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Thema: Frankfurt ist die kriminellste Stadt Deutschlands

  1. #1
    City on a hill Benutzerbild von moxx
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    Standard Frankfurt ist die kriminellste Stadt Deutschlands

    juhu wir hams geschafft, 17151 Straftaten auf 100000 Einwohner. ist doch spitze.
    Da macht ein Herr Koch damit wahlwerbung, die innere sicherheit zu verbessern und das kommt dabei raus!!!!
    ist es vielleicht damit zu erklären, dass mehr polizeistreifen und videoüberwachung auch nicht helfen, wenn man gleichzeitig sozialen einrichtung den letzten cent nimmt???

    Für mich ist diese statistik die in zahlen gegossene wahrheit; alleine law and order bringst nicht!!!

    was haltet ihr davon?

  2. #2
    Forever closed blue eyes Benutzerbild von Frank Sinatra
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    Du darfst nicht vergessen, daß als "Straftaten" auch Drogendelikte gelten. Und davon hat Frankfurt am Meisten in Deutschland. Sehr gefährlich lebt man dort trotzdem nicht - OK, es sei denn man geht im Park im Bankenviertel spazieren und tritt auf 'ne Spritze von letzter Nacht.

    Aber die Stadt mit den meisten Morden ist meines Wissens nach immernoch Mannheim. DAS ist gefährlich :2faces:
    Ich bin raus!
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  3. #3
    Mitglied Benutzerbild von RoWiSch
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    Standard Endlich!

    Wurd auch Zeit das Osnabrück den schwarzen Peter abgibt.
    Vieleicht hat die neue Regierung ja doch mal etwas geschaft auch wenns die Union ist.
    Rowisch.

    Der Preis der Freiheit ist ständige Wachsamkeit.

  4. #4
    Rosenpflücker
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    Standard

    eine causalität zwischen hohem ausländeranteil und der anzahl der straftaten besteht natürlich nicht... :2faces:
    .

    der gott der eisen wachsen ließ, der wollte keine knechte.
    Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
    der wollte keine Knechte,
    drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
    dem Mann in seine Rechte,
    drum gab er ihm den kühnen Mut,
    den Zorn der freien Rede,
    dass er bestände bis aufs Blut,
    bis in den Tod die Fehde.


    e.-m. arndt, deutscher national-dichter


  5. #5
    .
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    Standard

    Zitat Zitat von moxx
    juhu wir hams geschafft, 17151 Straftaten auf 100000 Einwohner. ist doch spitze.
    Da macht ein Herr Koch damit wahlwerbung, die innere sicherheit zu verbessern und das kommt dabei raus!!!!
    ist es vielleicht damit zu erklären, dass mehr polizeistreifen und videoüberwachung auch nicht helfen, wenn man gleichzeitig sozialen einrichtung den letzten cent nimmt???

    Für mich ist diese statistik die in zahlen gegossene wahrheit; alleine law and order bringst nicht!!!

    was haltet ihr davon?

    Vielleicht solltet ihr euerr Treffen verlegen?

    Im übrigen kommt es aufden Stadtteil in Frankfurt an.

  6. #6
    Rebell Benutzerbild von Rage
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    Standard

    Zitat Zitat von moxx
    juhu wir hams geschafft, 17151 Straftaten auf 100000 Einwohner. ist doch spitze.
    Da macht ein Herr Koch damit wahlwerbung, die innere sicherheit zu verbessern und das kommt dabei raus!!!!
    ist es vielleicht damit zu erklären, dass mehr polizeistreifen und videoüberwachung auch nicht helfen, wenn man gleichzeitig sozialen einrichtung den letzten cent nimmt???

    Für mich ist diese statistik die in zahlen gegossene wahrheit; alleine law and order bringst nicht!!!

    was haltet ihr davon?
    Ja, du hast es bereits selbst richtig erkannt. Kriminalität bekämpfen heisst nicht, einen riesigen Überwachungsapparat aufzubauen, sondern die Kriminalität an den Wurzeln bkämpfen, sprich der sozialen Unterschicht helfen, sodass kriminelle Aktionen garnicht nötig sind.
    Nur geht das eben in CDU/CSU Hirne wie Beckstein und co. nicht rein.
    Kraft kommt nicht aus körperlichen Fähigkeiten. Sie entspringt einem unbeugsamen Willen. - Mahatma Gandhi

  7. #7
    Mitglied Benutzerbild von RoWiSch
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    Zitat Zitat von rage
    Ja, du hast es bereits selbst richtig erkannt. Kriminalität bekämpfen heisst nicht, einen riesigen Überwachungsapparat aufzubauen, sondern die Kriminalität an den Wurzeln bkämpfen, sprich der sozialen Unterschicht helfen, sodass kriminelle Aktionen garnicht nötig sind.
    Nur geht das eben in CDU/CSU Hirne wie Beckstein und co. nicht rein.
    Wie denn auch Beckstein ist doch selbst kriminell.
    Rowisch.

    Der Preis der Freiheit ist ständige Wachsamkeit.

  8. #8
    a.D. Benutzerbild von Gärtner
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    Schon mal darüber nachgedacht, daß 12% der in Frankfurt erfaßten Straftaten auf den Flughafen entfallen? Dadurch wird eine erhebliche Verzerrung der Werte erreicht, die eine Aussage über die Stadt nur noch bedingt zulassen.

    Hier ein lesenswerter Artikel der Frankfurter Neuen Presse zum Thema:


    "Hauptstadt des Verbrechens"? Von wegen . . .

    Die Statistik zeigt es anders, als man gerne interpretiert...


    Frankfurt. Frankfurts Problem ist nicht ein Übermaß an Straftaten, Frankfurts Problem sind seine wenigen Einwohner. Das ist der Blickwinkel von Polizeipräsident Harald Weiss-Bollandt, wenn er auf die jüngste Kriminalstatistik schaut. Das in deren Folge verliehene Prädikat für die Mainmetropole als "Hauptstadt des Verbrechens" bekümmert ihn. Zu vordergründig sei dies, die Statistik nicht hinreichend differenziert betrachtet. Denn: Frankfurt gehört zu den an Einwohner kleineren der miteinander verglichenen Städte, nach Ansicht Weiss-Bollandts aber die mit dem größten Einzugsbereich – aus dem Umland, durch die Messe, vor allem durch den Flughafen, dem größten Europas. "Tagsüber sind mindestens 1,3 Millionen Menschen in der Stadt", rechnet der Polizeipräsident vor. So gesehen liege die Bankenstadt verbrechensstatistisch "im Mittelfeld".

    Die mit "Messe" und "Flughafen" beschriebene spezielle Struktur sei geradezu einzigartig. Bremen, Essen und Dortmund fehle sie ganz, Köln und Düsseldorf weitgehend und eigentlich auch Hamburg, München und Berlin, so der Polizeichef. "Zwölf Prozent der in Frankfurt registrierten Kriminalität entfällt auf den Rhein-Main-Flughafen." Wenn dort etwa ein chilenischer Langfinger einem chinesischen Geschäftsmann bei dessen Zwischenstopp ein wertvolles Notebook entwende, belaste das die Kriminalitätsstatistik Frankfurts. Fakt ist: In allen miteinander verglichenen Großstädten ist die Zahl der Verbrechen gestiegen. Ausnahmen sind Bremen und Berlin. In der Hansestadt, an der es kaum Aufregendes gibt außer vielleicht den nach dem Deutscher-Meister-Titel strebenden Bundesliga-Kickern, ist die Kriminalitätsrate konstant. In Berlin indessen ist sie rückläufig. "Das hört sich ja ganz gut an", kommentiert Harald Weiss-Bollandt, meldet aber sogleich Bedenken an. Schaue man nämlich auf die absoluten Zahlen, sei ein anderer Eindruck unabweisbar: 563 905 Verbrechen wurden in Berlin gezählt, in Frankfurt in der gleichen Zeit nur 111 875 Fälle. "Bei diesem Verhältnis Frankfurt als Verbrechenshauptstadt zu bezeichnen, ist lächerlich und trifft nicht den Kern der Sache", so Weiss-Bollandt.

    Nicht schön reden oder wolle er die aktuellen Zahlen, sondern "nüchtern ansehen". Dieser Betrachtungsweise entzieht sich nicht, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Wohnungseinbrüche in Frankfurt angestiegen ist – um stattliche 25 Prozent. Dieser Zahl muss man freilich gegenüber stellen, dass sich 2001 die Zahl der Wohnungseinbrüche gegenüber dem Vorjahr nahezu halbiert hatte, 2002 ein abermaliger Rückgang um 2,3 Prozent registriert wurde. Eine beträchtliche Anzahl der 2003 registrierten Einbrüchen ginge zurück auf "gesteigerte Aktivitäten osteuropäischer und chilenischer Banden", so Harald Weiss-Bollandt. Bedauerlicherweise sei der Einbruchdiebstahl ein Delikt mit engen Grenzen für polizeiliche Prävention.

    So findet sich schließlich für jede tatsächliche oder vermeintliche Entwicklung eine Erklärung, auch für die Steigerung bei den Gewaltdelikten, als da sind Körperverletzungen, Raub, Mord, Totschlag, Vergewaltigung. "Diese Delikte machen lediglich 3,3 Prozent der Gesamtkriminalität in unserer Stadt aus", erklärt der Polizeipräsident. Die 2003 registrierte Steigerung um 0,1 Prozent sei, objektiv gesehen, "unbedeutend". Indessen beeinträchtigten gerade Gewaltdelikte das subjektive Sicherheitsgefühl der Frankfurter. Um das zu verbessern, würden in einem Mehr-Stufen-Plan die Polizeikräfte gebündelt und verstärkt. Harald Weiss-Bollandt: "2005 und 2006 werden landesweit 500 zusätzliche Polizeistellen eingerichtet." Wie viele davon auf Frankfurt entfielen, stehe derzeitig noch nicht fest. Bereits jetzt müssten Spitzbuben und Schwerverbrecher sich auf eine verstärkte Polizeipräsenz einstellen: "Durch die neue Arbeitszeitregelung für Beamte müssen auch Polizisten statt bislang 38,5 Wochenstunden fortan 42 arbeiten - zusätzliche zeit für die Sicherung der Bürger."
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    Nobis est et speculum

  9. #9
    Rosenpflücker
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    mein erlebnis in frankfurt:

    war auf einem seminar dort und bin abends mal ins zentrum gefahren, nähe hauptbahnhof, um mir die city anzuschauen. auto im parkhaus abgestellt, hundert meter gegangen und den ersten (ausländischen) dealern über den weg gelaufen. bei denen kam es dann auch gleich zu einer lautstarken rangelei. waren sich wohl über den preis uneins.
    das traurige....100m luftlinie hat die bullizei den rechtschaffenden bürger durch verkehrskontrollen schikaniert, während dieses dealer-gesindel ungestört seinen kriminellen machenschaften nachgehen konnte.
    .

    der gott der eisen wachsen ließ, der wollte keine knechte.
    Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
    der wollte keine Knechte,
    drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
    dem Mann in seine Rechte,
    drum gab er ihm den kühnen Mut,
    den Zorn der freien Rede,
    dass er bestände bis aufs Blut,
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    e.-m. arndt, deutscher national-dichter


  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von Edmund
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    Zitat Zitat von kettnhnd
    Ja, du hast es bereits selbst richtig erkannt. Kriminalität bekämpfen heisst nicht, einen riesigen Überwachungsapparat aufzubauen, sondern die Kriminalität an den Wurzeln bkämpfen, sprich der sozialen Unterschicht helfen, sodass kriminelle Aktionen garnicht nötig sind.
    Nur geht das eben in CDU/CSU Hirne wie Beckstein und co. nicht rein.
    Baden-Württemberg wird auch von der CDU regiert, und Stuttgart ist die sicherste Stadt. Also können deine Thesen gegen die Union gar nicht stimmen.

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