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Thema: Der 17.JUNI..

  1. #671
    Mitglied Benutzerbild von Chronos
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    Standard AW: Der Volksaufstand in der SBZ am 17. Juni 1953

    Zitat Zitat von Lichtblau Beitrag anzeigen
    Da kann man jetzt fragen, islamischer Negerstaat oder Trabant fahren, was ist dir lieber?
    Weshalb denn immer dieses "Conditio sine qua non"?

    Ich präferiere die dritte Möglichkeit: Vernünftige Produkte und trotzdem keinen Negerstaat.

  2. #672
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    Standard AW: Der 17.JUNI..

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    1953 waren die westlichen, kapitalistischen Laender noch nicht in der Ueberschuldungs-
    und Schuldzinsfalle wie es heute der Fall ist. Die USA und ihre imperialistischen Vasallen
    haben die Sektoren der Realwirtschaft nicht vernachlaessigt. Durch das Geschaeft des
    Wiederaufbaues konnten Wachstumsraten erzielt werden. Die USA hat seit 1953 nach
    bekannter Vorgehensweise ihre Wirtschaftsleistung durch Export von Kriegen gesteigert.

    Nur mit diesen Voraussetzungen und Bedingungen konnte verhindert bzw. hinausgezoegert
    werden das die westlichen, kapitalistischen Laender vor der UDSSR kollabieren und das die
    kapitalistischen Laender gesellschaftlich, finanziell, wirtschaftlich, militaerisch, systemisch
    und letztlich im weltoeffentlichen Ansehen am Ende sind, wie es heute der Fall ist.

    Ueberfordert Dich das oder kannst Du meine Ausfuehrungen nachvollziehen?
    Stimmt auch nur ein Teil. Die Hinterlassenschaften DDR Tschechien Polen, Ungarn, usw ziehen doch den Wohlstand runter. Das ist den USA scheissegal. Die Würden Mexiko nie so pampern wie wir die Reformstaaten. Ziel der Übung ist nur sie von Russland zu entfernen. Deswegen auch Überschuldung ( DDR eine Billion ) uvm

    Es ist keine Systemfrage, es ist eine Frage unseres US Koloniedaseins.

  3. #673
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    Standard AW: Der Volksaufstand in der SBZ am 17. Juni 1953

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Weshalb denn immer dieses "Conditio sine qua non"?

    Ich präferiere die dritte Möglichkeit: Vernünftige Produkte und trotzdem keinen Negerstaat.
    In Japan, Singapur geht das ?

  4. #674
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    Standard AW: Der 17.JUNI..

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    Empfehlenswerte Analyse der Hintergruende und Ursachen fuer die Revolte am 17. Juni 1953:
    Der 17. Juni 53 hatte historisch durchaus einen Doppelcharakter. Man könnte ihn so als einen antistalinistischen, reformistischen Arbeiteraufstand mit bürgerlich-reaktionären Elementen bezeichnen.
    Da ist Wahres dran. Und mit 1952 hängt das auch zusammen.

    Wahnsinn, Stalin hätte die DDR dem Kapitalismus ausgeliefert

  5. #675
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    Standard AW: Der Volksaufstand in der SBZ am 17. Juni 1953

    Zitat Zitat von Sondierer Beitrag anzeigen
    In Japan, Singapur geht das ?
    Ja, aber man kann die beiden beispielhaft genannten Staaten nicht miteinander vergleichen.

    Japan dürfte wohl die derzeit noch monoethnischste Industrienation sein. Eine Handvoll Zugewanderte sind dabei vernachlässigbar. Die abgelegene Insellage dürfte dabei auch eine Rolle spielen.
    Allerdings sind bei der japanischen Jugend auch schon gewisse Degenerationserscheinungen festzustellen.

    Singapur dagegen ist der meines Erachtens weltweit einzig funktionierende Multikulti-Staat. Eingeborene Musel-Malayen (rund 15 %; Singapur war vor seiner Gründung ein malayisches Sumpfloch), eingeborene Inder (rund 10 %) sowie ein kleiner Prozentsatz Westler und ein paar winzige andere südostasiatische Minderheiten leben völlig konfliktfrei in einem der prosperierendsten Staaten der Welt.

    Aaaaber: Das funktioniert dort nur, weil die ziemlich strenge (chinesisch dominierte und konfuzianisch denkende) Regierung sehr klare Spielregeln aufgestellt hat und jeder, der dagegen aufmuckt, sofort die Staatsgewalt spürt.

    Es geht also, aber nur, weil einer quasi mit dem Hammer draufhaut, wenn jemand meint, sein Mütchen kühlen zu müssen.

  6. #676
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    Standard AW: Der Volksaufstand in der SBZ am 17. Juni 1953

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Ja, aber man kann die beiden beispielhaft genannten Staaten nicht miteinander vergleichen.

    Japan dürfte wohl die derzeit noch monoethnischste Industrienation sein. Eine Handvoll Zugewanderte sind dabei vernachlässigbar. Die abgelegene Insellage dürfte dabei auch eine Rolle spielen.
    Allerdings sind bei der japanischen Jugend auch schon gewisse Degenerationserscheinungen festzustellen.

    Singapur dagegen ist der meines Erachtens weltweit einzig funktionierende Multikulti-Staat. Eingeborene Musel-Malayen (rund 15 %; Singapur war vor seiner Gründung ein malayisches Sumpfloch), eingeborene Inder (rund 10 %) sowie ein kleiner Prozentsatz Westler und ein paar winzige andere südostasiatische Minderheiten leben völlig konfliktfrei in einem der prosperierendsten Staaten der Welt.

    Aaaaber: Das funktioniert dort nur, weil die ziemlich strenge (chinesisch dominierte und konfuzianisch denkende) Regierung sehr klare Spielregeln aufgestellt hat und jeder, der dagegen aufmuckt, sofort die Staatsgewalt spürt.

    Es geht also, aber nur, weil einer quasi mit dem Hammer draufhaut, wenn jemand meint, sein Mütchen kühlen zu dürfen.
    Das sagte schon Helmut Schmidt: Multikulti finktioniert nur mit einem starken Obrigkeitsstaat.

  7. #677
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    Standard AW: Der 17.JUNI..

    Zitat Zitat von Sondierer Beitrag anzeigen
    Da ist Wahres dran. Und mit 1952 hängt das auch zusammen.

    Wahnsinn, Stalin hätte die DDR dem Kapitalismus ausgeliefert
    Damit das Volk der souveraenen Deutschen Demokratischen Republik nicht
    den des Bestien des Kapitalismus ausgeliefert werden haben die Genossen der
    SED den Antifaschistischen Schutzwall bauen lassen.

    Dispara, cobarde, (que) solamente vas a matar a un hombre!

    Schiess! Feigling, (weil) Du wirst blos einen Mann toeten!

  8. #678
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    Standard AW: Der Volksaufstand in der SBZ am 17. Juni 1953

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Ja, aber man kann die beiden beispielhaft genannten Staaten nicht miteinander vergleichen.

    Japan dürfte wohl die derzeit noch monoethnischste Industrienation sein. Eine Handvoll Zugewanderte sind dabei vernachlässigbar. Die abgelegene Insellage dürfte dabei auch eine Rolle spielen.
    Allerdings sind bei der japanischen Jugend auch schon gewisse Degenerationserscheinungen festzustellen.

    Singapur dagegen ist der meines Erachtens weltweit einzig funktionierende Multikulti-Staat. Eingeborene Musel-Malayen (rund 15 %; Singapur war vor seiner Gründung ein malayisches Sumpfloch), eingeborene Inder (rund 10 %) sowie ein kleiner Prozentsatz Westler und ein paar winzige andere südostasiatische Minderheiten leben völlig konfliktfrei in einem der prosperierendsten Staaten der Welt.

    Aaaaber: Das funktioniert dort nur, weil die ziemlich strenge (chinesisch dominierte und konfuzianisch denkende) Regierung sehr klare Spielregeln aufgestellt hat und jeder, der dagegen aufmuckt, sofort die Staatsgewalt spürt.

    Es geht also, aber nur, weil einer quasi mit dem Hammer draufhaut, wenn jemand meint, sein Mütchen kühlen zu müssen.
    So funktionierte es auch in Jugoslawien! Als der staatliche Druck wegfiel, sprangen sich die Ethnien sofort an die Gurgel!
    "Politiker und Journalisten. Das sind beides Kategorien von Menschen, denen gegenüber größte Vorsicht geboten ist: Denn beide reichen vom Beinahe-Staatsmann zu Beinahe-Verbrechern. Und der Durchschnitt bleibt Durchschnitt."

    Helmut Schmidt In einer Rede vor Studenten in Freiburg, 1995

  9. #679
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    Zitat Zitat von Sondierer Beitrag anzeigen
    Das sagte schon Helmut Schmidt: Multikulti finktioniert nur mit einem starken Obrigkeitsstaat.
    Interessant dabei ist, dass Helmut Schmidt sehr gut mit dem Gründer und langjährigen MP Singapurs, Lee Kuan Yew, befreundet war.

    Aber wir schweifen ab. Zurück zum 17. Juni >>>>>

  10. #680
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    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    Damit das Volk der souveraenen Deutschen Demokratischen Republik nicht
    den des Bestien des Kapitalismus ausgeliefert werden haben die Genossen der
    SED den Antifaschistischen Schutzwall bauen lassen.

    Falsch. Der Westen hat das Stalinangebot abgelehnt. Finde ich nicht richtig von Adenauer.
    Die DDR wäre ausgeblutet an Fachkräften ohne Schutzwall.

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