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Thema: Bürokratie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr

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  1. #1
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    Standard Bürokratie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr

    Bundeswehr: Bürokratie mit der Wirkung von Sabotage

    Sie schützen Lager der Bundeswehr, fahren Patrouille und bringen sich dabei in Lebensgefahr - doch deutsche Militärpolizisten in Afghanistan haben noch eine andere Mission. In vielen Feldlagern der Bundeswehr sorgen sie penibel für die Einhaltung der deutschen Straßenverkehrsordnung. Die Geschwindigkeitskontrollen ziehen dabei schon einmal drakonische Strafen nach sich. Was in Mannheim ein Knöllchen über 30 Euro bedeutet, kann in Masar-i-Sharif schon mal 300 Euro kosten.

    Alte Autoreifen zur Entsorgung nach Deutschland

    Die Radarfalle im Feldlager ist nicht der einzige Fall von deutscher Gründlichkeit, der beim Wehrbeauftragten Reinhold Robbe beklagt wird. "Es ist nicht einsehbar, wenn in den Einsatzgebieten Müll getrennt wird, dieser dann aber von einheimischen Firmen auf eine Müllkippe geschmissen wird", kritisiert Robbe. Unverständlich sei auch, wenn ausgediente Auto- oder Flugzeugreifen nach Deutschland zurück transportiert werden, statt sie in den Einsatzgebieten zu entsorgen. Und das, obwohl die Afghanen auch abgefahrene Reifen gerne noch ein paar Jahre nutzen würden.

  2. #2
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    Standard AW: Bürokratie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr

    sachen gibts...:rolleyes:
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  3. #3
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    Standard AW: Bürokratie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr

    Zitat Zitat von Walter Hofer Beitrag anzeigen
    Bundeswehr: Bürokratie mit der Wirkung von Sabotage
    In vielen Feldlagern der Bundeswehr sorgen sie penibel für die Einhaltung der deutschen Straßenverkehrsordnung. Die Geschwindigkeitskontrollen ziehen dabei schon einmal drakonische Strafen nach sich. Was in Mannheim ein Knöllchen über 30 Euro bedeutet, kann in Masar-i-Sharif schon mal 300 Euro kosten.
    Wenn schon State-Building, dann bitte schön mit teutonischer Gründlichkeit! :lesma:

  4. #4
    Bis auf weiteres abwesend Benutzerbild von Freikorps
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    Standard AW: Bürokratie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr

    Sicherlich ist es auch nicht erlaubt die Zigarettenkippen in den Wüstensand zu werfen und an den nächsten Strauch zu pinkeln! ;(

  5. #5
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    Standard AW: Bürokratie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr

    Zitat Zitat von Freikorps Beitrag anzeigen
    Sicherlich ist es auch nicht erlaubt die Zigarettenkippen in den Wüstensand zu werfen und an den nächsten Strauch zu pinkeln! ;(
    Das kostet bestimmt 100 €



    Deutsche Militärpolizisten müssen in Afghanistan penibel für die Einhaltung der deutschen Gesetze sorgen

  6. #6
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    Standard AW: Bürokratie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr

    Irgendwie müssen sie sich ja beschäftigen, wenn sie sich schon nicht aus den stark befestigten sicheren Lagern raustrauen. Walterchen der Elitekrieger würde sich dort sicher sauwohl fühlen, aber jeder der seine fünf Sinne beisammen hat weiß: Der ganze halbherzige Schwachsinn ist für die Katz'.

    Man hätte auf ihn hören sollen:

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  7. #7
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    Standard AW: Bürokratie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr

    Lampe kaputt, Fahrzeug stillgelegt

    Bei der deutschen Truppe werden Fahrzeuge stillgelegt, wenn sie nur geringste technische Mängel haben. Wenn etwa kleine Kontrollleuchten nicht mehr brennen, besteht zwar kein Risiko für den Fahrer, doch die zuständigen Instandsetzer - so eine Art Autoreparatur-Einheit - wollen nichts riskieren. Vor allem, wenn es keine lupenreine Vorschriftenlage gibt.

    Im Kongo hatten Soldaten zum Schutz vor Steinwerfern Gitter über den Fenstern ihrer Autos angebracht. Weil es dafür keine technische Erlaubnis gab, musste alles wieder abgebaut werden. "Wir haben eine sich selbst nährende Bürokratie, die zuweilen den Tatbestand der Sabotage erfüllt", formuliert es ein Bundeswehr-General - wenn Kamera und Mikrofon aus sind.

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  8. #8
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    Standard AW: Bürokratie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr

    Zitat Zitat von Walter Hofer Beitrag anzeigen
    Lampe kaputt, Fahrzeug stillgelegt

    Bei der deutschen Truppe werden Fahrzeuge stillgelegt, wenn sie nur geringste technische Mängel haben. Wenn etwa kleine Kontrollleuchten nicht mehr brennen, besteht zwar kein Risiko für den Fahrer, doch die zuständigen Instandsetzer - so eine Art Autoreparatur-Einheit - wollen nichts riskieren. Vor allem, wenn es keine lupenreine Vorschriftenlage gibt.

    Im Kongo hatten Soldaten zum Schutz vor Steinwerfern Gitter über den Fenstern ihrer Autos angebracht. Weil es dafür keine technische Erlaubnis gab, musste alles wieder abgebaut werden. "Wir haben eine sich selbst nährende Bürokratie, die zuweilen den Tatbestand der Sabotage erfüllt", formuliert es ein Bundeswehr-General - wenn Kamera und Mikrofon aus sind.

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    Das ist im "Zivilleben" nicht anders. Die wuchernde Bürokratie hemmt überall den Leistungswillen und ein echtes Wirtschaftswachstum. Ohne unproduktive Leute, die den Produktiven die Luft abschnüren ginge es diesem Land wesentlich besser.

  9. #9
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    Standard AW: Bürokratie bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr

    Soldaten fliegen ohne Munition zum Einsatz in Kundus

    Auch für Kossendey ist die Bürokratie nicht Neues. Bei Truppenbesuchen bekam er besonders skurrile Fälle direkt geschildert. Soldaten, die zu den ersten Kontingenten für den Einsatz in Kundus gehörten, erzählten, dass sie zwar ihre Waffen mit ins Flugzeug nehmen durften - die Munition wurde wegen der Vorschriften aber mit dem nächsten Flieger hinterhergeschickt. "Das hätte dazu geführt, dass die mit ihren Gewehren höchstens hätten drohen können, wenn sie bald nach der Landung in eine brenzlige Situation gekommen wären", sagt der CDU-Politiker. Diese Praxis habe man dann aber schnell abgestellt.

    Was will man dazu noch sagen?

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