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Thema: "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

  1. #1
    Mitglied
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    Standard "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

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    Seit 1990 gibt es den Black History Month auch in Deutschland; eingeführt hat ihn seinerzeit die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. (ISD).
    Dies soll ein "selbstbewusstere[s] Bekenntnis zur eigenen Identität und einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl" bewirken.

    Was haltet ihr davon?

    Allerdings:
    Vater Staat allerdings fühlt sich nicht zuständig: Der Hamburger Black History Month etwa wird ehrenamtlich organisiert und durch Privatspenden finanziert; die Hamburger Kulturbehörde lehnte einen Antrag auf Förderung ab."Ich kann nicht verstehen, dass der Staat ausgerechnet an dieser Stelle spart", klagt Sow: "Der Black History Month ist nicht nur für Schwarze
    Komisch, wenn ich einen "white history month" gründen würde, um Weißen ein "selbstbewussteres Bekenntnis zur eigenen Identität und einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl " zu verschaffen, würde ich dann wohl Fördermittel bekommen?

  2. #2
    zur Mahnung und Gedenken Benutzerbild von Sterntaler
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    Standard AW: "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

    Schwarze deutsche Kultur gibt es nicht.
    Es kann nicht angehen, daß wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens bestraft wird, wer die Staatsform der Bundesrepublik abändern will, während der, der das deutsche Staatsvolk in der Bundesrepublik abschaffen und durch eine multikulturelle Gesellschaft ersetzen und auf deutschem Boden einen Vielvölkerstaat etablieren will, straffrei bleibt - Dr. Otto Uhlitz (SPD), in Aspekte der Souveränität, 1987

  3. #3
    MOHAMMELS TODFEIND Benutzerbild von Hilarius
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    Standard AW: "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

    Zitat Zitat von Chanan Beitrag anzeigen
    Allerdings:


    Komisch, wenn ich einen "white history month" gründen würde, um Weißen ein "selbstbewussteres Bekenntnis zur eigenen Identität und einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl " zu verschaffen, würde ich dann wohl Fördermittel bekommen?

    Nein, Fördermittel bekommst du nicht, nur den Titel NAZI und Besuch vom Verfassungsschutz samt ständiger Überwachung
    He that has a mind to fight, let him fight, for now is the time.

  4. #4
    marc
    Gast

    Standard AW: "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

    Zitat Zitat von Chanan Beitrag anzeigen
    Komisch, wenn ich einen "white history month" gründen würde, um Weißen ein "selbstbewussteres Bekenntnis zur eigenen Identität und einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl " zu verschaffen, würde ich dann wohl Fördermittel bekommen?
    Jo, du lebst aber als Weißer in der BRD nicht unter 99,99% Schwarzen, und musst dir oft genug anhören, dass du zwar den größeren Schwanz aber das kleinere Gehirn hast.

    "Das einzige, was wir hierzulande teilen, ist ein ähnliches äußeres Erscheinungsbild und dadurch bedingt eine Reihe von - diplomatisch gesagt -interessanten Erfahrungen mit der weißen Mehrheitsgesellschaft", so Sow. Auch wenn man als Afrodeutscher hier geboren wurde, aufgewachsen und kulturell verankert sei, werde man oftmals als als Fremder behandelt. "Es hat sich noch nicht herumgesprochen, dass nicht alle Deutschen weiß sind", sagt Sow. Auch die Medien sorgen dafür, dass bestimmte Rollenklischees in Takt bleiben. Als Musikerin suchte Sow jahrelang eine Plattenfirma, die sie in ihrem Genre - Punkrock und Pop - fördern würde. Doch die meisten wollten ihr eine stereotype Rolle als HipHop-, Reggae-, oder Soulmusikerin aufdrängen. Ähnlich engstirnig verfahren deutsche Werbe-, Film- und Fernseh-Produktionen: Schwarze Schauspieler treten oft zur bloßen Dekoration, als Exotik- oder Angstfiguren in Erscheinung.
    Ich find die Idee gut.

  5. #5
    Mitglied
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    Standard AW: "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

    Zitat Zitat von marc Beitrag anzeigen
    Jo, du lebst aber als Weißer in der BRD nicht unter 99,99% Schwarzen, und musst dir oft genug anhören, dass du zwar den größeren Schwanz aber das kleinere Gehirn hast.
    Das ist richtig, aber warum rechtfertigt die Zahl rassespezifisches Denken? Wenn die Südafrikaner, oder die weißen Namibier oder die deutschen Thailand-Auswanderer eine "white history" Party schmeißen, was sagt dann die UN, AI, EU usw. dazu?

  6. #6
    Maler-Ingo Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

    Zitat Zitat von Chanan Beitrag anzeigen
    Was haltet ihr davon?
    Es ist privat.
    Das ist gut.
    Kalenderspruch, 28. Woche: Nothing says 'progress' like cannibalism! (Grandpa Lampshade, DN 061419)

  7. #7
    marc
    Gast

    Standard AW: "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

    Zitat Zitat von Chanan Beitrag anzeigen
    Das ist richtig, aber warum rechtfertigt die Zahl rassespezifisches Denken? Wenn die Südafrikaner, oder die weißen Namibier oder die deutschen Thailand-Auswanderer eine "white history" Party schmeißen, was sagt dann die UN, AI, EU usw. dazu?
    Die Zahl ist nur ein Faktor, dessen Bedeutung aber ich nicht unterschätzen würde. Auch deswegen, weil mit der Zahl bestimmte Verhaltensweisen einhergehen, die sich meist nicht zu gunsten der Minderheit ausschlagen.
    In weiten Teilen Afrikas ist es sicherlich so, dass die Weißen mittlerweile die Rolle eingenommen haben, die früher die Schwarzen inne hatten, aber allein aufgrund der Tatsache, dass es seit der unseligen Kolonialgeschichte anders war, macht den Vergleich schwierig.
    Im asiatischen Raum ist die Hautfarbe wohl weniger ausschlaggebend als die Religion, und an dieser Stelle wäre es wohl sinnvoll eine Christian-Party oder soetwas zu veranstalten, um deutlich zu machen, dass auch Christen zu diesen Ländern gehören, für die ebenfalls die Menschenrechte gelten.

  8. #8
    Foren-Veteran Benutzerbild von Schwarzer Rabe
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    Standard AW: "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

    Zitat Zitat von marc Beitrag anzeigen
    Es gibt keine Afrodeutschen! Höchstens als Zooinventar...

  9. #9
    meh
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    12.726

    Standard AW: "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

    Zitat Zitat von Chanan Beitrag anzeigen
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    Dies soll ein "selbstbewusstere[s] Bekenntnis zur eigenen Identität und einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl" bewirken.

    Was haltet ihr davon?

    Allerdings:


    Komisch, wenn ich einen "white history month" gründen würde, um Weißen ein "selbstbewussteres Bekenntnis zur eigenen Identität und einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl " zu verschaffen, würde ich dann wohl Fördermittel bekommen?
    Find ich nicht gut, das segregiert Schwarze von Weißen und verhindert Integration.

  10. #10
    Mitglied
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    Standard AW: "Black history month" - ein Monat schwarzer deutscher Kultur

    Zitat Zitat von marc Beitrag anzeigen
    Die Zahl ist nur ein Faktor, dessen Bedeutung aber ich nicht unterschätzen würde. Auch deswegen, weil mit der Zahl bestimmte Verhaltensweisen einhergehen, die sich meist nicht zu gunsten der Minderheit ausschlagen.
    In weiten Teilen Afrikas ist es sicherlich so, dass die Weißen mittlerweile die Rolle eingenommen haben, die früher die Schwarzen inne hatten, aber allein aufgrund der Tatsache, dass es seit der unseligen Kolonialgeschichte anders war, macht den Vergleich schwierig.
    Im asiatischen Raum ist die Hautfarbe wohl weniger ausschlaggebend als die Religion, und an dieser Stelle wäre es wohl sinnvoll eine Christian-Party oder soetwas zu veranstalten, um deutlich zu machen, dass auch Christen zu diesen Ländern gehören, für die ebenfalls die Menschenrechte gelten.
    Du magst recht haben, dass der Minderheitenstatus generell eher zu solch "protektionistischen" Verhaltensweisen verleitet, aber das heißt noch lange nicht dass man so was gutheißen soll. Grundsätzlich braucht die politische Integration eines Staates möglichst eine homogene Identität. Segregationistische Bestrebungen sind daher abzulehnen, egal ob es sich dabei um eine Mehrheit oder eine Minderheit handelt.

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