauch pumpen, wodurch der Betrieb je Liter gerechnet um ein vielfaches günstiger ist als der Betrieb einer Ladestation auf das KWh gerechnet.

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Vielfahrer die so oder so dauernd "schnell"-laden müssten, werden das E-Auto auch eher meiden. Die Politik wird E-Autos nicht gegen den Markt und den Wähler erzwingen können, das E-Auto in seiner jetzigen Form ist nicht massentauglich. Ich bin gespannt wie die Geschichte ausgeht und welche Irrungen und Wirrungen das noch mit sich bringt.
    WENN eine entsprechende Ladeinfrastruktur steht UND entsprechende Ladeleistungen erreicht werden ist dies auch für Vielfahrer weniger ein Thema.
    Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch

  4. #64
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen

    Das eigentliche Problem ist, dass Deutschland seine Stromversorgung aufs Spiel setzt, das kann nur in die Hose gehen. Wenn E-Autos spottbillig wären (was sie vll. irgendwann sind), der Strom sauber und reichlich vorhanden (AKW oder Wasserkraft) und man überall Steckdosen installiert, dann könnte es schon funktionieren.
    Sorry, die reine Kraftwerksleistung ist nun wirklich nicht die Thematik - netto reden wir da von vielleicht 50, 60 TWh an Strom, welche mehr benötigt werden (weil, Du musst den Strombedarf der Tankstellen, der Raffinerien etc. welche es dann ja nicht mehre geben wird gegenrechnen) und dies ist ein Mückenschiß, wenn eintrifft, was diverse Agenturen berechnet haben - dass der Strombedarf in diesem Lande in den nächsten zwei Jahrzehnten auf über 900 TWh Strom NETTO steigen wird.
    Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch

  5. #65
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Sorry, die reine Kraftwerksleistung ist nun wirklich nicht die Thematik - netto reden wir da von vielleicht 50, 60 TWh an Strom, welche mehr benötigt werden (weil, Du musst den Strombedarf der Tankstellen, der Raffinerien etc. welche es dann ja nicht mehre geben wird gegenrechnen) und dies ist ein Mückenschiß, wenn eintrifft, was diverse Agenturen berechnet haben - dass der Strombedarf in diesem Lande in den nächsten zwei Jahrzehnten auf über 900 TWh Strom NETTO steigen wird.
    Ich meine nicht den Stromverbrauch der zusätzlich entsteht, sondern die Kohle- und Kernkraftwerke die vom Netz genommen werden, damit dürfte die Abhängigkeit vom Ausland zementiert werden, was sicher nicht zu niedrigeren Strompreisen führen wird. Weiß jemand die genauen Dimensionen wie viel der Stromerzeugung da vom Netz genommen wird?
    "Wem es bestimmt ist unterzugehen, wird untergehen. Und wem es bestimmt ist herunterzufallen, wird fallen."

  6. #66
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Ich meine nicht den Stromverbrauch der zusätzlich entsteht, sondern die Kohle- und Kernkraftwerke die vom Netz genommen werden, damit dürfte die Abhängigkeit vom Ausland zementiert werden, was sicher nicht zu niedrigeren Strompreisen führen wird. Weiß jemand die genauen Dimensionen wie viel der Stromerzeugung da vom Netz genommen wird?
    ich hab mal gelesen, dass es 300TW/H wären also 50% und wir dann aber bei Vollelektrisierung eben diese 900 bräuchten, wo die herkommen sollen wissen die Ideologen aber alle nicht in einem Bericht hab ich mal gelesen, dass ein Atomstromkabel von GB hierher verlegt wird
    Kobold*IN for Präsident

  7. #67
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von marion Beitrag anzeigen
    ich hab mal gelesen, dass es 300TW/H wären also 50% und wir dann aber bei Vollelektrisierung eben diese 900 bräuchten, wo die herkommen sollen wissen die Ideologen aber alle nicht in einem Bericht hab ich mal gelesen, dass ein Atomstromkabel von GB hierher verlegt wird
    Die Kabel haben ja vier Adern:
    Schwarz für Kohlestrom
    Blau für Wasserkraft
    Gelb/Schwarz für Atomkraft
    Gelb für Solarstrom

    Wir nehmen nur Blau und Gelb
    Wer das liest, hat sich mit Corona angesteckt

  8. #68
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Für mich ist ein e-Kfz eh nix - a) keine Lademöglichkeit zuhause und b) würde ich jeden tag für mindestens 30 Minunten an einer Schnelladestation hängen


    Man rechnet, dass man je 8 - 10 e-Kfz eine Ladestation braucht, in Summe also so um die 5 - 6 Mio. Ladestationen, sollte der Pkw-Bestand ausgetauscht worden sein. Jetzt kannst Du Dir vorstellen, dass die Nutzungszeit solch einer Ladestation vielleicht effektiv 2, 3, 4 Stunden am Tag sein wird, WEIL - wenn Du zuhause keine eigene Lademöglichkeit hast dann ist Dein Ladezeitfenster beschränkt. Während der Arbeitszeit (also mit Pausen 8 1/2 bis 9 Stunden) kannst Du schon einmal nicht laden, dann rechnen wir noch 7 Stunden schlafen und 1 Stunde essen und schon reduziert sich Dein Zeitfenster pro Tag auf maximal 7 Stunden. Jetzt bist Du aber nicht der einzige, sondern dieses Zeirfenster gilt für Millionen von Arbeitnehmern und damit hast Du eben das Problem, dass Du eine Ladeinfrastruktur darstellen MUSST, welche 60, 70% am Tag gar nicht genutzt wird...aber in einem Zeitfenster (sagen wir von 16 - 19 Uhr) hängen dann Millionen von e-Kfz am Stecker (und da beantwortet Dir Niemand, wie man diese Stromspitze denn abfängen soll).
    Genau her beginnt aber mit das Kostenproblem - eine 50 KW-Ladestation kann, rein theoretisch, 1 200 KWh Strom in die Akkus pumpen - wenn aber nur 6 Stunden am Tag die Säule benutzt wird sind es eben, rein theoretisch, nur 300 KWh. Du hast ähnlichen Effekt ja auch an den Tankstellen - auch hier ist die Auslastung einer Zapfsäule im Schnitt wohl kaum höher als 4 bis 6 Stunden am Tag. Nur kannst Du in der Zeit ein vielfaches an Krafstoff durch den Schlauch pumpen, wodurch der Betrieb je Liter gerechnet um ein vielfaches günstiger ist als der Betrieb einer Ladestation auf das KWh gerechnet.


    WENN eine entsprechende Ladeinfrastruktur steht UND entsprechende Ladeleistungen erreicht werden ist dies auch für Vielfahrer weniger ein Thema.
    Je höer die Ladeleistung, desto kürzer lebt der Akku....

  9. #69
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Am besten von der Marke Kobold.
    Oh, da müssen zu viele Lizenzgebühren an die Erfinderin abgedrückt werden.

  10. #70
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    Standard AW: Kostenfalle e-Kfz / PreisschockLadestrom nun ENBW

    Zitat Zitat von marion Beitrag anzeigen
    ich hab mal gelesen, dass es 300TW/H wären also 50% und wir dann aber bei Vollelektrisierung eben diese 900 bräuchten, wo die herkommen sollen wissen die Ideologen aber alle nicht in einem Bericht hab ich mal gelesen, dass ein Atomstromkabel von GB hierher verlegt wird
    Das sieht den grünen Demagoginnen ähnlich. Und die Buntländer Idioten wählen sowas. Verprügeln, alle wie sie da sind. Und diese Dämlacke von der CDU gleich mit. Die erhöhen ja wegen des herbeiphantasierten menschengemachten Einflusses ja die Benzinpreise wie irre. Diesem Brinkhaus, der das rausposaunte, sollte man mit schwerem Zuchthaus belohnen.

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