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Thema: Referendum über EU-Verfassung

  1. #21
    a.D. Benutzerbild von Gärtner
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    Zitat Zitat von l_osservatore_uno
    ... sollte damals eigentlich wirklich passieren - die waren doch sowieso schon alle da ... und Arbeit gab es satt!

    Was wohl 'nen gewissen Unterschied zur heutigen Situation beschreibt?!

    Enzo
    Erstens waren das nicht besonders viele, zweitens gab es dann den Anwerbestop, drittens verlor dieser für EU-Bürger (Freizügigkeit!) seine Bedeutung, was damals - wie von mir dargestellt - große Befürchtungen weckte.
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  2. #22
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    Zitat Zitat von Der Gelehrte
    Erstens waren das nicht besonders viele, zweitens gab es dann den Anwerbestop, drittens verlor dieser für EU-Bürger (Freizügigkeit!) seine Bedeutung, was damals - wie von mir dargestellt - große Befürchtungen weckte.
    Naja, vielleicht kamen die Billigarbeiter nicht ganz großen
    Scharen rein, aber die deutschen Firmen ginge raus.
    Wirklich "nichts passiert"?? ?(

  3. #23
    l_osservatore_uno
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    Standard Ne, ne ...

    Zitat Zitat von derNeue
    Wirklich "nichts passiert"?? ?(
    ... es ist nix passiert!

    Und wir stehen heute ja wirtschaftlich wesentlich besser da als damals!

    Enzo

  4. #24
    a.D. Benutzerbild von Gärtner
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    Zitat Zitat von l_osservatore_uno
    Und wir stehen heute ja wirtschaftlich wesentlich besser da als damals!
    Du willst mir jetzt nicht erzählen, daß unsere derzeitigen wirtschaftlichen Probleme in ursächlichem Zusammenhang mit Deutschlands EU-Mitgliedschaft stehen?
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  5. #25
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    Zitat Zitat von Der Gelehrte
    Du willst mir jetzt nicht erzählen, daß unsere derzeitigen wirtschaftlichen Probleme in ursächlichem Zusammenhang mit Deutschlands EU-Mitgliedschaft stehen?
    Noch nicht bemerkt,Herr Gelehrter?? :]

  6. #26
    l_osservatore_uno
    Gast

    Standard Das ...

    Zitat Zitat von Der Gelehrte
    Du willst mir jetzt nicht erzählen, daß unsere derzeitigen wirtschaftlichen Probleme in ursächlichem Zusammenhang mit Deutschlands EU-Mitgliedschaft stehen?
    ... will ich Dir wahrhaftig nicht erzählen, Gelehrter, wenn auch Deutschland - das 2/3 des EU-Haushalts buckelt, denn es zahlt, als Nettozahler, netto doppelt so viel wie alle übrigen Nettozahler zusammengenommen - nicht gerade zu den EU-Gewinnern zu zählen sein wird.

    Für die Schräglage Deutschlands gibt's viele Faktoren - die damals zugewanderten Ausländer sind keiner davon.

    Aber heut' ... ist die Arbeit doch deutlich knapper als vor zwanzig oder dreissig Jahren - das wird, im Zusammenhang mit der Osterweiterung - unser Problem werden.

    Wirtschaftsfachleute lassen ja die Katze langsam aus'm Sack:

    "Die 'Ostlöhne' ... werden nicht zu halten sein!"

    Damit meint man die Löhne in den Neuen Bundesländern!

    Und ich denke, bei allem ehrlichen Respekt, Gelehrter, daß Du in diesen Fragen nicht unbedingt gescheiter sein wirst als Leute, die von der Wirtschaft was verstehen!?

    Gruß!

    Enzo
    Geändert von l_osservatore_uno (27.04.2004 um 18:32 Uhr)

  7. #27
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    Zitat Zitat von derNeue
    Noch nicht bemerkt,Herr Gelehrter?? :]
    Erklär mir doch bitte, was die EU für die deutsche Reformunfähigkeit kann?

    Was hat die EU z.B. mit dem Kündigungsschutzgesetz zu tun? Österreich hat keins und ist mir nicht als Hort des Manchesterkapitalismus bekannt.

    So wird ein Schuh draus: Die neuen EU-Länder z.B. haben uns vorgemacht, wie man seine Wirtschaft umstrukturiert. Und deren Weg von der sozialistischen Schrottwirtschaft war wesentlich weiter, als unserer je sein wird. Die Hausaufgaben müssen hierzulande gemacht werden, wie sie ja auch hierzulande verschlafen worden sind.

    Wer aber glaubt, daß im Zeitalter der Globalisierung kleine, exportabhängige Wirtschaftseinheiten wie die deutsche sich gegen die großen Wirtschaftsblöcke durchsetzen können, träumt der Vergangenheit nach.
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  8. #28
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    Zitat Zitat von l_osservatore_uno
    "Die 'Ostlöhne' ... werden nicht zu halten sein!"

    Damit meint man die Löhne in den Neuen Bundesländern!
    Ja und? Was hat das denn mit der EU zu tun? Die Löhne dort sind niedrig, mit oder ohne EU-Mitgliedschaft. Wenn ein Unternehmen aufgrund des niedrigen Lohnniveaus ins Ausland ausweicht, ist es völlig wurscht, ob´s eine Mitgliedschaft hat oder nicht. Das geschieht schon jetzt (vgl Steilmann).
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  9. #29
    l_osservatore_uno
    Gast

    Standard Ist ja gut ...

    Zitat Zitat von Der Gelehrte
    Ja und? Was hat das denn mit der EU zu tun? Die Löhne dort sind niedrig, mit oder ohne EU-Mitgliedschaft. Wenn ein Unternehmen aufgrund des niedrigen Lohnniveaus ins Ausland ausweicht, ist es völlig wurscht, ob´s eine Mitgliedschaft hat oder nicht. Das geschieht schon jetzt (vgl Steilmann).
    ... Gelehrter, da ist ja was dran!

    Fragt sich nur, wie lange Deutschland dann noch der Haupfinanzier dieser Veranstaltung sein kann - und es wird ja wohl keiner erwarten, dass dies 'Vergnügen' für die Deutschen ab dem 01.05.04 etwas 'preisgünstiger' werden wird?!

    Und immer dran denken:

    Seit Jahr und Tag versickert unsere Knete in den falschen Löchern, z. B. im tränenfeuchten Asylsystem. Da gab's mal Zeiten, Gelehrter, da hat uns dies 'Vergnügen' 35 Mrd. DM p.a. gekostet. (lt. Prof. Dr. Hailbronner, Uni Konstanz)

    Na, die Kohle wenn wir hätten?!

    Und dann ein fast dreissigjähriges Sozialschmarotzertum - das noch obendrauf?!

    Und dies: Hätten wir uns von dieserlei Veranstaltungen nur 50% 'gegönnt', dann wär's immer noch übersatt gewesen - und wir wären die reichste Nation Europas!

    Aber genau das ... galt's zu verhindern!

    Übrigens: Die letzten zwei Sätze, sind Standardäußerungen von mir - seit mehr als zehn Jahren schon!

    Und ... ich hab' recht behalten!

    Enzo
    Geändert von l_osservatore_uno (27.04.2004 um 19:11 Uhr)

  10. #30
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    Zitat Zitat von Der Gelehrte
    Erklär mir doch bitte, was die EU für die deutsche Reformunfähigkeit kann?

    Was hat die EU z.B. mit dem Kündigungsschutzgesetz zu tun? Österreich hat keins und ist mir nicht als Hort des Manchesterkapitalismus bekannt.

    So wird ein Schuh draus: Die neuen EU-Länder z.B. haben uns vorgemacht, wie man seine Wirtschaft umstrukturiert. Und deren Weg von der sozialistischen Schrottwirtschaft war wesentlich weiter, als unserer je sein wird. Die Hausaufgaben müssen hierzulande gemacht werden, wie sie ja auch hierzulande verschlafen worden sind.

    Wer aber glaubt, daß im Zeitalter der Globalisierung kleine, exportabhängige Wirtschaftseinheiten wie die deutsche sich gegen die großen Wirtschaftsblöcke durchsetzen können, träumt der Vergangenheit nach.
    Bis auf den letzten Satz stimme ich Dir zu: Die Probleme Deutschlands sind
    in erster Linie hausgemacht.
    Die letzte Aussage ist aber eindeutig falsch: Der Erfolg einer Exportnation
    hängt nicht von der Größe der Einheit zusammen: dann müßte die Schweiz
    ja ein absolut erfolgloses Land sein. Man kann auch prima exportieren und
    durch Verträge Handelshemmnisse abbauen, wenn man ein kleiner,unabhängiger Staat bleibt.
    Was Europa betrifft, so sind die letzten Entwicklungen eindeutig ein (aber nur ein) Grund dafür, das sich die Krise in Deutschland verschärft hat.
    Gleichzeitig sind sie aber auch der notwendige Weg zur Therapie.
    (Einzelheiten dazu vielleicht später, muß jetzt weiterarbeiten)

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