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Thema: was mache ich eigentlich?

  1. #1
    bernhard44
    Gast

    Standard was mache ich eigentlich?

    ein politisch ausgerichtetes Forum ist eine gute Sache, gut um seine Meinung zu sagen, sich andere Meinungen anzusehen, darüber zu diskutieren, sich Denkanstösse und Informationen zu holen. Auch um einfach mal Dampf abzulassen sind solche Foren geeignet.
    Nur ändern sie auch was? Ändern wir dadurch unsere Umgebung, unsere Verhältnisse?
    Was mache/n ich/wir eigentlich im realen Leben um Dinge zu bewegen? Oder heulen wir uns hier nur aus und benutzen das Forum, um uns aus dem Fenster zu lehnen, während andere auf die Strasse gehen?
    Was tut jeder Einzelne um die Zustände im Land mitzugestalten und Missstände zu beseitigen?
    Meinen bescheidenen Beitrag leiste ich im Schul- und bildungspolitischen Bereich auf Bezirksebene. Was in Berlin schwierig genug ist und man daran schier verzweifeln könnte! Man kann sich hier nur ganz bestimmte Punkte und konkrete Dinge vornehmen um daran arbeiten, so kann man wenigstens Teilerfolge verbuchen!
    Pragmatismus statt hochtrabender ideologisch überladener Programmatik ist ein Weg kurzfristig Entscheidungen auf den Weg zu bringen.
    Nur machen zu wenige etwas? Meckern zu viele nur rum? Schauen wir nur aus dem Fenster oder gehen wir/ihr auch auf die Strasse?

  2. #2
    Mitglied
    Registriert seit
    01.12.2006
    Beiträge
    6.307

    Standard AW: was mache ich eigentlich?

    Berechtigter Beitrag.

    Natürlich hilft das "Ausheulen" im Internet nur eingeschränkt. Allerdings werden wohl auch die ein oder anderen Denkanstöße gegenseitig ausgetauscht, was sicherlich im Sinne der Information hilfreich ist.

    Sofern es geht sollte jeder darüber hinaus versuchen, beruflich und/oder sonst irgendwie gesellschaftlich auf die Verhältnisse Einfluss zu nehmen. Für so ein Forum kann man sich daher nur wünschen, dass es als Austauschplatz von Ideen, Anregungen fungiert, was die Leute zum Denken anregt, welches sie dann im Alltag und im Beruf einsetzen.

  3. #3
    sticht zu Benutzerbild von Würfelqualle
    Registriert seit
    06.06.2005
    Ort
    Südost
    Beiträge
    22.381

    Standard AW: was mache ich eigentlich?

    Ich wähle alle Jahre die NPD, weil ich mit deren Politikversprechen zufrieden wäre.

    Ich führe mit Menschen im realen und fiktiven Leben, politische Gespräche.



    Gruss vonne Würfelqualle
    Die Welt weiß alles, was die Deutschen getan haben; die Welt weiß nichts von dem, was den Deutschen angetan wurde.

    Patrick Buchanan.

  4. #4
    HPF Server - Administrator Benutzerbild von Klopperhorst
    Registriert seit
    27.11.2005
    Beiträge
    61.413

    Standard AW: was mache ich eigentlich?

    Zitat Zitat von Bernhard44 Beitrag anzeigen
    Was tut jeder Einzelne um die Zustände im Land mitzugestalten und Missstände zu beseitigen?
    Ich sehe die Zuständ mittlerweile als nicht veränderbar. Das ist nur ein frommer Wunsch. So wie die Menschen zur Zeit der franz. Revolution von der äusseren Tatsachen überrannt wurden und sich erst im Nachhinein eine Freiheit vorphantasierten, so ist es bei jeder gesellschaftlichen Entwicklung.

    Das äussere Moment zieht wie die Schwerkraft an den Massen und schafft die Strömung der Zeit, der man sich fügen sollte, zumindestens nicht dagegen ankämpfen.

    Diese Zeit hat ihre Bestimmung, nämlich ein Schicksal zu verwirklichen, das in einer tiefen Notwendigkeit vorherbestimmt und welches nur Phantasten meinen, abwenden zu können.


    ----

  5. #5
    bernhard44
    Gast

    Standard AW: was mache ich eigentlich?

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Ich sehe die Zuständ mittlerweile als nicht veränderbar. Das ist nur ein frommer Wunsch. So wie die Menschen zur Zeit der franz. Revolution von der äusseren Tatsachen überrannt wurden und sich erst im Nachhinein eine Freiheit vorphantasierten, so ist es bei jeder gesellschaftlichen Entwicklung.

    Das äussere Moment zieht wie die Schwerkraft an den Massen und schafft die Strömung der Zeit, der man sich fügen sollte, zumindestens nicht dagegen ankämpfen.

    Diese Zeit hat ihre Bestimmung, nämlich ein Schicksal zu verwirklichen, das in einer tiefen Notwendigkeit vorherbestimmt und welches nur Phantasten meinen, abwenden zu können.


    ----
    soll das bedeuten, das wir uns in unser Schicksal ergeben und die Dinge ihren Lauf nehmen lassen sollen?
    Das wäre Fatalismus und ob der Geschichte gestaltet.........

  6. #6
    Mitglied
    Registriert seit
    01.12.2006
    Beiträge
    6.307

    Standard AW: was mache ich eigentlich?

    Zitat Zitat von Klopperhorst
    Das äussere Moment zieht wie die Schwerkraft an den Massen und schafft die Strömung der Zeit, der man sich fügen sollte, zumindestens nicht dagegen ankämpfen.

    Diese Zeit hat ihre Bestimmung, nämlich ein Schicksal zu verwirklichen, das in einer tiefen Notwendigkeit vorherbestimmt und welches nur Phantasten meinen, abwenden zu können.


    Demzufolge willst Du Claudia Roth das Spenglersche Prädikat der Einsicht in die Notwendigkeit der Zeit gutschreiben? Nein, ich halte nichts von Selbstopferung im Namen des heiligen Geschichtsdeterminismus. Die Politik hat zur vornehmsten Aufgabe, die gesellschaftlichen Zustände kraft eines zugrundeliegenden Willens zu verändern. Dieser Wille fehlt, ihn wieder einzubringen wäre die Aufgabe der heutigen Generation, die als die letzte angesehen werden kann, welche den Untergang noch zu verhindern imstande sein könnte. Oft denke ich auch man sollte resignieren aber es hilft nichts, Resignation macht nicht glücklich.

  7. #7
    Mitglied
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    10.749

    Standard AW: was mache ich eigentlich?

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Ich sehe die Zuständ mittlerweile als nicht veränderbar. Das ist nur ein frommer Wunsch. So wie die Menschen zur Zeit der franz. Revolution von der äusseren Tatsachen überrannt wurden und sich erst im Nachhinein eine Freiheit vorphantasierten, so ist es bei jeder gesellschaftlichen Entwicklung.

    Das äussere Moment zieht wie die Schwerkraft an den Massen und schafft die Strömung der Zeit, der man sich fügen sollte, zumindestens nicht dagegen ankämpfen.

    Diese Zeit hat ihre Bestimmung, nämlich ein Schicksal zu verwirklichen, das in einer tiefen Notwendigkeit vorherbestimmt und welches nur Phantasten meinen, abwenden zu können.


    ----
    du hast das geschrieben, was ich geschrieben hätte und hebe den fettmarkierten abschnitt besonders hervor.
    volle zustimmung!
    .


  8. #8
    Mitglied
    Registriert seit
    18.03.2006
    Beiträge
    10.749

    Standard AW: was mache ich eigentlich?

    Zitat Zitat von Bernhard44 Beitrag anzeigen
    soll das bedeuten, das wir uns in unser Schicksal ergeben und die Dinge ihren Lauf nehmen lassen sollen?
    Das wäre Fatalismus und ob der Geschichte gestaltet.........
    eine zielstrebige und mit allen mitteln betriebene und durchgepeitschte entwicklungsrichtung, hinter der alle macht und kraft steht, ist nicht aufhaltbar. eine evtl. verzögerung wäre noch möglich, aber eben nur verzögerung.
    .


  9. #9
    bernhard44
    Gast

    Standard AW: was mache ich eigentlich?

    Zitat Zitat von dimu Beitrag anzeigen
    du hast das geschrieben, was ich geschrieben hätte und hebe den fettmarkierten abschnitt besonders hervor.
    volle zustimmung!
    .
    man darf das aber nicht philosophisch überhöhen und in historischen Dimensionen angehen, sonst kann man gleich alle vier von sich strecken. Sondern die ganz alltäglich Dinge die unser aller Zusammenleben bestimmen und beeinflussen! Diese mitgestalten und verändern, angefangen im persönlichen Umfeld (Erziehung der Kinder) wie Familie, Freunde, Bekanntschaft im Verein in einer Organisation oder gar Partei!
    Sich einfach widersetzen, Alternativen aufzeigen und entwickeln. Oder ist das alles sinnlos, oder will man uns glauben machen das es so ist?

  10. #10
    bernhard44
    Gast

    Standard AW: was mache ich eigentlich?

    Zitat Zitat von Schlumpfling Beitrag anzeigen
    Tja, das alles habe ich mich auch schon gefragt lieber Bernhard. Ich persönlich arbeite für die deutsch-polnische Verständigung, bin in verschiedenen demokratischen Organisationen tätig und Mitglied einer momentan in allen Schlagzeilen vorkommenden Partei, deren linker Flügel Wortbruch gegenüber dem Volk begangen hat.

    So sehe ich also, daß einiges hilft aber die große Politik doch macht was sie will.
    das mag so sein.....................doch empfindest du es als sinnlos was du da machst?
    Ist es nicht ein kleines Stück in dem Puzzle das sich dann zusammenfügt?

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