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Thema: Busunglück an belgisch-französischer Grenze

  1. #1
    politikforen.de Nachrichten Benutzerbild von Nachrichten
    Registriert seit
    15.05.2003
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    Standard

    Bei einem Busunglück am Grenzübergang Hensies waren am Samstagmorgen elf Menschen ums Leben gekommen, 37 wurden verletzt. Unter den Opfern sind mehrere Deutsche. Die Reisegruppe aus zumeist jungen Leuten war unterwegs zu einem Wochenendausflug nach Paris.

    Der Bus hatte eine Betonbegrenzung in der Mitte der Straße gerammt und ging in Flammen auf. Nach Angaben des Automobilclubs von Deutschland (AvD) fuhr der Bus in einer leichten Kurve mit seiner linken vorderen Ecke ein aufgestelltes Betonteil an und verschob dieses so, dass das Vorderrad das verschobene Teil heftig traf und abgerissen wurde. Bei dem anschließenden Aufprall des Busses auf die Betonteile seien die fast vollen Benzintanks aufgerissen. Möglicherweise sei auch die Bus-Elektronik zusammengedrückt worden und habe Funken geschlagen. Dies könnte, so der Automobilclub, die schlagartige Brandentwicklung erklären. Dieses Szenario sei auch bei einer Geschwindigkeit unter 50 Stundenkilometern denkbar. Spurrillen könnten die von Zeugen beobachteten Schlangenlinien des Busses erklären.

  2. #2
    Großadmiral
    Gast

    Standard

    Tragisch.
    Busunfälle werde immer häufiger.
    Ich fragte mich gestern, nachdem ich es gehört habe, ob Busreisen überhaupt allgemein noch sicher sind.
    Man hört immer mehr davon.
    Dieser Bus wurde jedoch im September zur Inspektion geschickt, sodass ein techn. Defekt leichter in Frage gestellt werden kann, als menschl. Versagen.

  3. #3
    Großadmiral
    Gast

    Standard

    Scheint keinen zu interessieren...

  4. #4
    Großadmiral
    Gast

    Standard

    Jetzt ist es offizierll, Zeugen berichteten, der Busfahrer sei übermüdet gewesen.
    Also, menschl. Versagen

  5. #5
    GESPERRT
    Registriert seit
    24.12.2003
    Ort
    Bergisch Gladbach
    Beiträge
    290

    Standard

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    Der Spiegel hat schon mehrfach drüber geschrieben, dass Neoplan-Busse
    einen gefährlichen Designfehler in ihrer komplizierten Lenkung
    enthalten: Bolzen, die das Gelenkdreieck zusammenhalten, sind zu dünn
    dimensioniert. Aus irgendwelchen Gründen ist es sehr aufwändig, sie
    dicker zu machen. Folge: Die Bolzen brechen immer wieder un die
    Lenkung fällt aus. Wenn Neoplan das nachrüsten müsste, müssten sie
    die Lenkungen so gut wie aller Reisebusse austauschen, die sie in den
    letzten 10 Jahren verkauft haben - sie wären absolut pleite. Und
    deshalb investieren sie ihr Geld wohl auf höchster Ebene ganz
    woanders. Anders kann ich mir nicht erklären, dass es überhaupt noch
    erlaubt ist, dass die Dinger noch rumfahren. Immer wieder die gleiche
    Meldung: "...kam aus unbekannten Gründen auf der Autobahn
    von der Fahrbahn ab." Wer kann sich noch an Lyon erinnern? Kurze Zeit
    später das gleiche in Österreich. Und schon ein paar Mal davor: Immer
    wieder Neoplan-Busse. Hier wieder:
    "Für technische Mängel gibt es derzeit keine Anhaltspunkte. Der Bus,
    ein Cityliner der Marke Neoplan war erst eineinhalb Jahre alt
    entsprach dem neuesten technischen Standard."

  6. #6
    Großadmiral
    Gast

    Standard

    Welche Bussgesellschaften fahren noch mit diesen Bussen?

  7. #7
    Mitglied Benutzerbild von Skydiver
    Registriert seit
    29.11.2003
    Beiträge
    141

    Standard

    Welche Bussgesellschaften fahren noch mit diesen Bussen?
    Schwer zu sagen, aber sicher viele. Auf den autobahnen seh ich ne menge Neoplans, ist jedenfalls der 3.grösste bushersteller in EU, das steht fest.

  8. #8
    Großadmiral
    Gast

    Standard

    Könnte man überhaupt etwas tun, damit so schnell wie möglich alle Busse eingezogen werden?

  9. #9

    Standard

    Bei uns wurden in der Städt. Verkehrsbetriebe der Stadt Bern alle Busse langsam durch Neoplans ersetzt...
    Bisher ist meines Wissens noch nie etwas passiert.

  10. #10
    Großadmiral
    Gast

    Standard

    Ja, das heißt ja nicht, dass immer etwas mit den Bussen ist.
    Dieser Fall war menschl. Versagen.

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