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Thema: Deutschland in 50 Jahren

  1. #431
    Qouwat-e-Akhouwat-e-Awam Benutzerbild von Rumpelstilz
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    Standard AW: Deutschland in 50 Jahren

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Mir ist vollkommen klar, dass die peruanische Gesellschaft (NOCH!) nicht so individualistisch geprägt ist wie die liberalen Gesellschaften des Westens und dadurch z.B. ganz automatisch der familiäre sowie auch der nachbarschaftliche Zusammenhalt größer ist als hierzulande und du selbst musst ja jetzt auch nicht so tun als wüsstest du nicht wie es hier zugeht und wovon ich überhaupt rede, schließlich hast du den allergrößten Teils deines Lebens ja in genau solchen Gesellschaften verbracht.
    Ich habe zwar alle mir zugänglichen Gesellschaftsschichten damals auch in deren Zuhause besucht, aber ich selbst war ja damals ein eher introvertierter Mensch und ich weiss nicht, ob ich damals schon den Blick dafür hatte, das Wesentliche zu erkennen. Ausserdem hat sich meiner Ansicht nach auch vieles geändert seit der Zeit.

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Aber lass die peruanische Frau sich mal vom peruanischen Macho befreien, um endlich auf eigenen Beinen zu stehen, damit wie in westlichen Gesellschaften infolgedessen die Familie als Keimzelle der Gesellschaft verkümmert bzw. obsolet wird und stattdessen Staat bzw. Arbeitgeber die Rolle des Versorgers in letzter Instanz überimmt.... und du wirst in wenigen Generationen deine Wahlheimat nicht wiedererkennen und genauso auf sie alle fluchen wie du es heute auf uns hier tust.
    "Die peruanische Frau" ist heute schon vom Macho befreit. Ich weiss nicht, woher diese Unmengen an falschen Annahmen kommen, aber ich hatte das ja schon mehrfach beschrieben, obwohl ich natürlich anerkennen muss, dass nicht jeder alle meine Beiträge liest und dann auch noch das Wesentliche daraus abstrahiert.

    Ich lasse jetzt mal die Frauen ab obere Mittelschicht aufwärts ausser acht, weil ich deren Verhältnisse nicht so gut kenne. Gerade viele Frauen leben in einem Familienverband ohne festen männlichen Partner. Die Möglichkeit, ambulant auf der Strasse ohne oder mit wenig Bürokratie zu arbeiten, erlaubt den Frauen diese Unabhängigkeit. Dort können sie vor allem auch zu Zeiten arbeiten, die sie selber festlegen. Das ist sehr wichtig für alleinerziehende Mütter.

    Die meisten solcher Frauen sind verheiratet, aber getrennt lebend, oder immer noch ledig. Die wenigsten sind geschieden oder gar verwitwet. Der Trennungsgrund war in den meisten Fällen, dass der Mann nicht ausreichend zur Familie beigetragen hat. In der Hauptsache verschleudern solche Männer ihr Geld für Bier, was in Peru ungleich teurer ist als in der BRD, und für Liebschaften mit anderen Frauen. Manchmal, aber schon seltener, kommt dann noch häusliche Gewalt von seiten des Mannes hinzu.

    Die Frau entscheidet dann meistens, dass sie ohne festen Partner besser klarkommt. Etwa die Hälfte der Frauen hält sich dann einen lockeren Freundeskreis oder verschiedene Männer als gelegentliche Liebhaber und etwa die andere Hälfte verzichtet ganz auf einen Mann als Partner.

    Trotz des Fehlens von Sozialhilfe als Bestandteil eines festen Einkommens kommen diese Frauen über die Runden und man kann bei Kindern nicht an den Äusserlichkeiten feststellen, ob sie aus einem Haushalt mit oder ohne festen Partner stammen. Eine Freundin von mir ist schon älter und in vielem so typisch. Als ehemalige Sekretärin fand sie ab Vierzig keine Anstellung mehr in ihrem Beruf, was hier in Peru auch sehr typisch ist. Von ihrem Mann hat sie sich getrennt, weil er nicht nur sein Geld mit Saufgelagen und anderen Frauen verschleuderte, sondern zuhause auch noch gewalttätig wurde. Sie hat nur einen Sohn, der aber die Universität San Marcos abgeschlossen hat. Diese Universität ist staatlich und ohne Studiengebühren, aber nur die Besten schaffen die Aufnahmeprüfung. Heute unterstützt der Sohn natürlich auch die Mutter.

    Informelles Arbeiten auf der Strasse wird seit einigen Jahren immer mehr beschnitten. Ich kenne sehr viele Plätze, darunter auch Fussgängerbrücken, wo Ambulante nicht mehr verkaufen dürfen. Trotzdem ist es an vielen Stellen immer noch möglich und gerade auch unter den Augen der staatlichen Exekutive. Ich habe auch schon Frauen gesehen, die stellen ihr Kleinkind in so ein klappbares Reisebett, während sie auf dem Bürgersteig verkaufen:



    Die wichtigste Frage ist hier doch, wieso sollte der Staat seine Bürger entmündigen und versklaven wollen? Die ganzen technischen Errungenschaften der letzten hundert Jahre wurden von Menschen entwickelt in Gesellschaften, die von Bildungsferne und geistigem Sklaventum getragen wurden?

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Und dann will ich den Helden mal sehen, der sich ohne Bargeld, dafür aber einem Chip im Handy oder gar unter der Haut (bis dahin werden Plastikkarten ja eh retro sein) mit dem Staat anlegt, ganz egal ob er Lima oder Berlin stammt.
    Wieso sollte man sich überhaupt mit dem Staat anlegen? Das ist doch eine Idee dieser NWO-Eliten. Balance-isten, Kulturmarxisten oder wie man sie nennen mag.

    Es geht hier doch nur darum, einen Bodensatz von bildungsfernen Menschen zu züchten, die als Blaupause und vor allem als Beispiel für Aktivisten z.B. in China dienen sollen, weil die NWO-Länder die dortige Gesellschaft von innen heraus zersetzen wollen. Militärisch oder wirtschaftlich ist es diesen NWO-"Eliten" nämlich nicht möglich.

    Ich spreche jetzt einmal von mir selbst. Hätte ich mich im deutschen Kaiserreich "mit dem Staat anlegen wollen"? Im Dritten Reich? Weshalb und mit welchem Ziel?

    Die Chinesen haben doch einen unglaublichen Wandel ihrer Lebensumstände erlebt. Wieso sollten sie sich mit dem Staat anlegen wollen? Das sind doch alles Wunschträume der NWO im Westen.

    Ganz konkret in meinem Falle sehe ich sehr wohl, dass es auch hier Ungerechtigkeit und Ungleichheit gibt. An die Form der Herrschaftsausübung habe ich mich aber gewöhnt. Ich erkläre schon seit Jahrzehnten, dass ich mich lieber auf die herkömmliche Weise gängeln lassen will, also mit Alkohol, Kirche und Patriotismus, anstatt auf die neue Art mit Genderquatsch, angeblichen "Menschenrechten" und Internationalismus. Diese Sichtweise entspricht einfach meiner Lebenserfahrung. Es sind die Tatsachen meiner Lebensumstände.

    Also, ich will mich gar nicht mit dem Staat anlegen. Sollte mir etwas nicht passen, würde ich eher versuchen, mich kleiner oder unsichtbar zu machen oder ganz von der Bildfläche zu verschwinden. So wie in der BRD. Bin dort seit zwanzig Jahren nicht mehr gemeldet. Bin ich mal als Tourist dort, weiss ich, dass es bald wieder zu Ende ist, und kann also getrost die Hände in den Hosentaschen behalten ...

    Bis jetzt bin auch völlig zufrieden. Wirtschaftlich und auch gesellschaftlich geht es hier immens aufwärts und Peru ist wirklich ein kleines Paradies im Vergleich zur Staatskrise in den 80er oder 90er Jahren. Wenn die NWO-Länder noch Dumme suchen, sprich "Aktivisten", die ihre Drecksarbeit erledigen, dann sind sie bei mir mit Sicherheit an der falschen Adresse.

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Du hättest nicht mal mehr die MÖGLICHKEIT dem Staat im größeren Stile Steuern vorzuenthalten, so wie es heute noch z.B. bei Selbstständigen möglich ist.
    Wieso sollte ich dem Staat Steuern vorenthalten? Hier sieht man soviele neue Dinge, die mit Geldern der öffentlichen Hand errichtet wurden, da ist es mir egal, ob da auch etwas durch interne Schlampereien verloren gegangen ist. Jedenfalls werden hier keine "refugees" alimentiert oder kulturmarxistische Dummschwätzer/innen. Das ist doch schon mal etwas. Ich habe jedenfalls keine Hoffnung mehr, in meinem Leben noch den Garten Eden zu finden. Wenn ich "Ungleichheit" beklagen wollte, könnte ich ja auch einmal in den Konsulaten von Kuba oder Venezuela zwecks Niederlassung dort anfragen ...

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Nur allein daran siehst du doch, dass der Staat dich ohne Bargeld nicht mehr nur an einem oder anderthalben, sondern gleich ganz fest an beiden Eiern hätte und damit seine Möglichkeiten Willkür über dich walten zu lassen in einem Maße ausbauen würde, dass es eigentlich nicht mehr tolerabel ist, weil es um nichts anderes als die pure Existenz geht...
    Dieser gläserne Bürger betrifft doch in der Hauptsache die Superreichen. Und willkürliche Gesetze über Steuern und Eigentumsverhältnisse kann man auch ohne Plastikgeld erlassen.

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    aber Brief und Siegel drauf, auch das werden wir schlucken, denn wer will schon in einer sich rasant verändernden Welt zurückgelassen werden? Die Chinesen lachen schon über uns, weil es in unseren Brieftaschen immer noch klimpert. Das klingt für die nach Mittelalter. Und das wollen und werden wir nicht zulassen, dass Chinesen über uns lachen!
    Schon seit meiner Wiederkehr im Jahre 2015 kann man in den Bussen des Metropolitano und an den Zugängen zur S-Bahn ausschliesslich nur mit Plastikarte bezahlen. Dieses Jahr wurden auch alle städtischen Busse auf Plastikkarten umgestellt, obwohl in manchen dieser Busse der Fahrer noch als Übergangslösung eine Plastikkarte bereithält, wo der Fahrgast den Fahrer bezahlt und dann mit dessen Karte passiert und ihm die Karte zurückgibt. Diese Penner halten natürlich den Bus auf ...



    Bei den Zubringerbussen des Metropolitano war es aber schon immer so, dass der Busfahrer da nicht behilflich ist. Hat man keine Karte mit genügend Saldo und hilft kein anderer Fahrgast mit seiner Karte aus, kann man eben nicht mitfahren. Das Ganze hat auch etwas mit Effektivität und Zeiten im Nahverkehr zu tun. Wieso sollen wir uns hier das Leben verkomplizieren, bloss weil in Europa die Leute Probleme mit ihrerm Staat haben?
    "Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
    (aus dem Film 'Heimkehr', 1941)


    Der neue Slogan der Regierung
    (resolución ministerial N° 113-2018-pcm, Lima, 26 de abril de 2018)

  2. #432
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    Standard AW: Deutschland in 50 Jahren

    Zitat Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
    Diese EC-Karten gibt es doch seit einiger Zeit nicht mehr, wenn ich mich nicht irre. Mit denen konnte man sowieso nur etwas in Europa anfangen und ich glaube, selbst in Südfrankreich fingen die Probleme schon an.

    Strassenhändler nehmen, wenn überhaupt, meistens nur Visa-Karten. Nur grössere Geschäfte nehmen auch Mastercard und andere Kreditkarten. Mit den Maestro-Karten, die ja zu Mastercard gehören, ich glaube, das sind die Nachfolger der EC-Karten, kann man zumindest Geld aus dem Automaten ziehen. Selbst in Supermärkten, die ansonsten auch Mastercard akzeptieren, gab es schon manchmal Probleme mit der Maestro-Karte. Z.B. Metro oder PlazaVea: einen Tag geht es an einer Kasse, den nächsten Tag nicht, im gleichen Supermarkt.

    Also beim Einzelhandel ist es am sichersten mit einer Visa-Karte oder mit einer richtigen Mastercard. Die Maestro-Karte geht nur am Bankautomaten immer, im Einzelhandel manchmal nicht.
    Bei dem Hin & Her am besten " einpacken & abfahren " bis man sich da einig ist !

  3. #433
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    Standard AW: Deutschland in 50 Jahren

    Zitat Zitat von Merkelraute Beitrag anzeigen
    Ich meinte natürlich Kreditkarten. Die nimmt kein Strassenhändler.
    Das Bare ist das Wahre ! Ist seit eh her meine Devise !

  4. #434
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    Standard AW: Deutschland in 50 Jahren

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Aber wenn bald kein Bargeld mehr akzeptiert wird, dann ist es doch Jacke wie Hose ob du ein Konto hast oder nicht. Deine Karte (die bis dahin womöglich noch ein paar Funktionen mehr erfüllt als die Bezahlfunktion, vielleicht auch gleichzeitig deine offizielle "ID-Card" ist, deine inoffizielle Legitimation um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen...) wird einfach gesperrt, wenn du nicht parierst. Was willst dann machen um über die Runden zu kommen? Irgendwo schwarz arbeiten? Irgendwie witzlos ohne Bargeld.
    Ich erinnere mich vor ca. 2 Jahren dieses Zenario schon mal beschrieben zu haben !
    Jetzt mit einem mal habt IHR Angst das das Bargeld abgeschafft wird ! Seltsam . Damals habe ich die übelsten Beschimpfungen erhalten, und jetzt klagt IHR ! ??
    Aber besser noch einsehen, als wenn es total zu spät ist .
    Wenn der Staat mit Dir nicht will ! KLICK & WEG bist Du !!

  5. #435
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    Standard AW: Deutschland in 50 Jahren

    Zitat Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
    Ich habe zwar alle mir zugänglichen Gesellschaftsschichten damals auch in deren Zuhause besucht, aber ich selbst war ja damals ein eher introvertierter Mensch und ich weiss nicht, ob ich damals schon den Blick dafür hatte, das Wesentliche zu erkennen. Ausserdem hat sich meiner Ansicht nach auch vieles geändert seit der Zeit.


    "Die peruanische Frau" ist heute schon vom Macho befreit. Ich weiss nicht, woher diese Unmengen an falschen Annahmen kommen, aber ich hatte das ja schon mehrfach beschrieben, obwohl ich natürlich anerkennen muss, dass nicht jeder alle meine Beiträge liest und dann auch noch das Wesentliche daraus abstrahiert.

    Ich lasse jetzt mal die Frauen ab obere Mittelschicht aufwärts ausser acht, weil ich deren Verhältnisse nicht so gut kenne. Gerade viele Frauen leben in einem Familienverband ohne festen männlichen Partner. Die Möglichkeit, ambulant auf der Strasse ohne oder mit wenig Bürokratie zu arbeiten, erlaubt den Frauen diese Unabhängigkeit. Dort können sie vor allem auch zu Zeiten arbeiten, die sie selber festlegen. Das ist sehr wichtig für alleinerziehende Mütter.

    Die meisten solcher Frauen sind verheiratet, aber getrennt lebend, oder immer noch ledig. Die wenigsten sind geschieden oder gar verwitwet. Der Trennungsgrund war in den meisten Fällen, dass der Mann nicht ausreichend zur Familie beigetragen hat. In der Hauptsache verschleudern solche Männer ihr Geld für Bier, was in Peru ungleich teurer ist als in der BRD, und für Liebschaften mit anderen Frauen. Manchmal, aber schon seltener, kommt dann noch häusliche Gewalt von seiten des Mannes hinzu.

    Die Frau entscheidet dann meistens, dass sie ohne festen Partner besser klarkommt. Etwa die Hälfte der Frauen hält sich dann einen lockeren Freundeskreis oder verschiedene Männer als gelegentliche Liebhaber und etwa die andere Hälfte verzichtet ganz auf einen Mann als Partner.

    Trotz des Fehlens von Sozialhilfe als Bestandteil eines festen Einkommens kommen diese Frauen über die Runden und man kann bei Kindern nicht an den Äusserlichkeiten feststellen, ob sie aus einem Haushalt mit oder ohne festen Partner stammen. Eine Freundin von mir ist schon älter und in vielem so typisch. Als ehemalige Sekretärin fand sie ab Vierzig keine Anstellung mehr in ihrem Beruf, was hier in Peru auch sehr typisch ist. Von ihrem Mann hat sie sich getrennt, weil er nicht nur sein Geld mit Saufgelagen und anderen Frauen verschleuderte, sondern zuhause auch noch gewalttätig wurde. Sie hat nur einen Sohn, der aber die Universität San Marcos abgeschlossen hat. Diese Universität ist staatlich und ohne Studiengebühren, aber nur die Besten schaffen die Aufnahmeprüfung. Heute unterstützt der Sohn natürlich auch die Mutter.

    Informelles Arbeiten auf der Strasse wird seit einigen Jahren immer mehr beschnitten. Ich kenne sehr viele Plätze, darunter auch Fussgängerbrücken, wo Ambulante nicht mehr verkaufen dürfen. Trotzdem ist es an vielen Stellen immer noch möglich und gerade auch unter den Augen der staatlichen Exekutive. Ich habe auch schon Frauen gesehen, die stellen ihr Kleinkind in so ein klappbares Reisebett, während sie auf dem Bürgersteig verkaufen:



    Die wichtigste Frage ist hier doch, wieso sollte der Staat seine Bürger entmündigen und versklaven wollen? Die ganzen technischen Errungenschaften der letzten hundert Jahre wurden von Menschen entwickelt in Gesellschaften, die von Bildungsferne und geistigem Sklaventum getragen wurden?


    Wieso sollte man sich überhaupt mit dem Staat anlegen? Das ist doch eine Idee dieser NWO-Eliten. Balance-isten, Kulturmarxisten oder wie man sie nennen mag.

    Es geht hier doch nur darum, einen Bodensatz von bildungsfernen Menschen zu züchten, die als Blaupause und vor allem als Beispiel für Aktivisten z.B. in China dienen sollen, weil die NWO-Länder die dortige Gesellschaft von innen heraus zersetzen wollen. Militärisch oder wirtschaftlich ist es diesen NWO-"Eliten" nämlich nicht möglich.

    Ich spreche jetzt einmal von mir selbst. Hätte ich mich im deutschen Kaiserreich "mit dem Staat anlegen wollen"? Im Dritten Reich? Weshalb und mit welchem Ziel?

    Die Chinesen haben doch einen unglaublichen Wandel ihrer Lebensumstände erlebt. Wieso sollten sie sich mit dem Staat anlegen wollen? Das sind doch alles Wunschträume der NWO im Westen.

    Ganz konkret in meinem Falle sehe ich sehr wohl, dass es auch hier Ungerechtigkeit und Ungleichheit gibt. An die Form der Herrschaftsausübung habe ich mich aber gewöhnt. Ich erkläre schon seit Jahrzehnten, dass ich mich lieber auf die herkömmliche Weise gängeln lassen will, also mit Alkohol, Kirche und Patriotismus, anstatt auf die neue Art mit Genderquatsch, angeblichen "Menschenrechten" und Internationalismus. Diese Sichtweise entspricht einfach meiner Lebenserfahrung. Es sind die Tatsachen meiner Lebensumstände.

    Also, ich will mich gar nicht mit dem Staat anlegen. Sollte mir etwas nicht passen, würde ich eher versuchen, mich kleiner oder unsichtbar zu machen oder ganz von der Bildfläche zu verschwinden. So wie in der BRD. Bin dort seit zwanzig Jahren nicht mehr gemeldet. Bin ich mal als Tourist dort, weiss ich, dass es bald wieder zu Ende ist, und kann also getrost die Hände in den Hosentaschen behalten ...

    Bis jetzt bin auch völlig zufrieden. Wirtschaftlich und auch gesellschaftlich geht es hier immens aufwärts und Peru ist wirklich ein kleines Paradies im Vergleich zur Staatskrise in den 80er oder 90er Jahren. Wenn die NWO-Länder noch Dumme suchen, sprich "Aktivisten", die ihre Drecksarbeit erledigen, dann sind sie bei mir mit Sicherheit an der falschen Adresse.


    Wieso sollte ich dem Staat Steuern vorenthalten? Hier sieht man soviele neue Dinge, die mit Geldern der öffentlichen Hand errichtet wurden, da ist es mir egal, ob da auch etwas durch interne Schlampereien verloren gegangen ist. Jedenfalls werden hier keine "refugees" alimentiert oder kulturmarxistische Dummschwätzer/innen. Das ist doch schon mal etwas. Ich habe jedenfalls keine Hoffnung mehr, in meinem Leben noch den Garten Eden zu finden. Wenn ich "Ungleichheit" beklagen wollte, könnte ich ja auch einmal in den Konsulaten von Kuba oder Venezuela zwecks Niederlassung dort anfragen ...


    Dieser gläserne Bürger betrifft doch in der Hauptsache die Superreichen. Und willkürliche Gesetze über Steuern und Eigentumsverhältnisse kann man auch ohne Plastikgeld erlassen.


    Schon seit meiner Wiederkehr im Jahre 2015 kann man in den Bussen des Metropolitano und an den Zugängen zur S-Bahn ausschliesslich nur mit Plastikarte bezahlen. Dieses Jahr wurden auch alle städtischen Busse auf Plastikkarten umgestellt, obwohl in manchen dieser Busse der Fahrer noch als Übergangslösung eine Plastikkarte bereithält, wo der Fahrgast den Fahrer bezahlt und dann mit dessen Karte passiert und ihm die Karte zurückgibt. Diese Penner halten natürlich den Bus auf ...



    Bei den Zubringerbussen des Metropolitano war es aber schon immer so, dass der Busfahrer da nicht behilflich ist. Hat man keine Karte mit genügend Saldo und hilft kein anderer Fahrgast mit seiner Karte aus, kann man eben nicht mitfahren. Das Ganze hat auch etwas mit Effektivität und Zeiten im Nahverkehr zu tun. Wieso sollen wir uns hier das Leben verkomplizieren, bloss weil in Europa die Leute Probleme mit ihrerm Staat haben?
    Rumpelstilz, ich meinte damit einfach nur die zwangsläufige Vermännlichung von Frauen im Zuge der seit etwa einem halben Jahrhundert gestarteten systematisch forcierten Emanzipation (Gleichstellung, Gleichmachung), die in Peru natürlich auch aus kulturellen Gründen noch was dauern wird bis es Zustände wie z.B. in Nordeuropa gibt. Es war nur als Beispiel gedacht, um dir darzulegen, dass es (noch) nichts bringt deine Situation in Peru mit der Situation eines Bürgers der westlichen bzw. nördlichen EU zu vergleichen. Du kennst beide Welten, deshalb werde ich dir jetzt auch nicht erklären wie es hier so ist.
    Mal Kanada als kultureller Brückenkopf zu Europa ausgenommen, werden auf dem gesamten amerikanischen Kontinent die Mädels in aller Regel zu Frauen erzogen und mögen es auch Frau zu sein. Da gibt es so himmelweite Unterschiede in der Mentalität und im Umgang der Geschlechter miteinander, dass ich gar nicht wüsste wo ich anfangen sollte und mich frage warum ich dir das jetzt überhaupt alles schreiben muss... mag sein, dass du ein paar Ausnahmen kennst aber du kennst ja den Spruch mit den die Regeln bestätigenden Ausnahmen aber um die gehts hier ja nicht.

  6. #436
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    Standard AW: Deutschland in 50 Jahren

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Rumpelstilz, ich meinte damit einfach nur die zwangsläufige Vermännlichung von Frauen im Zuge der seit etwa einem halben Jahrhundert gestarteten systematisch forcierten Emanzipation (Gleichstellung, Gleichmachung), die in Peru natürlich auch aus kulturellen Gründen noch was dauern wird bis es Zustände wie z.B. in Nordeuropa gibt. Es war nur als Beispiel gedacht, um dir darzulegen, dass es (noch) nichts bringt deine Situation in Peru mit der Situation eines Bürgers der westlichen bzw. nördlichen EU zu vergleichen. Du kennst beide Welten, deshalb werde ich dir jetzt auch nicht erklären wie es hier so ist.
    [...]
    Das ist eben die Frage, was "zwngsläufig" ist und was nicht. Schon vor drei Jahrzehnten war hier in Lima so jeder zweite Motorradpolizist eine junge Frau. Ob so etwas "zwangsläufig" zur Vermännlichung führt, weiss ich nicht.

    Entscheideend für einen gesellschaftlichen Wandel sind ja neben den Massenmedien auch schlicht und einfach die Gesetze. Technischer und gesellschaftlicher Fortschritt bedeuten ja nicht "zwangsläufig", dass man auch gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt, oder dass man "m/w/d" in Stellenanzeigen schreibt.

    Und ich führe meine Annahmen zwar auf meine persönliche Erfahrung zurück, eben um die Dinge an der Wurzel begreifen zu können, sehe mich aber auch über Massenmedien im Rest der Welt um und meine da eben auch viele Länder zu erkennen, die meinen Erfahrungen in Peru eher entsprechen als der Entwicklung in Westeuropa.

    Ich glaube auch, dass es ein Trugschluss gerade in den USA ist, anderen Ländern und Völkern zu unterstellen, sie müssten bei ähnlichen Voraussetzungen auch einen den USA ähnlichen Weg beschreiten.
    Es gibt jedenfalls noch eine Reihe von Ländern, in denen z.B. Homosexualität per Gesetz explizit verboten ist, und in diesen Ländern hat auch fast jeder ein Smartphone und ist bei Facebook angemeldet. Und? Führen Smartphone und Facebook "zwangsläufig" zur Aufhebung des Verbotes der Homosexualität? Ich glaube, nein.

    Das sind alles so Wunschträume der NWO. Ich sehe das z.B. beim Gebrauch von WhatsApp. Das ist auch so etwas, das nicht nur hier im Forum gerne verteufelt wird. Ich selbst sehe dagegen nur, dass aufgrund der Kostenfreiheit und der extrem simplen Handhabung ich nicht nur docx- und pdf-Dokumente ganz simpel nach China verschicken kann, sondern dass nun auch wirklich Deppen aus aller Welt Bildchen verschicken und über Kontinente hinweg plaudern wollen, als würden sie mit ihren Nachbarn kommunizieren. Dabei ist es all diesen Leutchen oft gar nicht einmal bewusst, wer denn der Urheber dieses WhatsApp ist und wer die Infrastruktur betreibt. Solange die USA WhatsApp nicht abstellen, wird es diesen Leutchen auch nicht bewusst werden.

    Die USA beobachten nun das Ganze und spionieren also. Und was bedeutet das? Das ist doch wie bei einem Affen im Zoo, der auch immer die Wärter beobachtet, wie sie die Tür aufschliessen. Trotzdem wird sich der Affe keinen Schlüssel besorgen können und es bleibt beim Beobachten. Lass den Affen doch, wenn er sonst nichts zu tun hat ...


    Zum Beispiel Raketen für die bemannte Raumfahrt. Haben die USA doch früher selber gebaut. Wenn sie heute auch wieder welche bauen wollten, müsssen sie jetzt in Indien und in China spionieren, um Hinweise zu bekommen, wie das geht? Nein, wer dumm ist, wird vom Zuschauen auch nicht schlauer.

    Noch bis vor einem Jahrzehnt haben sie ja auch noch spioniert, um zu sabotieren. Aber auch dafür langt es heute nicht mehr. Entweder gibt es einen weltweiten Pakt zur Nivellierung und der Westen demontiert sich willentlich selber, oder dieser Plan zur Beherrschung der Welt über die Globalisierung war nur ein Wunschgedanke, dem nun die Luft ausgeht aufgrund eigener Schwäche.
    "Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
    (aus dem Film 'Heimkehr', 1941)


    Der neue Slogan der Regierung
    (resolución ministerial N° 113-2018-pcm, Lima, 26 de abril de 2018)

  7. #437
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    Standard AW: Deutschland in 50 Jahren

    Hier ist die Prognose für 2030:

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Einfach erschreckend und noch schlimmer, wenn man sieht, wie unsere verantwortlichen Politiker, Kirchen und sogenannte "Gutmenschen diesen Vorgang noch beschleunigen.
    "Die Größe einer Nation und ihr moralischer Fortschritt kann danach beurteilt werden, wie sie ihre Tiere behandeln."

    -Mahatma Gandhi-

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